Optionsschein | Call | Volkswagen Vz. | 122,50 | 16.12.20

Print
  • WKN: MC0W2D
  • ISIN: DE000MC0W2D9
  • Optionsschein

Verkaufen (Geld)

1,46 EUR

07.04.2020 09:56:28

Kaufen (Brief)

1,48 EUR

07.04.2020 09:56:28

Tägliche Änderung (Geld)

+33,94 %

+0,37 EUR 07.04.2020 09:56:28

Basiswert

120,50 EUR

+5,70 % 07.04.2020 09:56:51

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Volkswagen Vz. hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

Heute 07.04.2020 05:32:35 Quelle: dpa
Umweltamt: Ausbau von Recycling-Kapazitäten für E-Autos notwendig
HANNOVER/BERLIN (dpa-AFX) - Die erwartete Zunahme von Elektroautos in Deutschland macht aus Sicht des Umweltbundesamts (UBA) auch einen Ausbau der Recycling-Kapazitäten notwendig - sowohl zahlenmäßig als auch in der Qualität. Derzeit reichten die Kapazitäten zum Recycling von Antriebsbatterien aus, sagte UBA-Experte Axel Strobelt der Deutschen Presse-Agentur. Es sei aber ein starker Anstieg der E-Mobilität zu erwarten, daher müsse der Ausbau künftig vorangetrieben werden. Zudem sei die Effizienz von Recyclingverfahren weiterzuentwickeln, weil damit teils kritische Rohstoffe wie Lithium, Neodym und weitere Seltenen Erden aus Elektromotoren zurückgewonnen würden. Konkret schlug Strobelt "Separations- und Rückgewinnungsverpflichtungen" für bestimmte Metalle vor, damit sie wieder verwendet werden können. Die rechtlich vorgeschriebenen Recyclingquoten würden für Altfahrzeuge und Altbatterien in Deutschland zwar "bei weitem erreicht", sagte er. Ein Teil des Materials gelte zwar als recycelt, werde aber "nur minderwertig" verwertet, etwa zum Ausfüllen von Hohlräumen im Bergbau oder als Schlacke im Straßenbau. "Entsprechend ist eine Anpassung der "Recycling"-Definition zu empfehlen", riet er. Ein Problem sieht das Umweltbundesamt auch darin, dass aus Deutschland viele Gebrauchtwagen exportiert und im Ausland nicht immer fachgerecht entsorgt und recycelt werden. Das könne in diesen Ländern zu großen Umweltschäden führen, sagte Strobelt. Das nicht ordnungsgemäße Recycling von Bleisäurebatterien, die als Starterbatterien eingesetzt würden, sei seit Jahren ein großes Umweltproblem in Entwicklungsländern. "Ein möglicher Lösungsansatz könnte in der Stärkung der Herstellerverantwortung über Grenzen hinweg liegen", schlug Strobelt vor./ted/DP/stk
06.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: BMW verlängert Produktionsstopp bis 30. April
MÜNCHEN (dpa-AFX) - BMW hat den Produktionsstopp in seinen Werken in Europa und Nordamerika bis Ende April verlängert. Wegen der Corona-Pandemie sei "mit einem weiteren Rückgang der Nachfrage auf den weltweiten Automobilmärkten" zu rechnen, teilte BMW am Montag in München mit. Weil die Autohäuser geschlossen seien, "wird es noch länger dauern, bis die Märkte sich wieder erholen". In München, Dingolfing, Regensburg und Leipzig sind derzeit rund 20 000 BMW-Mitarbeiter in Kurzarbeit. BMW hatte seine Werke in Europa, Südafrika und Mexiko schon Mitte März herunterfahren, das Werk Spartanburg in den USA folgte Ende März. In diesen Werken werde im April kein Auto und kein Motorrad gebaut, sagte ein Sprecher. Denn "in Europa sind derzeit aufgrund des Coronavirus rund 80 Prozent aller Händlerbetriebe geschlossen, in den USA sind es circa 70 Prozent", teilte BMW mit. Dagegen laufen die Bänder am größten BMW-Standort Shenyang in China seit Mitte Februar wieder. Vertriebsvorstand Pieter Nota sagte: "In China