Faktor-Zertifikat | 7,00 | Long | thyssenkrupp

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  • WKN: MC0T1U
  • ISIN: DE000MC0T1U0
  • Faktor-Zertifikat
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Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf thyssenkrupp hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 25.02.2020 10:50:00 Quelle: dpa
ROUNDUP: Verkauf der Aufzugssparte von Thyssenkrupp auf der Zielgeraden
ESSEN (dpa-AFX) - Bei dem in Finanznöten steckenden Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp rückt die Entscheidung über einen Verkauf der milliardenschweren Aufzugssparte näher. An diesem Donnerstag (27. Februar) kommt der Aufsichtsrat zu seiner wahrscheinlich entscheidenden Sitzung zu dem Thema zusammen. Bis dahin will der Vorstand um die neue Konzernchefin Martina Merz klären, ob einer der beiden noch im Bieterrennen verbliebenen Bewerber den Zuschlag für das profitable Geschäft erhalten soll. Offen ist, ob Thyssenkrupp das Geschäft mit Aufzügen und Rolltreppen komplett verkaufen oder einen Teil behalten will. Betroffen von einem Verkauf der Aufzugssparte wäre fast jeder dritte der weltweit rund 160 000 Beschäftigten von Thyssenkrupp. Nachdem sich der finnische Aufzugbauer Kone aus dem Bieterrennen ausgestiegen ist, konzentriert sich das Thyssenkrupp-Management auf Verhandlungen mit zwei Gruppen von internationalen Finanzinvestoren. Das ist zum einem ein Konsortium aus Blackstone, Carlyle und Canadian Pension Plan. Zur zweiten Bewerbergruppe um die Finanzinvestoren Advent und Cinven gehört auch die RAG-Stiftung aus Essen. Die Stiftung muss für die Folgekosten des Bergbaus an Ruhr und Saar aufkommen und legt dazu Milliardenbeträge an. Ihr Vorsitzender Bernd Tönjes hat bei den Arbeitnehmervertretern für das Angebot des Advent/Civent-Konsortiums geworben. Die Stiftung würde als Miteigentümer dafür einstehen, "dass mögliche Optimierungen mit sozialer Verantwortung erfolgen", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Das aus seiner Sicht Thyssenkrupp bei den Aufzügen "mit im Boot" bleiben sollte, dürfte bei der IG Metall ebenfalls gern gehört werden. Die Gewerkschaft hat inzwischen mit beiden Konsortien Vereinbarungen für den Fall des Verkaufs geschlossen. Darin seien unter anderem der Erhalt der Tarifbindung und die Sicherung der Altersversorgung festgeschrieben, hatte die IG Metall mitgeteilt. Die Aufzugssparte ist derzeit der einzige nennenswerte Gewinnbringer des hoch verschuldetet Thyssenkrupp-Konzerns. Während das Stahl-Geschäft tief in den roten Zahlen steckt, hat die Aufzugssparte im ersten Quartal des am 1. Oktober begonnenen Geschäftsjahres einen operativen Gewinn von 228 Millionen Euro erzielt. Bei einem Komplettverkauf werden Einnahmen von rund 16 Milliarden Euro erwartet. Im vergangenen Geschäftsjahr hat Thyssenkrupp ein Minus von 260 Millionen Euro eingefahren. In diesem Jahr wird es nach Angaben des Managements deutlich höher ausfallen. Die Finanzschulden sind auf mehr als 7 Milliarden Euro gestiegen./hff/DP/zb
18.02.2020 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS 2: Thyssenkrupp fallen weiter - Auch Klöckner unter Druck
(neu: Schlusskurse) FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Thyssenkrupp sind am Dienstag auf den tiefsten Stand seit Ende August vergangenen Jahres gefallen. Sie weiteten damit ihren dreiprozentigen Verlust vom Wochenbeginn aus. Aus dem Handel gingen sie schließlich mit einem Abschlag von 5,5 Prozent auf 10,25 Euro und waren damit größter Verlierer im MDax. Der Industriekonzern hatte am Vortag mitgeteilt, künftig nur noch mit zwei Konsortien aus Finanzinvestoren über den Verkauf der Aufzugsparte zu verhandeln. Noch mit dabei sind ein Gespann aus Blackstone, Carlyle und Canadian Pension Plan sowie eines aus Advent und Cinven. Ziel ist aus Sicht von Thyssenkrupp ein Mehrheits- oder Vollverkauf der Sparte. Der strategische Käufer Kone ist damit vorerst aus dem Rennen. Dass der Industriekonzern die Aufzugsparte an Finanzinvestoren verkaufen wolle, sei keine Überraschung, schrieb Analyst Christian Obst von der Baader Bank. Dies sei der sicherste und einfachste Weg, das Geschäft zu Geld zu machen. Allerdings würde sich der Konzern mit einem Komplettverkauf oder dem Verkauf eines Großteils der Sparte von einem Gewinnbringer verabschieden. Er habe hingegen damit gerechnet, dass der Verkauf eines Minderheitsanteils ausreiche, um den Konzernumbau zu finanzieren und gleichzeitig auch zukünftig von den Einnahmen und einer Höherbewertung der Aufzugsparte zu profitieren. Auf einen weiteren Aspekt verwies Sven Diermeier von Independent Research: Bei einem Verkauf des Aufzuggeschäfts an Finanzinvestoren dürfte der Personalabbau nicht so umfangreich sein wie bei einem Verkauf an die finnische Kone. "Dies dürfte im Sinne der Gewerkschaften sein", vermutete der Analyst. Am Markt dürfte die Enttäuschung überwiegen, dass mit Kone der Bieter mit dem wohl höchsten Kaufpreisangebot zunächst nicht zum Zuge komme. Unterdessen büßte die Aktien von Klöckner & Co 5,7 Prozent ein. Im Sommer vergangenen Jahres kursierten Spekulationen, Thyssenkrupp könne den Duisburger Stahlhändler übernehmen oder seine Werkstoffsparte mit KlöCo zusammenlegen. Klöckner-Aktien reagierten seinerzeit mit einer Kurs-Rally auf diese Überlegungen. Ende September berichtete dann jedoch das "Handelsblatt", KlöCo habe Gespräche über eine Fusion mit dem Werkstoffgeschäft von Thyssenkrupp einseitig beendet./bek/ck/fba/ck/he