Optionsschein | Put | RWE | 23,00 | 16.12.20

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  • WKN: MC0URE
  • ISIN: DE000MC0URE5
  • Optionsschein

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf RWE hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs größer sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf RWE hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs größer sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

13.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: RWE glänzt mit starken Zahlen - Aktienkurs auf Vorkrisen-Niveau
(neu: Aktienkurs, Aussage aus der Telefonkonferenz.) ESSEN (dpa-AFX) - Für den Energiekonzern RWE läuft es auch in der Corona-Krise weiterhin gut. Die Pandemie hat sich kaum auf das Geschäft ausgewirkt, im Gegenteil: Der Konzern verzeichnet im ersten Halbjahr deutliche Ergebniszuwächse. Und auch mit Blick auf die Zukunft gab sich Finanzchef Markus Krebber am Donnerstag bei Vorlage der Quartalszahlen sehr gelassen: Auch wenn die Corona-Pandemie die Industrie und damit die Stromnachfrage weiter beeinflusse, habe das keine wirtschaftlichen Auswirkungen auf RWE in den nächsten 18 bis 24 Monaten. "Weil wir in diesem Zeitraum bereits preis- und mengenmäßig abgesichert sind", erklärte Krebber. Die Anleger reagierten positiv auf die Entwicklung bei RWE. Der Kurs der Aktie legte am Mittag um mehr als 2 Prozent zu und stieg damit wieder auf das Kursniveau vor Beginn des Corona-Crashs. Analyst Alberto Gandolfi von Goldman Sachs sprach von einem starken ersten Halbjahr des Dax-Konzerns. Der Markt unterschätze noch immer das Potenzial von RWE auf dem Markt für regenerative Energien. RWE sei im Kerngeschäft der Erneuerbaren Energien vergleichsweise gut vorangekommen, gerade im Hinblick auf das von der Corona-Pandemie geprägte schwierige Umfeld. Seinen Ausblick hat der Konzern bestätigt und peilt nun das obere Ende der Brandbreite an, wie er am Donnerstag in Essen mitteilte. "Die Weltwirtschaft wird absehbar weiter im Schatten von Corona stehen", erklärte Krebber. "Wir sind strategisch gut aufgestellt und treiben den Ausbau unseres Kerngeschäfts mit hohem Tempo voran." Beim früheren Konkurrenten Eon lief es zuletzt nicht ganz so gut - das Management musste am Mittwoch seine Prognose senken. Der Energiekonzern habe über alle Geschäftsbereiche hinweg solide abgeschnitten, schrieb RBC-Analyst John Musk. Seine und die Marktschätzungen lägen bereits auf dem Niveau der von RWE für 2020 ausgegebenen Ziele. Verantwortlich für das bessere Ergebnis im ersten Halbjahr waren mehrere Faktoren: Neben guten Windbedingungen erhält RWE auch wieder Zahlungen aus dem britischen Kapazitätsmarkt für das Vorhalten von Stromreserven. Außerdem hat der Konzern neue Windkraftanlagen in Betrieb genommen. Der Energiehandel lief allerdings nicht ganz so rund wie im "außergewöhnlich guten Vorjahreshalbjahr", teilte RWE mit. Hier macht sich die Corona-Krise dann doch in kleinerem Umfang bemerkbar, weil die Rohstoffpreise im Zuge der Pandemie eingebrochen waren. In diesem Segment ging das Ergebnis zurück, während RWE allerdings sonst im Kerngeschäft überall operativ Zuwächse verbuchen konnte. Aber auch außerhalb des Kerngeschäfts ist die Entwicklung laut Konzern positiv. Weil RWE bessere Großhandelspreise erzielen konnte, habe sich das operative Ergebnis im Segment Kohle und Kernenergie verdoppelt. Die Erzeugung aus diesen Anlagen wurde bereits in den Vorjahren nahezu vollständig auf Termin verkauft. Für diese Sparte ist auch der Anfang Juli in Deutschland beschlossene Kohleausstieg von besonderer Bedeutung. Bereits in vier Monaten werde RWE den ersten Braunkohlenkraftwerksblock abschalten. In den nächsten beiden Jahren folgen weitere Blöcke. Bis 2030 legt RWE zwei Drittel der Braunkohlenkapazität still. Infolgedessen entfallen bis Ende 2022 über 3000 Arbeitsplätze. Bis 2030 werden es insgesamt rund 6000 sein, rechnet der Konzern vor. RWE ist mit dem ersten Halbjahr nach eigenen Angaben insgesamt sehr zufrieden. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg auf 1,8 Milliarden Euro. Auf Pro-Forma-Basis ist das ein Plus von 18 Prozent. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) war der Zuwachs noch größer mit 33 Prozent, das Ebit lag in den ersten sechs Monaten bei 1,1 Milliarden Euro. Das bereinigte Nettoergebnis lag bei 795 Millionen Euro. Hier liegt allerdings keine entsprechende Pro-Forma-Zahl zum Vergleich vor. Bei den Pro-Forma-Zahlen handelt es sich um Vergleichszahlen, die errechnen, wie der Konzern im Vorjahreszeitraum abgeschnitten hätte, wenn der Deal mit Eon bereits damals umgesetzt gewesen wäre. Erst seit Juni ist die Transaktion komplett. Vor mehr als zwei Jahren hatten Eon und RWE einen Deal beschlossen, mit dem sie den Markt neu aufgeteilt und die ehemalige RWE-Tochter Innogy zerschlagen und untereinander aufgeteilt haben. Jetzt konzentriert sich Eon auf Netze und Vertrieb, RWE hat von Innogy und Eon die erneuerbaren Energien übernommen. Für 2020 erwartet RWE ein bereinigtes Ebitda von 2,7 bis 3,0 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit soll bei 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro liegen. Den bereinigten Gewinn schätzt der Konzern auf 0,850 bis 1,15 Milliarden Euro. An der geplanten Anhebung der Dividende auf 85 Cent je Aktie für das laufende Geschäftsjahr hält RWE ebenfalls fest./knd/men/jha/
