Faktor-Zertifikat | 9,00 | Long | Dow Jones Industrial Average ®

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  • WKN: MC0SX7
  • ISIN: DE000MC0SX72
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

26.062,25 Pkt.

-0,016 % 09.07.2020 14:22:45

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Dow Jones Industrial Average ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Dow Jones Industrial Average ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Falls der zugrunde liegende Index die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für den Index abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung des Index am ersten planmäßigen Handelstag (des Index) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
19.06.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 23.218,20 Pkt
  • 23.508,43 Pkt
  • 23.177,74 Pkt
  • 23.467,47 Pkt
12.06.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 23.991,90 Pkt
  • 24.291,80 Pkt
  • 22.332,53 Pkt
  • 22.611,69 Pkt
09.06.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 24.101,02 Pkt
  • 24.402,29 Pkt
  • 24.506,01 Pkt
  • 24.812,34 Pkt

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

08.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gewinne - Technologie-Branche erneut vorneweg
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Zeitweise gab der Leitindex Dow Jones Industrial seine Gewinne zwar vollständig ab, doch letztlich behielten die Optimisten unter den Anlegern die Oberhand. Erneut zogen vor allem Technologieaktien kräftig an. Schwergewichte wie Apple oder Amazon kletterten auf neue Rekordstände. Der Dow machte einen Teil seiner Vortagesverluste wieder wett und stieg um 0,68 Prozent auf 26 067,28 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,78 Prozent auf 3169,94 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 zog um 1,36 Prozent auf 10 666,70 Punkte an. Stützend dürfte die Warnung der Notenbankpräsidentin von Cleveland, Loretta Mester, gewesen sein. Sie hält angesichts der ungebremsten Infektionszunahmen weitere Hilfsmaßnahmen selbst während einer Wirtschaftserholung für nötig, wie Marktanalyst Craig Erlam vom Währungsbroker Oanda schrieb. Dass in den USA die Corona-Neuinfektionen weiter ungebremst steigen, zeigten aktuelle Daten. Drei Millionen Menschen haben sich dort bereits mit dem Virus infiziert, allein am Dienstag kamen 60 000 hinzu und damit so viele wie noch nie innerhalb von 24 Stunden. Daher dürfte es laut Marktanalyst Konstantin Oldenburger zunehmend schwerer werden, dieses Thema weiter auszublenden. Sollte es kein schnelles Ende der Pandemie mit anschließendem kraftvollen wirtschaftlichen Aufschwung geben, wären "die vielen Vorschusslorbeeren an den Börsen zu Unrecht verteilt worden", gibt er zu bedenken. Unternehmensseitig im Fokus standen an diesem Tag einige Übernahmen. So kündigte der Versicherungsriese Allstate die einvernehmliche Übernahme seines Konkurrenten National General (NGHC) für rund 4 Milliarden US-Dollar an. Während daraufhin die Allstate-Aktien im S&P 100 um knapp 5 Prozent nachgaben, schnellten die von NGHC um fast 66 Prozent hoch. IBM indes reagierten mit plus 0,1 Prozent kaum darauf, dass der IT-Konzern das brasilianische Software-Unternehmen WDG kauft. Finanzielle Details wurden allerdings nicht genannt. Zudem verleibt sich der Anbieter von Bürokommunikation Slack Technologies das Start-Up Rimeto ein. RBC sieht den Zugriff auf Daten als Kernfaktor dieser Übernahme an und hält den Schritt langfristig als weiteren Baustein zur Stärkung der Position von Slack. Die Aktie zog um knapp 9 Prozent an. Alibaba sprangen ebenfalls um knapp 9 Prozent hoch. Am Markt wurde auf einen Medienbericht verwiesen, dem zufolge der chinesische Online-Händler seine Tochter Ant Financial Services Group an die Börse in Hongkong bringen wolle. Alibaba habe sich zu diesen Spekulationen jedoch bislang nicht geäußert, hieß es. Der Versicherer Alcoa machte vorläufige Aussagen zu seinem zweiten Quartal, die Börsianern zufolge positiv überraschten. Doch die anfänglichen Kursgewinne verflüchtigten sich rasch. Die Aktie gab