Turbo Open End | Long | Qualcomm | 62,9927

Print
  • WKN: MC1UZP
  • ISIN: DE000MC1UZP2
  • Turbo Open End
Produkt ist ausverkauft - aktuell kein Kauf möglich

Verkaufen (Geld)

- EUR

17.01.2020 21:59:45

Kaufen (Brief)

- EUR

17.01.2020 21:59:45

Tägliche Änderung (Geld)

-

- EUR 17.01.2020 21:59:45

Basiswert

95,87 USD

+4,50 % 17.01.2020 22:26:10

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Qualcomm hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
04.12.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 63,0248 USD
  • 63,0248 USD
  • 62,5999 USD
  • 62,5999 USD
11.09.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 62,6751 USD
  • 62,6751 USD
  • 62,2507 USD
  • 62,2507 USD
05.06.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 62,1329 USD
  • 62,1329 USD
  • 61,7091 USD
  • 61,7091 USD

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

16.01.2020 Quelle: dpa
APPLE IM FOKUS: Auf Amazons Spuren - Neue Geschäftsfelder verschieben den Fokus
CUPERTINO (dpa-AFX) - Der US-Technologieriese Apple will sich durch neue Geschäftsfelder weiterentwickeln, und das macht sich auch beim Umsatz bemerkbar. Mit dem Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts rund um Video-, Musik- und Spieleabos verliert nach der Computer-Hardware jetzt auch das iPhone an Bedeutung für das Geschäft: Nur noch die Hälfte seines Umsatzes erzielte der Konzern aus Cupertino zuletzt mit Smartphones. In früheren Quartalen waren es bis zu zwei Dritteln. Was beim Unternehmen los ist, wie die Aktie sich entwickelt und was die Analysten dazu sagen. WAS BEI APPLE LOS IST: Der ehemalige Technikenthusiasten-Ausstatter aus dem Silicon Valley verdient sein Geld neben Computern, Smartphones und Wearables inzwischen mit einem bunten Strauß an Dienstleistungen. Dazu gehören neben Abo-Services wie iTunes-Music und dem Gamingdienst Apple Arcade auch Portale für Zeitungen und Zeitschriften sowie eine Kreditkarte. Jüngst kam der Videostreamingdienst AppleTV Plus hinzu. Statt wie ein Technologiekonzern alter Schule wird der Gigant aus Cupertino daher der breiter aufgestellten Konkurrenz um Amazon immer ähnlicher. Nach turbulenten Monaten für die Weltwirtschaft setzte Apple auf einen milden Abschluss des Jahres 2019. Trotz eines leichten Gewinnrückgangs im Sommerquartal rechnete Konzernchef Tim Cook mit einem guten Weihnachtsgeschäft. Daneben hoben sowohl das klare Wahlergebnis in Großbritannien als auch die Teileinigung im Handelsstreit zwischen den USA und China die Stimmung in der Branche. Zudem einigte sich Apple mit Qualcomm, dem Hersteller seiner Smartphone-Modems, in einem Patentstreit. In Zukunft will der Konzern ganz auf den Zulieferer verzichten. Durch die Übernahme von Intels Modem-Sparte holte sich Apple wichtiges Know-how für das Geschäft mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G ins Haus. Bis zur Marktreife der ersten eigenen Geräte ist das Unternehmen jedoch noch an Qualcomm gebunden. Im Geschäft mit vernetzten Geräten arbeitet Apple neuerdings mit der Konkurrenz um Amazon und Google zusammen. Gemeinsam wollen die beteiligten Unternehmen einen technischen Standard für sogenannte Smarthome-Geräte entwickeln. In Zukunft sollen Geräte verschiedener Hersteller in einem Netzwerk kommunizieren können. Doch auch das Feld mit vernetzten Geräten (Internet of Things) birgt Fallstricke. Ins Visier von Verbraucher- und Datenschützern geriet nach Amazon und Google auch Apple, nachdem bekannt geworden war, dass die Unternehmen Gespräche ihrer Nutzer unbemerkt aufzeichneten, um ihre Sprachassistenten Alexa, Siri und Google Assistant weiterzuentwickeln. Ton-Aufnahmen wurden nicht nur von Mitarbeitern der Unternehmen, sondern auch von Dienstleistern händisch ausgewertet. Eine ausdrückliche