Optionsschein | Call | Boeing | 320,00 | 16.12.20

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  • WKN: MC17LZ
  • ISIN: DE000MC17LZ4
  • Optionsschein

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22.11.2019 12:12:09

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Basiswert

367,12 USD

-0,41 % 22.11.2019 12:12:10

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Boeing hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.08.2019 Ordentliche Dividende
09.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

21.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Mit zwei Dreamlinern über den Atlantik - Tuifly baut Langstrecke auf
(Aktualisiert: Am Ende des 7. Absatzes wurde hinzugefügt, dass Tuifly mit seinem Langstrecken-Angebot im Vergleich zu Wettbewerbern noch weitere Ziele (Auslastung eigener Hotels und Kreuzfahrtschiffe) verfolgt.) HANNOVER/FRANKFURT (dpa-AFX) - Es war eine schwere Geburt - mit bisher recht bescheidenem Ergebnis. Lange verhandelten das Tuifly-Management und die Piloten darüber, ob die deutsche Ferienflug-Tochter des weltgrößten Touristikkonzerns künftig auch Ziele in Übersee ansteuern soll. Nun gibt es einen Durchbruch. Aber das Konzept sieht - zumindest aus Sicht sonnenhungriger Urlauber - einstweilen noch etwas zaghaft aus. Mit zunächst zwei Langstreckenjets vom Typ Boeing 787 "Dreamliner" soll Tuifly ab dem Winter 2020/2021 Flughäfen in der Bundesrepublik mit Zielen in der Karibik und in Mexiko verbinden. Mehr wäre auf die Schnelle kaum drin gewesen. Neue Flugzeuge dieser Art wären binnen eines Jahres schwerlich zu bekommen, auch Piloten und Flugbegleiter müssen erst noch angeworben und geschult werden. "Die zwei Dreamliner holen wir aus dem Konzern", sagt Tuifly-Sprecher Aage Dünhaupt. 19 Exemplare des jüngsten Boeing-Langstreckenmodells hat der Tui-Konzern derzeit in der Flotte, zwei wurden gerade erst ausgeliefert. Bislang sind die Maschinen bei den Tui-Töchtern in Großbritannien, Belgien, den Niederlanden und Skandinavien im Einsatz. Wie viele Langstreckenjets es bei der deutschen Tuifly einmal werden könnten, will das Unternehmen nicht verraten. Branchenkreisen zufolge könnten es mittelfristig fünf werden. "Sollten sich durch weitere Marktveränderungen die Kapazitäten in den nächsten Monaten reduzieren, können wir unseren geplanten Flottenaufbau auch zügiger umsetzen", erklärt Tuifly-Geschäftsführer Oliver Lackmann. Denn die Branche steckt nach der Pleite von Europas bisher zweitgrößtem Reisekonzern Thomas Cook (Neckermann Reisen) mitten im Umbruch. Thomas Cooks deutsche Ferienflugtochter Condor fliegt dank Staatskredit weiter und hofft, Anfang 2020 einen neuen Eigentümer zu finden. Und der Tui-Konzern will sicherstellen, dass er seine Urlauber weiterhin zu seinen Hotels und Kreuzfahrtschiffen in der weiten Welt bringen kann. Lackmann sieht daher in dem Aufbau eines eigenen Langstrecken-Angebots schon jetzt "strategische Vorteile". Allerdings betritt Tuifly mit dem touristischen Langstreckenmarkt ein umkämpftes Feld, in dem bisher in Deutschland vor allem Condor und die Lufthansa-Tochter Eurowings um Passagiere ringen. Allein Condor ist mit 16 älteren, großen Langstreckenjets vom Typ Boeing 767 auf Verbindungen etwa nach Mauritius, Havanna oder Cancún unterwegs. Bei Eurowings sind es elf Maschinen. "Die touristische Langstrecke ist ein absolutes Spezialgeschäft, in dem alle außer uns Verluste einfliegen", hatte Condor-Chef Ralf Teckentrup kürzlich den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX gesagt. Es gehe dabei um Technologie und das nötige Wissen um die verschiedenen Vertriebswege - vom weltweit erhältlichen Einzelticket bis zum Veranstaltergeschäft. Denn auf Flügen zu exotischen Zielen sind kaum Geschäftsreisende unterwegs, an denen Airlines auf anderen Strecken gut verdienen. Im Fall von Tuifly geht es jedoch vor allem darum, die konzerneigenen Hotels und Kreuzfahrtschiffe mit Passagieren etwa aus der "Mein Schiff"-Reihe zu füllen. Auch die Lufthansa musste feststellen, dass das Geschäft nicht einfach ist, nachdem sie ihre Billigtochter Eurowings mit elf Großraumjets etwa zu Zielen in Thailand und der Dominikanischen Republik geschickt hatte. Zuletzt zog Konzernchef Carsten Spohr die Reißleine und holte das Geschäft zurück in den Mutterkonzern. Die Maschinen sollen zwar auch künftig zu Eurowings-Konditionen fliegen. Doch bei Planung und Vermarktung soll künftig der Mutterkonzern ran. Bei Tuifly war es ein vergleichsweise langer Weg, bis die Pläne für den Einstieg in die Langstrecke spruchreif wurden. