Optionsschein | Put | Facebook | 220,00 | 12.06.20

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  • WKN: MC1C3W
  • ISIN: DE000MC1C3W0
  • Optionsschein

Verkaufen (Geld)

2,66 EUR

19.11.2019 10:41:59

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2,68 EUR

19.11.2019 10:41:59

Tägliche Änderung (Geld)

-1,48 %

-0,040 EUR 19.11.2019 10:41:59

Basiswert

197,90 USD

+0,41 % 19.11.2019 10:46:59

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf Facebook hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

15.11.2019 Quelle: dpa
Lehrer in Vietnam muss wegen Facebook-Posts für elf Jahre in Haft
HANOI (dpa-AFX) - Im kommunistischen Vietnam sind erneut Aktivisten verurteilt worden. Ein 43 Jahre alter Musiklehrer aus der Provinz Nghe An muss für elf Jahre in Gefängnis, weil er auf Facebook staatsfeindliche Kommentare gepostet haben soll, wie die Zeitung "Cong An Nhan Dan" am Freitag berichtete. Zudem endete der Prozess gegen den wegen Steuerhinterziehung angeklagten Menschenrechtsanwalt Tran Vu Hai mit einer Verurteilung. Demnach darf Hai für ein Jahr lang seinen Beruf als Anwalt nicht ausüben, sagte sein Verteidiger Dang Dinh Manh der Deutschen Presse-Agentur. In der Zeit könne Hai zum Beispiel für Dienste etwa für die Stadt herangezogen werden. Ins Gefängnis muss er demnach aber nicht. Der 57-Jährige hat als Anwalt wiederholt politisch sensible Fälle in dem Einparteienstaat übernommen und Blogger sowie Aktivisten verteidigt. Die Urteile erfolgten inmitten einer Kampagne gegen Aktivisten in dem kommunistischen Einparteienstaat. Menschenrechtsorganisationen werfen Vietnams Führung regelmäßig vor, Juristen zu schikanieren, die sich in dem 95 Millionen Einwohner zählenden Land für Bürgerrechte einsetzen oder Dissidenten verteidigen. Hai und seiner Frau war vorgeworfen worden, bei einem Hauskauf in der Küstenstadt Nha Trang einen Vertrag neu aufgesetzt und den Hauspreis deutlich gesenkt zu haben. Sie sollen so den vormaligen Besitzern geholfen haben, den Staat um umgerechnet rund 11 000 Euro Einkommensteuer zu bringen, die sie der Anklage zufolge als Verkäufer hätten abführen müssen. Das Ehepaar muss zudem eine Geldstrafe von umgerechnet 781 Euro zahlen, wie das Gericht weiter befand./ch/DP/jsl
15.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Instagram testet Verzicht auf Likes jetzt weltweit
MENLO PARK (dpa-AFX) - Instagram wird demnächst bei einigen Nutzern weltweit testweise die Zahl der "Likes" nicht mehr anzeigen. "Nutzer, die Teil des Tests sind, sehen nicht mehr die Gesamtzahl der Likes und Views von Fotos und Videos anderer in ihrem Feed", erläuterte die zu Facebook gehörende Foto-Plattform. Die Likes für die eigenen Beiträge bleiben für sie sichtbar. Instagram hatte den Verzicht auf die Anzeige von "Like"-Zahlen zunächst nur in Australien, Brasilien, Kanada, Irland, Italien und Neuseeland ausprobiert. Die Reaktionen der beteiligten Nutzer seien positiv gewesen, hieß es am Donnerstag. Da es sich aber um eine "grundlegende Änderung" handele, solle noch mehr Feedback gesammelt werden. Unklar ist, wie viele Nutzer genau Teil des Tests bei den Instagram-Likes sein werden. Andere Instagram-Nutzer werden nicht mehr sehen, wie viele Likes und Views die Beiträge der Test-Teilnehmer bekommen haben. Ein Hintergrund sei, "den Menschen zu helfen, sich auf die Fotos und Videos zu konzentrieren, die sie teilen, und nicht darauf, wie viele Likes sie dafür bekommen", erklärte Instagram. Der Chef der Plattform, Adam Mosseri, hatte bei einem Auftritt vergangene Woche betont, man werde auch Maßnahmen ergreifen, die dem Geschäft schaden, wenn sie dem Wohlbefinden der Nutzer dienten. Die Zählerstände in Online-Netzwerken können für sozialen Druck sorgen: Manche Nutzer wollen möglichst populäre Posts produzieren und löschen Beiträge, die aus ihrer Sicht zu wenige "Likes" bekommen. Für Influencer oder Autoren von Inhalten, für die Instagram als Plattform geschäftlich wichtig ist, werde nach einer Lösung gesucht, hieß es weiter. Sie sind oft darauf angewiesen, potenziellen Geschäftspartnern ihre Reichweite zu demonstrieren - und brauchen dafür auch eine sichtbare Zahl der Likes. Bei der Hauptplattform von Facebook wird gerade der Verzicht auf die Anzeige von "Like"-Zahlen in Australien getestet./so/DP/zb