Einwilligung der Nutzer fehlte. Obwohl Apple die Praxis änderte, verspielte der Konzern einiges Ansehen. In Deutschland wollen Behörden derweil Anbietern den Zugang zu Apples Technik ermöglichen. Die Bundesregierung zwingt das Unternehmen per Gesetz, Banken und anderen Finanzdienstleistern Zugang zur NFC-Schnittstelle des iPhones zu gewähren. Bisher können Banken-Apps nur via Apple Pay kontaktloses Zahlen auf dem iPhone ermöglichen. Nach den Sparkassen, der Deutschen Bank und der Commerzbank wollen nun auch die Genossenschaftsbanken mit Apple Pay zusammenarbeiten. Bald soll über Apple Pay auch in Deutschland kontaktloses Zahlen nicht nur mit der Kreditkarte, sondern auch mit der Girocard möglich sein. WIE DIE AKTIE SICH ENTWICKELT: Neue Höchststände gab es bei der Apple-Aktie seit Mitte 2019 fast täglich, der Kursanstieg beläuft sich seit Anfang Juni auf rund 80 Prozent. Anfang 2020 überschritt der Kurs sogar die 300-Dollar-Marke, aktuell liegt der Rekordwert gar bei fast schon 320 Dollar. Nicht überraschend liegt die Marktkapitalisierung mit zuletzt fast 1,4 Billionen Euro damit weiter deutlich über der Billionen-Marke. Wäre da nicht der 2019 an der Börse gestartete Öl-Gigant Saudi Aramco - Apple wäre das unangefochten teuerste börsennotierte Unternehmen der Welt. WAS DIE ANALYSTEN SAGEN: Samik Chatterjee, Analyst der US-Bank JPMorgan, sieht Apple in einem positiven Licht und bestätigte jüngst sein Kursziel von 296 Dollar für die Aktie. Er erwarte zwar eine Korrektur bei der Bewertung infolge der steigenden Investitionen in das Dienstleistungsgeschäft, jedoch wird sich das nach seiner Ansicht langfristig auszahlen: Er glaubt an eine Rückkehr auf das derzeitig gute Kurs-Gewinn-Verhältnis auch dank zusätzlicher Impulse durch die neue iPhone-Generation im Jahr 2020. Neben steigenden Absatzzahlen bei iPhone und Dienstleistungen rechnet Chatterjee mit wachsenden Gewinnen im Jahr 2020. Robert Muller vom Analysehaus RBC Capital schlug in dieselbe Kerbe. Er stützt sich jedoch vor allem auf das Kundeninteresse im Netz. Hier treibe vor allem das iPhone 11 das Stimmungsbarometer nach oben. Er erwartet zudem, dass sich dies im kommenden Geschäftsjahr fortsetzt, das im Oktober 2020 beginnt. Hierbei habe dann auch der neue schnelle Mobilfunkstandard 5G seinen Anteil. Daher blieb er bei seiner positiven Einschätzung und hob das Kursziel auf 330 Dollar. Die Mehrheit der Analysten sieht das Unternehmen positiv. 27 der bei Bloomberg gelisteten Experten empfehlen einen Kauf, 13 ein Halten der Papiere und nur 8 einen Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit knapp 290 Dollar jedoch unter dem derzeitigen Tageskurs./ssc/stw/men
07.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/CES: Sony überrascht mit Elektroauto - Toyota baut Stadt der Zukunft
LAS VEGAS (dpa-AFX) - Der Elektronik-Riese Sony geht überraschend unter die Autobauer. Der japanische Konzern stellte auf der Technikmesse CES in Las Vegas den Prototypen eines Elektroautos vor, schwieg allerdings zu Produktionsplänen. Kurz zuvor kündigte der japanische Autobauer Toyota den Bau einer eigenen kleinen Retortenstadt zum Testen von Zukunftstechnik wie Roboterwagen an - und der koreanische Konkurrent Hyundai präsentierte den Prototypen eines Lufttaxis. Sonys Konzeptauto blieb aber die größte Überraschung zum CES-Auftakt. Der Prototyp namens Vision-S solle demonstrieren, welche Möglichkeiten in den technischen Entwicklungen aus dem Hause Sony steckten, sagte Konzernchef Kenichiro Yoshida am Montag (Ortszeit). Dazu zählen Software, Sensoren und Sicherheitstechnik ebenso wie ein komplettes Entertainmentsystem. "Dieser Prototyp verkörpert unseren Beitrag zur Zukunft der Mobilität", sagte Yoshida. Seinen Angaben zufolge hat Sony den Wagen zusammen