Turbo Open End | Long | United Internet | 27,34

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  • WKN: MC0HMD
  • ISIN: DE000MC0HMD5
  • Turbo Open End
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Basiswert

28,54 EUR

+12,76 % 16.08.2019 22:25:58

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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf United Internet hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
24.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 27,2293 EUR
  • 27,2293 EUR
  • 27,1952 EUR
  • 27,1952 EUR

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Kursdaten

Nachrichten und Analysen

16.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Koalition will Gesetz gegen Kostenfallen schnell auf den Weg bringen
BERLIN (dpa-AFX) - Am Telefon aufgeschwatzte Verträge oder überlange Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen - Verbraucher sollen besser vor Abzocke geschützt werden. Die schwarz-rote Koalition macht ernst mit ihren Gesetzesplänen für faire Verbraucherverträge und will Kostenfallen künftig einen Riegel vorschieben. Nach den Plänen von Verbraucherschutzministerin Christine Lambrecht (SPD) soll unter anderem die Laufzeit von Verträgen etwa für Handys, Fitnessstudios oder Zeitungs-Abos auf ein Jahr begrenzt werden. Auch Kündigungsfristen werden hier deutlich verkürzt. Verbraucherschützer begrüßten die Gesetzespläne als "wichtigen, längst überfälligen Schritt", fordern aber weitergehende Regelungen. Mit solchen "Ärgernissen" müsse aufgeräumt werden, sagte Lambrecht am Freitag in Berlin: "Es muss klar sein, dass Verbraucherinnen und Verbraucher hier in ihren Rechten gestärkt werden und nicht mit unfairen, überlangen Laufzeiten geknebelt werden." Eckpunkte hatte das Justizministerium bereits Mitte März vorgelegt. Angestrebt werde, dass die Gesetzespläne "so schnell wie möglich" verabschiedet werden, um die Verbraucherrechte zu stärken, sagte Lambrecht. Der nächste Schritt ist ein Kabinettsbeschluss, dann ist das Parlament am Zug. Bei Verträgen von Verbrauchern etwa für Handys, mit einem Fitnessstudio oder bei Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements werden häufig Vertragslaufzeiten von zwei Jahren angeboten. Das schmälert aus Sicht des Justizministeriums die Marktchancen der Verbraucher. Die Vertragslaufzeiten sollen so geändert werden, dass durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) keine längere Laufzeit als ein Jahr vereinbart werden kann. Vergisst man rechtzeitig zu kündigen, verlängert sich die Laufzeit nicht automatisch um ein Jahr, sondern nur um drei Monate. Verbraucher sollen laut Lambrecht so die Möglichkeit haben, günstigere Angebote wahrnehmen zu können. Es geht zudem um Schutz vor am Telefon untergeschobenen Verträgen. Immer wieder werden Verbrauchern dem Ministerium zufolge mit unseriösen Geschäftspraktiken telefonisch wichtige Verträge aufgedrängt oder untergeschoben. Oft wüssten Verbraucher erst, dass sie unbeabsichtigt einen neuen Gas- oder Stromvertrag abgeschlossen haben, wenn das Kündigungsschreiben vom alten und das Willkommen-Schreiben vom neuen Anbieter im Briefkasten liege. Lambrecht sprach von einem "großen Problem". Für Energielieferungen soll eine schriftliche Bestätigungslösung verpflichtend eingeführt werden. Das bedeutet: Die Wirksamkeit eines telefonischen Vertragsabschlusses etwa mit dem neuen Energielieferanten soll davon abhängig gemacht werden, dass der Versorger sein Angebot in Textform bestätigt und der Verbraucher diesen Vertrag genehmigt. Auch für auf diese Weise entstandene Handy-Verträge soll es eine schriftliche Einwilligung geben. "Es geht nicht darum, dass Verträge billiger werden", betonte Lambrecht. Vielmehr müssten Verbraucher, wenn sie ein für sich günstigeres Angebot haben, wechseln können und dürften nicht durch überlange, unfaire