Faktor-Zertifikat | 10,00 | Short | DAX ®

Print
  • WKN: MC1A7G
  • ISIN: DE000MC1A7G6
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,000019, Basispreis 12.742,51 Pkt., Reset Barriere 12.583,23 Pkt.

VERKAUFEN (GELD)

- EUR

Stk.

29.05.2020 21:52:23

KAUFEN (BRIEF)

- EUR

Stk.

29.05.2020 21:52:23

TÄGLICHE ÄNDERUNG (GELD)

-

- EUR 29.05.2020 21:52:23

Basiswert

11.677,86 Pkt.

+0,021 % 29.05.2020 21:59:50

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

29.05.2020 Quelle: dpa
WDH/WOCHENAUSBLICK: Die Luft für den Dax wird merklich dünner
(Ausgefallener Termin im achten Absatz ergänzt: Überprüfung der Dax-Indizes durch die Deutsche Börse am 4. Juni) FRANKFURT (dpa-AFX) - Kommt nach der jüngsten Aktienrally an den Weltmärkten die Ernüchterung? Zumindest wächst derzeit die Gefahr eines Rückschlags. Einen ersten Vorgeschmack hat der Dax an seinem letzten Handelstag im Mai bereits geliefert. Experten mahnen vor der Sorglosigkeit, mit der Anleger nach dem Corona-Crash weltweit wieder zulangten. Denn Unsicherheiten gibt es genug. Die alte Börsenweisheit "Sell in May and go away" hat sich in diesem Jahr nicht bewahrheitet. Seit dem März-Tief hat der deutsche Leitindex inzwischen um rund 40 Prozent aufgeholt. Eine solche Rally hat der Markt laut der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) seit der Jahrtausendwende nicht mehr gesehen. "Die Anleger reagierten zuletzt geradezu euphorisch auf den weltweit immer stärkeren Rückbau der ursprünglichen Beschränkungen", konstatiert LBBW-Experte Uwe Streich. Doch das könnte durchaus verfrüht sein. "Schließlich droht jederzeit ein Wiederaufflammen der Corona-Ansteckungszahlen", gibt der Experte zu bedenken. Auf der anderen Seite wurde quasi als "Gegengift" von den Notenbanken immense Liquidität in die Märkte gepumpt, wodurch aus Sicht von Marktbeobachtern die jüngste Erholungsrally noch beschleunigt wurde. Dass die Investoren derzeit angespornt würden durch Rettungspakete - wie etwa den in der abgelaufenen Woche vorgestellten EU-Corona-Fonds - und davon ausgingen, dass die tiefen ökonomischen Spuren der Krise schnell überwunden werden dürften, stimmt auch die Experten der Deka skeptisch: "Obwohl sich die Konjunktur noch immer im Rezessionsmodus befindet, schauen die Aktienmärkte schon in eine bessere Zukunft", heißt es dort. Wie schon in der Finanzkrise - oder womöglich noch schneller - laufen dadurch die aktuellen Kurse den tatsächlichen Gewinnen der Unternehmen vorweg. Enttäuschungspotenzial scheint deshalb vorprogrammiert. So haben nach Einschätzung von Analyst Daniel Schär von der Weberbank auch "Zweitrundeneffekte" wie etwa eine Zunahme von Zahlungsausfällen bei Unternehmen mit geringer Bonität das Potenzial, "das Idealbild zu zerstören". Gleichzeitig hängen die wieder verhärteten Fronten zwischen den USA und China wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Beim Thema Handelsstreit steht auch die neue Woche unter keinen guten Vorzeichen wegen des trotz internationaler Kritik von China besiegelten Sicherheitsgesetzes für Hongkong. Die Charttechniker vom Börsenmagazin Index Radar sehen trotz Anzeichen einer Überhitzung derweil noch etwas Luft nach oben für den Dax. Nach dem Durchhänger am Freitag könnten die Kurse in der neuen Woche schon wieder etwas anziehen. Mittelfristig sehen die Experten das Potenzial für den deutschen Leitindex aber bei knapp 12 000 Punkten begrenzt. Unternehmensseitig ist die Agenda für die kommende Woche eher dünn bestückt. Am Montag nach Börsenschluss informiert die Deutsche-Börse-Tochter Stoxx über die zukünftige Zusammensetzung des europäischen Leitindex EuroStoxx 50, am Donnerstag nachbörslich ist dann der nächste Termin für die Überprüfung der Dax-Indizes. Neben den Fraport-Verkehrszahlen am Dienstag setzt sich des weiteren hierzulande die Saison der Online-Hauptversammlungen fort. Vergleichsweise reich gespickt ist dagegen die Konjunkturagenda. Nach wichtigen Stimmungsdaten aus China