zuletzt sogar um 1,3 Prozent nach. Die Papiere des legendären Jeans-Fabrikanten Levi Strauss sackten nach einem enttäuschenden Umsatz im zweiten Quartal um etwas mehr als 9 Prozent ab. Ein neues Rekordhoch erklomm die Apple-Aktie, die als einer der Spitzenwerte im Dow um 2,3 Prozent auf etwas über 381 Dollar stieg. Der iPhone-Hersteller öffnet nun auch in Europa den Zugang zu Original-Ersatzteilen. Künftig werden auch freie Werkstätten Akkus, Bildschirme und andere Ersatzteile für iPhones aus Konzernbeständen verwenden können. An der Nasdaq erreichte außerdem der Anteilsschein von Amazon ein neues Hoch und schlossen um 2,7 Prozent höher bei etwas über 3081 Dollar. Netflix, mit zeitweise rund 505 Dollar ebenfalls mit neuem Rekordhoch, stiegen letztlich um 1,9 Prozent auf knapp unter 503 Dollar. Der Euro gab im US-Handelsverlauf einen Teil seiner Tagesgewinne wieder ab und kostete zum Börsenschluss an der Wall Street 1,1333 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1286 (Dienstag: 1,1290) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8861 (0,8857) Euro. Am US-Rentenmarkt gaben richtungsweisende zehnjährige Staatsanleihen um 2/32 Punkte auf 99 24/32 Punkte nach und rentierten mit 0,651 Prozent./ck/fba --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
08.07.2020 Quelle: dpa
Aktien New York: Gewinne zum Teil abgegeben - Dow pendelt um Vortagesschluss
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Mittwoch einen Teil ihrer frühen Gewinne abgegeben. Der Leitindex Dow Jones Industrial gab seine Gewinne sogar vollständig ab. Marktexperten verwiesen vor allem auf die dramatisch gestiegene Zahl der Corona-Neuinfektionen in den Vereinigten Staaten. Das stimme zunehmend vorsichtig. Der Dow pendelte rund zwei Stunden vor dem Handelsschluss um seinen Vortagesschluss und zeigte sich zuletzt mit 0,01 Prozent im Plus bei 25 892,90 Punkten. Die 200-Tage-Linie bleibt entsprechend weiter eine Hürde. Diese Linie gilt unter charttechnisch interessierten Anleger als wichtiger Indikator für den längerfristigen Trend. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,24 Prozent auf 3152,76 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 schlug sich erneut besser und stieg um 0,89 Prozent auf 10 617,72 Punkte. Während Präsident Trump von sinkenden Neuinfektionen spricht und auf weitere Lockerungen drängt, steigt die Zahl der täglich registrierten Neuinfizierten in den USA laut der Johns-Hopkins-Universität ungebremst weiter. Drei Millionen Menschen haben sich bereits mit dem Virus infiziert, allein am Dienstag kamen 60 000 hinzu und damit so viele wie noch nie innerhalb von 24 Stunden. So dürfte es laut Marktanalyst Konstantin Oldenburger zunehmend schwerer werden, dieses Thema weiter auszublenden. Die Zweifel über ein schnelles Ende der Pandemie mit anschließendem kraftvollen wirtschaftlichen Aufschwung nähmen zu. "Damit wären aber auch die vielen Vorschusslorbeeren an den Börsen zu Unrecht verteilt worden", gibt er zu bedenken. "Deshalb heißt es erst einmal, weiter Gewinne mitnehmen und die Situation von der Seitenlinie aus betrachten." Stützen dürfte zugleich die Warnung der Notenbankpräsidentin von Cleveland, Loretta Mester, die angesichts der ungebremsten Infektionszunahmen weitere Hilfsmaßnahmen selbst während einer Wirtschaftserholung für nötig hält, sagte Marktanalyst Craig Erlam vom Währungsbroker Oanda. Im Fokus an diesem Tag stand erneut ein Übernahmevorhaben. Der Versicherungsriese Allstate kündigte die einvernehmliche Übernahme seines Konkurrenten National General (NGHC) für rund 4 Milliarden US-Dollar an. Während daraufhin die Allstate-Aktien im S&P 100 um knapp 5 Prozent nachgaben, schnellten die von NGHC um fast 65 Prozent hoch. IBM indes reagierten mit minus 0,8 Prozent moderat auf eine angekündigte Übernahme. Der IT-Konzern kauft das brasilianische Software-Unternehmen WDG. Finanzielle Details wurden allerdings nicht genannt. Der Versicherer Alcoa machte vorläufige Aussagen zu seinem zweiten Quartal, die Börsianern zufolge positiv überraschten. Doch die anfänglichen Kursgewinne verflüchtigten sich rasch. Die Aktie gab