Optionsschein | Call | thyssenkrupp | 11,50 | 18.03.20

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  • WKN: MC0V0W
  • ISIN: DE000MC0V0W4
  • Optionsschein

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0,48 EUR

17.02.2020 11:30:26

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0,50 EUR

17.02.2020 11:30:26

Tägliche Änderung (Geld)

-2,04 %

-0,010 EUR 17.02.2020 11:30:26

Basiswert

11,13 EUR

-1,18 % 17.02.2020 11:34:10

Wertentwicklung

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf thyssenkrupp hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

14.02.2020 Quelle: dpa
Tarifgespräche in der norddeutschen Metallindustrie haben begonnen
HAMBURG (dpa-AFX) - Ohne Trillerpfeifen und rote Fahnen haben am Freitag in Hamburg die Tarifverhandlungen für die 140 000 Beschäftigten in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie begonnen. Rund drei Stunden lang tauschten sich die Verhandlungsführer der IG Metall Küste und des Arbeitgeberverbands Nordmetall in konstruktiver und vertrauensvoller Atmosphäre über den weiteren Fahrplan aus, heißt es in Mitteilungen von Gewerkschaft und Verband. "Wir wollen gemeinsam mit den Arbeitgebern nach Wegen für einen fairen Wandel suchen", sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Daniel Friedrich. "In der ersten Runde haben wir deutlich gemacht, dass wir möglichst schnell zu belastbaren Resultaten kommen wollen." "Unternehmen und Beschäftigte der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie sehen sich mit Blick auf die angespannte konjunkturelle Lage und den Strukturwandel besonderen Herausforderungen ausgesetzt", sagte die Verhandlungsführerin der Arbeitgeber, Lena Ströbele. "Einige Unternehmen befinden sich bereits mitten in einem Anpassungsprozess mit festen Vorgaben bis hin zum Personalabbau. Andere Unternehmen nähern sich diesem Prozess erst an." Die Arbeitgeber waren bundesweit auf ein Angebot der IG Metall eingegangen, abseits der üblichen Tarifrituale noch vor dem Ende der Friedenspflicht gemeinsam einen Zukunftspakt auszuloten. Die Gewerkschaft verzichtet zunächst auf eine konkrete Lohnforderung und eine Streikdrohung. Die Gespräche für die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und das nordwestliche Niedersachsen sollen im März fortgeführt werden./egi/DP/stw
14.02.2020 Quelle: dpa
Grobblechwerk von Thyssenkrupp droht Schließung
DUISBURG (dpa-AFX) - Beim angeschlagenen Stahlkonzern Thyssenkrupp droht dem Grobblechwerk in Duisburg-Hüttenheim die Schließung. Wenn bis zum 30. Juni kein Käufer gefunden werde, soll dort die Fertigung eingestellt werden, bestätigte das Unternehmen am Freitag. In der Grobblechproduktion arbeiten nach Angaben der IG Metall rund 800 Mitarbeiter. Thyssenkrupp will sie weiterbeschäftigen. "Wir werden den Mitarbeitenden in jedem Fall einen Arbeitsplatz an anderer Stelle im Stahl anbieten", versicherte Personalvorstand Oliver Burkhard. Beschäftigte aus dem Grobblechwerk demonstrierten vor dem Werkstor gegen die Schließungspläne. Thyssenkrupp will seine Stahlsparte neu ordnen und nach bisherigen Angaben 2000 Stellen abbauen. Nach dem Verbot der Stahlfusion mit dem europäischen Zweig des indischen Stahlkonzerns Tata steht Thyssenkrupp erheblich unter Druck, da der Stahlbereich rote Zahlen schreibt. "Wir stehen im Stahl vor enormen Herausforderungen", betonte Burkhard. "Wir verstehen die Enttäuschung in Hüttenheim. Aber wir müssen ehrlich sein. So kann es dort nicht weitergehen." Thyssenkrupp müsse mehr Flexibilität von seinen Beschäftigten fordern können. Grobbleche werden unter anderem als Baustahl, beim Schiffsbau und für Großrohre eingesetzt. Die Gewerkschaft wirft Thyssenkrupp vor, jahrelang Investitionen in den Stahl vernachlässigt zu haben. "Die Managementfehler der letzten Jahre dürfen nicht den Menschen auf den Deckel geschrieben werden", sagte der NRW-Bezirksleiter der IG Metall, Knut Giesler. Sie seien nicht verantwortlich dafür, dass im Stahlbereich die nötigen Investitionen unterlassen, Innovationen vernachlässigt und Strategien ständig gewechselt worden seien. "Darum dürfen die Beschäftigten am Ende nicht ohne Arbeit dastehen."/hff/DP/eas