zum Wochenauftakt wird besondere Aufmerksamkeit der EZB-Ratssitzung am Donnerstag beigemessen. Neben dem Zinsentscheid rechnen etwa die Anlagenstrategen der Commerzbank damit, dass die Europäische Zentralbank ihr Anleihekaufprogramm um 500 Milliarden Euro erhöhen wird. In den USA wird in der kommenden Woche mit dem großen Konjunkturpaket der Regierung gerechnet. Zudem steht am Freitag der offizielle Arbeitsmarktbericht im Mittelpunkt, dem wie üblich am Mittwoch die Daten des privaten Arbeitsmarktdienstleisters ADP vorangehen. Die Experten der Commerzbank befürchten den Wegfall weiterer zehn Millionen Arbeitsplätze im April und einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 20 Prozent./tav/bek/he
29.05.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax geht mit Minus ins lange Wochenende
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach fünf Handelstagen im Plus hat der Dax am Freitag erstmals wieder Verluste verzeichnet. Der deutsche Leitindex verabschiedete sich nach einigem Auf und Ab im Handelsverlauf schlussendlich mit einem Abschlag von 1,65 Prozent bei 11 586,85 Punkten. Die sich abzeichnenden neuen Spannungen zwischen den USA Und China angesichts der Hongkong-Krise seien nun von den Anlegern nicht länger ignoriert worden schrieb Jochen Stanzl von CMC Markets. Vor dem verlängerten Pfingstwochenende gingen die Investoren deshalb auf Nummer sicher. Tags zuvor hatte der Dax im Zuge der Erholung vom Corona-Crash mit 11 813 Punkten den höchsten Stand seit Anfang März erreicht. Trotz der aktuellen Verluste kommt der Mai damit auf ein Kursplus von rund 6,7 Prozent. Der Wochenanstieg beträgt 4,6 Prozent. In den Reihen hinter dem Dax ging es am Freitag für den MDax der mittelgroßen deutschen Werte um 0,93 Prozent auf 25 396,00 Zähler nach unten. Während die Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Krise am letzten Handelstag des Monats in den Hintergrund rückten, sorgte für zusätzlich Nervosität, dass US-Präsident Donald Trump für diesen Freitag eine Stellungsnahme zum Konflikt mit Peking angekündigt hat. Trotz massiver internationaler Kritik hatte Chinas Volkskongress die Pläne für ein neues Sicherheitsgesetz in Hongkong gebilligt. Gewinnmitnahmen gab es am Freitag europaweit vor allem im Tourismus-, Automobil- und Bankensektor. Im Dax zollten Lufthansa mit einem Minus von knapp sechseinhalb Prozent ihrer jüngsten Erholungsrally Tribut. Daimler und Volkswagen rutschten ebenfalls kräftig ab mit Verlusten von fast fünf beziehungsweise knapp dreieinhalb Prozent. Continental , die zudem von Morgan Stanley auf "Equal-weight" abgestuft wurden, gaben rund viereinhalb Prozent nach. Unter gleich zwei Abstufungen litten im MDax die Anteile des Modekonzerns Hugo Boss,, die nach ihrer jüngsten Erholung nun mit einem Abschlag von mehr als neun Prozent als Index-Schlusslicht hervorstachen . Sowohl Jefferies als auch die DZ Bank senkten ihre Empfehlung auf "Hold". Auch international ging es vor dem Wochenende abwärts: Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone beendete den Tag mit einem Abschlag von 1,43 Prozent auf 3050,20 - für den Börsenmonat Mai stand aber ebenfalls ein Plus zu Buche. Abschläge von rund 1,6 Prozent verbuchte der Pariser Leitindex Cac 40, während es für den FTSE 100 in London um mehr als zwei Prozent abwärts ging. An der Wall Street lag der Dow Jones Industrial zum hiesigen Handelsschluss mit knapp einem Prozent im Minus. Der Euro kostete zuletzt 1,1106 US-Dollar. Mit 1,1145 Dollar hatte die europäische Gemeinschaftswährung zuvor den höchsten Stand seit zwei Monaten erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1136 (Donnerstag: 1,1016) Dollar fest. Am deutschen Anleihemarkt rückte der Rentenindex Rex um 0,02 Prozent auf 144,54 Punkte vor. Die Umlaufrendite stagnierte bei minus 0,41 Prozent. Der Bund-Future gewann 0,16 Prozent auf 172,35 Punkte./tav/he --- Von Tanja Vedder, dpa-AFX ---
29.05.2020 Quelle: dpa
