Faktor-Zertifikat | 2,00 | Short | Amazon

Print
  • WKN: MC1WQW
  • ISIN: DE000MC1WQW3
  • Faktor-Zertifikat
Produkt ist ausverkauft - aktuell kein Kauf möglich

Verkaufen (Geld)

- EUR

15.10.2019 21:59:56

Kaufen (Brief)

- EUR

15.10.2019 21:59:56

Tägliche Änderung (Geld)

-

- EUR 15.10.2019 21:59:56

Basiswert

- USD

- 15.10.2019 22:26:02

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Amazon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

15.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Studie: Deutsche haben große Vorbehalte gegen Handy-Zahlung
MÜNCHEN (dpa-AFX) - In Deutschland gibt es einer neuen Verbraucherstudie zufolge besonders große Vorbehalte gegen das Bezahlen mit den Handy. Laut der Befragung von 2500 Bewohnern zehn europäischer Länder nutzten Ende vergangenen Jahres nur 5 Prozent der deutschen Verbraucher ihr Smartphone zum Bezahlen, schreiben die Finanzexperten der Unternehmensberatung PwC Strategy& in der am Dienstag in München veröffentlichten Untersuchung. Das war der niedrigste Wert. An der Spitze lagen die Schweden, von denen immerhin ein Drittel bereits das Handy zum Zahlen benutzt hatte. Die Smartphone-Bezahlysteme sind in Deutschland auch vergleichsweise spät gestartet: Google Pay gibt es seit Juni 2018, Apple Pay seit Dezember 2018. Zum Vergleich: In Großbritannien wurden die Dienste schon im Mai 2016 (Google) und Juli 2015 (Apple) eingeführt. Unter den deutschen Verbrauchern sehen bislang 58 Prozent der Befragten keinen Grund, der ihnen in Zukunft das mobile Bezahlen schmackhaft machen könnte. Der Anteil von Skeptikern lag damit über dem jedes anderen teilnehmenden Landes. Eine Hauptsorge der Verbraucher ist laut Studie die mit dem mobilen Bezahlen verbundene Übermittlung persönlicher Daten an Finanzdienstleister. PwC befragte darüber hinaus auch knapp 60 Manager der Finanzbranche - die demnach die Bereitschaft der europäischen Verbraucher zur Offenlegung persönlicher Daten weit überschätzten. Nach den Statistiken der Bundesbank nimmt die Zahl der elektronischen Bezahlvorgänge zwar auch in Deutschland Jahr für Jahr zu, doch die Abneigung gegen die Übermittlung persönlicher Daten an Finanzdienstleister ist laut der PwC-Studie groß, und das nicht nur in Deutschland. So erklärten drei Viertel der befragten Franzosen und mehr als zwei Drittel der Deutschen, sie würden ihre Daten mit niemandem teilen wollen, auch wenn sie dafür mit finanziellen Anreizen oder zusätzlichen Dienstleistungen belohnt würden. IT-Konzerne wie Google, Apple und Amazon haben demnach mit noch viel größerem Misstrauen zu kämpfen als Banken: Sogar im Handy-begeisterten Schweden erklärten nur 8 Prozent, sie würden persönliche Daten den IT-Riesen zur Verfügung stellen wollen. Die Umfragewerte belegen, dass insbesondere Apple noch nicht mit seiner Botschaft durchgedrungen ist, dass beim Bezahlen mit Apple Pay gar keine Daten bei Apple landen. Die Transaktionen werden nur lokal auf dem iPhone sowie im Buchungssystem der Bank beziehungsweise der Kreditkartengesellschaft abgespeichert, wie zuletzt der Sicherheitsforscher Mikko Hyppönen vom finnischen Sicherheitsunternehmen F-Secure bestätigte. Selbst der Empfänger einer Apple-Pay-Zahlung kann nicht sehen, von wem er eigentlich das Geld bekommen hat. Google dagegen behält sich in den Geschäftsbedingungen vor, die Google-Pay-Daten auszuwerten. Abgesehen von der Zurückhaltung der Bürger stehen der Verbreitung des mobilen Bezahlens in Europa auch andere Hindernisse im Weg, wie die Studienautoren schreiben. So fehle ein paneuropäisches Bezahlsystem - derzeit gebe es 15 nationale elektronische Bezahlsysteme und eine noch größere Zahl von Online- und Mobilzahldiensten, die ebenfalls überwiegend länderspezifisch seien. Die Unternehmensberater plädieren für einen schnelleren Abschied vom Bargeld. Sie argumentieren, dass elektronisches Bezahlen für die Verbraucher bequemer sei und bessere Kontrolle der eigenen Finanzlage ermögliche. "Deutsche Verbraucher erkennen noch nicht den praktischen Mehrwert der neuen Datenhoheit, die ihnen Open Banking bietet", erklärte Studienautor Andreas Pratz./cho/chd/DP/nas
15.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Studie: Deutsche haben große Vorbehalte gegen Handy-Zahlung
