Optionsschein | Call | Deutsche Lufthansa | 16,25 | 13.03.20

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  • WKN: MC1NY2
  • ISIN: DE000MC1NY26
  • Optionsschein
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Deutsche Lufthansa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 10.04.2020 14:13:44 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP/Ministerium: Verhandlungen mit Lufthansa sind 'Bewährungsprobe'
BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Bundeswirtschaftsministerium sieht die Verhandlungen mit der Lufthansa über mögliche Staatshilfen als "Bewährungsprobe" für einen neuen Stabilisierungsfonds in der Corona-Krise. Das Ministerium warnte zugleich vor einem Kompetenzgerangel. Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nußbaum wies in einer E-Mail an Vertreter anderer Ministerien darauf hin, das Gesetz zum Stabilisierungsfonds lege ausdrücklich fest, dass allein das Wirtschaftsministerium die Verhandlungen mit antragstellenden Unternehmen führe. Das Schreiben lag der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vor. Die Corona-Krise belastet die Lufthansa enorm. Die Bundesregierung hatte ein umfassendes Hilfsprogramm für die Wirtschaft beschlossen - darunter einen Stabilisierungsfonds, der notfalls auch eine Beteiligung des Staates an strategisch wichtigen Unternehmen vorsieht. Nußbaum schrieb, die Verhandlungen mit der Lufthansa über mögliche Unterstützungsmaßnahmen des Stabilisierungsfonds seien die "erste Bewährungsprobe" für den neuen Finanzierungsmechanismus und damit richtungsweisend für weitere Unternehmensanträge. Es sei für die laufenden Gespräche mit der Lufthansa und später mit weiteren Unternehmen "kontraproduktiv", wenn Vertreter verschiedener Häuser parallel zu den laufenden Verhandlungen des Wirtschaftsministeriums mit Vertretern von Unternehmen in den Dialog träten. "Dies schwächt und unterminiert insgesamt die Verhandlungsposition der Bundesregierung in unnötiger Weise." Auch der "Spiegel" berichtete, ein Kompetenzgerangel in der Regierung erschwere die Verhandlungen. Bei den Verhandlungen gebe es zudem Unstimmigkeiten zwischen Regierung und Konzern über die Ausgestaltung eines staatlichen Einstiegs. Der Konzern habe ein Eckpunktepapier für den Einstieg des Bundes vorgelegt. Grundtenor des Schriftstücks sei, dass alle Vorteile bei der Lufthansa und ihren Aktionären liegen würden, das gesamte Risiko dagegen beim Staat, schrieb das Magazin unter Berufung auf einen Verhandlungsinsider. Für eine Rettung der Lufthansa zeichneten sich mehrere Optionen ab, berichtete der "Spiegel". Die Fluglinie werde sowohl frisches Eigenkapital als auch neue Kredite brauchen, die Rede sei von einem mittleren bis hohen einstelligen Milliardenbetrag. Ein Modell könnte eine sogenannte stille Beteiligung des Bundes sein. Die Anteile würden entweder fest verzinst, oder es flösse eine Dividende. Ein Stimmrecht hätte der Bund nicht. Möglich wäre auch eine Kapitalerhöhung. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte am Mittwoch in einer Videobotschaft an die Mitarbeiter gesagt, der Konzern verliere wegen stark gesunkene Fluggastzahlen jede Stunde eine Million Euro seiner Liquiditätsreserve. Die Airline befördert statt täglich 350 000 Fluggästen derzeit weniger als 3000. Die Pandemie bedeute für den Konzern "die größte Herausforderung unserer Geschichte", sagte Spohr. Lufthansa befinde sich "im Kampf" um ihre künftige Aufstellung. Die Lufthansa könne zwar der Krise mit finanziellen Reserven von mehr als vier Milliarden Euro gegenübertreten, allerdings verzeichne der Konzern nur noch einen "Bruchteil der Einnahmen". Deshalb sei absehbar, dass das Unternehmen die Krise nur mit staatlicher Unterstützung überstehen werde./hoe/DP/fba
Heute 10.04.2020 13:17:40 Quelle: dpa
Verhandlungen mit Lufthansa: Ministerium warnt vor Kompetenzgerangel
BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei den Verhandlungen der Bundesregierung mit der Lufthansa über Staatshilfen hat das Wirtschaftsministerium vor einem Kompetenzgerangel gewarnt. Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nußbaum wies in einer E-Mail an Vertreter anderer Ministerien darauf hin, das Gesetz zum Stabilisierungsfonds lege ausdrücklich fest, dass allein das Wirtschaftsministerium die Verhandlungen mit antragstellenden Unternehmen führe. Das Schreiben lag der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vor. Die Corona-Krise belastet die Lufthansa außerordentlich. Konzernchef Carsten Spohr hatte am Mittwoch in einer Videobotschaft an die Mitarbeiter gesagt, es sei absehbar, dass das Unternehmen die Krise nur mit staatlicher Unterstützung überstehen werde. Nußbaum schrieb, die Verhandlungen mit der Lufthansa über mögliche Unterstützungsmaßnahmen des Stabilisierungsfonds seien die "erste Bewährungsprobe" für den neuen Finanzierungsmechanismus und damit richtungsweisend für weitere Unternehmensanträge. Es sei für die laufenden Gespräche mit der Lufthansa und später mit weiteren Unternehmen "kontraproduktiv", wenn Vertreter verschiedener Häuser parallel zu den laufenden Verhandlungen des Wirtschaftsministeriums mit Vertretern von Unternehmen in den Dialog treten. Auch der "Spiegel" berichtete, ein Kompetenzgerangel in der Regierung erschwere die Verhandlungen. Der Konzern habe ein Eckpunktepapier für den Einstieg des Bundes vorgelegt./hoe/DP/fba
08.04.2020 Quelle: dpa
Lufthansa verliert wegen Corona jede Stunde eine Million Euro
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Lufthansa verhandelt wegen der Corona-Krise über Staatshilfe - nun ist klar, wie viel Geld die stark gesunkenen Fluggastzahlen wegen der Pandemie den Konzern kosten. "In Summe verlieren wir daher jede Stunde eine Million Euro unserer Liquiditätsreserve - Tag und Nacht, Woche für Woche und wohl auch noch Monat für Monat", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einer Videobotschaft an die Mitarbeiter vom Mittwoch, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Airline befördert statt täglich 350 000 Fluggästen derzeit weniger als 3000. Die Pandemie bedeute für den Konzern "die größte Herausforderung unserer Geschichte", sagte Spohr. Lufthansa befinde sich "im Kampf" um ihre künftige Aufstellung. Die Lufthansa könne zwar der Krise mit finanziellen Reserven von mehr als vier Milliarden Euro gegenübertreten, allerdings verzeichne der Konzern nur noch einen "Bruchteil der Einnahmen". Deshalb sei absehbar, dass das Unternehmen die Krise nur mit staatlicher Unterstützung überstehen werde. Spohr zeigte sich aber optimistisch, dass die Gespräche positiv enden werden. Von den Maßnahmen, mit denen das Unternehmen seine Kosten senken will, sind laut Spohr 7000 Mitarbeiter betroffen, davon 1400 bei der Tochter Germanwings, die den Betrieb einstellt. Es liefen bereits Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern, um so vielen Mitarbeitern wie möglich einen alternativen Job im Konzern anzubieten. Dazu seien aber neue Beschäftigungsmodelle etwa bei Teilzeit unumgänglich. "Hier sind jetzt Solidarität und Flexibilität gefragt", sagte Spohr. Zu den Einsparungen soll auch beitragen, dass der Vorstand nach dem Rücktritt von Finanzchef Ulrik Svensson, der das Gremium aus gesundheitlichen Gründen verließ, nicht wieder besetzt wird. Die Aufgaben würden unter den verbleibenden sechs Vorstandsmitgliedern neu verteilt, sagte Spohr. Wie Lufthansa mitteilte, wird das Ressort IT, Digital und Innovation unter der Führung von Thorsten Dirks "um wesentliche Teile des Finanzressorts erweitert und in Digital und Finanzwesen umbenannt". Weitere Teile werden dem Ressort Personal und Recht unter Michael Niggemann sowie dem Ressort Customer & Corporate Responsibility von Christina Foerster zugeordnet./bvi/ceb/DP/he