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) wollte sich zunächst nicht mit der geforderten Mehrarbeit und Maßnahmen zur Kostensenkung einverstanden erklären. Damit wollte Tui die Investitionen in größere Maschinen gegenfinanzieren. Bisher beschäftigt Tuifly mehr als 2400 Mitarbeiter und ist mit 39 Mittelstreckenjets vom Typ Boeing 737 zu Ferienzielen unterwegs. Eigentlich sollte die Gesellschaft in diesem Jahr auch die ersten Exemplare der Neuauflage Boeing 737 Max erhalten. Doch nach dem Absturz zweier Maschinen bei anderen Airlines verhängten Behörden in aller Welt ein Flugverbot für den Typ. Für die abgelaufene Sommersaison musste der Tui-Konzern deshalb für viele Millionen Euro Maschinen von anderen Airlines mieten./stw/jap/DP/men
21.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Mit zwei Dreamlinern über den Atlantik - Tuifly baut Langstrecke auf
HANNOVER/FRANKFURT (dpa-AFX) - Es war eine schwere Geburt - mit bisher recht bescheidenem Ergebnis. Lange verhandelten Tuifly-Management und die Piloten darüber, ob die deutsche Ferienflug-Tochter des weltgrößten Touristikkonzerns künftig Ziele in Übersee ansteuern soll. Nun gibt es einen Durchbruch. Aber das Konzept sieht - zumindest aus Sicht sonnenhungriger Urlauber - noch etwas zaghaft aus. Mit zunächst zwei Langstreckenjets vom Typ Boeing 787 "Dreamliner" soll Tuifly ab dem Winter 2020/2021 Flughäfen in der Bundesrepublik mit Zielen in der Karibik und in Mexiko verbinden. Mehr wäre auf die Schnelle kaum drin gewesen. Neue Flugzeuge dieser Art wären binnen eines Jahres schwerlich zu bekommen, auch Piloten und Flugbegleiter müssen erst noch angeworben und geschult werden. "Die zwei Dreamliner holen wir aus dem Konzern", sagt Tuifly-Sprecher Aage Dünhaupt. 19 Exemplare des jüngsten Boeing-Langstreckenjets hat der Tui-Konzern derzeit in der Flotte, zwei wurden gerade erst ausgeliefert. Bislang sind die Maschinen bei den Tui-Töchtern in Großbritannien, Belgien, den Niederlanden und Skandinavien im Einsatz. Wie viele Langstreckenjets es bei der deutschen Tuifly einmal werden könnten, will das Unternehmen nicht verraten. Branchenkreisen zufolge könnten es mittelfristig fünf werden. "Sollten sich durch weitere Marktveränderungen die Kapazitäten in den nächsten Monaten reduzieren, können wir unseren geplanten Flottenaufbau auch zügiger umsetzen", erklärt Tuifly-Geschäftsführer Oliver Lackmann. Denn die Branche steckt nach der Pleite von Europas bisher zweitgrößtem Reisekonzern Thomas Cook (Neckermann Reisen) mitten im Umbruch. Thomas Cooks deutsche Ferienflugtochter Condor fliegt dank Staatskredit weiter und hofft, Anfang 2020 einen neuen Eigentümer zu finden. Und der Tui-Konzern will sicherstellen, dass er seine Urlauber weiterhin zu seinen Hotels und Kreuzfahrtschiffen in der weiten Welt bringen kann. Lackmann sieht daher in dem Aufbau eines eigenen Langstreckenangebots schon jetzt "strategische Vorteile". Allerdings betritt Tuifly mit dem touristischen Langstreckenmarkt ein umkämpftes Feld, in dem bisher in Deutschland vor allem Condor und die Lufthansa-Tochter Eurowings um Passagiere ringen. Allein Condor ist mit 16 älteren, großen Langstreckenjets vom Typ Boeing 767 auf Verbindungen etwa nach Mauritius, Havanna oder Cancun unterwegs. Bei Eurowings sind es elf Maschinen. "Die touristische Langstrecke ist ein absolutes Spezialgeschäft, in dem alle außer uns Verluste einfliegen", hatte Condor-Chef Ralf Teckentrup kürzlich den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX gesagt. Es gehe dabei um Technologie und das nötige Wissen um die verschiedenen Vertriebswege - vom weltweit erhältlichen Einzelticket bis zum Veranstaltergeschäft. Denn auf Flügen zu exotischen Zielen sind kaum Geschäftsreisende unterwegs, an denen Airlines auf anderen Strecken gut verdienen. Das musste auch die Lufthansa feststellen, nachdem sie ihre Billigtochter Eurowings mit elf Großraumjets etwa zu Zielen in Thailand und der Dominikanischen Republik geschickt hatte. Zuletzt zog Konzernchef Carsten Spohr die Reißleine und holte das Geschäft zurück in den Mutterkonzern. Die Maschinen sollen zwar auch künftig zu Eurowings-Konditionen fliegen. Doch bei Planung und Vermarktung soll künftig der Mutterkonzern ran. Bei Tuifly war es ein vergleichsweise langer Weg, bis die Pläne für den Einstieg ins Langstreckengeschäft spruchreif wurden. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) wollte sich zunächst nicht mit der geforderten Mehrarbeit und Maßnahmen zur Kostensenkung bereit erklären. Damit wollte Tui die Investitionen in größere Maschinen gegenfinanzieren. Bisher beschäftigt Tuifly mehr als 2400 Mitarbeiter und ist mit 39 Mittelstreckenjets vom Typ Boeing 737 zu Ferienzielen unterwegs. Eigentlich sollte die Gesellschaft in diesem Jahr auch die ersten Exemplare der Neuauflage Boeing 737 Max erhalten. Doch nach dem Absturz zweier Maschinen bei anderen Airlines verhängten Behörden in aller Welt ein Flugverbot für den Typ. Für die abgelaufene Sommersaison musste der Tui-Konzern deshalb für viele Millionen Euro Maschinen von anderen Airlines mieten./stw/jap/DP/men
20.11.2019 Quelle: dpa
Nato modernisiert Awacs-Aufklärungsflugzeuge
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Nato will eine Milliarde US-Dollar in die Modernisierung ihrer Awacs-Aufklärungsflugzeuge stecken. "Ich kann bestätigen, dass wir einen Vertrag unterschreiben werden, um die Awacs-Flotte aufzurüsten und zu modernisieren", sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch zum Auftakt eines Nato-Außenministertreffens in Brüssel. Hauptstützpunkt der Awacs (Airborne Warning and Control System) ist der Nato-Flugplatz Geilenkirchen bei Aachen. Sie werden unter anderem zur Überwachung des Luftraumes im östlichen Europa eingesetzt. Basis für die Flugzeuge sind jahrzehntealte Boeings vom Typ 707. Die Luftaufklärer sollen nach der Modernisierung noch bis zum Jahr 2035 durchhalten. Für die Zeit danach wird an einem Nachfolgesystem gearbeitet. Die aktuellen Awacs sind mit ihrem pilzförmigen Radaraufbau in der Lage, andere Luftfahrzeuge in mehr als 400 Kilometern Entfernung zu orten und zu identifizieren. Die Informationen können die Flieger an alle anderen im Luftraum weitergeben, die technisch entsprechend gerüstet sind. Damit können sie auch als fliegende Gefechtsleitstände eingesetzt werden. Stoltenberg bestätigte zudem, dass die Nato in Kürze die ersten Drohnen vom Typ "Global Hawk" geliefert bekommen soll. Die unbemannten Luftfahrzeuge werden auf einem Militärflugplatz in Sizilien stationiert. Zunächst hatte die "Funke"-Mediengruppe darüber berichtet./sax/aha/DP/mis
20.11.2019 Quelle: dpa
Nach tödlichem Zwischenfall: Boeing soll 737-Triebwerke nachbessern
WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Flugzeugbauer Boeing will nach einem tödlichen Zwischenfall bei seinem Mittelstreckenjet 737 NG die Triebwerke von tausenden Maschinen in aller Welt überarbeiten. Die US-amerikanische Verkehrsaufsichtsbehörde NTSB empfahl am Dienstag (Ortszeit), dass Boeing die vordere Verkleidung der Turbinen so verändert, dass gebrochene Teile aus dem Inneren nicht mehr nach außen geschleudert werden können. Boeing kündigte in der Nacht zum Mittwoch an, den Empfehlungen zu folgen. Weltweit könnten davon rund 7000 Flugzeuge betroffen sein. Bei dem Unfall einer Maschine der US-Fluggesellschaft Southwest Airlines im April 2018 war ein Schaufelblatt der Turbine gebrochen. Teile des Triebwerks trafen den Flugzeugrumpf. Eine Passagierin, die an dieser Stelle saß, wurde fast aus dem Fenster gerissen und starb später an ihren Verletzungen. Weitere Menschen kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Piloten konnten die Maschine in Philadelphia notlanden. Die Behörde NTSB kann Boeing die Maßnahmen nicht direkt vorschreiben. Sie riet der US-Flugaufsicht FAA dazu, den Flugzeugbauer zu entsprechenden Verbesserungen bei noch zu bauenden Jets zu verpflichten. Betroffenen Fluggesellschaften solle eine Nachrüstung vorgeschrieben werden. Hinweise gingen auch an die europäische Flugaufsicht EASA. Die Triebwerke des Flugzeugtyps stammen von dem Hersteller CFM International, einem Gemeinschaftsunternehmen des US-Konzerns General Electric und des französischen Konzerns Safran. Die Boeing 737 NG (Next Generation) ist die Vorgängerin der Neuauflage 737 Max. Von dem Flugverbot für die "Max", die seit März nach zwei tödlichen Abstürzen weltweit am Boden bleiben muss, ist sie nicht betroffen. Allerdings machte zuletzt auch die "NG" Probleme. An mehreren Maschinen wurden Haarrisse entdeckt an der Stelle, an der die Tragflächen am Rumpf befestigt sind./stw/knd/stk