Laufzeiten gebunden sein. Beim Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hieß es, zur unerlaubten Telefonwerbung gehe der Gesetzentwurf nicht weit genug. Es müssten auch andere Branchen einbezogen werden. "Die Regelung muss (...) für alle telefonisch geschlossenen Verträge gelten", forderte vzbv-Vorstand Klaus Müller. Zu Telefonverträgen lägen den Verbraucherzentralen zahlreiche Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung vor. Die geplante Laufzeitverkürzung für Verträge gebe Verbrauchern mehr Freiheit und belebe den Wettbewerb. Das Vergleichsportal Verivox nannte kürzere Vertragslaufzeiten aus Verbrauchersicht "absolut wünschenswert". Speziell im Mobilfunk werde sich jedoch die bisherige Praxis der Finanzierung von Endgeräten stark verändern: "Wenn Smartphones künftig über 12 Monate und nicht wie bisher über 24 Monate finanziert werden, verteuert dies die Verträge deutlich", hieß es. Gleichzeitig brächte eine Trennung von Hardwarefinanzierung und Servicevertrag auch mehr Transparenz, was den Kunden letztlich zugute käme. Der Mobilfunkkonzern Vodafone warnte, das Gesetz werde "zu weniger Wahlfreiheit in der Angebotspalette und höheren Kosten für viele Verbraucher führen". Denn wegen der kürzeren Vertragslaufzeit würden "entweder die monatlichen Preise für finanzierte subventionierte Handys oder aber die einmalig zu zahlenden Preise deutlich steigen"./sl/jas/DP/zb
15.08.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: United Internet und Drillisch bleiben bei Netzaufbau entschlossen
(Neu: Einzelheiten aus den jeweiligen Telefonkonferenzen und aus dem Interview, Aktienkurs, Analystenstimmen, Hintergrund Netzverhandlungen und die damit verbundenen Mehrkosten, Hintergrund 5G-Auktion, Wertminderung Tele Columbus.) MONTABAUR/MAINTAL (dpa-AFX) - Der Telekommunikationsanbieter United Internet treibt die Pläne seiner Tochter 1&1 Drillisch für ein eigenes Mobilfunknetz voran, wird aber beim Blick auf das Gesamtjahr vorsichtiger. Der Umsatz dürfte 2019 unter anderem wegen des schwächer laufenden Geschäfts mit Hardware nur um zwei Prozent zulegen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwochabend in Montabaur mit. Zuvor war United Internet von einem Zuwachs um vier Prozent ausgegangen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wird zugleich unter anderem wegen höherer Netzentgelte und Ausgaben für den neuen Mobilfunkstandard 5G um rund elf statt wie bisher gedacht um rund zwölf Prozent zulegen. Zur Beruhigung der Gemüter kündigte der Konzern den Rückkauf von eigenen Aktien für bis zu 192 Millionen Euro an. Das Programm soll am 16. August starten und bis spätestens Ende März 2020 andauern. Die Ankündigung half aber erst einmal nichts. Die United-Internet-Aktie büßte zuletzt knapp sieben Prozent auf 24,99 Euro ein und fiel damit auf das tiefste Niveau seit sechs Jahren. Die Drillisch-Anteile verloren sogar elf Prozent. Zusammen belegten United Internet und Drillisch damit die hinteren Plätze im MDax für mittelgroße Werte. Auf Jahressicht haben die Titel um mehr als 40 Prozent beziehungsweise fast 50 Prozent nachgegeben. Im ersten Halbjahr konnte United Internet den Umsatz nur um gut ein Prozent auf 2,6 Milliarden Euro steigern. Hier hatte das Unternehmen unter anderem mit dem Smartphone-Geschäft zu kämpfen, in dem die Preise zur Kundengewinnung meist subventioniert werden. Das operative Ergebnis war unter anderem aufgrund von zuletzt überarbeiteten Bilanzregeln, die insbesondere die Verbuchung von Leasingverträgen ändern, elf Prozent auf 630 Millionen Euro nach oben geklettert. Negativ wirkten sich dagegen geplante Investitionen sowie erhöhte Marketing-Ausgaben im Geschäft mit Internet-Anwendungen aus. Hinzu kamen vorläufig entstandene Mehrkosten bei der Netzmiete im Mobilfunkgeschäft für Privatkunden in Höhe von rund 37 Millionen Euro. Konzernchef und Großaktionär