mit einer ganzen Reihe von Partnern entwickelt - allen voran Magna Steyr aus Österreich, aber auch den drei großen deutschen Zulieferern Bosch, Continental und ZF. Die eigens neu entwickelte Elektro-Plattform sei geeignet, auch andere Fahrzeugtypen wie etwa SUVs anzutreiben. Sony selbst ist unter anderem stark bei Kamerasensoren, die zum Beispiel in vielen Smartphones zum Einsatz kommen. Im Innenraum des Vision-S fällt ein langes Display auf, das fast von Tür zu Tür reicht. Experten hatten schon lange damit gerechnet, dass mit dem Vormarsch von Elektrofahrzeugen auch Elektronik-Konzerne in das Autogeschäft einsteigen. Das wurde aber allem von Apple erwartet - der iPhone-Konzern stutzte aber sein jahrelanges Entwicklungsprogramm und konzentriert sich aktuell auf Roboterwagen-Technologie. Trotz des Sony-Paukenschlags blieb die ambitionierteste Ankündigung des CES-Starts der Plan von Toyota, eine experimentelle Stadt der Zukunft zu bauen, um Technologien wie das autonome Fahren verstärkt in realen Umgebungen zu testen. Dafür soll das Gelände einer stillgelegten Fabrik des Autobauers in der Nähe des Bergs Fuji umgebaut werden, wie Firmenchef Akio Toyoda ankündigte. In der kompakten "Woven City" ("Verflochtene Stadt") sollten zunächst rund 2000 Menschen leben - unter anderem Toyota-Mitarbeiter mit ihren Familien, Ruheständler und Forscher. Die Grundsteinlegung sei für kommendes Jahr geplant. Das Gelände hat den Angaben zufolge eine Fläche von gut 70 Hektar. Als Stadtplaner wurde der dänische Star-Architekt Bjarke Ingels engagiert. Ein großer Teil der Infrastruktur - zum Beispiel Brennstoffzellen-Anlagen für die Energiegewinnung - werde unter die Erde verlegt. Eine zentrale Rolle in dem Konzept spielen Toyotas autonome Mehrzweckfahrzeuge, die zum Transport von Menschen, aber auch als mobile Geschäfte oder Büros eingesetzt werden können. Die kastenförmigen Wagen mit dem Namen e-Palette hatte der Konzern vor zwei Jahren in Las Vegas vorgestellt. Am Montag präsentierte der südkoreanische Konkurrent Hyundai ein ähnliches Konzept. Für ihn sei der Aufbau einer Zukunftsstadt ein Lebenstraum, sagte der 63 Jahre alte Konzernchef Toyoda. Er sehe ein, dass es Skeptiker geben werde: "Hat dieser Mann den Verstand verloren? Hält er sich für eine Art japanischen Willy Wonka?", scherzte Toyoda in Anspielung auf die Figur aus "Charlie und die Schokoladenfabrik". Er sei aber überzeugt, dass alle von dem Plan profitieren würden, weil man das Zusammenspiel verschiedener Technologien an einem Ort erforschen könne. Toyota ist nicht der erste Technologie-Konzern, der den Aufbau einer Stadt-Infrastruktur versucht. Google kündigte bereits 2017 ein ähnliches Projekt in der kanadischen Metropole Toronto an, allerdings nur auf einer Fläche von knapp fünf Hektar. Zum Auftakt der CES wurde auch deutlich, wie Pläne für die Roboterwagen-Zukunft immer konkretere Gestalt annehmen. Das zeigt sich auch daran, dass neue Player in die Branche drängen. So kündigte der Chip-Konzern Qualcommden Einstieg ins Geschäft mit Computern für automatisiertes Fahren und Robotaxis an. Erste Fahrzeuge mit Qualcomm-Systemen sollen zum Jahr 2023 auf die Straße kommen. Der chinesische Drohnen-Spezialist DJI will den Markt für Laserradare, mit denen Roboterwagen ihre Umgebung abtasten, mit deutlich günstigeren Geräten als bisher aufmischen./so/DP/zb
07.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/CES: Toyota will eigene kleine Stadt der Zukunft in Japan bauen