MÜNCHEN (dpa-AFX) - In Deutschland gibt es einer neuen Verbraucherstudie zufolge besonders große Vorbehalte gegen das Bezahlen mit den Handy. Laut der Befragung von 2500 Bewohnern zehn europäischer Länder nutzten Ende vergangenen Jahres nur 5 Prozent der deutschen Verbraucher ihr Smartphone zum Bezahlen, schreiben die Finanzexperten der Unternehmensberatung PwC Strategy& in der am Dienstag in München veröffentlichten Untersuchung. Das war der niedrigste Wert. An der Spitze lagen die Schweden, von denen immerhin ein Drittel bereits das Handy zum Zahlen benutzt hatte. Unter den deutschen Verbrauchern sahen darüber hinaus 58 Prozent der Befragten keinen Grund, der ihnen in Zukunft das mobile Bezahlen schmackhaft machen könnte. Der Anteil von Skeptikern lag damit über dem jedes anderen teilnehmenden Landes. Eine Hauptsorge der Verbraucher ist laut Studie die mit dem mobilen Bezahlen verbundene Übermittlung persönlicher Daten an Finanzdienstleister. PwC befragte darüber hinaus auch knapp 60 Manager der Finanzbranche - die demnach die Bereitschaft der europäischen Verbraucher zur Offenlegung persönlicher Daten weit überschätzten. Nach den Statistiken der Bundesbank nimmt die Zahl der elektronischen Bezahlvorgänge zwar auch in Deutschland Jahr für Jahr zu, doch die Abneigung gegen die Übermittlung persönlicher Daten an Finanzdienstleister ist laut der PwC-Studie groß, und das nicht nur in Deutschland. So erklärten drei Viertel der befragten Franzosen und mehr als zwei Drittel der Deutschen, sie würden ihre Daten mit niemandem teilen wollen, auch wenn sie dafür mit finanziellen Anreizen oder zusätzlichen Dienstleistungen belohnt würden. IT-Konzerne wie Google, Apple und Amazon haben demnach mit noch viel größerem Misstrauen zu kämpfen als Banken: Sogar im Handy-begeisterten Schweden erklärten nur 8 Prozent, sie würden persönliche Daten den IT-Riesen zur Verfügung stellen wollen. Abgesehen von der Zurückhaltung der Bürger stehen der Verbreitung des mobilen Bezahlens in Europa auch andere Hindernisse im Weg, wie die Studienautoren schreiben. So fehle ein paneuropäisches Bezahlsystem - derzeit gebe es 15 nationale elektronische Bezahlsysteme und eine noch größere Zahl von Online- und Mobilzahldiensten, die ebenfalls überwiegend länderspezifisch seien. Die Unternehmensberater plädieren für einen schnelleren Abschied vom Bargeld. Sie argumentieren, dass elektronisches Bezahlen für die Verbraucher bequemer sei und bessere Kontrolle der eigenen Finanzlage ermögliche. "Deutsche Verbraucher erkennen noch nicht den praktischen Mehrwert der neuen Datenhoheit, die ihnen Open Banking bietet", erklärte Studienautor Andreas Pratz./cho/DP/stk
10.10.2019 Quelle: dpa
Spahn und von der Leyen fordern soziale Marktwirtschaft für Daten
BERLIN (dpa-AFX) - Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Gesundheitsminister Jens Spahn fordern, dass Europa im Umgang mit Daten einen Weg findet, der sich von dem in China und dem in den USA unterscheidet. "Wir wollen einen verantwortlichen Umgang mit Daten, der sich am Gemeinwohl orientiert", schreiben die beiden CDU-Politiker in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag). Bislang dominierten beim Umgang mit Daten zwei Modelle: das chinesische, das Daten und ihre Nutzer vollkommen verstaatlicht habe, und das amerikanische, wo mit Daten in erster Linie Geld verdient werde. "Sowohl der chinesische als auch der amerikanische Weg sind mit unseren europäischen Idealen nicht vereinbar", so Spahn und von der Leyen. Europa müsse einen eigenen Weg zwischen den Vereinigten Staaten und China wählen, der Staat und Markt kombiniere. "Der europäische Umgang mit Daten muss auf Ausgleich bedacht sein: Wir müssen lernen, das große Potenzial der Datenschätze besser auszuschöpfen, aber zum Wohle der Gesellschaft und der Gemeinschaft." Der marktwirtschaftliche Wettbewerb um die Nutzung von Daten solle davon getrieben sein, welcher gesellschaftliche Mehrwert daraus entstehe. "Es wäre das Modell einer Art Sozialen Marktwirtschaft für den europäischen Datenraum: Der Staat sorgt für die Rahmenbedingungen, garantiert Sicherheit und sanktioniert Missbrauch - nach klaren, transparenten Regeln, die der demokratischen Kontrolle der Bürger unterliegen." Als Beispiel nennen die beiden Politiker, dass das deutsche Gesundheitssystem eine staatliche Sammlung von Daten anstrebe, für das die Bürger ihre anonymisierten Daten freiwillig zur Verfügung stellen könnten. Zu dieser Datenbank solle unter kontrollierten Bedingungen die Forschung Zugang haben./zeh/DP/fba
