Faktor-Zertifikat | 7,00 | Long | Merck KGaA

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  • WKN: MC1E2Q
  • ISIN: DE000MC1E2Q2
  • Faktor-Zertifikat

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22.11.2019 10:33:01

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-0,14 EUR 22.11.2019 10:33:01

Basiswert

107,08 EUR

+0,070 % 22.11.2019 10:33:17

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Merck KGaA hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 81,84 EUR
  • 85,12 EUR
  • 0,73
  • 81,1793 EUR
  • 84,43 EUR
  • 0,75

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

14.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Merck setzt sich nach Versum-Übernahme höhere Ziele - Aktie sinkt
(Neu: Details Sparten, Zitate Stefan Oschmann, Aktienkurs) DARMSTADT (dpa-AFX) - Der Spezialchemie- und Pharmakonzern Merck KGaA sieht sich mit der Übernahme des US-Halbleiterzulieferers Versum bestens für die Zukunft gewappnet. Nachdem der Deal Anfang Oktober unter Dach und Fach gebracht wurde, kurbelte das Management um Konzernchef Stefan Oschmann die Ziele für das laufende Jahr hoch. Am Markt zeigten sich Analysten davon jedoch nicht allzu überrascht, die Aktie stand gegen Mittag mit 1,4 Prozent im Minus. Lobende Worte gab es dennoch für die Geschäftsergebnisse im dritten Quartal. "Wir setzen unsere Strategie wie geplant um", sagte Oschmann am Donnerstag während einer Telefonkonferenz. Die Strategie trägt bei Merck den Titel "Bright Future" und soll in Form eines Transformationsprogramms dem schleppenden Geschäft mit Spezialmaterialien auf die Beine helfen. Vor allem im Bereich der Flüssigkristalle macht dem Konzern eine wachsende Konkurrenz aus Asien zu schaffen. Die lange unangefochtene Stellung als Weltmarktführer bröckelt. Abhilfe schaffen soll eine verstärkte Ausrichtung auf die Halbleiter- und Elektronikindustrie. Weil das Datenvolumen weltweit immer stärker zunimmt, rechnet sich Merck hier große Chancen aus. "Daten entstehen nicht einfach so, sie müssen erzeugt werden", sagte Oschmann. Dazu brauche es viele Dinge, in denen Merck mitmischt, wie etwa Speicherchips oder Bildschirme. Um die Position in diesem Bereich zu stärken, haben sich die Darmstädter jüngst den US-Halbleiterzulieferer Versum sowie den kalifornischen Materialspezialisten Intermolecular einverleibt. Den 5,8 Milliarden Euro teuren Versum-Deal hatten die Unternehmen Anfang Oktober abgeschlossen. Merck geht davon aus, dass die Übernahme im Gesamtjahr 2019 zusätzliche Umsätze von rund 270 Millionen Euro in die Kassen spülen dürfte. Vor dem Hintergrund schraubte der Dax-Konzern nun seine Jahresprognose hoch: Die Erlöse sollen demnach auf 15,7 bis 16,3 Milliarden Euro steigen. Zuvor wurden 15,3 bis 15,9 Milliarden Euro angepeilt. Beim um Sonderposten bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erwartet Merck nun 4,23 bis 4,43 Milliarden Euro. Zuvor betrug die Spanne 4,15 bis 4,35 Milliarden. 2018 hatte der Konzern 14,8 Milliarden Euro umgesetzt und operativ 3,8 Milliarden Euro verdient. Im Zeitraum Juli bis September legte der Umsatz um rund 8 Prozent auf 4,05 Milliarden Euro zu. Insbesondere trugen erneut die beiden stärksten Standbeine des Konzerns - das Pharmageschäft sowie die Laborsparte - zum Wachstum bei. Hier legten die Erlöse jeweils im zweistelligen Bereich zu. Im Pharmabereich erwiesen sich etwa die verstärkte Medikamenten-Nachfrage aus China sowie das Multiple-Sklerose-Mittel Mavenclad erneut als verlässliche Treiber. Für Mavenclad hatte Merck erst im Frühling eine lang ersehnte Zulassung in den USA erhalten - im dritten Quartal erzielte der Konzern mit dem Mittel insgesamt 89 Millionen Euro, womit die Schätzungen leicht übertroffen wurden. Der Umsatz mit dem Krebsmittel Bavencio fiel mit 29 Millionen Euro ebenfalls höher aus als gedacht. Beim Multiple-Sklerose-Mittel Rebif gingen die Umsätze dagegen wegen der anhaltend hohen Konkurrenz um etwa 15 Prozent auf 318 Millionen Euro zurück. Die Schwierigkeiten bei dem Mittel waren aber erwartet worden. Die "Life Science" genannte Laborsparte, die auch aus eigener Kraft zweistellig wuchs, profitierte vor allem wieder von einer starken Entwicklung im Bereich Process Solutions. Hier bietet Merck Dienstleistungen und Produkte rund um die Arzneimittelherstellung an. Was die weitere Entwicklung der Sparte im laufenden Jahr angeht, ist der Konzern nun noch optimistischer geworden: Er geht nun von einem organischen Umsatzplus von 8 bis 9 Prozent aus. Zuvor waren hier 7 bis 8 Prozent angesetzt. Im Geschäft mit den Spezialmaterialien setzten sich die genannten Probleme fort: Zwar lief es mit den OLED-Materialien, die organische Leuchtdioden verwenden, erneut rund. Bei den Flüssigkristallen für Smartphones und TV-Displays verbuchte Merck jedoch, wie bereits