Faktor-Zertifikat | 5,00 | Short | DAX ®

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  • Faktor-Zertifikat

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

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Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

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Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 09.07.2020 12:01:54 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax nach starken SAP-Zahlen wieder im Aufwind
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben nach dem jüngsten Rücksetzer ihren Optimismus wiedergefunden. Der Dax stieg am Donnerstag bis zum Mittag um 1,09 Prozent auf 12 630,99 Punkte. Rückenwind bekam der Leitindex unter anderem von der Wall Street, wo vor allem Technologieaktien erneut angezogen hatten. Zudem überzeugte das Dax-Schwergewicht SAP mit seinen Quartalszahlen, woraufhin die Papiere des Softwarekonzerns auf ein Rekordhoch sprangen. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte legte um 0,16 Prozent auf 26 803,05 Punkte zu. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,5 Prozent vor. Die von den Technologie-Aktien angeführte Erholung der Wall Street hat Analysten der Commerzbank zufolge erneut die Auffassung vieler Anleger unterstrichen, dass ein Anstieg der Corona-Infektionen zwar schlecht für die Wirtschaft, aber gut für die Papiere solcher Technologieunternehmen sein dürfte, die zum Beispiel von dem Trend hin zur Heimarbeit profitieren. Weitere Impulse lieferten wohl positiv aufgenommene Kommentare des Präsidenten der regionalen Notenbank von St. Louis, James Bullard. In einem Interview sagte Bullard, dass er immer noch ziemlich optimistisch in Bezug auf die wirtschaftliche Erholung sei. Bullard fügte hinzu, dass sich Unternehmen an neue Bedingungen anpassten und lernen würden, mit dem Virus umzugehen. Marktanalyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets schrieb: "An der Börse werden weiter die positiven Effekte der geld- und fiskalpolitischen Stützungsmaßnahmen gegen mögliche Auswirkungen regionaler Lockdowns wegen wieder steigender Infektionsfälle abgewogen." Die Anleger blieben aber zuversichtlich, dass die jüngst veröffentlichten und in vielen Fällen über den Erwartungen liegenden Wirtschaftsdaten auch zu besser als befürchteten Quartalszahlen führen, wenn die Unternehmen in der jetzt anlaufenden Berichtssaison ihre Bilanzen vorlegen. Dabei sei SAP bereits mit gutem Beispiel vorangegangen. Europas größter Softwarehersteller SAP legte in der Corona-Krise ein unerwartet starkes zweites Quartal hin. Nachdem der Konzern die Pandemie im ersten Quartal vor allem in Asien so stark zu spüren bekommen hatte, dass Vorstandschef Christian Klein und Finanzchef Luka Mucic die Prognosen hatten stutzen müssen, fuhr SAP nun überraschend viel Umsatz und Gewinn ein. So fiel das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern deutlich höher aus als von Analysten erwartet. In der Phase des stärksten Lockdown in der Corona-Krise habe sich das Unternehmen als widerstandsfähig erwiesen, lobte die Expertin Stacy Pollard von der US-Bank JPMorgan. Die SAP-Aktien zogen zuletzt als klarer Favorit im Dax um knapp acht Prozent an. Neben SAP erreichten in dem wieder freundlichen Umfeld auch die Aktien anderer Unternehmen Rekordhöhen. Dazu zählen zum Beispiel die Papiere des Verpackungsherstellers Gerresheimer, des Online-Marktplatzbetreibers Scout24, des Softwareanbieters Teamviewer und des Online-Modehändlers Zalando. Alle genannten Firmen profitierten in der einen oder anderen Weise von der Corona-Pandemie. Im Nebenwerteindex SDax ließ unter anderem Hypoport mit guten Geschäftszahlen aufhorchen. Der Finanzdienstleister profitierte im ersten Halbjahr von einer hohen Nachfrage nach Krediten. Die Aktien schnellten um fast acht Prozent in die Höhe und bewegten sich damit ebenfalls auf Rekordniveau. Die Optik-Kette Fielmann hatte sich im Mai und Juni recht schnell von der Corona-Krise und den damit verbundenen Filialschließungen erholt. Die Umsätze seien im zweiten Quartal weniger schlecht als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Volker Bosse von der Baader Bank. Die strukturellen Wachstumsaussichten für das Unternehmen seien intakt. Die Anleger honorierten die Geschäftsentwicklung mit einem Plus von gut vier Prozent./la/mis --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
