Discount-Zertifikat | ING | 10,00 | 18.04.19

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  • WKN: MC0GJW
  • ISIN: DE000MC0GJW3
  • Discount-Zertifikat
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18.04.2019 16:31:34

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- 20.05.2019 22:26:09

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf ING, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

14.05.2019 Quelle: dpa
Kreise: Unicredit und ING beauftragen Berater für Commerzbank-Übernahme
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der gescheiterten Übernahme der Commerzbank durch die Deutsche Bank bringen sich wieder die ursprünglich ebenfalls als Interessenten gehandelten Institute in Stellung. Sowohl die italienische Unicredit als auch die niederländische ING hätten Berater mit der Prüfung eines möglichen Kaufangebots beauftragt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagabend. Die Unicredit war zuvor schon in anderen Medienberichten ins Spiel gebracht worden. Allerdings dementierten die Italiener am Dienstagabend nach Aufforderung der Börsenaufsicht die dort behauptete Mandatierung von Banken für die Übernahme. Man sei voll fokussiert auf den Transformationsplan 2019, hieß es. Dennoch waren Commerzbank-Aktien am frühen Nachmittag deutlich angesprungen und mit einem Plus von mehr als vier Prozent als einer der größten Gewinner im Index der mittelgroßen Werte, dem MDax aus dem Xetra-Haupthandel gegangen. Die abendliche Kreisemeldung ließ den Kurs nochmal um mehr als ein Prozent ansteigen. In Mailand hatten Unicredit-Titel hingegen negativ auf den möglichen Kauf in Deutschland reagiert, der Kurs war um mehr als zwei Prozent abgesackt. Gerüchte über das Interesse von Unicredit waren schon Anfang April in einem Bericht der "Financial Times" geschürt worden. Damals war als Bedingung genannt worden, dass die Gespräche mit der Deutschen Bank über eine Fusion scheitern, was mittlerweile eingetreten ist. In den vergangenen Jahren wurde Unicredit, die in Deutschland bereits mit der Hypovereinsbank vertreten ist, schon wiederholt als möglicher Käufer der Commerzbank genannt./he/edh
08.05.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Commerzbank betont trotz Gewinneinbruchs eigene Stärke - Aktie fällt
(neu: Aussagen von Finanzchef Stephan Engels aus Telefonkonferenz und Privatkundenvorstand Michael Mandel aus Interview, aktualisierter Aktienkurs, Analystenkommentar) FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbank lässt sich von einem Gewinneinbruch zum Jahresauftakt nicht von ihrem eigenständigen Kurs abbringen. Nach der Absage einer Fusion mit der Deutschen Bank muss das teilverstaatlichte Institut beweisen, dass es weiterhin alleine stark genug ist. "Durch Wachstum stärken wir unsere Ertragsbasis und wirken den niedrigen Zinsen und dem Margenverfall entgegen", sagte Konzernchef Martin Zielke am Mittwoch. "Natürlich werden wir weiter konzentriert daran arbeiten, unsere Ertragskraft zu steigern." An der Börse wurden die Nachrichten mit einem weiteren Kursrückgang quittiert. Obwohl der Quartalsgewinn nicht ganz so stark einbrach wie von Experten erwartet, verlor die Commerzbank-Aktie bis zur Mittagszeit 1,30 Prozent an Wert auf 7,642 Euro. Am Vortag war es für sie bereits um mehr als zwei Prozent abwärts gegangen. Allerdings liegt der Kurs immer noch gut 30 Prozent höher als noch zum Jahreswechsel. Analyst Pierre Drach von Independent Research lobte das gut gelaufene Geschäft mit Firmenkunden. Nach dem gescheiterten Zusammenschluss mit der Deutschen Bank bleibt die Commerzbank aus seiner Sicht ein "gutes Übernahmeziel für einen ausländischen Wettbewerber". Im Herbst will der Commerzbank-Vorstand erklären, wie das auf Privatkunden sowie Mittelstand und Firmenkunden ausgerichtete Institut nach 2020 weiterentwickelt werden soll. Dann läuft die seit Herbst 2016 geltende Strategie aus. Zinstief, Digitalisierung und Regulierung verlangen nach Antworten. Vor zwei Wochen waren Commerzbank und Deutsche Bank nach knapp sechswöchigen Gesprächen zu der Erkenntnis gelangt, dass ein Zusammenschluss der beiden Frankfurter Großbanken zu viele Risiken bergen würde. Nach unbestätigten Medienberichten steht die Konkurrenz bereits in den Startlöchern: Angeblich haben die niederländische ING und die italienische Unicredit ein Auge auf die Commerzbank geworfen. Commerzbank-Finanzvorstand Stephan Engels sagte dazu am Mittwoch in einer Telefonkonferenz, es habe bislang keiner bei dem Frankfurter Institut angeklopft: "Wenn, dann müsste ich es Ihnen sagen." Zum Jahresauftakt 2019 brockten sinkende Erträge und eine höhere Steuerlast der Commerzbank einen Gewinneinbruch ein. Unter dem Strich verdiente das Institut im ersten Quartal 120 Millionen Euro und damit über die Hälfte weniger als ein Jahr zuvor (262 Mio Euro). Gesunkene Verwaltungskosten konnten den Ertragsrückgang nur teilweise ausgleichen. Zugleich wirbt die Commerzbank massiv um Kunden. Von Januar bis