WOCHENAUSBLICK: Die Luft für den Dax wird merklich dünner
FRANKFURT (dpa-AFX) - Kommt nach der jüngsten Aktienrally an den Weltmärkten die Ernüchterung? Zumindest wächst derzeit die Gefahr eines Rückschlags. Einen ersten Vorgeschmack hat der Dax an seinem letzten Handelstag im Mai bereits geliefert. Experten mahnen vor der Sorglosigkeit, mit der Anleger nach dem Corona-Crash weltweit wieder zulangten. Denn Unsicherheiten gibt es genug. Die alte Börsenweisheit "Sell in May and go away" hat sich in diesem Jahr nicht bewahrheitet. Seit dem März-Tief hat der deutsche Leitindex inzwischen um rund 40 Prozent aufgeholt. Eine solche Rally hat der Markt laut der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) seit der Jahrtausendwende nicht mehr gesehen. "Die Anleger reagierten zuletzt geradezu euphorisch auf den weltweit immer stärkeren Rückbau der ursprünglichen Beschränkungen", konstatiert LBBW-Experte Uwe Streich. Doch das könnte durchaus verfrüht sein. "Schließlich droht jederzeit ein Wiederaufflammen der Corona-Ansteckungszahlen", gibt der Experte zu bedenken. Auf der anderen Seite wurde quasi als "Gegengift" von den Notenbanken immense Liquidität in die Märkte gepumpt, wodurch aus Sicht von Marktbeobachtern die jüngste Erholungsrally noch beschleunigt wurde. Dass die Investoren derzeit angespornt würden durch Rettungspakete - wie etwa den in der abgelaufenen Woche vorgestellten EU-Corona-Fonds - und davon ausgingen, dass die tiefen ökonomischen Spuren der Krise schnell überwunden werden dürften, stimmt auch die Experten der Deka skeptisch: "Obwohl sich die Konjunktur noch immer im Rezessionsmodus befindet, schauen die Aktienmärkte schon in eine bessere Zukunft", heißt es dort. Wie schon in der Finanzkrise - oder womöglich noch schneller - laufen dadurch die aktuellen Kurse den tatsächlichen Gewinnen der Unternehmen vorweg. Enttäuschungspotenzial scheint deshalb vorprogrammiert. So haben nach Einschätzung von Analyst Daniel Schär von der Weberbank auch "Zweitrundeneffekte" wie etwa eine Zunahme von Zahlungsausfällen bei Unternehmen mit geringer Bonität das Potenzial, "das Idealbild zu zerstören". Gleichzeitig hängen die wieder verhärteten Fronten zwischen den USA und China wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Beim Thema Handelsstreit steht auch die neue Woche unter keinen guten Vorzeichen wegen des trotz internationaler Kritik von China besiegelten Sicherheitsgesetzes für Hongkong. Die Charttechniker vom Börsenmagazin Index Radar sehen trotz Anzeichen einer Überhitzung derweil noch etwas Luft nach oben für den Dax. Nach dem Durchhänger am Freitag könnten die Kurse in der neuen Woche schon wieder etwas anziehen. Mittelfristig sehen die Experten das Potenzial für den deutschen Leitindex aber bei knapp 12 000 Punkten begrenzt. Unternehmensseitig ist die Agenda für die kommende Woche eher dünn bestückt. Am Montag nach Börsenschluss informiert die Deutsche-Börse-Tochter Stoxx über die zukünftige Zusammensetzung des europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Neben den Fraport-Verkehrszahlen am Dienstag setzt sich des weiteren hierzulande die Saison der Online-Hauptversammlungen fort. Vergleichsweise reich gespickt ist dagegen die Konjunkturagenda. Nach wichtigen Stimmungsdaten aus China zum Wochenauftakt wird besondere Aufmerksamkeit der EZB-Ratssitzung am Donnerstag beigemessen. Neben dem Zinsentscheid rechnen etwa die Anlagenstrategen der Commerzbank damit, dass die Europäische Zentralbank ihr Anleihekaufprogramm um 500 Milliarden Euro erhöhen wird. In den USA wird in der kommenden Woche mit dem großen Konjunkturpaket der Regierung gerechnet. Zudem steht am Freitag der offizielle Arbeitsmarktbericht im Mittelpunkt, dem wie üblich am Mittwoch die Daten des privaten Arbeitsmarktdienstleisters ADP vorangehen. Die Experten der Commerzbank befürchten den Wegfall weiterer zehn Millionen Arbeitsplätze im April und einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 20 Prozent./tav/bek/he