Heute 09.07.2020 10:07:01 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Wall Street und SAP stützen den Dax
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben nach dem jüngsten Rücksetzer wieder zugegriffen. Der Dax stieg im frühen Handel am Donnerstag um 1,12 Prozent auf 12 635,35 Punkte. Rückenwind bekam das Börsenbarometer unter anderem von der Wall Street, wo vor allem Technologieaktien erneut angezogen hatten. Zudem überzeugte das Dax-Schwergewicht SAP mit seinen Quartalszahlen, woraufhin die Papiere des Softwarekonzerns auf ein Rekordhoch sprangen. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte legte um 0,15 Prozent auf 26 799,97 Punkte zu. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,3 Prozent vor. Die von den Technologie-Aktien angeführte Erholung der Wall Street hat Analysten der Commerzbank zufolge erneut die Auffassung vieler Anleger unterstrichen, dass ein Anstieg der Corona-Infektionen zwar schlecht für die Wirtschaft, aber gut für die Papiere solcher Technologieunternehmen sein dürfte, die zum Beispiel von dem Trend hin zur Heimarbeit profitieren. Weitere Impulse lieferten wohl positiv aufgenommene Kommentare des Präsidenten der regionalen Notenbank von St. Louis, James Bullard. In einem Interview sagte Bullard, dass er immer noch ziemlich optimistisch in Bezug auf die wirtschaftliche Erholung sei. Bullard fügte hinzu, dass sich Unternehmen an neue Bedingungen anpassten und lernen würden, mit dem Virus umzugehen. Marktanalyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets schrieb: "An der Börse werden weiter die positiven Effekte der geld- und fiskalpolitischen Stützungsmaßnahmen gegen mögliche Auswirkungen regionaler Lockdowns wegen wieder steigender Infektionsfälle abgewogen." Die Anleger blieben aber zuversichtlich, dass die jüngst veröffentlichten und in vielen Fällen über den Erwartungen liegenden Wirtschaftsdaten auch zu besser als befürchteten Quartalszahlen führen, wenn die Unternehmen in der jetzt anlaufenden Berichtssaison ihre Bilanzen vorlegen. Dabei sei SAP mit guten Beispiel bereits vorangegangen. Europas größter Softwarehersteller SAP legte in der Corona-Krise ein unerwartet starkes zweites Quartal hin. Nachdem der Konzern die Pandemie im ersten Quartal vor allem in Asien so stark zu spüren bekommen hatte, dass Vorstandschef Christian Klein und Finanzchef Luka Mucic die Prognosen hatten stutzen müssen, fuhr SAP nun überraschend viel Umsatz und Gewinn ein. So fiel das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern deutlich höher aus als von Analysten erwartet. In der Phase des stärksten Lockdown in der Corona-Krise habe sich das Unternehmen als widerstandsfähig erwiesen, lobte die Expertin Stacy Pollard von der US-Bank JPMorgan. Neben SAP erreichten in dem wieder freundlichen Umfeld auch die Aktien anderer Unternehmen Rekordhöhen. Dazu zählen zum Beispiel die Papiere des Verpackungsherstellers Gerresheimer, des Online-Marktplatzbetreibers Scout24, des Softwareanbieters Teamviewer und des Online-Modehändlers Zalando. Alle genannten Firmen profitierten in der einen oder anderen Weise von der Corona-Pandemie. Im Nebenwerteindex SDax ließ Hypoport mit guten Geschäftszahlen aufhorchen. Der Finanzdienstleister profitierte im ersten Halbjahr von einer hohen Nachfrage nach Krediten. Die Aktien stiegen um rund drei Prozent./la/mis