LAS VEGAS (dpa-AFX) - Toyota will eine experimentelle Stadt der Zukunft in Japan bauen, um Technologien wie das autonome Fahren verstärkt in realen Umgebungen zu testen. Dafür soll das Gelände einer stillgelegten Fabrik des Autobauers in der Nähe des Bergs Fuji umgebaut werden, wie Firmenchef Akio Toyoda am Montag auf der Technik-Messe CES in Las Vegas ankündigte. In der kompakten "Woven City" ("Verflochtene Stadt") sollten zunächst rund 2000 Menschen leben - unter anderem Toyota-Mitarbeiter mit ihren Familien, Ruheständler und Forscher. Die Grundsteinlegung sei für kommendes Jahr geplant. Das Gelände hat den Angaben zufolge eine Fläche von gut 70 Hektar. Als Stadtplaner wurde der dänische Star-Architekt Bjarke Ingels engagiert. Eine Grundidee des Konzepts sei, dass Fußgänger, Radfahrer und Autos auf intelligente Weise die Straßen teilen könnten, sagte Ingels in Las Vegas. Ein großer Teil der Infrastruktur - zum Beispiel Brennstoffzellen-Anlagen für die Energie-Gewinnung - werde unter die Erde verlegt. Die Gebäude sollen aus Holz gebaut und mit Solarzellen auf dem Dach versehen werden. Eine zentrale Rolle in dem Konzept spielen Toyotas autonome Mehrzweck-Fahrzeuge, die zum Transport von Menschen, aber auch als mobile Geschäfte oder Büros eingesetzt werden können. Die kastenförmigen Wagen mit dem Namen e-Palette hatte der Konzern vor zwei Jahren in Las Vegas vorgestellt. Am Montag stellte der südkoreanische Konkurrent Hyundai ein ähnliches Konzept mit dem Namen S-Link vor. Für ihn sei der Aufbau einer Zukunftsstadt ein Lebenstraum, sagte der 63-jährige Konzernchef Toyoda. Er sehe ein, dass es Skeptiker geben werde: "Hat dieser Mann den Verstand verloren? Hält er sich für eine Art japanischen Willy Wonka?", scherzte Toyoda in Anspielung auf die Figur aus "Charlie und die Schokoladenfabrik". Er sei aber überzeugt, dass alle von dem Projekt profitieren würden, weil man das Zusammenspiel verschiedener Technologien an einem Ort erforschen könne. Er lade daher auch andere ein, an der Stadt mitzuarbeiten. Toyota ist nicht der erste Technologie-Konzern, der den Aufbau einer Stadt-Infrastruktur versucht. Google kündigte bereits 2017 ein ähnliches Projekt in der kanadischen Metropole Toronto an, allerdings nur auf einer Fläche von knapp fünf Hektar. Toyotas Stadt-Projekt war die ambitionierteste Ankündigung zum Auftakt der CES. Zugleich wurde deutlich, wie Pläne für die Roboterwagen-Zukunft immer konkretere Gestalt annehmen. Das zeigt sich auch daran, dass neue Player in die Branche drängen. So kündigte der Chip-Konzern Qualcommden Einstieg ins Geschäft mit Computern für automatisiertes Fahren und Robotaxis an. Erste Fahrzeuge mit Qualcomm-Systemen sollen zum Jahr 2023 auf die Straße kommen. Der chinesische Drohnen-Spezialist DJI will den Markt für Laserradare, mit denen Roboterwagen ihre Umgebung abtasten, mit deutlich günstigeren Geräten als bisher aufmischen. Der Zulieferer ZF hingegen sieht die Zeit noch nicht reif für komplett selbstfahrende Autos und will sich daher zunächst auf intelligente und zugleich bezahlbare Fahrerassistenzsysteme für die breite Masse konzentrieren. Bei Autos sehe man in teilautomatisierten Systemen aktuell das größte Potenzial, erklärte Vorstandschef Wolf-Henning Scheider auf der CES. Gegen höhere Automatisierungslevel bei Pkw sprechen laut ZF aktuell die hohen Kosten sowie nicht geklärte rechtliche Rahmenbedingungen. "Bei Nutzfahrzeugen sehen wir dagegen schon jetzt eine Nachfrage nach Systemen, die vollautomatisiertes Fahren nach Level 4 und höher in wenigen Jahren möglich machen", sagte Scheider. Level 4 bedeutet vollautomatisches Fahren, das Auto fährt also allein und braucht nur noch zur Sicherheit einen Fahrer, der im Notfall eingreifen könnte. Die höchste Stufe 5 meint komplett autonomes Fahren ohne Fahrer an Bord. Lastwagen oder Busse etwa könnten schon heute in geschlossenen Arealen oder auf abgegrenzten Spuren vollautomatisiert fahren, sagte Scheider. In diesen Fällen ließen sich die hohen Kosten für die Systeme rasch wieder reinholen./so/DP/zb