März wurden nach Angaben der Bank im Segment Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland 123 000 zusätzliche Kunden gewonnen - maßgeblich dank der Online-Tochter Comdirect. Die Commerzbank hatte sich im Herbst 2016 zum Ziel gesetzt, bis 2020 zwei Millionen zusätzliche Klienten anzulocken. Von einer breiteren Kundenbasis verspricht sich der Konzern mit aktuell gut 13 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland langfristig mehr Gewinn. Das Geschäftsvolumen (Assets under Control) in dem Segment stieg auf 402 Milliarden Euro. "Wir werden von der Menge der verwalteten Kundengelder her noch stärker wachsen müssen, um die Preiserosion im Markt zu kompensieren", sagte Privatkundenchef Michael Mandel den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. Das sei aber kein Selbstläufer: "Der deutsche Markt wird schwierig bleiben." Auch im umkämpften Firmenkundengeschäft sieht die Bank Fortschritte. In diesem Bereich sei sowohl die Zahl der Kunden als auch das Kreditvolumen gewachsen. "Die Richtung stimmt, das Kundengeschäft entwickelt sich weiter positiv", bilanzierte Finanzvorstand Engels. Nachdem der Traum von der großen Bankenhochzeit geplatzt war, hatte Zielke wiederholt die Stärke seines Hauses betont. Das Institut, dessen größter Anteilseigner mit gut 15 Prozent der deutsche Staat ist, sei "alleine stark genug", sagte Zielke in mehreren Interviews kurz nach Beendigung der Gespräche mit der Deutschen Bank Ende April. Für das Gesamtjahr 2019 peilt Zielke nach früheren Angaben "unter dem Strich ein leicht höheres Konzernergebnis als im Vorjahr" an. 2018 hatte das seit Herbst im MDax notierte Institut 865 Millionen Euro Gewinn ausgewiesen - fast sieben Mal so viel wie ein Jahr zuvor. Für 2018 sollen die Aktionäre eine Gewinnausschüttung von 20 Cent je Anteilsschein erhalten - abgestimmt wird darüber bei der Hauptversammlung in zwei Wochen. Es wäre das zweite Mal seit der Rettung mit Steuermilliarden in der Finanzkrise vor zehn Jahren, dass die Commerzbank Dividende zahlt. Für 2019 dürfen die Anteilseigner auf eine Ausschüttung in vergleichbarer Höhe hoffen./ben/stw/DP/stw
08.05.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Commerzbank betont nach Fusions-Aus eigene Stärke
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Traum von der großen Bankenhochzeit ist geplatzt. Nun müssen Commerzbank und Deutsche Bank ihr Heil wieder alleine suchen - oder nach neuen Partnern Ausschau halten. Commerzbank-Chef Martin Zielke betont die Stärke seines Hauses. Das Institut, dessen größter Anteilseigner der deutsche Staat ist, sei "alleine stark genug", sagte Zielke in mehreren Interviews kurz nach Beendigung der Gespräche mit der Deutschen Bank Ende April. Die Commerzbank konzentriert sich auf Privatkunden sowie Mittelstand und Firmenkunden - und das funktioniert nach Einschätzung des Vorstands sehr gut. "Die Bank ist auf jeden Fall stark genug, um zu wachsen und um dieses Geschäft entsprechend hier weiter auszubauen", sagte Zielke der "Welt am Sonntag". Im ersten Quartal sei die Bank im Geschäft mit neuen Kunden "gut vorankommen". Das Privatkundengeschäft habe "seine sehr positive Entwicklung fortgesetzt" und auch im Firmenkundengeschäft sehe das Institut Fortschritte, sagte Zielke. An diesem Mittwoch (07.00 Uhr) legt die Commerzbank die Zahlen für die ersten drei Monate 2019 vor. Analysten rechnen für das erste Quartal mit einem operativen Ergebnis von 217 Millionen Euro. Unter dem Strich dürfte demnach ein Gewinn von etwas mehr als 100 Millionen Euro stehen. Vor einem Jahr war das operative Ergebnis des Konzerns mit 289 Millionen Euro um gut zwölf Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums geblieben. Dank einer niedrigeren Steuerlast konnte die Commerzbank dennoch einen Gewinnrückgang vermeiden - und wies mit 250 Millionen Euro sogar einen um neun Prozent gesteigerten Überschuss aus. Für das Gesamtjahr 2019 peilt Zielke "unter dem Strich ein leicht höheres Konzernergebnis als im Vorjahr" an. 2018 hatte das seit Herbst im MDax notierte Institut 865 Millionen Euro Gewinn ausgewiesen - fast sieben Mal so viel wie ein Jahr zuvor. Doch beim Konzernumbau ist die Commerzbank noch nicht am Ziel. Das anhaltende Zinstief und steigende Regulierungskosten belastet Banken zusätzlich, der Wettbewerb um Kunden ist gerade in Deutschland hart. Die Idee, aus Deutscher Bank und Commerzbank angesichts dieser Herausforderungen eine schlagkräftigere Einheit zu schmieden, ist vom Tisch. Nach knapp sechswöchigen Gesprächen erklärten die beiden Banken am 25. April ihre Annäherungsversuche für gescheitert. Nach "gründlicher Analyse" seien die Vorstände zu dem Schluss gekommen, dass eine Fusion "keinen ausreichenden Mehrwert bieten würde". Während Zielke noch "gehörig Potenzial" bei den Kunden der Commerzbank sieht, dürfte sich das Fusionskarussell weiterdrehen. Als mögliche Interessenten für die Commerzbank gelten die italienische Unicredit und die niederländischen ING./ben/stw/DP/zb