Turbo Open End | Long | Swiss Re | 65,9581

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  • WKN: MC1AA3
  • ISIN: DE000MC1AA37
  • Turbo Open End
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Basiswert

91,81 CHF

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Swiss Re hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

20.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Katastrophen verderben Swiss Re ein weiteres Jahr - Aktie sackt ab
ZÜRICH (dpa-AFX) - Wirbelstürme, Waldbrände und das Flugverbot für den Mittelstreckenjet Boeing 737 Max haben dem Schweizer Rückversicherer Swiss Re 2019 ein weiteres hartes Jahr eingebrockt. Unter dem Strich verdiente der Konkurrent von Munich Re und Hannover Rück mit 727 Millionen US-Dollar (673 Mio Euro) zwar fast drei Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Doch die Prämieneinnahmen im Schaden- und Unfallgeschäft reichten erneut nicht aus, um die Aufwendungen zu decken, wie das Unternehmen am Donnerstag in Zürich mitteilte. An der Börse in Zürich kamen die Nachrichten schlecht an. Die Swiss-Re-Aktie verlor zeitweise fünf Prozent an Wert und war am frühen Nachmittag mit einem Minus von 4,20 Prozent mit Abstand Schlusslicht im Schweizer Leitindex SMI. Seit dem Jahreswechsel lag sie damit aber immer noch rund drei Prozent im Plus. Mit ihren Ergebnissen von 2019 verfehlte die Swiss Re die Erwartungen von Analysten deutlich. Im Schnitt hatten Branchenexperten mit weit über einer Milliarde Dollar Gewinn gerechnet. Großschäden von insgesamt 2,7 Milliarden Dollar machten dies aber zunichte. Trotz des enttäuschenden Geschäftsverlaufs hält die Swiss Re erneut Milliarden für die Aktionäre bereit. Die Dividende soll um fünf Prozent auf 5,90 Franken steigen. Zudem will das Unternehmen weitere Aktien für bis zu eine Milliarde Franken zurückkaufen. Allein in der Sach-Rückversicherung des Konzerns summierten sich die Katastrophenschäden 2019 auf 2,3 Milliarden Dollar. Dabei schlugen gleich drei Taifune teuer zu Buche, denn außer für die Zerstörungen durch "Hagibis" und "Faxai" musste die Swiss Re zusätzliches Geld für Taifun "Jebi" aus dem Jahr zuvor zurücklegen, die höher ausfielen als zunächst erwartet. Hinzu kam der Absturz einer Boeing 737 Max von Ethiopian Airlines und das seitdem geltende weltweite Flugverbot für den Flugzeugtyp, für das die Swiss Re teilweise als Rückversicherer geradestehen muss. Letztlich wandte die Swiss Re 2019 in der Sach-Rückversicherung mehr Geld für Schäden, Verwaltung und Vertrieb auf, als sie an Prämien einnahm. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote blieb mit 107,8 Prozent deutlich über der kritischen Marke von 100 Prozent und lag noch weiter im roten Bereich als im Vorjahr. Zudem versuchte die Swiss Re einer schwierigen Lage im US-Haftpflichtgeschäft entgegenzusteuern und stockte die Rücklagen auf. Dies belastete neben der Sach-Rückversicherung auch die Sparte Corporate Solutions, in der der Konzern praktisch als Erstversicherer direkt mit Großkunden aus der Industrie Geschäfte macht und 2019 rote Zahlen schrieb. Dass der Rückversicherer insgesamt überhaupt in der Gewinnzone blieb, lag an geschickten Geschäften bei der Geldanlage und der guten Entwicklung der Lebens- und Kranken-Rückversicherung, die mehr als doppelt so viel Gewinn abwarf wie die Schaden- und Unfallsparte. Zudem steigerte die Swiss Re ihre Nettoprämien und Honorareinnahmen um zwölf Prozent auf 38,6 Milliarden Dollar. "Wir ergreifen proaktiv Maßnahmen, um ungünstige Entwicklungen frühzeitig zu adressieren", versprach Swiss-Re-Chef Christian Mumenthaler. Hoffnung macht ihm, dass der Rückversicherer bei der großen Vertragserneuerung zum Jahreswechsel im Geschäft mit Erstversicherern wie Allianz oder Axa Preiserhöhungen von durchschnittlich fünf Prozent durchsetzen konnte. "Dank der erfolgreichen Januar-Erneuerungsrunde und der positiven Preisdynamik gehen wir mit einem qualitativ stärkeren Portefeuille ins Jahr 2020." Allerdings: Wenn man die niedrigen Zinsen und vorsichtigere Schadenschätzungen berücksichtige, sei die Preisqualität bei der Vertragserneuerung unverändert geblieben. Der Münchner Rivale Munich Re, mit dem sich die Swiss Re ein Kopf-an-Kopf Rennen um die Position als weltgrößter Rückversicherer liefert, will seine Jahresbilanz am 28. Februar vorlegen./stw/nas/jha/
