Discount-Zertifikat | Siltronic | 92,50 | 20.03.20

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  • WKN: MC12DS
  • ISIN: DE000MC12DS7
  • Discount-Zertifikat

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17.02.2020 11:11:42

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Basiswert

107,60 EUR

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf Siltronic, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

29.01.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: Siltronic mit Kursrally - Verhaltene Prognose überrascht nicht
(neu: Kursentwicklung im 1. Absatz, Analyst im 3. Absatz und Kursentwicklung 2019 im 6. Absatz aktualisiert) FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei den Aktien des Herstellers von Wafern Siltronic haben die Anleger am Mittwoch trotz eines vorsichtigen Ausblicks für den Start ins neue Jahr beherzt zugegriffen. Die Papiere stiegen in der Spitze um fast 14 Prozent auf den höchsten Stand seit Oktober 2018. Der Kurs schloss am Abend mit einem Aufschlag von 12 Prozent auf 101,20 Euro und war damit unangefochten der größte Kursgewinner im MDax der mittelgroßen Börsentitel. Für die Papiere von Wacker Chemie, das knapp 31 Prozent an Siltronic hält, ging es um fast 5 Prozent nach oben. Siltronic rechnet zwar vor dem Hintergrund des US-chinesischen Handelsstreits, anderer politischer Unwägbarkeiten und teils weiter hoher Lagerbestände bei Kunden mit einem verhaltenen Start ins neue Jahr. Allerdings hatten Analysten das bereits auf dem Schirm. Analyst Veysel Taze vom Bankhaus Lampe sprach vom zweitbesten Jahresergebnis in der Geschichte des Unternehmens. Dies belege, wie widerstandsfähig das Geschäftsmodell selbst in einem Abschwungphase sei. Einen qualitativen Ausblick habe Siltronic zwar nicht gegeben; am Vortag habe jedoch der japanische Wettbewerber Shin-Etsu angedeutet, dass die durchschnittlichen Verkaufspreise in diesem Jahr wieder etwa steigen könnten. Experte Florian Treisch von der Commerzbank hatte erst vor wenigen Tagen darauf hingewiesen, dass wegen nach wie vor eher hoher Lagerbestände in der Chipbranche eine Nachfragebelebung vor dem zweiten Halbjahr wohl unwahrscheinlich sei und die Preise unter Druck stünden. UBS-Analyst Francois-Xavier Bouvignies zeigte sich von der sehr positiven Kursreaktion der Siltronic-Aktien angesichts des besseren Zahlenwerks nicht erstaunt, ungeachtet des ungewissen Ausblicks. Das Unternehmen habe bereits zuvor auf fortgesetzte Unsicherheitsfaktoren zu Anfang 2020 hingewiesen. Die vorläufigen Zahlen für 2019 lägen zudem etwas über den Erwartungen, schrieben die Analysten des Investmenthauses Oddo. Ein wenig Rückenwind kommt Händlern zufolge auch von den Quartalszahlen von Apple. Die starken Kennziffern und die erhöhte Prognose des iPhone-Konzerns lieferten positive Vorgaben für die Halbleiterbranche. Mit dem Kurssprung vom Mittwoch ließen die Siltronic-Papiere eine Widerstandszone um 93,50 Euro hinter sich. Die Kursdelle aus dem Jahr 2019 ist damit Geschichte. So waren die Siltronic-Papiere im Juni wegen der Furcht vor einer deutlichen Abkühlung der Weltwirtschaft im Zuge des US-chinesischen Handelsstreits bis auf unter 50 Euro abgesackt. Seither hat sich ihr Wert mehr als verdoppelt. Bis zum Rekordhoch von 160,55 Euro aus dem März 2018 bleibt es aber noch ein weiter Weg./bek/he
29.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 3: Siltronic-Ausblick wie erwartet vorsichtig - Analyst: Geschäft robust
