Faktor-Zertifikat | 9,00 | Short | Bayer

Print
  • WKN: MC0T8L
  • ISIN: DE000MC0T8L4
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,000018, Basispreis 70,7778 EUR, Reset Barriere 67,95 EUR

VERKAUFEN (GELD)

- EUR

Stk.

10.07.2020 22:00:00

KAUFEN (BRIEF)

- EUR

Stk.

10.07.2020 22:00:00

TÄGLICHE ÄNDERUNG (GELD)

-

- EUR 10.07.2020 22:00:00

Basiswert

63,81 EUR

+0,81 % 10.07.2020 22:26:12

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Bayer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Bayer hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
29.04.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 70,00 EUR
  • 67,19 EUR
  • 0,0003
  • 66,91 EUR
  • 64,23 EUR
  • 0,0003
29.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 67,82 EUR
  • 65,11 EUR
  • 1,42
  • 65,26 EUR
  • 62,65 EUR
  • 1,37

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

09.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Neue Initiative will Antibiotika-Forschung vorantreiben
INGELHEIM/BERLIN (dpa-AFX) - Ein Zusammenschluss vor allem von Pharmafirmen und Stiftungen will mit insgesamt fast einer Milliarde US-Dollar die Entwicklung neuer Antibiotika vorantreiben. Ziel ist es, bis 2030 zwei bis vier neue Antibiotika bereitzustellen. Das geschieht vor dem Hintergrund, dass immer mehr Erreger wie Bakterien Resistenzen gegen existierende Antibiotika entwickeln. Die am Donnerstag in Berlin und Washington verkündete Kooperation nennt sich AMR Action Fund, AMR steht für Antimicrobial resistance, also Antibiotikaresistenz. AMR stelle eine sich abzeichnende globale Krise dar, die das Potenzial habe, Covid-19 in Bezug auf Todesfälle und wirtschaftliche Kosten in den Schatten zu stellen, teilte der Fund mit, der ab dem vierten Quartal dieses Jahres mit seiner eigentlichen Arbeit loslegen will. Schon jetzt stürben jedes Jahr rund 700 000 Menschen weltweit an AMR. Die alarmierendsten Szenarien gingen davon aus, dass es bis 2050 jährlich bis zu zehn Millionen Menschen das Leben kosten könnte. "AMR ist ein globales Thema", sagte Hubertus von Baumbach der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Er ist Vorsitzender der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim, das Teil des Funds ist. Bei dem gehe es im Kern darum, Biotechs bei der Entwicklung von Antibiotika zu unterstützen. Mit von der Partie sind über 20 Unternehmen, darunter Bayer, Merck, die Schweizer Konzerne Novartis und Roche, die US-Firmen Eli Lilly, GlaxoSmithKline, Johnson & Johnson, Pfizer oder die Europäische Investitionsbank (EIB). WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte laut Mitteilung, die Weltgesundheitsorganisation freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem AMR Action Fund. "AMR ist ein langsamer Tsunami, der ein Jahrhundert des medizinischen Fortschritts zunichte zu machen droht." Die WHO hatte im Januar bereits bemängelt, die Entwicklung neuer wirksamer Antibiotika verlaufe bedrohlich langsam. Die Bekämpfung multiresistenter Infektionen werde von zurückgehenden Investitionen und einem Mangel an echten Innovationen untergraben. Dass sich bei der Entwicklung neuer Antibiotika zu wenig tut, liegt nach Einschätzung von Baumbachs daran, dass es für diese Mittel keinen funktionierenden Markt gebe. Biotechs bekämen am Kapitalmarkt keine Finanzierung für ihre Antibiotika-Projekte. Das liege etwa daran, dass Ärzte bei Behandlungen oft erst ältere Antibiotika verschrieben. Erst wenn diese nicht wirkten, griffen sie sinnvollerweise zu neueren mit weniger Risiko für Resistenzen. Es würden vergleichsweise wenig Menschen mit neuen Antibiotika behandelt, sie brächten während des Patentschutzes weniger Geld. Adäquate Einnahmen seien aber nötig, sagte von Baumbach. Sonst sei niemand bereit, das Investitionsrisiko einzugehen. "Wir springen jetzt erstmal in die Risikobresche ein." Auf lange Sicht müsse die Politik Veränderungen herbeiführen. Denkbar seien zum Beispiel längere Patentzeiten für Antibiotika, alternative Erstattungsmodelle oder ein differenziertes Preisgefüge. Boehringer hat auch ein großes Geschäft mit Tiermedizin. Darum gehe es beim AMR Action Fund aber höchstens in untergeordneter Rolle, betonte von Baumbach. So könnte etwa geschaut werden, ob ein neues, ursprünglich für den Menschen gedachtes Antibiotika stattdessen im Tierbereich therapeutisch eingesetzt werden könne, wenn es bei Menschen keine Wirkung zeige. "Der Fokus liegt aber klar auf der Humanmedizin."/chs/DP/men
09.07.2020 Quelle: dpa
Bayer erwägt nach Studienerfolg Zulassungsantrag für Finerenon für Nierenkranke
BERLIN (dpa-AFX) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat mit seinem Medikamentenkandidaten Finerenon einen Studienerfolg erzielt. Die abschließende klinische Studie (Phase-III) Fidelio-DKD zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit des Mittels im Vergleich zu einem Placebo jeweils zusätzlich zur Standardtherapie habe bei chronisch Nierenkranken mit Typ-2-Diabetes den primären Endpunkt erreicht, teile Bayer am Donnerstag in Berlin mit. Finerenon habe gegenüber Placebo das Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung (CKD) verzögert - verlängerte also die Zeit etwa bis zum Nierenversagen. Bayer erwägt nun einen Zulassungsantrag für das Mittel, das bislang in noch keiner Indikation zugelassen ist. Erst jüngst hatte Bayer das klinische Programm für Finerenon erweitert und eine Phase-III-Studie (Finearts-HF) gestartet, die die Wirksamkeit und Sicherheit des Mittels bei Patienten mit symptomatischer Herzinsuffizienz, aber einer linksventrikulären Auswurfleistung von noch mehr als 40 Prozent untersucht. Für den Analysten Ulrich Huwald von Warburg Research ist Finerenon eines der wichtigsten in der Entwicklung befindlichen Medikamante von Bayer. Sollte das Mittel erfolgreich sein, könnte es Blockbuster-Status erreichen. Damit sind in der Regel Medikamente gemeint, die es auf einen Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar bringen./mis/men/jha/