Faktor-Zertifikat | 9,00 | Long | Daimler

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  • WKN: MC0TAE
  • ISIN: DE000MC0TAE3
  • Faktor-Zertifikat
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Daimler hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Daimler hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
09.07.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 33,45 EUR
  • 34,80 EUR
  • 32,47 EUR
  • 33,77 EUR
23.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 46,33 EUR
  • 48,19 EUR
  • 1,17
  • 43,06 EUR
  • 44,78 EUR
  • 0,98

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

20.09.2020 Quelle: dpa
Weitere Investoren fordern mit Diesel-Klagen Millionen von Daimler
STUTTGART (dpa-AFX) - Anleger haben im Zusammenhang mit der Dieselaffäre weitere Millionenklagen gegen den Autobauer Daimler eingereicht. Fast 250 Millionen Euro Schadenersatz verlangen die Kläger allein in einem Verfahren, in drei weiteren summieren sich die Forderungen zusätzlich auf etwa 100 Millionen Euro, wie das Landgericht Stuttgart auf Anfrage bestätigte. Hinter den Klagen stehen unter anderem verschiedene Fonds. Hinzu kommt noch eine Reihe weiterer neuer Verfahren, in denen es aber um geringere Beträge geht. Insgesamt verlangen Daimler-Anleger in diversen Verfahren am Landgericht Stuttgart inzwischen deutlich mehr als eine Milliarde Euro Schadenersatz von dem Autobauer. Im Kern geht es - wie auch bei den zahlreichen Klagen gegen den VW-Konzern und dessen Dachgesellschaft Porsche SE - um den Vorwurf, die Märkte seien zu spät über die finanziellen Folgen der Dieselaffäre informiert worden. Dadurch seien die Daimler-Aktien, die die Anleger gekauft haben, zum damaligen Zeitpunkt viel zu teuer gewesen. Daimler weist die Vorwürfe zurück. "Wir halten die Klagen für unbegründet und werden uns gegen die Vorwürfe mit allen juristischen Mitteln verteidigen", sagte ein Sprecher. Um die Vielzahl von Fällen bewältigen zu können, hatte das Stuttgarter Gericht Anfang des Jahres extra zwei Spezialkammern eingerichtet, die die Daimler- sowie die VW- und die PSE-Fälle bearbeiten. Den Vorwurf der Behörden, in den Diesel-Fahrzeugen von Mercedes-Benz eine illegale Abgastechnik verwendet zu haben, weist Daimler ebenfalls zurück. Der Autobauer kooperiert aber nach eigenen Angaben mit den Behörden und spielt bei Hunderttausenden Fahrzeugen ein Software-Update auf. Die Rückrufe und diverse Verfahren haben den Konzern schon Milliarden gekostet. Ende Oktober will sich der Bundesgerichtshof erstmals mit einem Daimler-Fall beschäftigen. Dabei geht es aber um Schadenersatz für Autobesitzer, nicht für Anleger. In einem Streit mit Anlegern in den USA, die eine Sammelklage eingereicht hatten, haben sich die Parteien inzwischen auf einen Vergleich geeinigt. Der sieht vor, dass Daimler 19 Millionen Dollar (16 Millionen Euro) zahlt, um den Streit beizulegen./eni/DP/zb
18.09.2020 Quelle: dpa
Porsche-Entwicklungschef: Reichweiten-Schlacht macht keinen Sinn
STUTTGART (dpa-AFX) - Der Sportwagenbauer Porsche sieht bei der Entwicklung von Elektroautos wenig Sinn in einem Wettlauf allein um die größten Reichweiten. "Reichweite hat natürlich Relevanz", sagte Forschungs- und Entwicklungsvorstand Michael Steiner der Deutschen Presse-Agentur. "Aber die Frage ist: Wie wichtig ist Reichweite im Vergleich zu anderen Eigenschaften des Fahrzeugs?" Das habe auch für den Taycan gegolten, das erste rein elektrische Modell von Porsche. "Wir wollten mit dem Taycan nie Reichweitenweltmeister werden, aber fahrdynamisch die Referenz sein", sagte Steiner. Vor allem für Vergleiche mit dem US-Elektropionier Tesla hatte Porsche nach dem Marktstart des Taycan viel Häme und Kritik einstecken müssen. Nur auf die Reichweite zu schauen, greife aber zu kurz, argumentierte Steiner. "Eine vernünftige Reichweite sehen wir bei einer Größenordnung von 400 Kilometern, die wir mit dem Taycan auch erreichen." Je größer man die Batterie im Auto mache, desto mehr Energie sei nötig, um das Auto überhaupt herzustellen und um die Batterie jeden Tag damit zu bewegen. "In meinen Augen macht es auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten keinen Sinn, eine Schlacht um die größtmögliche Reichweite zu führen", sagte Steiner. "Wenn lange Strecken gefahren werden - was in der Regel nicht täglich der Fall ist - sind sehr schnelles Laden und eine angemessene Dichte an Schnellladepunkten deutlich wichtiger." Gleichwohl werde es Fortschritte auch bei der Reichweite geben. Die Zelltechnologie verbessere sich, und auch die Effizienz der Elektromaschinen und ihrer Ansteuerung sei noch steigerungsfähig./eni/DP/zb