sehen wir mit einem starken Auftragseingang die ersten Anzeichen einer Erholung." Von Januar bis Ende März hatte BMW 20,6 Prozent weniger Autos verkauft als im ersten Quartal des vergangenen Jahres. Der Konzern verkaufte nur noch 477 111 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Am stärksten traf es den Markt in China: Dort brachen die Verkaufszahlen um 31 Prozent ein, in Europa um 18 Prozent und in den USA um 17 Prozent. Im März seien die Folgen in Europa und den USA allerdings deutlich spürbar, teilte der Autokonzern mit. In Deutschland wurden im März insgesamt 38 Prozent weniger Autos zugelassen als vor einem Jahr. Dem europäischen Branchenverband Acea zufolge sind in Europa 1,1 Millionen Beschäftigte der Autohersteller von Werksschließungen betroffen. Das Münchner Ifo-Institut sieht die "deutsche Autoindustrie mit düsteren Aussichten". Nach der jüngsten Unternehmensumfrage sanken die Geschäftserwartungen im März von minus 20 auf minus 33,7 Punkte, der Nachfrage-Index sank auf minus 30,6 und "die Exporterwartungen stürzten auf minus 42,7 Punkte", wie das Institut am Montag mitteilte. "Die Lager an unverkauften Autos wurden wieder größer." BMW-Vertriebsvorstand Nota sagte, sein Unternehmen passe sein Produktionsvolumen an die Nachfrage an. Mehrere Tausend Mitarbeiter nutzten den Produktionsstopp für Umbauten in den Werken, sagte ein Sprecher. In München und Dingolfing werden die Bänder für den Anlauf der Elektroautos i4 und iNext im kommenden Jahr vorbereitet. In Landshut und Wackersdorf läuft die Komponentenfertigung weiter. Das Motorenwerk im österreichischen Steyr, das Motoren auch für China baut, soll nach derzeitigem Plan nach den Osterferien Mitte April wieder produzieren. Volkswagen lässt die Produktion in allen deutschen Werken vorerst bis zum 19. April ruhen, 80 000 Beschäftigte sind in Kurzarbeit. Bei Daimler sind Zehntausende Beschäftigte nach bisheriger Planung bis 17. April in Kurzarbeit. Die US-Bank JPMorgan senkte am Montag bereits zum zweiten Mal ihre Gewinnschätzungen für den europäischen Autosektor im Zuge der Corona-Krise und rechnet derzeit mit einem Rückgang der weltweiten Autoproduktion von 19 Prozent./rol/DP/jha
06.04.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: Krisenwerte wie MTU, Boss oder Euroshop führen Markterholung an
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die von der Viruskrise zuletzt besonders stark belasteten Aktien aus der Dax-Familie haben am Montag die marktbreite Erholung an den Börsen angeführt. Die zuletzt abgestraften Aktien von MTU und Airbus gehörten zum Wochenauftakt in ihren Dax- und MDax-Indizes mit Anstiegen um 8 und 6 Prozent zu den größten Gewinnern. Sixt, Deutsche Euroshop und HHLA dominierten im SDax mit Anstiegen von bis zu 11 Prozent das Bild. Die Aktien stellten ihre Indizes damit deutlich in den Schatten: der Dax erholte sich zeitgleich um 4,5 Prozent, der MDax um 3 Prozent und der SDax um 4,2 Prozent. Auch andere Werte, die zuletzt besonders stark unter Druck standen, folgten dem Beispiel. Dazu zählten etwa die Aktien von Hugo Boss mit einem Kurssprung um 7 Prozent und jene von Fraport und der Lufthansa mit Anstiegen um 5 bis 7 Prozent. Die Papiere der Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen rückten um bis zu 7,4 Prozent vor. Die Erholung bei all diesen Werten ist jedoch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, galten sie mit Einbußen von teilweise mehr als 60 