Optionsschein | Call | Visa | 145,00 | 18.03.20

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  • WKN: MC0WT8
  • ISIN: DE000MC0WT80
  • Optionsschein

Verkaufen (Geld)

3,60 EUR

23.08.2019 08:35:54

Kaufen (Brief)

3,66 EUR

23.08.2019 08:35:54

Tägliche Änderung (Geld)

+0,84 %

0,030 EUR 23.08.2019 08:35:54

Basiswert

180,69 USD

+0,058 % 23.08.2019 08:33:26

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Visa hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
15.08.2019 Ordentliche Dividende
16.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

21.08.2019 Quelle: dpa
Bafin gewährt Übergangsfrist für Kreditkartenzahlungen im Internet
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Finanzaufsicht Bafin erlaubt Zahlungen per Kreditkarte im Internet vorübergehend mit den bisherigen einfacheren Sicherheitsbestimmungen. Die Aufseher wollen damit "Störungen bei Internetzahlungen verhindern und einen reibungslosen Übergang auf die neuen Anforderungen" ermöglichen, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Eigentlich gilt nach neuen EU-Regeln ab dem 14. September 2019 für jede Zahlung im Online-Banking und beim Einkaufen im Internet die Pflicht zur sogenannten starken Kundenauthentifizierung. Das heißt, Kunden müssen ihre Identität in jedem Fall mit zwei der drei folgenden Möglichkeiten nachweisen: "Wissen" (z.B. Geheimnummer/PIN), "Besitz" (z.B. Smartphone, Original-Zahlungskarte), "Sein" (biometrische Merkmale wie z.B. ein Fingerabdruck). Bei Kreditkarten sind die Vorgaben besonders streng, denn Nummer und Prüfziffer dieser Karten können vergleichsweise leicht ausgespäht werden. Darum verlangt das Gesetz bei Kreditkartenzahlungen künftig zwei weitere Sicherheitsfaktoren: zum Beispiel ein Passwort und eine Transaktionsnummer (TAN), die sich der Kunde für das jeweilige Geschäft auf sein Handy schicken lässt. Doch weil mancher Anbieter Probleme bei der Umsetzung dieser europäische Zahlungsdiensterichtlinie ("Payment Service Directive"/"PSD2") hat, gewährt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) Aufschub. Im Handel bestehe "nach wie vor erheblicher Anpassungsbedarf", stellte die Bafin fest. Wie lange die zeitlich befristeten Erleichterungen gelten, die sich ausschließlich auf Kreditkartenzahlungen im Internet beziehen, legte die Bafin nicht fest. Wann sie auslaufen, werde die Bafin nach Gesprächen mit Marktteilnehmern und der Europäischen Bankenaufsicht EBA festlegen. "In der Zwischenzeit erwartet die Bafin, dass alle Beteiligten ihre Infrastrukturen so schnell wie möglich so anpassen."/ben/mar/DP/jha
18.08.2019 Quelle: dpa
Die Liebe zum Bargeld schwindet
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Verbraucher in Deutschland rücken immer schneller von ihrer einstigen Vorliebe für das Bargeld ab. Einzelhandel und Bezahlbranche erwarten für die nächsten Jahre eine rasche Verbreitung digitaler Zahlverfahren - besonders über das Handy. "Die Entwicklung ist am Anfang und wird sich stark beschleunigen", sagt Bezahlexperte Ulrich Binnebößel, der beim Handelsverband HDE sowohl für Bargeld als auch für neue Zahlungssysteme zuständig ist. Der Zahlungsdienstleister Wirecard geht davon aus, dass das Smartphone zum dominanten Zahlungsmittel werden wird: "Das ist der logische Weg", sagt Susanne Steidl, die Produktchefin im Vorstand des Dax-Konzerns. "Das Mobiltelefon ist die Identifikation des Menschen." Zahlungen per Karte sind in Deutschland schon lange verbreitet, doch bei mobilen Bezahl-Apps waren die Bewohner der Bundesrepublik bislang zögerlich. In Deutschland nutzten 25 Prozent der Verbraucher mobile Zahlverfahren, in den Niederlanden dagegen bereits mehr als die Hälfte, heißt es in einer im März veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung PwC. Doch das Bild ändert sich rapide. So sind seit 2018 Apple Pay und Google Pay auch in Deutschland verfügbar, die Allianz hat eine ursprünglich in Italien getestete Bezahl-App nun auch in Deutschland auf den Markt gebracht. Und der im Münchner Vorort Aschheim ansässige Bezahlspezialist Wirecard ist quasi überall dabei: Einerseits als Kooperationspartner für Apple, Google, Visa, die Allianz und andere Unternehmen, andererseits mit der eigenen Bezahl-App Boon. Und an sehr vielen Ladenkassen ist Wirecard ebenfalls präsent, weil das Unternehmen den Händlern die Schnittstelle für elektronische Bezahlverfahren liefert. Die Daten der Bundesbank zeigen, dass die Verbraucher immer häufiger zu Karte oder Handy greifen: 2014 wurde in Deutschland 3,4 Milliarden Mal elektronisch bezahlt - sowohl an Kassen als auch bei Einkäufen im Internet und per Telefon. 