Optionsschein | Call | Boeing | 300,00 | 11.12.20

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  • WKN: MC1NXL
  • ISIN: DE000MC1NXL1
  • Optionsschein
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Boeing hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.08.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

15.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Boeing verschiebt Einführung von 777-8 nach Triebwerksproblemen
CHICAGO (dpa-AFX) - Nach dem Debakel um die Baureihe 737 Max muss der US-Luftfahrtkonzern Boeing die Einführung der Ultralangstreckenversion des neuen Modells 777X verschieben. Boeing habe den Zeitplan des Entwicklungsprogramms für die Variante 777-8 überprüft und angepasst, teilte ein Konzernsprecher am Donnerstag mit. Man halte aber an dem Flugzeugtypen fest und arbeite eng mit dem Triebwerklieferanten GE zusammen. Bei der Baureihe 777-9 - die eine kürzere Reichweite hat und von der Lufthansa 20 Stück bestellt hat - strebe Boeing weiterhin erste Auslieferungen für das Jahr 2020 an. Keine Angaben machte Boeing zum neuen Zeitplan für die 777-8. Boeing hatte vor drei Wochen in Chicago mitgeteilt, bei der 777X gebe es wegen Problemen mit den Triebwerken "erhebliche Risiken für den Zeitplan". Mit der Verschiebung bei der 777-8 könnte Boeing bei einem prestigeträchtigen Projekt der australischen Fluglinie Qantas ins Hintertreffen gegenüber dem europäischen Konkurrenten Airbus geraten. Qantas will von 2023 an den Linienverkehr auf der 17 000 Kilometer langen Strecke zwischen Sydney und London aufnehmen. Der 21-stündige Flug wäre die weltweit längste Nonstop-Verbindung. Als Flugzeugtypen sind eine modifizierte Version der künftigen Boeing 777-8 und der Ultralangstrecken-Airbus A350 im Gespräch. Qantas-Chef Alan Joyce hatte dem Sender CNN im Juni gesagt, er hoffe, die Angebote der Luftfahrtkonzerne im August vorliegen zu haben. Boeing liegen nach eigenen Angaben vom Juli Bestellungen für insgesamt 344 Flugzeuge vom Typ 777X in beiden Varianten vor. Lufthansa will mit der Boeing 777-9 auch eine neue Business Class einführen. Der erste dieser Flieger in der Lufthansa-Flotte war für den Sommer 2020 geplant gewesen. Vor drei Wochen hatte Boeing dann allerdings mitgeteilt, wegen der Triebwerksprobleme sei der erste Flug der 777-9 auf Anfang 2020 verschoben worden. Angestrebt sei daher, die ersten Maschinen erst später im Jahr auszuliefern. Zwei Abstürze in Indonesien und Äthiopien von Maschinen des Typs Boeing 737-Max, bei denen im Oktober 2018 und März 2019 insgesamt 346 Menschen gestorben waren, haben den US-Konzern in eine schwere Krise gestürzt. Der Hersteller ist mit Klagen und Ermittlungen konfrontiert. Boeing wird verdächtigt, die 737 Max wegen des harten Konkurrenzkampfs überstürzt auf den Markt gebracht und die Sicherheit vernachlässigt zu haben. Der Konzern bestreitet dies zwar, hat aber Pannen eingeräumt. Erste Untersuchungsberichte deuteten auf eine fehlerhafte Steuerungssoftware als Absturzursache hin. Ob und wann die seit März weltweit mit Startverboten belegten 737-Max-Maschinen wieder abheben dürfen, ist derzeit unklar. Die Krise um die Baureihe 737 Max brachte Boeing tief in die roten Zahlen. Im zweiten Quartal war ein Rekordverlust in Höhe von 2,9 Milliarden US-Dollar (2,6 Mrd Euro) angefallen, wie der US-Luftfahrtriese vor drei Wochen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte Boeing noch 2,2 Milliarden Dollar verdient. Einen neuen Geschäftsausblick gab das Unternehmen wegen der hohen Ungewissheit hinsichtlich der angestrebten Wiederzulassung der 737 Max nicht ab./cy/DP/nas
15.08.2019 Quelle: dpa
Boeing verschiebt Einführung von 777-8 nach Triebwerksproblemen
