Optionsschein | Call | IBM | 175,00 | 17.06.20

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  • WKN: MC0JWQ
  • ISIN: DE000MC0JWQ2
  • Optionsschein
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf IBM hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.08.2019 Ordentliche Dividende
09.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

17.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: IBM enttäuscht Anleger - Gewinneinbruch und Umsatzrückgang
ARMONK (dpa-AFX) - Der Computer-Dino IBM hat angesichts des anhaltend schwachen IT-Kerngeschäfts erneut Geschäftseinbußen verkraften müssen. Im dritten Quartal sank der Umsatz im Jahresvergleich um vier Prozent auf 18,0 Milliarden Dollar (16,3 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss in Armonk mitteilte. Der Nettogewinn aus dem fortgeführten Geschäft brach um 38 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar ein. Anleger reagierten enttäuscht und ließen die Aktie nachbörslich zeitweise um rund sechs Prozent fallen, obwohl die Prognosen beim Gewinn sogar noch übertroffen wurden. Seit Jahresbeginn stieg der Kurs allerdings auch schon um 25 Prozent. IBM steckt schon länger in einem tiefgreifenden Konzernwandel, der bislang noch nicht die erhofften Erfolge brachte. Das IT-Urgestein setzt auf neue Geschäftsbereiche wie Cloud-Dienste, Datenanalyse und künstliche Intelligenz und verbucht hier teilweise auch starkes Wachstum. Das reicht jedoch nicht, um die Probleme in der klassischen Hardware-Sparte mit Servern und Großrechnern zu kompensieren. Zudem leidet die Bilanz unter dem starken Dollar, der die internationalen Einnahmen nach Umrechnung in US-Währung schmälert. IBM macht den Großteil seiner Erlöse im Ausland. Der Rückgang im jüngsten Quartal markiert das fünfte Vierteljahr in Folge mit einem Umsatzminus. Abgesehen von einem kurzen Ausreißer ging es mit der Geschäftsentwicklung auch zuvor schon Jahre lang nur abwärts. Im Fokus des Geschäftsberichts standen diesmal auch die Zahlen des Zukaufs Red Hat, die bisher größte Übernahme von IBM. Für die auf das Betriebssystem Linux spezialisierte US-Software-Firma hatte IBM im vergangenen Jahr 34 Milliarden Dollar hingelegt, nun tauchten die Ergebnisse erstmals in der Konzernbilanz auf. Red Hat machte ein Umsatzplus von 19 Prozent, verursachte aber auch hohe Kosten, die am Gewinn zehrten. IBM-Chefin Ginni Rometty zeigte sich trotzdem zuversichtlich: "Unsere Ergebnisse zeigen, dass Kunden IBM und Red Hat als starke Kombination betrachten." Red Hat war vor 25 Jahren mit einer eigenen Variante des Open-Source-Betriebssystems Linux gestartet, die vor allem auf Servercomputern verwendet wird. Heute entfällt der meiste Umsatz auf das Softwarepaket und Serviceangebot Red Hat Enterprise Linux sowie andere Technik, die häufig in Rechenzentren eingesetzt wird./hbr/DP/zb
23.09.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP/Konferenz Futurework: Digitalisierung verändert nahezu jeden Job
BERLIN (dpa-AFX) - Mehr als die Hälfte der Unternehmen schätzen den eigenen Qualifizierungsgrad im Zuge der Digitalisierung als gering ein. "Ganz viele fühlen sich überfordert", sagte Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek am Montag in Berlin zum Auftakt der Konferenz Futurework. Dabei sei die digitale Qualifizierung der Beschäftigten zunehmend ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Zu der Konferenz mit Vorträgen und Workshops hatte Microsoft gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDA geladen. Man wolle ein Bewusstsein für die Problematik schaffen, aber auch Mut entwickeln, sagte Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der BDA. Die Arbeitswelt steht im Zuge der Digitalisierung vor dramatischen Veränderungen. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werde nahezu jeden Job in nächster Zukunft verändern, sagte Bendiek. Bislang würden hierzulande jedoch 80 Prozent der Gelder lediglich in die Ausbildung der Menschen bis 25 Jahren investiert. Es müssten aber auch Antworten gefunden werden, wie eine Kassiererin die Mittel und Zeit finde, sich weiterzuqualifizieren, wenn die Barcode-Kassen ihren Beruf ersetzten, sagte Janina Kugel, Personal-Chefin von Siemens. Digitale Transformation werde immer noch als eine große Gefahr gesehen, sagte Kugel. "Aber sie ist längst auf dem Weg." Die Managerin leitet seit April den Digitalrat der BDA, der Strategien zur Zukunft der Arbeitswelt erarbeitet. "Wir wollen Menschen zusammenbringen, die extrem quer denken", sagte Kugel. Das Bundesarbeitsministerium schätzt, dass bis 2025 durch Automatisierung und Künstliche Intelligenz rund 1,6 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland verschwinden, zugleich aber rund 2,3 Millionen neue Jobs geschaffen werden. "Die Arbeit wird nicht verschwinden, aber es würden sich die Berufsbilder und Anforderungen radikal verändern", sagte Kugel. Dafür müssten neue Konzepte für Bildung, Weiterbildung und Ausbildung entworfen werden. Vergangenes Jahr habe es in Deutschland 50 000 Schüler gegeben, die ihre Schule ohne Ausbildung verlassen hätten. "Wir müssen aber Wege finden, alle mitzunehmen." Heute seien viele Arbeitgeber nicht in der Lagen, ihren Mitarbeitern Perspektiven für die digitale Zukunft aufzuzeigen. Microsoft hat gemeinsam mit Partnern eine Reihe von Initiativen für eine Qualifizierung gestartet, etwa für Arbeitssuchende, eigene Kunden oder der Initiative Code Your Life, in der in den vergangenen Jahren rund 300 000 Kinder spielerisch Programmieren lernen können. Doch auch die Art der traditionellen Wissensvermittlung müsse entstaubt werden, sagte der russische Schachweltmeister Garri Kasparow. In den Schulen werde Wissen heute noch so vermittelt wie vor hundert Jahren. Ein Zeitreisender aus dem 19. Jahrhundert hätte heute viel zu staunen, würde sich in der Schule aber bestens zurechtfinden. Er sei möglicherweise der erste Wissensarbeiter gewesen, der gegen eine Maschine verlor, sagte Kasparow. Der russische Schachweltmeister hatte 1997 gegen den Computer Deep Blue von IBM verloren. "Wenn du sie nicht schlagen kannst, verbünde dich mit ihnen", riet Kasparow. Die entscheidenden Fragen würden auch künftig die Menschen beantworten, nicht die Maschinen./gri/DP/jha
23.09.2019 Quelle: dpa
Konferenz Futurework: Digitalisierung verändert nahezu jeden Job
BERLIN (dpa-AFX) - Mehr als die Hälfte der Unternehmen schätzen den eigenen Qualifizierungsgrad im Zuge der Digitalisierung als gering ein. "Ganz viele fühlen sich überfordert", sagte Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek am Montag in Berlin zum Auftakt der Konferenz Futurework. Dabei dürfe die digitale Qualifizierung der Beschäftigten zunehmend ein entscheidender Wettbewerbsfaktor sein. Zu der Konferenz mit Vorträgen und Workshops hatte Microsoft gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDA geladen. Man wolle ein Bewusstsein für die Problematik schaffen, aber auch Mut entwickeln, sagte Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer des BDA. Die Arbeitswelt steht im Zuge der Digitalisierung vor dramatischen Veränderungen. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werde nahezu jeden Job in nächster Zukunft verändern, sagte Bendiek. Bislang würden hierzulande jedoch 80 Prozent der Gelder lediglich in die Ausbildung der Menschen bis 25 Jahren investiert. Es müssten aber auch Antworten gefunden werden, wie eine Kassiererin die Mittel und Zeit finde, sich weiterzuqualifizieren, wenn die Barcode-Kassen ihren Beruf ersetzten, sagte Janina Kugel, Personal-Chefin von Siemens. Digitale Transformation werde immer noch als eine große Gefahr gesehen, sagte Kugel. "Aber sie ist längst auf dem Weg." Die Managerin leitet seit April den Digitalrat des BDA, der Strategien zur Zukunft der Arbeitswelt erarbeitet. "Wir wollen Menschen zusammenbringen, die extrem quer denken", sagte Kugel. Das Bundesarbeitsministerium schätzt, dass bis 2025 durch Automatisierung und Künstliche Intelligenz rund 1,6 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland verschwinden, zugleich aber rund 2,3 Millionen neue Jobs geschaffen werden. "Die Arbeit wird nicht verschwinden, aber es würden sich die Berufsbilder und Anforderungen radikal verändern", sagte Kugel. Er sei möglicherweise der erste Wissensarbeiter gewesen, der gegen eine Maschine verlor, sagte Garri Kasparow. Der russische Schachweltmeister hatte 1997 gegen den Computer Deep Blue von IBM verloren. "Wenn du sie nicht schlagen kannst, verbünde dich mit ihnen", riet Kasparow. Die entscheidenden Fragen würden auch künftig die Menschen beantworten, nicht die Maschinen./gri/DP/jha