2018 waren es bereits fast 5,3 Milliarden elektronische Bezahlvorgänge. Darin enthalten ist das mobile Bezahlen, dies wird aber nicht separat erfasst, wie eine Sprecherin der Bundesbank erläutert. "Die Kunden orientieren sich neu und setzen ihre Karten für immer kleinere Beträge ein", meint HDE-Experte Binnebößel. "Für Verbraucher steht das Bedürfnis nach Einfachheit und Bequemlichkeit im Vordergrund", argumentiert Wirecard-Produktchefin Steidl. "Auch deshalb wird künftig sehr viel mehr über das Smartphone bezahlt." Gerade bei kleinen Händlern könne das Smartphone oder Tablet auch die Kasse komplett ersetzen. Doch gibt es Hindernisse, vor allem aus Sicht der Einzelhändler. Ein Hindernis sind Kosten: "Die bisherigen App-basierten elektronischen Verfahren sind Fernzahlungen, auch wenn sie im Laden am POS vollzogen werden", sagt HDE-Bezahlfachmann Binnebößel. POS bedeutet Point of Sale und ist der bei Experten übliche Begriff für die Kasse. "Und dafür fallen Gebühren an. Fernzahlung ist teuer." Außerdem fehlt bislang ein einheitliches technisches Prozedere für die verschiedenen elektronischen Bezahlverfahren: "Momentan gibt es Insellösungen, aber noch nicht den einen Standard", sagt Binnebößel. "Das wäre eine Entwicklung, die allen zugutekommen würde." Ein weiteres Manko aus Sicht der Händler: Mit dem am weitesten verbreiteten elektronischen Zahlungsmittel in Deutschland lassen sich nach wie vor keine direkten Zahlungen für Einkäufe im Internet tätigen: "Die Girocard" - landläufig bekannt als EC-Karte - "muss endlich onlinefähig werden", sagt Binnebößel. Denn möglich sind bisher nur Online-Überweisungen oder Lastschrift. Doch die Entwicklung schreitet voran. So denken Bezahlbranche und Einzelhandel keineswegs nur darüber nach, wie Bargeld überflüssig werden könnte. Auch der Ladenkasse droht langfristig das Aus. Denn ob bar, Karte oder Handy, bezahlt wird im Laden bisher in aller Regel an der Kasse. Doch Schlangestehen ist unbeliebt, und wäre beim heutigen Entwicklungsstand auch nicht mehr notwendig. "Die Authentifizierung übers Mobiltelefon erlaubt unterschiedliche Formen des Bezahlens", sagt Wirecard-Vorständin Steidl. "So ist es jetzt schon technisch möglich, Artikel im Regal mit dem Smartphone zu scannen und den Bezahlvorgang auszulösen." Ebenso möglich ist das Bezahlen über Gesichtserkennung wie per Handauflegen über Scanner. Wirecard führte seinen Aktionären derartige Systeme kürzlich auf der Hauptversammlung in München vor. Im Handel heißt Bezahlen ohne Personal und ohne Kasse "self check out", erste Unternehmen wie die Elektrohandelskette Saturn experimentieren damit. Doch auch das bedeutet für die Händler Herausforderungen. Die Umstellung sei "nicht trivial", sagt HDE-Experte Binnebößel. Eine ganz wesentliche Frage: Wie lässt sich massenhafter Ladendiebstahl verhindern, wenn es keine Kasse mehr gibt? In absehbarer Zeit wird die Ladenkasse nicht verschwinden, sondern unterschiedliche Bezahlverfahren nebeneinander existieren. "Es passt nicht ein Bezahlmodell für alle", meint Wirecard-Produktchefin Steidl. Doch das Bargeld ist auf dem Rückzug./cho/DP/he
14.06.2019 Quelle: dpa
'WSJ': Visa, Mastercard, Paypal und andere investieren in Facebooks Kryptogeld
NEW YORK (dpa-AFX) - Facebook hat sich für seine geplante neue Kryptowährung laut einem Pressebericht mehr als ein Dutzend teils bekannter Investoren ins Boot geholt. Zu den Unterstützern gehören demnach unter anderem die beiden Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard, der Zahlungsdienstleister Paypal sowie der Fahrdienstvermittler Uber, wie das "Wall Street Journal" (WSJ) am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Die neue Währung namens Libra solle in der kommenden Woche vorgestellt werden, den Start plant Facebook für das nächste Jahr. Eine Unternehmenssprecherin wollte den Bericht laut Zeitung nicht kommentieren. Die Investoren aus der Finanz-, E-Commerce-, Telekommunikations- und Investmentszene würden mit jeweils rund 10 Millionen US-Dollar (rund 8,9 Millionen Euro) in die neue Währung einsteigen, hieß es weiter. Das Geld solle zunächst in die Entwicklung fließen. Laut den Insidern soll Libra an einen Korb aus staatlichen Währungen gebunden sein. Damit wolle Facebook jene teils abnormen Kursschwankungen vermeiden, die es immer wieder bei anderen Kryptowährungen gibt. Wie die Zeitung bereits zuvor berichtet hatte, soll Facebook seit mehr als einem Jahr an dem Projekt arbeiten. Der Konzern wolle dafür insgesamt rund eine Milliarde Dollar aufbringen. Einige Gespräche seien derzeit noch am Laufen, zitierte das "WSJ" nun die Insider. Denen zufolge könne sich die finale Zusammenstellung der Partner auch noch ändern. Facebook-Nutzer sollen Libra künftig nicht nur untereinander tauschen und für Käufe über das soziale Netzwerk nutzen, sondern auch bei Transaktionen im Internet einsetzen können. Wie genau die Währung funktionieren soll, sei bislang aber noch nicht ganz klar - selbst manchen der Investoren nicht. Einige von ihnen hätten demnach Bedenken geäußert, dass Libra wie viele andere Cyber-Währungen für Geldwäsche oder zur Terrorfinanzierung missbraucht werden könnte. Klar sei jedoch, dass weder Facebook noch die einzelnen Partner die Währung direkt kontrollieren werden./kro/tav/mis