14.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Urteil: Fake-Bewertungen rechtswidrig - Burda-Konzern gewinnt Klage
MÜNCHEN (dpa-AFX) - In einem Urteil mit Signalcharakter hat das Münchner Landgericht gekaufte Fake-Bewertungen im Internet für rechtswidrig erklärt. Das Gericht gab mit der Entscheidung am Donnerstag einer Klage des Urlaubsportals Holidaycheck gegen erfundene Bewertungen statt, die die im südamerikanischen Kleinstaat Belize ansässige Firma Fivestar Marketing an mehrere Hoteliers verkauft hatte. Fivestar darf künftig keine Bewertungen mehr von Menschen verkaufen, die nicht tatsächlich in dem jeweiligen Hotel oder Ferienhaus übernachtet haben. Das Unternehmen muss dafür Sorge tragen, dass die entsprechenden Fake-Bewertungen gelöscht werden. Fivestar muss außerdem dem zum Medienkonzern Burda gehörenden Urlaubsportal Auskunft geben, von wem die erfundenen Bewertungen stammten. Die Entscheidung erging in Form eines so genannten Versäumnisurteils. Trotz Ladung war kein Vertreter von Fivestar zur Verhandlung erschienen. Zielgruppe von Fivestar sind Firmen, die ihre Umsätze durch positive Bewertungen aufbessern wollen. "Durch Fivestar erhalten Sie hochwertige Rezensionen Ihrer Produkte, Ihrer Dienstleistungen oder Ihres Shops", wirbt Fivestar auf der eigenen Webseite. Gekaufte Amazon-Bewertungen sind mit einem Preis ab 19,40 am teuersten, Bewertungen kann die Kundschaft aber auch für Google, Facebook oder Arbeitgeberbewertungsportale kaufen - im Paket billiger. Fivestar warb in der Vergangenheit damit, dass Spitzenbewertungen verkauft werden, hat diesen Hinweis aber mittlerweile gestrichen. Die Aktivitäten von Fivestar sind auch anderen Online-Konzernen aufgefallen. Der US-Konzern Amazon ist ebenfalls sehr darauf bedacht, Fake-Bewertungen einen Riegel vorzuschieben. In Deutschland habe Amazon ein Dutzend Gerichtsentscheidungen gegen Unternehmen erwirkt, die Bewertungen verkaufen, erklärte ein Sprecher auf Anfrage. "Unter anderem haben wir zwei einstweilige Verfügungen gegen Fivestar Marketing erreicht, von denen eine bereits durch ein rechtskräftiges Urteil bestätigt wurde." Die Geschäftspraxis von Fivestar unterscheidet sich von anderen Bewertungsfirmen, die bei Fake-Rezensionen im Internet af automatisierte Verfahren setzen. "Nach unseren Schätzungen sind mehr als 90 Prozent der nicht authentischen Bewertungen computergeneriert", sagte der Amazon-Sprecher. "Wir arbeiten mit Prüfteams und automatisierten Systemen, um unechten Rezensionen vorzubeugen, sie aufzuspüren und Maßnahmen gegen die Betreiber dieses Missbrauchs zu ergreifen." Fivestar nutzt dagegen keine Computerautomaten, sondern heuert freie Mitarbeiter an. Im speziellen Münchner Fall verbietet das Urteil des Landgerichts Fivestar nicht generell, Bewertungen auf Holidaycheck zu verkaufen - verboten sind jedoch Rezensionen von Fivestar-Bewertern, "die das Hotel nie von außen, geschweige denn von innen gesehen haben", wie der Vorsitzende Richter Gawinski formulierte. Das beklagte Unternehmen hat sich kürzlich umbenannt und die Rechtsform geändert, von Fivestar Marketing UG in Fivestar AG bR, wie der Richter vortrug. Der ehemalige Geschäftsführer ist nun nicht mehr Geschäftsführer, ein neuer ist im Handelsregister nicht eingetragen. Das wird dem Unternehmen aber nicht helfen, den Ansprüchen der siegreichen Holidaycheck zu entgehen. "Das ist wie eine Geschlechtsumwandlung", sagte Richter Gawinski zur Änderung der Rechtsform. "Das bedeutet nicht, dass es die Firma nicht mehr trifft."/cho/DP/jha