17.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/'Strategiedialog' zur Autobranche in BW: Viel erreicht, viel zu tun
STUTTGART (dpa-AFX) - Mit großer Einigkeit und durchaus zufrieden blicken die Landesregierung und die heimische Autobranche auf die Halbzeitbilanz ihres "Strategiedialogs". Man habe in den dreieinhalb Jahren seit Beginn viel erreicht, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Donnerstag beim Spitzentreffen mit den Konzernchefs in Stuttgart. Der Südwesten habe sich national und international mit anderen Automobilstandorten vernetzt, Kooperationen angestoßen, die Elektrifizierung vorangebracht und viel Geld in die Entwicklung von Batterien, aber von auch synthetischen Kraftstoffen und der Brennstoffzelle gesteckt. "Wir haben Baden-Württemberg zum Musterland für die Elektrifizierung gemacht", sagte Kretschmann. Ein dichtes Netz von Ladesäulen überziehe das Land, kürzlich sei in Stuttgart der erste mitten in der Stadt liegende Schnellladepark für E-Autos eröffnet worden. Es bleibe aber viel zu tun - erst recht, weil die Corona-Pandemie die ohnehin hohen Belastungen für die Unternehmen nun noch vervielfache. Am Ziel ließ Kretschmann aber keinen Zweifel: Baden-Württemberg soll Autoland bleiben. "Wir wollen, dass unser Land auch in den alternativen und fortschrittlichen Technologien im Bereich Automobil weltweit eine führende Rolle innehat", sagte er. Das Auto der Zukunft müsse hier vom Band rollen, Arbeitsplätze müssten gesichert und neue geschaffen werden. Damit das klappt, hat sich der "Strategiedialog" für die kommenden Jahre drei große Themen als Schwerpunkte auf die Fahnen geschrieben: Klimaschutz, Digitalisierung und die Stärkung des Mittelstands. Im Digital-Bereich etwa seien Vernetzung, künstliche Intelligenz und die Entwicklung der immer wichtigeren Betriebssysteme der Autos die maßgeblichen Treiber. "Wir müssen es sein, die dieses neue digitale Ökosystem gestalten", sagte Kretschmann. Das Land und die Automobilindustrie hatten ihre Zusammenarbeit im Mai 2017 ins Leben gerufen, um damit gemeinsam den Wandel in der Branche anzugehen. Das Format ist auf sieben Jahre angelegt. Neben den Herstellern Daimler und Porsche sind auch der Zulieferer Bosch und das Energieunternehmen EnBW, die IG Metall und die Umweltschutzorganisation BUND dabei. Die jährlichen "Top-Level-Meetings" sind dabei nur ein kleiner Teil. Die eigentliche Arbeit an konkreten Projekten findet fortlaufend in verschiedenen, nach Themen sortierten Arbeitsgruppen statt. Die Chefs der großen Konzerne warnten erneut davor, sich bei den politischen Vorgaben und der Förderung zu sehr auf die Batterie zu konzentrieren. "Wir wollen den Klimaschutz technologieoffen", sagte Bosch-Chef Volkmar Denner, der schon seit langem vehement auch für die Brennstoffzelle und den Einsatz synthetischer Kraftstoffe wirbt - und auch für eine Weiterentwicklung des Dieselmotors. Mit Blick auch auf die Pläne von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die CO2-Ziele jetzt nochmals zu verschärfen, mahnten die Autobosse mehr Planungssicherheit an. "Wir haben nichts gegen ehrgeizige Ziele", sagte Porsche-Vorstandschef Oliver Blume. "Aber sie müssen verlässlich und planbar sein." BUND-Landeschefin Brigitte Dahlbender äußerte allerdings Zweifel, ob der "Strategiedialog" auch das abbilde, was die Bevölkerung sich wünsche. "Für die Menschen steht die Bewältigung der Klimakrise im Vordergrund", sagte sie. Dazu müsse man die Mobilität insgesamt in den Blick nehmen und nicht nur über neue Antriebe und Infrastruktur reden. "Es ist die Aufforderung, weiter zu denken", betonte sie./eni/DP/zb