Optionsschein | Call | Apple | 217,50 | 16.12.20

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  • WKN: MC0L6R
  • ISIN: DE000MC0L6R3
  • Optionsschein

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1,73 EUR

15.07.2019 21:00:31

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1,74 EUR

15.07.2019 21:00:31

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0,080 EUR 15.07.2019 21:00:31

Basiswert

205,11 USD

+0,95 % 15.07.2019 21:02:54

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Apple hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
10.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

12.07.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: VW und Ford beginnen Allianz bei Elektro- und Roboterautos
(neu: Mehr Details, mehr Hintergrund, Aktienkurs aktualisiert.) NEW YORK (dpa-AFX) - Volkswagen und Ford wollen künftig auch bei Elektrofahrzeugen und Roboterautos die Kräfte bündeln. Das verkündeten VW-Konzernchef Herbert Diess und Ford-Chef Jim Hackett am Freitag in New York. Im Rahmen der erweiterten Allianz wird VW Milliarden in Fords Tochter Argo AI für selbstfahrende Autos stecken. Die Amerikaner wollen im Gegenzug Hunderttausende Fahrzeuge für den europäischen Markt auf der E-Auto-Plattform MEB von VW fertigen. "Unsere Allianz mit Ford entwickelt sich immer vielversprechender. Wir prüfen auch weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit", sagte Diess bei einer Pressekonferenz an der Wall Street in Manhattan. "Während Ford und Volkswagen weiterhin unabhängige Wettbewerber bleiben, vergrößert die Zusammenarbeit beider mit Argo AI die Leistungsfähigkeit, die Skaleneffekte sowie die geografische Reichweite auf dem Gebiet des autonomen Fahrens", ergänzte Hackett. Volkswagen-Vorzugsaktien legten am Nachmittag rund 1,6 Prozent zu, nachdem sie im frühen Handel von einer scharfen Gewinnwarnung von Daimler belastet worden waren. Gespräche über eine weitere Kooperation zwischen VW und Ford laufen seit Monaten, Diess hatte nie wirkliche Zweifel gelassen, dass die Unternehmen auch hier zusammenkommen. Ford-Aktien lagen vorbörslich knapp 0,9 Prozent im Plus. Volkswagen werde 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Mrd Euro) in Argo AI investieren, teilten die Unternehmen mit. Der Betrag ergibt sich aus einer Milliarde Dollar an Finanzmitteln, zudem bringt VW seine eigene Sparte AID für autonomes Fahren ein, die 200 Mitarbeiter hat und mit 1,6 Milliarden bewertet wird. Der bisherige AID-Sitz in München soll künftig als Europa-Zentrale von Argo AI dienen. Die Branchenriesen - VW ist der weltgrößte Autobauer, Ford die Nummer Zwei in Amerika - stehen wie die gesamte Industrie vor enormen Herausforderungen durch den technischen Wandel. Bei innovativen Zukunftsthemen wie Roboterautos und E-Antrieben machen die Tech-Riesen aus dem Silicon Valley wie Google-Schwester Waymo und Apple, aber auch Tesla oder Uber mächtig Druck. Ford und VW werden durch den Deal, bei dem Argo AI insgesamt mit sieben Milliarden Dollar bewertet wird, in Zukunft gemeinsam und zu gleichen Teilen eine deutliche Mehrheit an der Tochter halten. Innerhalb der nächsten drei Jahre wird VW zudem Ford laut Mitteilung weitere Argo-Aktien im Wert von 500 Millionen Dollar abkaufen. Auch die Amerikaner versprechen, weiter kräftig zu investieren. Aufhorchen lässt indes die vergleichsweise hohe Bewertung, die Argo AI bei der Vereinbarung zwischen VW und Ford erhält. Zuletzt war über einen Firmenwert von lediglich rund vier Milliarden Dollar spekuliert worden, VW greift für die Beteiligung also offenbar tief in die Tasche. Das ist insbesondere bemerkenswert, da die hohen Erwartungen ans autonome Fahren von der Branche zuletzt eher gedämpft wurden. "Man muss heute investieren, um vielleicht 2030 die ersten Umsätze damit zu machen", sagte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen. Trotz des hohen Preises, den VW zahlt, bleibt Argo AI im Vergleich zu den führenden Firmen in der Roboterautoentwicklung eine recht kleine Nummer. So warb die General-Motors-Tochter Cruise Automation bei ihrer letzten Finanzierungsrunde zu einer Gesamtbewertung von 19 Milliarden Dollar Geld bei Investoren ein. Googles Schwester Waymo, die als Vorreiter bei der Technik gilt, trauen Analysten sogar eine Bewertung von weit mehr als 100 Milliarden Dollar zu. Wie bereits seit Monaten vermutet wurde, hat Ford es bei der Kooperation insbesondere auf den VW-Elektroautobaukasten MEB abgesehen. Der kriselnden Europatochter von Ford fehlt ein solches System bisher. Angesichts verschärfter CO2-Abgasregeln in der Europäischen Union von 2021 an könnten