im Vorjahr prognostiziert, Rückgänge. Die Umsätze des Geschäftsbereichs, der auch Fotolacke für Display-Anwendungen umfasst, sanken organisch um gut 15 Prozent. Auch im Halbleiterbereich blieb die Nachfrage wegen einer anhaltenden Marktschwäche hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt reduzierten sich die Umsätze in der Problemsparte um rund 7 Prozent. Der noch stärkere organische Rückgang von über 10 Prozent konnte durch positive Währungseffekte zum Teil kompensiert werden. Für 2019 rechnet Merck hier im schlimmsten Fall mit einem organischen Umsatzrückgang von 7 Prozent. Ab 2020 soll das Geschäft aber wieder jährlich im Schnitt und aus eigener Kraft zwischen 2 und 3 Prozent wachsen, wie es zuletzt auf dem Kapitalmarkttag hieß. Das bereinigte konzernweite Ebitda kletterte im dritten Quartal auch wegen Kosteneinsparungen noch deutlicher als der Umsatz um mehr als 15 Prozent auf 1,11 Milliarden Euro. Das Wachstum aus eigener Kraft machte dabei 9,8 Prozent aus. Unter dem Strich lag der Gewinn bei 343 Millionen Euro, ein leichtes Plus von 0,8 Prozent zum Vorjahr. Analysten wie Richard Vosser von der US-Bank JPMorgan sprachen in ersten Einschätzungen zu den Quartalsergebnissen zwar von "starken" Zahlen. Die Prognoseerhöhung war den Experten zufolge aber erwartbar./kro/jkr/jha/
14.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Merck setzt sich nach Versum-Übernahme höhere Ziele
DARMSTADT (dpa-AFX) - Der Spezialchemie- und Pharmakonzern Merck KGaA setzt sich nach dem Zukauf des US-Halbleiterzulieferers Versum für 2019 höhere Umsatz- und Ergebnisziele. Die Erlöse sollen 2019 nun auf 15,7 bis 16,3 Milliarden Euro steigen, wie der im Dax notierte Konzern am Donnerstag in Darmstadt mitteilte. Zuvor wurden 15,3 bis 15,9 Milliarden Euro angepeilt. Beim um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erwartet Merck nun 4,23 bis 4,43 Milliarden Euro. Zuvor betrug die Spanne 4,15 bis 4,35 Milliarden. 2018 hatte der Konzern 14,8 Milliarden Euro umgesetzt und operativ 3,8 Milliarden Euro verdient. An der Börse kam der erhöhte Ausblick gut an: Die Aktie legte vor Handelsbeginn um etwas mehr als ein Prozent zu. Auf den ersten Blick erscheine das Zahlenwerk des Konzerns besser als gedacht, kommentierte ein Händler und hob die Umsatzentwicklung bei den wichtigsten Medikamenten der Darmstädter hervor. Die erhöhte Prognose liege zum Teil an günstigen Währungseffekten, zum Teil aber auch am Versum-Kauf. Im Zeitraum Juli bis September legte der Umsatz um rund 8 Prozent auf 4,05 Milliarden Euro zu. Insbesondere trugen erneut die beiden stärksten Standbeine des Konzerns - das Pharmageschäft sowie die Laborsparte - zum Wachstum bei. Hier legten die Erlöse jeweils im zweistelligen Bereich zu. Im Pharmabereich erwies sich etwa das Multiple-Sklerose-Mittel Mavenclad, für das Merck im Frühling die lang ersehnte Zulassung in den USA erhalten hatte, erneut als verlässlicher Treiber. Mit erzielten Erlösen von insgesamt 89 Millionen Euro wurden die Schätzungen von Analysten leicht übertroffen. Die Nachfrage nach dem Krebsmittel Bavencio war ebenfalls höher als im Schnitt erwartet: Die Erlöse beliefen sich hier auf 29 Millionen Euro. Beim Multiple-Sklerose-Mittel Rebif gingen die Umsätze dagegen wegen der anhaltend hohen Konkurrenz um mehr als 15 Prozent auf 318 Millionen Euro zurück. Die Schwierigkeiten bei dem Mittel waren aber erwartet worden. Im Geschäft mit den Spezialmaterialien setzten sich die seit einiger Zeit bestehenden Probleme ebenfalls fort: Der Umsatz ging hier um rund 7 Prozent auf 583 Millionen Euro zurück. Der noch stärkere organische Rückgang von über 10 Prozent konnte durch positive Währungseffekte zum Teil kompensiert werden. Der Konzern hat in diesem Bereich vor allem mit der wachsenden Konkurrenz aus Asien aber auch mit einer allgemeinen Marktschwäche zu kämpfen. Rettung bringen soll eine stärkere Ausrichtung auf die Halbleiter- und Elektronikindustrie, in der sich der Konzern unter anderem wegen der weltweit steigenden Datennutzung bessere Geschäfte verspricht. Zu dem Zweck hatten die Darmstädter jüngst den US-Halbleiterzulieferer Versum sowie den kalifornischen Materialspezialisten Intermolecular gekauft. Den 5,8 Milliarden Euro teuren Versum-Deal hatten die Unternehmen Anfang Oktober abgeschlossen. Merck geht davon aus, dass dies im Gesamtjahr 2019 zusätzliche Umsätze von rund 270 Millionen Euro in die Kassen spülen wird. Das bereinigte konzernweite Ebitda kletterte im dritten Quartal auch wegen Kosteneinsparungen noch deutlicher als der Umsatz um mehr als 15 Prozent auf 1,11 Milliarden Euro. Das Wachstum aus eigener Kraft machte dabei 9,8 Prozent aus. Unter dem Strich lag der Gewinn bei 343 Millionen Euro, ein leichtes Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr./kro/knd/jha/