(neu: Einstieg neu gefasst, Lampe-Analyst, Kurs aktualisiert) MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Wafer-Hersteller Siltronic hat sich trotz der schwierigen Lage in der Chipbranche im Schlussquartal besser geschlagen als befürchtet. Vor dem Hintergrund politischer Unsicherheiten wie dem Handelsstreit zwischen den USA und China geht der Konzern zwar vorsichtig ins neue Jahr, Analysten hatten das aber so erwartet. Laut dem Analysten Veysel Taze vom Bankhaus Lampe unterstreicht die Entwicklung im Schlussquartal 2019 zudem die Robustheit des Geschäftsmodells. Der Aktienkurs schnellte bis zum Nachmittag zweistellig nach oben. Zu den nicht vollständig gelösten Zollstreits und den Spannungen im Mittleren Osten kämen hohe Lagerbestände bei Kunden, die auf der Nachfrage lasteten, wie der MDax-Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Zwar gebe es Signale einer höheren Nachfrage nach Logikchips, doch könnte gleichzeitig eine Nachfrageerholung seitens der Speicherchip-Hersteller aufgrund erhöhter Lagerbestände an Rohwafern noch länger auf sich warten lassen, hieß es weiter. Damit könnte sich also die trägere Geschäftsentwicklung des Jahres 2019 zunächst fortsetzen. Analyst Florian Treisch von der Commerzbank hatte erst vor wenigen Tagen darauf hingewiesen, dass wegen nach wie vor eher hoher Lagerbestände in der Chipbranche eine Nachfragebelebung vor dem zweiten Halbjahr eher unwahrscheinlich erscheine und die Preise zudem unter Druck stünden. So hatten der Handelsstreit zwischen den USA und China, die Probleme der Autobranche, aber auch eine Abkühlung der Investitionen in die Cloud-Infrastruktur sowie schlechtere Smartphone-Verkäufe großen Chipkonzernen 2019 zu schaffen gemacht. Das schlug auch auf Siltronic durch, das Wafer - runde Scheiben aus Silizium - herstellt, die die Chipproduzenten weiterverarbeiten. Zwar hatte Siltronic den Umsatz in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres im Quartalsvergleich erstmals 2019 leicht gesteigert, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel dennoch wegen rückläufiger durchschnittlicher Verkaufspreise noch ein wenig weiter. Mit Blick auf das Gesamtjahr übertraf die Beteiligung von Wacker Chemie dennoch die vom Unternehmen zur Verfügung gestellten durchschnittlichen Analystenschätzungen. Der Umsatz sank auf Basis vorläufiger Zahlen 2019 um fast 13 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Das Ebitda sackte im Vergleich zum besonders starken Vorjahr um etwas mehr als 30 Prozent auf 409 Millionen Euro ab. Der auch mit Blick auf die Dividende wichtige Netto-Mittelzufluss (Netto Cashflow) sank auf 81 nach 240,4 Millionen Euro vor einem Jahr. Wie viel Siltronic dieses Jahr an die Aktionäre ausschütten will sowie Details zum Jahresausblick dürfte dann im Zuge der Veröffentlichung der vollständigen Bilanz am 9. März bekannt gegeben werden. Analysten rechnen aktuell im Schnitt mit einer Dividende von etwas mehr als 3 Euro je Aktie. Das wären zwar 2 Euro weniger als ein Jahr zuvor, entspräche auf dem derzeitigen Kursniveau aber einer Dividendenrendite von mehr als drei Prozent. Das trübere Geschäftsumfeld hatte auch beim Aktienkurs Spuren hinterlassen. Vom Rekordhoch von 160,55 Euro im Frühjahr 2018 bis zum Mehrjahrestief von 49,13 Euro im Juni 2019 war es um fast 70 Prozent abwärts gegangen, bevor der Kurs sich fing und zur Erholung ansetzte. Diese setzte sich nach der Vorlage der Eckdaten für 2019 fort: Nach einem Kursrücksetzer zum Handelsstart drehten die Papiere schnell in die Gewinnzone und stiegen an der MDax-Spitze um zuletzt rund 13 Prozent auf 102,20 Euro. Rückenwind dürften dabei auch Quartalszahlen von Apple geliefert haben. So sahen Händler in den starke Zahlen und der erhöhten Prognose des iPhone-Konzerns positive Vorgaben für die Halbleiterbranche./mis/mne/he