Heute 09.07.2020 09:26:32 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: SAP legt unerwartet starkes Quartal hin - Aktie auf Rekordhoch
(Neu: Rekordkurs nach Xetra-Start) WALLDORF (dpa-AFX) - Europas größter Softwarehersteller SAP hat in der Corona-Krise ein unerwartet starkes zweites Quartal hingelegt. Nachdem der Konzern die Pandemie im ersten Quartal vor allem in Asien so stark zu spüren bekommen hatte, dass Vorstandschef Christian Klein und Finanzchef Luka Mucic die Prognosen hatten stutzen müssen, fuhr SAP nun überraschend viel Umsatz und Gewinn ein, wie aus der überraschenden Mitteilung des Dax-Schwergewichts vom Mittwochabend hervorgeht. Experten wie der Baader-Bank-Analyst Knut Woller lobten die Zahlen - die Aktie kletterte auf ein Rekordhoch. In den ersten Handelsminuten legte der Kurs der SAP-Aktien um mehr als sieben Prozent auf rund 138 Euro zu. SAP ist mit einer Marktkapitalisierung von rund 168 Milliarden Euro das mit Abstand wertvollste börsennotierte Unternehmen Deutschlands. In diesem Jahr zog der Aktienkurs trotz des Corona-Crashs an den Finanzmärkten bereits um rund 14 Prozent an; seit Sommer 2015 hat sich der Kurs mehr als verdoppelt. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 1,96 Milliarden Euro. Das war deutlich mehr, als Analysten im Schnitt zuvor erwartet hatten. Die operative Marge auf Basis des bereinigten Betriebsergebnisses legte um 1,8 Prozentpunkte auf 29,1 Prozent zu. "Unsere schnelle Reaktion auf die Krise auf der Kostenseite förderte einen starken Anstieg des Betriebsergebnisses und der Marge", sagte Finanzchef Mucic. Auch der Umsatz zog mit plus zwei Prozent auf 6,74 Milliarden Euro überraschend an. Experten hatten mehrheitlich mit einem Rückgang gerechnet. "Ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Teams das sehr schwierige Umfeld erfolgreich gemeistert und ein besseres Quartalsergebnis erreicht haben als erwartet", sagte Vorstandschef Klein. Die breite Angebotspalette des Konzerns spiele eine entscheidende Rolle für die Digitalisierung bei den Kunden. "Dadurch können unsere Kunden gestärkt aus der Krise hervorgehen." Treiber war bei den Erlösen erneut das Geschäft mit Cloud-Software, das um rund ein Fünftel auf 2,04 Milliarden Euro zulegte. Normalerweise verzeichnet SAP hier noch ein höheres Wachstum. Doch das Geschäft wurde im zweiten Quartal aufgrund der Corona-Krise durch geringere volumenabhängige Transaktionsumsätze beeinflusst - etwa bei der Beschaffungsplattform Ariba verdient SAP am abgewickelten Handelsvolumen, das in der wirtschaftlichen Flaute gelitten haben dürfte. Der Auftragsbestand der bereits geschlossenen Cloudverträge dürfte allerdings voraussichtlich um ein Fünftel gewachsen sein, hieß es. Die Nachfrage nach digitalen Logistikketten, E-Commerce, der Cloudplattform und nach Lösungen der Marktforschungstochter Qualtrics sei weiterhin hoch. Nach Einschätzung der JPMorgan-Expertin Stacy Pollard habe sich SAP in der Phase des stärksten Lockdown in der Corona-Krise als widerstandsfähig erwiesen Bei den konjunktursensiblen Lizenzerlösen schnitt Europas größter Softwarehersteller trotz eines Rückgangs um 18 Prozent deutlich besser ab als befürchtet. Analysten hatten mit einem noch herberen Dämpfer gerechnet. Im ersten Quartal waren die lukrativen Einmalverkäufe wegen der Corona-Pandemie eingebrochen. Insbesondere Asien und Japan hätten in dem Geschäft aber nun eine starke Erholung erlebt, hieß es. SAP bestätigte die nach dem ersten Quartal gesenkten Jahresprognosen. Nachdem sich die Corona-Krise im letzten Monat des ersten Quartals weltweit deutlich auf die Wirtschaft ausgewirkt habe, sei die Geschäftstätigkeit im Laufe des zweiten Quartals allmählich wieder angezogen, hieß es von SAP. Zahlen zum Nettoergebnis nannte SAP zunächst nicht; die detaillierten Ergebnisse legt SAP am 27. Juli vor./men/zb/jha/