17.02.2020 Quelle: dpa
Hochwasser-Risiko in Großbritannien - Regierung in der Kritik
LONDON (dpa-AFX) - Das Hochwasser-Risiko in Großbritannien wird nach Experten-Ansicht noch Tage bestehen bleiben. Mehr als 1000 Menschen mussten bereits ihre Häuser verlassen, auch am Montag waren zahlreiche Straßen und Bahnstrecken gesperrt. Sturm "Dennis" hatte am Wochenende enorme Regenmengen mitgebracht. In einigen Regionen regnete es an einem Tag so viel wie sonst im Monatsdurchschnitt. Besonders betroffen war der Süden von Wales, wo viele Menschen mit Booten in Sicherheit gebracht wurden. Da erst eine Woche zuvor ein anderer Sturm mit viel Regen durch das Land gezogen war, waren die Böden schon gefährlich aufgeweicht. Es gab Hunderte Hochwasser-Warnungen. "Dennis" war mit einer Spitzengeschwindigkeit von mehr als 140 Stundenkilometern über das Land gefegt. Angesichts der bedrohlichen Lage hagelte es Kritik am Krisenmanagement der Regierung. Die oppositionelle Labour-Partei hinterfragte, warum Premier Boris Johnson nicht den nationalen Krisenstab Cobra einberufen habe. Dies hatte er zum Beispiel bei einem Unwetter im November - vor seiner Wahl - veranlasst. "Wir haben getan, was wir tun konnten", sagte hingegen George Eustice, seit einigen Tagen der neue Umweltminister Großbritanniens, am Montag dem Nachrichtensender Sky News. Am Ausmaß der Schäden sei die "Natur des Klimawandels" schuld, das Wetter werde immer extremer. "Wir werden niemals jeden einzelnen Haushalt schützen können." Eustice war im Zuge einer größeren Kabinettsumbildung zum Umweltminister ernannt worden. In Großbritannien findet im November die 26. UN-Klimakonferenz statt./si/DP/mis
31.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Feuer und Qualm bei Canberra - Notstand ausgerufen
CANBERRA (dpa-AFX) - In Australien ist die Brandkatastrophe noch nicht überstanden - das zeigte sich am Freitag in Canberra. Wegen eines riesigen Feuers riefen die Behörden für die Hauptstadt-Region den Notstand aus. In einem Nationalpark in der Nähe der rund 400 000 Einwohner zählenden Stadt brennt es seit Montag. Canberra hat dieses Jahr schon einiges hinter sich: Hitze, dicke Luft, ein Hagelunwetter und einen lahmgelegten Flugverkehr. Nun rückt das "Orroral-Valley-Feuer" gefährlich näher. Die Flammen zerstörten schon rund 20 000 Hektar, das entspricht der Fläche von etwa 28 000 Fußballfeldern. "Das Feuer könnte sehr unberechenbar werden", sagte der regionale Chef-Minister Andrew Bar vor Reportern. Die Kombination aus extremer Hitze, Wind und Trockenheit sei in den kommenden Tagen für die südlichen Vororte der Stadt eine Gefahr. "Das Feuer könnte sein eigenes Wettersystem schaffen", sagte die Notfall-Beauftragte Georgeina Whelan. Es sei schwierig einzuschätzen. Der gefährlichste Tag werde am Samstag erwartet. Die Menschen im Dorf Tharwa und an einer Straße nach Canberra wurden aufgefordert, sofort zu fliehen. Rauch machte den Einsatz von Löschflugzeugen schwierig. Auf Bildern war zu sehen, wie sich der Himmel über dem Namadgi-Nationalpark rot färbte. Für die Hauptstadt-Region ist es laut Andrew Barr der gefährlichste Brand seit 2003. Damals brannten 160 000 Hektar nieder, vier Menschen starben. Wenn der Notstand ausgerufen wird, gibt das den Behörden besondere Befugnisse, etwa die Energieversorgung abzustellen oder bei Evakuierungen. Das Feuer bei Canberra entstand durch ein Versehen, als ein Hubschrauber bei einem Aufklärungsflug auf dem Boden landete. Der Helikopter war innerhalb von Sekunden von den Flammen eingeschlossen und wurde beschädigt. Aber er konnte noch wieder abheben. Die sechsköpfige Besatzung blieb unverletzt. Canberra liegt im "Australian Capital Territorium" (ACT) - so heißt die Region um die Hauptstadt. Es wurde befürchtet, dass sich die Flammen über die Grenze in den Bundesstaat New South Wales ausbreiten. Nach Angaben der Feuerwehr wurden am Freitag dort noch mehr als 50 Brände gezählt. In einigen Gegenden wurde mit einer Hitze von mehr als 40 Grad am Wochenende gerechnet, was die Lage verschärfen könnte. In Australien toben seit Monaten schwere Brände, besonders im Südosten des Kontinents. 33 Menschen starben, davon 25 in New South Wales./ca/DP/mis