13.08.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: RWE nach Zahlen und Ausblick zurück auf Vorkrisen-Niveau
(neu: Kurs, Analysten und mehr Details) FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Positiv aufgenommene Halbjahreszahlen und eine konkretisierte Jahresprognose haben die Aktien von RWE am Donnerstag auf das Kursniveau vor Beginn des Corona-Crashs getrieben. In der Spitze kletterten die Anteile des Versorgers auf 34,39 Euro, dies war der höchste Kurs seit dem 21. Februar. Bei 34,64 Euro wartet ein Hoch seit 2012 auf die Aktien. Zuletzt stand ein Plus von 1,93 Prozent auf 34,30 Euro auf der Kurstafel, womit RWE im Dax unter den größten Favoriten war. Die Neubewertung der Aktien dürfte sich fortsetzen, schrieb Analyst Guido Hoymann vom Bankhaus Metzler in einer aktuellen Studie. RWE peilt nun für 2020 das obere Ende der Bandbreite an und unterscheidet sich damit von Eon, dem zweiten Energiekonzern im Dax. Eon hatte am Vortag seine Jahresprognose wegen der Corona-Krise gesenkt. Die Aktien gaben am Donnerstag um 0,76 Prozent nach. Auf das Geschäft von RWE wirkte sich die Corona-Pandemie dagegen kaum aus, im Gegenteil: Der Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr deutliche Ergebniszuwächse. Analyst Alberto Gandolfi von Goldman Sachs sprach von einer starken Entwicklung. Er beließ die Aktien auf der "Conviction Buy List". Der Markt unterschätze noch immer das Potenzial des Konzerns auf dem Markt für regenerative Energien. Die Erneuerbaren Energien baut RWE zum Kerngeschäft aus. Hier sei der Konzern vergleichsweise gut vorangekommen, gerade im Hinblick auf das von der Corona-Pandemie geprägte schwierige Umfeld, das am Vortag die jüngsten Geschäftszahlen von Eon aufgezeigt hätten, sagte ein Händler. Die RWE-Aktien haben seit ihrem Krisentief im März bei 20,05 Euro inzwischen 71 Prozent gewonnen. Beim Netzbetreiber Eon sieht es mit plus 30 Prozent seit dem Crash nicht ganz so gut aus./ajx/tih/jha/
13.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Nordex rutscht tiefer in die roten Zahlen - Aktie abgestraft
HAMBURG (dpa-AFX) - Der Windkraftanlagenbauer Nordex ist wegen der Corona-Krise tiefer in die roten Zahlen gerutscht. In den ersten sechs Monaten lag der Verlust unter dem Strich bei 180 Millionen Euro, ein Jahr zuvor hatte dort ein Minus von 55,4 Millionen Euro gestanden. "Die Pandemie hat die Betriebsabläufe im zweiten Quartal deutlich beeinträchtigt", sagte Konzernchef José Luis Blanco laut Mitteilung am Donnerstag in Hamburg. Anleger straften die Papiere am Vormittag ab. Der Aktienkurs rutschte um fast 6 Prozent ab. Das erste Halbjahr des Windanlagenbauers sei enttäuschend gewesen, schrieb Ajay Patel, Analyst der US-Investmentbank Goldman Sachs. Auch sei der Auftragseingang schwach ausgefallen. Dazu komme eine steigende Verschuldung, und die weitere Entwicklung in diesem Jahr sei nur schwer vorherzusehen. Zudem bemängelte er, dass der Windkraftkonzern im Gegensatz zur Konkurrenz keine Prognose gegeben habe. Im August hatte sich der Kurs der Nordex-Aktie bislang recht gut entwickelt. Erst vor zwei Tagen hatte er den höchsten Stand seit dem Corona-Crash erreicht. Der Kursrutsch vom Donnerstag warf das Papier wieder zurück auf das Niveau vom Monatsanfang. Im zweiten Quartal machten sich die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie spürbar im operativen Geschäft bemerkbar. Demnach ergab sich vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im ersten Halbjahr ein Verlust von 70,8 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte hier noch ein Plus von 17,1 Millionen Euro gestanden. Den Umsatz konnte das Unternehmen allerdings auf gut 2 Milliarden Euro mehr als verdoppeln, weil die Zahl der installierten Windkraftanlagen in diesem Zeitraum deutlich gestiegen war. Bereits im Juli hatte Nordex mitgeteilt, dass der Auftragseingang wegen der Corona-Krise eingebrochen war. Seine Jahresprognose hatte der Konzern bereits Anfang Mai ausgesetzt. "Obwohl sich mittlerweile Prozesse wieder normalisiert oder neu eingespielt haben, bleibt die Pandemie als Belastung und Unsicherheitsfaktor bestehen", sagte Konzernchef Blanco am Donnerstag. Vergangene Woche hatte der Konzern im Rahmen eines Corona-Bürgschaftsprogramms einen Kredit aufgenommen. Dieser sichere den Konzern gegen die Auswirkungen auf das operatives Geschäft und verbleibende Unsicherheiten durch die Pandemie ab, hieß es. Ende Juli hatte Nordex darüber den Verkauf des europäischen Projektentwicklungsportfolios an RWE vereinbart. Die Transaktion soll dem Konzern vor Steuern und Gebühren Erlöse von rund 402,5 Millionen Euro in die Kassen spülen. Das stärke ebenfalls die Bilanz und unterstütze den Wachstumskurs, erklärt das Management./knd/stw/mis