Ralph Dommermuth geht hier schon seit Monaten auch rückwirkend fest von Preisnachlässen durch eine Neuverhandlung aus. Entgegen den ursprünglichen Erwartungen habe es im entsprechenden schiedsgutachterlichen Verfahren noch keine verbindliche Entscheidung gegeben. "Wir haben im September 2017 angefangen und von daher gedacht, es wird eine kurze Sache", sagte Dommermuth der Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Unser Vorleistungslieferant hat das aber nicht so gesehen." So sei bei der Bundesnetzagentur die Regel durchgesetzt worden, dass während der 5G-Frequenzauktion keine Verhandlungen stattfinden dürften. Die Auktion hatte sich im Frühling dann allerdings stark in die Länge gezogen, "länger als es alle am Anfang gedacht haben", so Dommermuth. Nach Angaben des Unternehmens soll die Entscheidung nun aber bis spätestens Ende Oktober fallen. United Internet betreibt über Drillisch bisher keine eigenen Antennen, sondern mietet Kapazitäten vor allem bei der O2-Mutter Telefonica Deutschland und auch bei Vodafone. An seinem Plan, künftig ein eigenes Netz zu errichten, hält das Unternehmen aber fest. Zu diesem Zweck hatte es sich im Rahmen der jüngsten 5G-Frequenzauktion insgesamt sieben Blöcke für rund 1,1 Milliarden Euro gesichert und damit die erste Hürde genommen. Von dem Geld muss das Unternehmen gut 700 Millionen Euro im September bezahlen, der Rest ist bis zum Jahr 2024 fällig. Dann steht voraussichtlich auch die nächste Frequenzauktion an. Für die weitere Planung und Vorbereitung des Netzausbaus rechnet man bei 1&1 in diesem Jahr noch mit Kosten von fünf Millionen Euro. Um die Kosten schultern zu können, hatte sich das Unternehmen im Winter mit einem europäischen Bankenkonsortium Kreditlinien in Höhe von 2,8 Milliarden Euro gesichert. Zusätzlich blieb - mit Zustimmung der Aktionäre - fast der gesamte Gewinn von 2018 im Unternehmen. Insgesamt sehe Dommermuth derzeit zwar keinen Nachbesserungsbedarf bei der Finanzplanung. Was die künftige Dividendenpolitik angeht, müsse man allerdings abwägen. "Man kann, je nach Investitionshöhe, nicht beides gleichzeitig haben", so der Konzernchef. "Ich kann nicht auf der einen Seite eine hohe Dividende ausschütten und gleichzeitig Milliardenbeträge investieren." Und wenn, fügte er hinzu, dann müsse eine hohe Verschuldung in Kauf genommen werden. Wenn alle Fakten des Netzausbaus vorlägen, müsse man wieder die richtige Balance finden, "wie jedes andere Unternehmen auch". Mit dem Markteintritt Drillischs als vierter Netzbetreiber rechnen Experten damit, dass sich der Wettbewerb im deutschen Mobilfunkmarkt erhöhen dürfte. Dies wiederum könnte positive Folgen für den Verbraucher haben, wenn die Anbieter im harten Konkurrenzkampf mit den Preisen heruntergehen. Aktienanalysten fürchten allerdings, dass das im gleichen Zuge künftig auf die Renditen schlagen dürfte. Das kombinierte Netz aus der 4G- und 5G-Technik soll laut Plan ab dem Jahr 2021 verfügbar sein. Im ersten Halbjahr ging der Gewinn je Aktie bei United um acht Prozent auf 168 Millionen Euro zurück. Das lag jedoch vor allem an einer Wertminderung auf den rund 30-prozentigen Anteil am Kabelnetzbetreiber Tele Columbus, die mit etwa 34 Millionen Euro zu Buche schlug. Im laufenden Jahr hat der Aktienkurs von Tele Columbus fast ein Drittel verloren, wobei der vorläufige Tiefpunkt mit 1,24 Euro von Ende Mai mittlerweile überwunden ist. Drillisch rechnet wegen der verstärkten Nachfrage von Bestandskunden bei LTE-Tarifen, die zu Anfang günstiger angeboten werden, nur noch mit einem Anstieg des Service-Umsatzes von drei (bisher: vier) Prozent, wie aus einer ebenfalls am Mittwochabend in Maintal veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Beim Ebitda wird nun aus denselben Gründen wie bei der Mutter nur noch ein Anstieg um acht (zuvor: zehn) Prozent