CHICAGO (dpa-AFX) - Nach dem Debakel um die Baureihe 737 Max verschiebt der US-Luftfahrtkonzern Boeing die Einführung der Ultralangstreckenversion des neuen Modells 777X. Boeing habe den Zeitplan des Entwicklungsprogramms für die Variante 777-8 überprüft und angepasst, teilte ein Konzernsprecher am Donnerstag in Chicago mit. Man halte aber an dem Flugzeugtypen fest und arbeite eng mit dem Triebwerklieferanten GE zusammen. Bei der Baureihe 777-9 - die eine kürzere Reichweite hat und von der Lufthansa 20 Stück bestellt hat - strebe Boeing weiterhin erste Auslieferungen für das Jahr 2020 an. Keine Angaben machte Boeing zum neuen Zeitplan für die 777-8. Boeing hatte vor drei Wochen mitgeteilt, bei der 777X gebe es wegen Problemen mit den Triebwerken "erhebliche Risiken für den Zeitplan". Mit der Verschiebung bei der 777-8 könnte Boeing bei einem prestigeträchtigen Projekt der australischen Fluglinie Qantas ins Hintertreffen gegenüber dem europäischen Konkurrenten Airbus geraten. Qantas will von 2023 an den Linienverkehr auf der 17 000 Kilometer langen Strecke zwischen Sydney und London aufnehmen, der 21-stündige Flug wäre die weltweit längste Nonstop-Verbindung. Als Flugzeugtypen sind eine modifizierte Version der künftigen Boeing 777-8 und der Ultralangstrecken-Airbus A350 im Gespräch. Qantas-Chef Alan Joyce hatte dem US-Sender CNN im Juni gesagt, er hoffe, die Angebote der Luftfahrtkonzerne im August vorliegen zu haben. Zwei Abstürze in Indonesien und Äthiopien von Maschinen des Typs Boeing 737-Max hatten den US-Konzern in eine schwere Krise gestürzt. Dabei waren im Oktober 2018 und im März 2019 insgesamt 346 Menschen gestorben./cy/DP/nas
15.08.2019 Quelle: dpa
AIRBUS IM FOKUS: Auf Höhenflug Richtung Weltspitze
TOULOUSE (dpa-AFX) - Der Höhenflug von Airbus scheint derzeit kaum Grenzen zu kennen. Während US-Konkurrent Boeing in der wohl tiefsten Krise seiner Geschichte steckt, könnte der europäische Konzern in diesem Jahr zum größten Flugzeugbauer der Welt aufsteigen. Der Erfolg des Mittelstreckenjets A320neo steht im krassen Gegensatz zu dem Desaster, dass sich Boeing mit seinem Konkurrenzmodell 737 Max eingebrockt hat. Und die Airbus-Aktie düst von einem Rekordhoch zum nächsten. DAS IST LOS BEIM UNTERNEHMEN: Damit konnte niemand rechnen: Ausgerechnet im Jahr seines 50-jährigen Bestehens steht der Flugzeugbauer Airbus vor dem Sprung an die Weltspitze. Mit Jubel hält sich die neue Konzernführung um den seit April amtierenden Vorstandschef Guillaume Faury jedoch zurück. Denn die Abstürze zweier Boeing-Jets mit 346 Toten, die im März ein weltweites Startverbot für alle Maschinen des Typs nach sich zogen, machen die Rekordjagd für Airbus fast zum Selbstläufer. Und die tragischen Unglücke taugen nicht als Anlass für Siegerposen. Seit dem Startschuss für den Bau des ersten Airbus-Passagierjets A300 im Jahr 1969 hat die europäische Luftfahrtindustrie einen globalen Champion geschaffen. Anfangs in den USA verlacht, ist Airbus heute Boeings einziger Rivale auf dem Weltmarkt für Passagierflugzeuge mit mehr als 150 Sitzen. Bei den Langstreckenjets haben die Amerikaner zwar immer noch die Nase vorn. Doch im Massengeschäft hat Airbus sie bereits auf den zweiten Platz verdrängt. Mit ihrem modernisierten Mittelstreckenjet A320neo mit sparsameren Triebwerken setzten die Europäer den US-Konzern unter Zugzwang. Doch die 2011 beschlossene Modernisierung des inzwischen 50 Jahre alten Mittelstreckenjets Boeing 737 als 737 Max geriet zur Katastrophe. Seit dem zweiten Absturz müssen die Max-Maschinen weltweit am Boden bleiben. Boeing hat die Produktion gedrosselt und schließt einen vorläufigen Stopp nicht aus. Dennoch kann Airbus davon bisher nicht richtig profitieren. Angesichts prall gefüllter Auftragsbücher ist die Produktion der A320neo bis ins Jahr 2024 hinein ausgebucht. Die Zulieferer sind damit beschäftigt, den geplanten Ausbau der Produktionsrate auf 63 Jets pro Monate zu ermöglichen. Ein weiterer Ausbau ist im Gespräch. Die Ausfälle bei Boeing könnte Airbus aber nicht