zuletzt sogar um 2,5 Prozent nach. Die Papiere des legendären Jeans-Fabrikanten Levi Strauss sackten nach einem enttäuschenden Umsatz im zweiten Quartal um etwas mehr als 9 Prozent ab. Im Leitindex Dow büßte das Papier von American Express als eines der Schlusslichter 1,8 Prozent ein und litten unter einer Abstufung durch die Citigroup. Diese strich ihre Kaufempfehlung für das Papier des Kreditkartenunternehmens und ist nun "neutral" gestimmt. Neue Rekordhöhen erklomm die Apple-Aktie, die an der Dow-Spitze um 1,8 Prozent auf 379,36 Dollar stieg. Der iPhone-Hersteller öffnet nun auch in Europa den Zugang zu Original-Ersatzteilen. Künftig werden auch freie Werkstätten Akkus, Bildschirme und andere Ersatzteile für iPhones aus Konzernbeständen verwenden können. An der Nasdaq erreichte außerdem der Anteilsschein von Amazon ein neues Hoch bei etwas über 3070 Dollar. Zuletzt ging es wieder etwas zurück und die Aktie legte um 1,9 Prozent auf rund 3058 Dollar zu. Netflix, ebenfalls mit neuem Rekordhoch, stiegen zuletzt um 2 Prozent auf 503 Dollar./ck/fba
08.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York: Gewinne nach Vortagesverlusten
NEW YORK (dpa-AFX) - Auf die Verluste am US-Aktienmarkt am Vortag sind am Mittwoch wieder Gewinne gefolgt. Die Schaukelbörse setzt sich somit fort. Der Dow Jones Industrial legte im frühen Handel um 0,39 Prozent auf 25 989,41 Punkte zu, womit die 200-Tage-Linie weiter eine Hürde für den US-Leitindex bleibt. Diese Linie gilt unter charttechnisch interessierten Anleger als wichtiger Indikator für den längerfristigen Trend. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,54 Prozent auf 3162,33 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 schlug sich erneut besser und stieg um 1,03 Prozent auf 10 632,53 Punkte. Inmitten täglich weiter steigender Corona-Neuinfektionszahlen in den USA dürfte eine Warnung der Notenbankpräsidentin von Cleveland, Loretta Mester, stützend wirken, sagte Marktanalyst Craig Erlam vom Währungsbroker Oanda. Mester halte angesichts der ungebremsten Infektionszunahmen weitere Hilfsmaßnahmen selbst während einer Wirtschaftserholung für nötig, erklärte er. Mit rund 60 000 Infektionen binnen 24 Stunden erreichten die USA einen Höchststand von neu Infizierten. Im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen seit Mitte Juni ist der Anstieg dramatisch - vor allem in den Bundesstaaten Florida, Texas, Georgia, Arizona und Kalifornien. Im Fokus an diesem Tag stand erneut ein Übernahmevorhaben. Der Versicherungsriese Allstate kündigte die einvernehmliche Übernahme seines Konkurrenten National General (NGHC) für rund 4 Milliarden US-Dollar an. Während daraufhin die Allstate-Aktien im S&P 100 um knapp 3 Prozent nachgaben, schnellten die von NGHC um fast 65 Prozent hoch. IBM indes reagierten mit plus 0,2 Prozent kaum auf eine angekündigte Übernahme. Der IT-Konzern kauft das brasilianische Software-Unternehmen WDG. Finanzielle Details wurden allerdings nicht genannt. Der Versicherer Alcoa machte vorläufige Aussagen zu seinem zweiten Quartal, die Börsianern zufolge positiv überraschten. Doch die anfänglichen Kursgewinne verflüchtigten sich rasch. Die Aktie gab zuletzt sogar moderat nach. Die Papiere des legendären Jeans-Fabrikanten Levi Strauss gaben nach einem enttäuschenden Umsatz im zweiten Quartal um etwas mehr als 7 Prozent nach. Im Leitindex Dow büßten American Express als Schlusslicht 1,7 Prozent ein und litten unter einer Abstufung durch die Citigroup. Diese strich ihre Kaufempfehlung für das Papier des Kreditkartenunternehmens und ist nun "neutral" gestimmt. Neue Rekordhöhen erklomm zudem die Apple-Aktie, die an der Dow-Spitze um 1,8 Prozent auf 379,35 Dollar stieg. Der iPhone-Hersteller öffnet nun auch in Europa den Zugang zu Original-Ersatzteilen. Künftig werden auch freie Werkstätten Akkus, Bildschirme und andere Ersatzteile für iPhones aus Konzernbeständen verwenden können. An der Nasdaq erreichte außerdem der Anteilsschein von Amazon ein neues Hoch bei etwas über 3070 Dollar. Zuletzt dann gab es wieder etwas zurück und legte um 1,8 Prozent auf 3055,15 Dollar zu./ck/fba