angepeilt. Eine Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms wie bei United Internet gab es bei der Tochter nicht. Der Umsatz war bei 1&1 im ersten Halbjahr leicht um 0,4 Prozent auf 1,83 Milliarden Euro gestiegen, was in etwa auf Höhe der Erwartungen lag. Das Ebitda blieb mit 340 Millionen Euro praktisch unverändert. Insgesamt sprachen Analysten etwa von Jefferies, Goldman Sachs oder der Deutschen Bank von schwachen bis durchwachsenen Zahlen bei der Konzernmutter. Der gesenkten Prognose maß keiner der Experten eine große Bedeutung bei. Etwas Lob gab es für das Aktienrückkaufprogramm, das nach Einschätzung von Andrew Lee von Goldman-Sachs die Bewertung der Gruppe stützen dürfte. Die Experten hielten an ihren Einstufungen der Aktie sowie an den Kurszielschätzungen fest./kro/zb/fba
15.08.2019 Quelle: dpa
AKTIEN IM FOKUS: United Internet und 1&1 brechen ein - Analysten bleiben gefasst
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach gekappten Zielen für das laufende Jahr von United Internet und 1&1 Drillisch haben sich die Anleger am Donnerstag von den beiden Telekom-Aktien verabschiedet. Die Kurse der Mutter United Internet und der Tochter 1&1 Drillisch sackten auf mehrjährige Tiefstände ab. Mit herben Verlusten hielten sie abgeschlagen die roten Laternen im MDax der mittelgroßen Börsentitel. Bei United Internet wird der Umsatz in diesem Jahr voraussichtlich nur halb so stark steigen wie ursprünglich angenommen: um zwei statt vier Prozent. Grund ist unter anderem ein schwächer laufendes Hardware-Geschäft. Auch der operative Gewinn dürfte weniger stark steigen. Bei 1&1 Drillisch fragten Kunden zuletzt verstärkt nach ermäßigten LTE-Mobilfunktarifen. Die Maintaler kürzten daher die Wachstumsziele für den Service-Umsatz und das operative Ergebnis (Ebitda). Anleger reagierten entnervt: Papiere von United Internet büßten zuletzt 8,6 Prozent auf 24,45 Euro ein, der niedrigste Stand seit Anfang 2014. Allein seit Jahresbeginn beläuft sich der Einbruch auf 36 Prozent. Auch ein Aktienrückkaufprogramm für bis zu 192 Millionen Euro konnte die Anleger nicht gnädig stimmen. Aktien von 1&1 Drillisch brachen sogar um fast 12 Prozent auf 22,16 Euro ein, ebenfalls auf das tiefste Niveau seit Anfang 2014. Seit Jahresbeginn steht ein Verlust von 50 Prozent zu Buche. Angesichts dieser herben Einbußen und mehrjähriger Tiefstkurse reagierten Analysten erstaunlich gelassen. Für Ulrich Rathe vom US-Investmenthaus Jefferies waren die gekürzten Umsatzprognosen beider Unternehmen "keine große Sache". Bei 1&1 Drillisch seien die gekürzten Ziele unter anderem regulatorischen Einflüssen geschuldet sowie Planungskosten für das neue 5G-Mobilfunknetz. "Das zeigt, dass 1&1 Drillisch und United Internet dort vorankommen, wo es zählt", lautete Rathes Schluss. Der Aktienrückkauf von United Internet sei zudem ein "starkes Statement" des Unternehmens mit Blick auf den schwachen Aktienkurs. Jonas Blum von Warburg Research kommentierte die reduzierten Geschäftsprognosen beider Unternehmen erst gar nicht, sondern hob stattdessen den Anstieg der Zahl der Neukunden bei 1&1 Drillisch positiv hervor. Bei United Internet habe das Segment Business Applications ein solides Wachstum gezeigt. Beides belege die Attraktivität der Geschäfte. Und mit einem neuen Preismodell von 1&1 Drillisch im Herbst sowie einem überzeugenden Plan für ein neues Geschäftsmodell stünden die wahren Kurstreiber erst noch bevor. Maurice Patrick von der Investmentbank Barclays prognostizierte in einer vorbörslichen Einschätzung eine "verhaltene Kursreaktion" beider Aktien - und lag damit weit daneben. Das Ausmaß der Senkung der Prognosen beider Unternehmen sei "moderat". Das zweite Quartal belege vielmehr die anhaltende geschäftliche Dynamik. Alle drei zitierten Experten bekräftigten die Kaufempfehlungen für United Internet, Barclays-Analyst Patrick auch die für 1&1 Drillisch./bek/ajx