abdecken. Insgesamt will Airbus in diesem Jahr 880 bis 890 Passagier- und Frachtmaschinen ausliefern - mindestens 80 mehr als im vergangenen Jahr. Die Amerikaner hatten sich ursprünglich rund 900 Auslieferungen vorgenommen. Doch seine Jahresziele hat Boeing-Chef Muilenburg längst kassiert. Dabei hatte Airbus im Februar noch traurige Nachrichten für Luftfahrtfans verkündet. So lässt der Hersteller die Produktion des weltgrößten Passagierjets A380 im Jahr 2021 auslaufen - nur 14 Jahre nach seinem ersten Linienflug. Auch Boeings Riesenflieger, der Jumbo-Jet 747-8 ist kaum noch gefragt. Fluggesellschaften setzen für die Langstrecke inzwischen vor allem auf nicht ganz so riesige Großraumjets wie Boeings 777 und 787 "Dreamliner" sowie die Airbus-Modelle A350 und A330neo. Finanziell hat Airbus die A380-Wehen bereits verdaut. Und im zweiten Quartal konnte der Konzern mit seinen Geschäftszahlen positiv überraschen. Umsatz und Gewinn sprudelten stärker als gedacht. Allerdings hängen auch dunkle Wolken in der Luft. So sind die seit 2016 laufenden Korruptionsermittlungen gegen den Konzern noch immer nicht abgeschlossen. Airbus könnten dabei in Europa und den Vereinigten Staaten Strafen in Milliardenhöhe drohen. Und im Dauerstreit zwischen den USA und der EU über Subventionen für Boeing und Airbus denken die Amerikaner über Strafzölle auf Flugzeuge und Hubschrauber nach. Die Airbus-Führung fürchtet für diesen Fall "erhebliche Auswirkungen" auf Lieferungen in die USA - und negativen Folgen auf die Finanz- und Ertragslage ihres Unternehmens. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Die Luftfahrt-Experten unter den Finanzanalysten sind größtenteils Fans von Airbus. Von den 16 im dpa-AFX Analyser erfassten Branchenexperten empfehlen 11 die Aktie zum Kauf, die übrigen raten zum Halten der Papiere. Obwohl der Aktienkurs in diesem Jahr bereits von Rekordhoch zu Rekordhoch eilte, sehen Analysten weiterhin Luft nach oben. Im Schnitt schreiben sie der Aktie ein Kursziel von fast 136 Euro zu. Am optimistischsten sind die Experten von den Investmentbanken Goldman Sachs und JPMorgan, die mit 161 Euro rechnen. Sandy Morris von Jefferies gehört mit 110 Euro zu den pessimistischsten Beobachtern - und rechnet sogar mit einem Kursverfall. UBS-Analystin Celine Fornaro erwartet, dass Airbus trotz der ausgebuchten Produktion für die A320neo von Boeings Krise bei der 737 Max profitieren kann. Derzeit liege Airbus' Marktanteil in diesem Segment bei 57 Prozent, doch er dürfte wohl auf über 60 Prozent wachsen. Sollte es Airbus gelingen, die "neo"-Produktion auf 70 Maschinen pro Monat zu steigern, dürfte das den operativen Gewinn um 600 Millionen Euro nach oben treiben, schätzt sie. Die jüngsten Probleme beim Bau des Airbus A321neo mit der neuen Innenausstattung "Cabin Flex" betrachtet JPMorgan-Experte David Perry eher als vorübergehendes Problem. Allerdings könne es dazu führen, dass Airbus sein Auslieferungsziel 2019 verfehle. Gefahren wittern Analysten weiterhin durch die möglicherweise milliardenschweren Strafen infolge der Korruptionsermittlungen - und die drohenden Strafzölle in den USA. Immerhin gingen zwölf Prozent der Airbus-Maschinen an US-amerikanische Fluggesellschaften, warnt JPMorgan-Experte Perry. Und sein Kollege Stefan Maichl von der LBBW blickt auf den drohenden ungeregelten Brexit: Dieser könnte die Lieferketten zwischen den Airbus-Werken in Großbritannien und auf dem Kontinent unterbrechen. DAS MACHT DIE AKTIE: Für die Airbus-Aktionäre waren die vergangenen Jahre eine Erfolgsgeschichte - trotz aller Schwierigkeiten. In den vergangenen drei Jahren hat sich der Kurs der Aktie an der Pariser Börse mehr als verdoppelt. Nach dem Aus für die A380 und glänzenden Geschäftszahlen ging es für die Aktie bis zum Sommer immer weiter aufwärts - bis auf ein Rekordhoch von 133,86 Euro Mitte Juli. Zuletzt ging der