Prozent doch zuletzt als größte Verlierer in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. Die Folgen der Krise trafen sie seit deren Eskalation am 24. Februar besonders hart. Trotz der jüngsten Gewinne sind die Papiere noch immer schwer gezeichnet. Die Erholungen von den Tiefs, die meist aus dem März stammen, im Überblick: MTU (im Tief -62%, seither Erholung um 17%) und AIRBUS (Tief -64%, Erholung um 13%): Mit einem beispiellosen und unvorbereiten Einbruch des weltweiten Luftverkehrs hat die Krise die Flugzeugindustrie und ihre Zulieferer besonders hart getroffen. Barclays-Expertin Milene Kerner wurde nun am Montag zur nächsten Analystin, die sich pessimistischer zum Sektor äußerte - und MTU auf "Equal Weight" abstufte. Zuvor hatte Celine Fornaro von der UBS bereits ihre Kaufempfehlung für MTU aufgegeben. Während sie die Flugzeugflotten noch länger am Boden sieht, sorgt sie sich um die Nachfrage nach neuen Jets, aber auch um Erlöse im Service- und Wartungsgeschäft. LUFTHANSA (Tief -47%, Erholung um 8%) und FRAPORT (Tief -60%, Erholung um 43%): Der plötzliche Zusammenbruch des weltweiten Flugverkehrs gilt bei Experten für viele Fluggesellschaften als existenzbedrohend. Laut dem Citigroup-Experten Mark Manduca kostet jeder Shutdown-Monat die Lufthansa eine Milliarde Euro. Er schockte den Markt jüngst mit einem Kursziel von nur noch 50 Cent für die Kranich-Airline. Beim Flughafenbetreiber Fraport kam das Passagieraufkommen Ende März mit einem Rückgang um 91 Prozent zum Erliegen. Fraport schloss einen Terminal und saniert eine Start- und Landebahn. HHLA (Tief -58%, Erholung um 34%): Der Hamburger Hafenbetreiber bekommt die Krise mit einem massiven Rückgang des Hafenumschlags zu spüren. Im März stellte das Unternehmen in Aussicht, dass deutlich weniger Schiffe aus China die Kaimauern erreichen - und dies teils nur halb mit Containern gefüllt. NordLB-Experte Wolfgang Donie sieht die Hamburger vor großen Herausforderungen. Immerhin sollen die Anleger für 2019 aber eine Dividende bekommen. VOLKSWAGEN (Tief -52%, Erholung um 33%) und CONTINENTAL (Tief -54%, Erholung um 24%): Für die Autobauer brach mit dem Ausbruch des Virus zuerst der chinesische Wachstumsmarkt weg und dann kam es mit der Ausdehnung auf Europa und die USA in den gestandenen westlichen Märkten noch dicker. Die vom Ifo-Institut ermittelten Geschäftserwartungen der deutschen Autoindustrie für die nächsten Monate sind im März wegen der Corona-Pandemie eingebrochen. BMW hat im ersten Quartal mehr als 20 Prozent weniger Autos verkauft als im Vorjahresquartal. Im Schlepptau trifft dies auch die Zulieferindustrie hart. HUGO BOSS (Tief -56%, Erholung um 22%) und DEUTSCHE EUROSHOP (Tief -63%, Erholung um 26%): Die Schließung von Läden und Einkaufszentren in vielen internationalen Ländern hat Einzelhandelswerte zuletzt mächtig unter Druck gesetzt. Neben dem Modekonzern Hugo Boss bekam auch die Aktie des Einkaufszentren-Investors Deutsche Euroshop die Maßnahmen zur Viruseindämmung deutlich zu spüren. Er fürchtet ausbleibende Mietzahlungen bis hin zu Insolvenzen von Ladenmietern. SIXT (Tief -66%, Erholung um 65%): Den Autovermieter Sixt erwischt die Corona-Krise mit voller Wucht, weil mit den Touristen und Geschäftsreisenden auch die Nachfrage ausbleibt. Das Unternehmen stemmt sich aber mit Kostensenkungen, verzögerten Investitionen und einer verkleinerten Flotte gegen die Folgen der weltweiten Corona-Pandemie./tih/kro/jha/