Faktor-Zertifikat | 8,00 | Short | Commerzbank

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  • WKN: MC0T7K
  • ISIN: DE000MC0T7K8
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

5,33 EUR

-3,44 % 17.01.2020 22:26:14

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Kennzahlen

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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf Commerzbank hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
23.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 8,2527 EUR
  • 7,923 EUR
  • 3,11
  • 7,7701 EUR
  • 7,46 EUR
  • 4,13

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

11.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Schaden durch Datenklau an Geldautomaten auf Rekordtief
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Schaden durch Datenklau an Geldautomaten in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf ohnehin schon niedrigem Niveau weiter leicht gesunken. Auf etwas mehr als 1,4 Millionen Euro beziffert die Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme die Bruttosumme. Ein Jahr zuvor waren es 1,44 Millionen Euro Schaden. Experten erklären die seit Jahren zu beobachtende Tendenz damit, dass es wegen moderner Sicherheitstechnik für Kriminelle immer schwieriger werde, ausgespähte Kartendaten und Geheimnummern (PIN) von Bankkunden für betrügerische Zwecke zu nutzen. Denn Kartendubletten, die mit Hilfe solcher Daten angefertigt werden, funktionieren im Grunde nur noch dort, wo Bezahlkarten noch mit relativ leicht kopierbaren Magnetstreifen ausgerüstet werden. Viele Fälle registriert die Branche in Indien, Indonesien und den USA. In Deutschland setzt die Branche seit Jahren auf die sogenannte EMV-Technologie. Dabei sind Bezahlkarten mit einer Art Mini-Computer ausgestattet, die Karte wird bei jedem Gebrauch auf Echtheit geprüft. Dennoch versuchen Kriminelle nach wie vor, an Geldautomaten in Deutschland Kartendaten und Geheimnummern (PIN) von Bankkunden auszuspähen. 245 Mal manipulierten Datendiebe im Gesamtjahr 2019 bundesweit Geldautomaten für solche "Skimming"-Versuche. Ein Jahr zuvor hatte es 449 Fälle gegeben. Dabei können einzelne Automaten mehrfach angegriffen worden sein. Begehrtestes Ziel: Berlin mit 114 Fällen im Gesamtjahr 2019. In der Hauptstadt vermuten Kriminelle nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden eine große Zahl ausländischer Touristen, deren Zahlungskarten noch nicht mit EMV-Chip ausgestattet sind. Daten solcher Karten können Täter leichter verwerten. Mehr als die Hälfte des Schadens holt sich die heimische Kreditwirtschaft aus dem Ausland zurück. Denn fast überall gelten inzwischen internationale Abkommen, wonach für Schäden aus betrügerischen Geschäften mit geklauten Kartendaten die Länder mit den niedrigsten Sicherheitsstandards aufkommen müssen. Verbraucher in Deutschland, die Opfer von "Skimming" geworden sind, müssen normalerweise keinen finanziellen Nachteil fürchten. In der Regel ersetzen Geldinstitute solche Schäden - vorausgesetzt, die Kunden sind sorgfältig mit ihrer Bankkarte und PIN umgegangen. Viel höhere Schäden entstehen inzwischen infolge von Verlust und Diebstahl von Zahlungskarten. 10 790 Fälle dieser Art wurden in Deutschland im vergangenen Jahr gezählt und damit mehr als ein Jahr zuvor (10 098). Der Bruttoschaden durch Verlust und Diebstahl von Karten stieg von knapp 14,5 Millionen auf rund 14,6 Millionen Euro. Viele Verbraucher machen es Kriminellen dabei leicht, weil sie trotz aller Warnungen Karte und PIN zusammen im Geldbeutel aufbewahren./ben/DP/zb
08.01.2020 Quelle: dpa
GESAMT-ROUNDUP: Iran-Konflikt-Eskalation belastet deutsche Wirtschaft zusätzlich
FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft sieht die Zuspitzung der Auseinandersetzung zwischen den USA und Iran mit Sorge. "Das ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor, dessen wirtschaftliche Auswirkungen nur schwer abzuschätzen sind", ließ der Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Holger Bingmann, am Mittwoch mitteilen. "Fakt ist, dass die Region für die Weltölversorgung von maßgeblicher Bedeutung ist und somit jeder Vorfall Unruhe mit sich bringt." Eine weitere Eskalation könnte die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Volkswirten empfindlich treffen. Sollte es zu einem Krieg in der ölreichen Region kommen, könnte sich Erdöl als Schmierstoff der Weltwirtschaft erheblich verteuern. "Der Ölpreis würde in die Höhe schießen und läge ganz schnell über 100 Dollar", prognostizierte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. "Das wäre ein Ölpreisschock, der die Weltwirtschaft und natürlich die deutsche Wirtschaft in die Knie zwingen würde. Aber damit rechnen wir nicht." Nach dem tödlichen US-Drohnenangriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani nahe Bagdad Ende vergangener Woche hatte der Iran als Vergeltungsschlag in der Nacht zum Mittwoch zwei von den Amerikanern genutzte Militärstützpunkte im Nachbarland Irak mit Raketen beschossen. Die Sorge vor einer weiteren Eskalation ist groß. Es sei entscheidend, wie sich die Lage im Nahen Osten nun entwickele, analysierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Im Falle einer weiteren Eskalation könnte es nach seiner Einschätzung zu einer "längeren Unterbrechung der Ölexporte aus der Region am Persischen Golf" kommen. "Da dort rund ein Fünftel des weltweiten Ölangebots herkommt, würde das zu einem deutlichen Ölpreisanstieg führen, mit negativen Folgen für die europäische und deutsche Konjunktur", warnte Fuest. Aus deutscher Produktion gehen vor allem Maschinen und Anlagen in die Region am Persischen Golf, aber auch Fahrzeuge und Fahrzeugteile. Diese Branchen wären entsprechend von einer weiteren Eskalation des Konflikts am stärksten betroffen. Der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier, bekräftigte: "Es ist derzeit noch zu früh, um die wirtschaftlichen Folgen des aktuellen Konflikts zu beurteilen. Die jüngste Zuspitzung macht aber wenig Hoffnung, dass sich die Geschäftsperspektiven und Investitionsabsichten deutscher Unternehmen auf der Arabischen Halbinsel und im Nahen Osten bald wieder bessern." Einen sprunghaften Anstieg der Energiepreise in Deutschland erwarten Experten zunächst nicht. "Die Ölversorgung Deutschlands ist ungeachtet der aktuellen Vorfälle weiterhin gesichert", betonte ein Sprecher des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV). Im Jahr 2018 - neuere Zahlen liegen dem Verband noch nicht vor - seien von 85,2 Millionen Tonnen Ölimporten nach Deutschland 273 000 Tonnen oder 0,3 Prozent aus dem Iran gekommen, aus dem Irak 3,0 Millionen Tonnen oder 3,5 Prozent. Am Mittwoch zogen die Ölpreise vorübergehend sprunghaft an und erreichten zeitweise den höchsten Stand seit mehreren Monaten. Im Handelsverlauf drehte dann am Ölmarkt die Tendenz. Höhere Ölpreise könnten dazu führen, dass Autofahrer an der Tankstelle mehr für Benzin und Diesel zahlen müssen. Zwar hängen die Kraftstoffpreise nach Angaben der Mineralölwirtschaft nicht direkt am Ölpreis. Lege dieser zu, steige aber über kurz oder lang meistens auch der Produktpreis für Benzin und Diesel. Fluggesellschaften strichen am Mittwoch Flüge in die Krisenregion und wollen den dortigen Luftraum bis auf Weiteres meiden. "Wir überfliegen derzeit weder Iran noch Irak", teilte die Lufthansa mit. Deutschlands größte Fluggesellschaft müsse daher etwa eine Handvoll Flüge pro Tag umplanen. Betroffen seien Verbindungen nach Indien. Urlauber aus Deutschland reagieren nach Angaben von Reiseveranstaltern bisher gelassen. "Aktuell beobachten wir keine Veränderung im Buchungsverhalten unserer Gäste", berichtete Branchenprimus Tui. Für Ägypten gebe es derzeit ein Plus bei den Buchungen, ebenso für Dubai. DER Touristik, Alltours sowie Schauinsland-Reisen stellen ebenfalls aktuell keine vermehrten Anfragen von Reisenden fest. Es gebe keine Anzeichen, "dass Urlauber mit Buchungen für die Region zögern oder Reisende sehr verunsichert sind", hieß es bei DER Touristik. Iran als Reiseziel haben vor allem Spezialanbieter wie Studiosus im Programm. Das Münchner Unternehmen hatte am Dienstag mitgeteilt, mit Ausnahme des Irans sehe man derzeit keine Veranlassung, von Reisen in die Region abzusehen. Die Finanzmärkte präsentierten sich am Mittwoch verunsichert, allerdings beruhigten sich die Märkte nach anfangs heftigen Reaktionen wieder. Gold, das in Krisenzeiten als verlässliches Investment gilt, war gefragt. In der Nacht zum Mittwoch stieg der Kurs für eine Feinunze des Edelmetalls (etwa 31,1 Gramm) erstmals seit dem Jahr 2013 über die Marke von 1600 US-Dollar./ben/mar/DP/he