daher Strafzahlungen drohen. Nun steht fest: Ford wird der erste Autokonzern, der Volkswagens MEB-Plattform mit nutzt und will darüber innerhalb von sechs Jahren insgesamt mehr als 600 000 Wagen für den europäischen Markt produzieren. VW selbst werde den Baukasten in den nächsten zehn Jahren für 15 Millionen Autos nutzen. Ford fährt in Sachen E-Autos aber mehrgleisig und ist auch am Tesla-Rivalen Rivian beteiligt. Auch die Entwicklung von Elektroautos und entsprechenden Plattformen ist teuer: VW hat nach eigenen Angaben seit 2016 mehr als 6 Milliarden Euro in den MEB investiert. VW und Ford hatten bereits im Januar beschlossen, bei leichten Nutzfahrzeugen zu kooperieren und über eine erweiterte Partnerschaft verhandelt. Dass große Autokonzerne gemeinsame Sache machen, ist angesichts hoher Kosten, Regulierungsdrucks, magerer Gewinnspannen und schwieriger Marktumstände keine Seltenheit mehr. Zuletzt hatten sich sogar die Erzrivalen Daimler und BMW bei Roboterautos verbündet, um die Technik für autonomes Fahren kostenschonender voranzutreiben. Die Standortfrage für ein neues VW-Werk in Osteuropa ist indes weiter offen. Die Planungen seien "konkretisiert, nicht finalisiert" worden, teilte ein Sprecher des VW-Aufsichtsrats am Freitag mit. Zuvor hatte die "Automobilwoche" geschrieben, der Aufsichtsrat habe am Donnerstag beschlossen, das neue Mehrmarkenwerk in der Nähe von Izmir in der Türkei zu bauen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur könnte sich die Entscheidungsfindung aber noch einige Zeit hinziehen./hbr/DP/men
11.07.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Französischer Senat stimmt nationaler Digitalsteuer zu
PARIS (dpa-AFX) - Der französische Senat hat der Einführung einer nationalen Digitalsteuer zugestimmt. Die Kammer votierte am Donnerstag in Paris für das Gesetzesvorhaben. Die Steuer zielt auf international tätige Internet-Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook und Apple ab. Sie sollen drei Prozent Steuern unter anderem auf online erzielte Werbeerlöse zahlen. Betroffen sind demzufolge Konzerne, die mit ihren digitalen Aktivitäten einen weltweiten Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen Euro und in Frankreich von mehr als 25 Millionen Euro erzielen. Die Regierung hatte angekündigt, dass die Steuer rückwirkend ab Januar dieses Jahres gelten werde. Die US-Regierung hatte zuvor bereits mögliche Gegenmaßnahmen angekündigt. Der Handelsbeauftragte, Robert Lighthizer, teilte am Mittwoch (Ortszeit) in Washington mit, er habe auf Anweisung von Präsident Donald Trump eine Untersuchung dazu eingeleitet, welche Auswirkungen die Digitalsteuer auf den US-Handel haben würde. Je nach Ergebnis könnte diese Untersuchung womöglich zu Zöllen oder anderen Handelsrestriktionen für Frankreich führen. Verbündete Länder würden ihre Differenzen nicht mit Drohungen regeln, setzte Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire den USA vor der Abstimmung über die Steuer im Senat entgegen. "Frankreich ist ein souveräner Staat", so Le Maire. Das Land werde auch weiterhin eigenständig seine finanzpolitischen Entscheidungen treffen. Er sprach sich für eine gemeinsame Lösung der Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aus. Das Treffen der G7-Finanzminister in der kommenden Woche im französischen Chantilly biete eine Gelegenheit, die Arbeit dazu auf internationaler Ebene zu beschleunigen, sagte Le Maire. Mit der Steuer auf digitale Dienstleistungen werde die Besteuerung des 21. Jahrhunderts aufgebaut. Der deutsche Europaabgeordnete Sven Giegold forderte die Europäische Kommission und EU-Regierungen dazu auf, Solidarität mit Frankreich zu zeigen. Die EU müsse eine europäische Digitalsteuer auf den Weg bringen, so Giegold. Es führe kein Weg daran vorbei, dass Konzerne, die Milliarden-Profite in der Europäischen Union erwirtschafteten, diese auch in der EU versteuerten, erklärte auch Linke-Fraktionsvize Fabio De Masi. US-Präsident Trump könne dagegen "Amok laufen wie Rumpelstilzchen", teilte De Masi mit. Frankreich rechnet durch die Steuer mit Einnahmen von rund 650 Millionen Euro im Jahr 2020, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Washington sieht von der Steuer multinationalen Firmen mit Sitz in den USA diskriminiert. Lighthizer sagte, die USA seien sehr besorgt, dass eine solche Abgabe auf unfaire Weise amerikanische Unternehmen treffen würde. Auf EU-Ebene war die Einführung einer Digitalsteuer für Online-Riesen im März gescheitert. Deutschland und Frankreich hatten bis zuletzt versucht, die umstrittene Digitalsteuer in Europa in abgespeckter Variante durchzusetzen./ari/DP/men