Kurs aber wieder auf rund 122 Euro zurück. Doch seit dem Jahreswechsel hat das Papier damit immer noch um fast die Hälfte zugelegt. Trotz des Höhenflugs ist Airbus an der Börse aber immer noch viel weniger wert als Boeing. Zwar ist der Aktienkurs des US-Konzerns seit dem zweiten Absturz und dem Flugverbot um mehr als ein Fünftel eingebrochen. Insgesamt kommt der US-Konzern aber immer noch auf eine Marktkapitalisierung von umgerechnet etwas mehr als 160 Milliarden Euro. Airbus hat bisher lediglich vorübergehend die Marke von 100 Milliarden Euro geknackt - und bleibt mit zuletzt rund 95 Milliarden Euro Börsenwert eine deutlich kleinere Nummer./stw/knd/zb
07.08.2019 Quelle: dpa
Boeing hält Geld wegen Max-Krise zusammen - Ende des Flugverbots bleibt offen
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Flugzeugbauer Boeing versucht angesichts des anhaltenden Flugverbots für seinen Mittelstreckenjet 737 Max sein Geld zusammenzuhalten. "Wir gehen vorsichtig mit unserer Liquidität um", sagte Konzernchef Dennis Muilenburg am Mittwoch bei einer Konferenz in New York. Erst wenn der Hersteller seine derzeit auf Halde produzierten Flugzeuge wieder ausliefern darf, bekommt er wieder richtig Geld in die Kasse - aus heutiger Sicht vor allem im kommenden Jahr. Die Einnahmen würden aber durch Entschädigungen für die Käufer - die Fluggesellschaften - teilweise wieder aufgezehrt, gab Muilenburg zu bedenken. Der Manager rechnet zwar weiterhin damit, dass die Luftfahrtbehörden aus aller Welt - allen voran die US-Behörde FAA - das Startverbot für den Flugzeugtyp im vierten Quartal 2019 aufheben. Sicher sei dies aber nicht. Daher hält er sich weiterhin offen, die Produktion der Max-Jets weiter zu drosseln oder ganz zu stoppen. Man werde sich die Entscheidung aber nicht leicht machen, sagte er. Boeing hatte Anfang April entschieden, die 737-Produktion vorläufig von 52 auf 42 Maschinen pro Monat zurückzufahren. Die Zahl umfasst nicht nur die Neuauflage 737 Max, sondern auch das Vorgängermodell 737 NG, das von dem Flugverbot nicht betroffen ist. Für die "Max" gilt nach dem Absturz zweier Flugzeuge der Reihe im Oktober und März mit insgesamt 346 Toten ein weltweites Startverbot. Betroffen sind weltweit etwa 370 Maschinen. Auch die Auslieferung neuer Exemplare ist gestoppt. Als Ursache der Abstürze steht nach bisherigen Untersuchungen die Steuerungssoftware MCAS im Verdacht. Sie soll die Nasen der beiden Maschinen aufgrund fehlerhafter Informationen kurz nach dem Start nach unten gedrückt haben. Den Piloten gelang es nicht, gegenzusteuern. Boeing hat ein Update entwickelt, das die Behörden aber erst noch zulassen müssen. Zuletzt tauchten weitere Probleme auf, die ein Ende des Startverbots weiter verzögern könnten. Mitten in der Krise schiebt Boeing auch die Entscheidung über die teure Entwicklung eines mittelgroßen Passagierjets auf. Man spreche mit den Kunden über die Anforderungen, die dieses Flugzeug erfüllen müsse, sagte Muilenburg. Das Konzept müsse für Boeing wie für die Airlines sinnvoll sein. Das "New Midsize Airplane" (NMA), das inoffiziell bereits unter dem Namen "Boeing 797" gehandelt wird, soll die Lücke zwischen den Mittelstreckenjets der 737-Reihe und den Großraumjets wie der Boeing 787 "Dreamliner" füllen. Der europäische Konkurrent Airbus, der Boeing in diesem Jahr wegen der Max-Krise als weltgrößten Flugzeugbauer ablösen dürfte, ist schon vorgeprescht und hat im Juni eine Langstreckenversion seines Mittelstreckenjets A321neo vorgestellt. Die Variante mit dem Namen A321XLR soll etwa von Mitteleuropa bis nach Amerika fliegen können und 30 Prozent weniger Sprit verbrauchen als ältere Flugzeuge, die bisher auf vergleichbaren Strecken eingesetzt werden. Die A321XLR soll schon im Jahr 2023 fertig sein. Boeing will seinen neuen Flieger nach bisherigen Aussagen bis zum Jahr 2025 fertigbekommen./stw/fba