09.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Wegwerfen statt Spenden - Millionen Online-Retouren landen im Müll
BAMBERG (dpa-AFX) - Mit nur ein paar Klicks können sich Verbraucher ein ganzes Sortiment nach Hause bestellen: Pullover in drei verschiedenen Farben, den Fernseher aus der Werbung oder eine Matratze zum Probeliegen. Alles auf Rechnung. Wenn die Farbe nicht gefällt oder die Matratze doch nicht so bequem ist, geht die Bestellung einfach wieder an die Händler zurück. In der Regel sogar portofrei. Meistens wird die Ware weiterverkauft. Doch fast 20 Millionen zurückgeschickte Artikel landeten vergangenes Jahr in Deutschland auf dem Müll. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie von Wirtschaftswissenschaftlern der Universität Bamberg. Dabei hätten laut der Studie fast 40 Prozent der weggeworfenen Retouren auch gespendet oder wiederverwertet werden können. Das waren 2018 immerhin rund 7,5 Millionen zurückgeschickte Artikel bundesweit. Darunter Kleidung, aber auch Elektro- und Freizeitartikel sowie Möbel und Haushaltswaren. Ein Grund dafür sind anfallende Steuern: Wer zurückgesendete Ware spendet, zahlt Umsatzsteuer. Ungefähr 13 Prozent des Warenwerts muss ein Händler bei einer Spende in der Regel an das Finanzamt abführen, wie Juliane Kronen von der Spendenplattform Innatura sagt. "Wenn das ein hochwertiger Fernseher ist, kann das teuer werden." Da sei es günstiger, die Retouren zu entsorgen. Das koste im Schnitt nur 85 Cent, heißt es in der Studie der Universität Bamberg. Die Bundestagsfraktion der Grünen forderte deshalb schon Ende September, dass Unternehmen beim Spenden nicht mehr draufzahlen müssen. Die Händler könnten nicht von der Umsatzsteuer befreit werden, erklärte das Finanzministerium. Aber sie dürften den Marktwert so niedrig ansetzen, dass sie keine oder nur wenig Umsatzsteuer zahlen müssten. Noch sei vielen Händlern das Risiko aber zu groß, sagt Kronen. "Von drei interessierten Unternehmen spendet am Ende eins." Dazu zählten zum Beispiel die Drogeriekette dm und Amazon. Mehr als tausend Organisationen hätten auf diese Weise schon Spenden von Amazon erhalten, gab ein Sprecher des Unternehmens an. Es sei sowieso eine absolute Ausnahme, dass Retouren vernichtet würden. Auch bei Zalando liegt der Anteil nach eigenen Angaben bei weniger als 0,05 Prozent der Fälle, Otto spricht von einem Anteil "im Promillebereich". Manche Produkte ließen sich aber aus Sicherheits- oder Hygienegründen nicht weiterverkaufen oder spenden, heißt es von Seiten der Händler. "Eine Entsorgung ist oftmals alternativlos", stellen auch die Wissenschaftler in ihrer Studie fest. Demnach könne mehr als die Hälfte der zurückgesendeten Produkte nicht mehr aufbereitet werden oder sei technisch defekt. Nach Einschätzung der Forscher hat es daher keinen Sinn, das Wegwerfen gesetzlich zu verbieten. Stattdessen schlagen die Wissenschaftler vor, Anreize zu entwickeln, zum Beispiel die Einführung eines "Nachhaltigkeits-Siegels". Auch ein Verzeichnis mit Spendenempfängern könnte den Händlern helfen. So würden sie erfahren, welche Organisation welche Art von Gütern auch in kleinen Stückzahlen entgegennimmt. Außerdem müsse Wegwerfen mehr Geld kosten, fordert die Bamberger Forschungsgruppe. "Entsorgung zu verteuern ist ebenfalls nicht zielführend, weil dadurch eher die Gefahr besteht, dass nicht korrekt entsorgt wird", kritisiert Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbands Onlinehandel, den Vorschlag. Doch nicht nur die Händler müssen umdenken. Rund eine Million Artikel wurden laut Studie vergangenes Jahr nur entsorgt, weil es die Marken- oder Patentinhaber so vorschreiben. Und auch die Verbrauchen müssten mithelfen. "Die beste Maßnahme gegen unnötige Entsorgung ist die Vermeidung von Retouren", sagt Prothmann./miu/DP/fba