Discount-Zertifikat | Fresenius Med Care | 64,00 | 18.04.19

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  • WKN: MC0G2Q
  • ISIN: DE000MC0G2Q1
  • Discount-Zertifikat
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Basiswert

67,80 EUR

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf Fresenius Med Care, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Wertentwicklung

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Nachrichten und Analysen

17.05.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Fresenius legt große Übernahmen auf Eis - 'kaum Angebot am Markt'
BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Medizinkonzern Fresenius erwartet vorerst keine größeren Übernahmen. Nach dem geplatzten Milliardenzukauf des US-Arzneiherstellers Akorn 2018 sieht Chef Stephan Sturm aktuell wenig Gelegenheiten für einen ähnlich großen Deal. "Dies liegt aber nicht an unserer Bereitschaft, sondern am Angebot", sagte er der Deutschen Presse-Agentur und der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. Denn nach der abgesagten Übernahme von Akorn gebe es auf dem Markt derzeit kaum passende Anbieter, sagte Sturm vor der Hauptversammlung von Fresenius an diesem Freitag in Frankfurt. "Wir werden deshalb eher einzelne Medikamente oder kleinere Portfolios erwerben." Ausschließen wolle er größere Übernahmen aber nicht, betonte Sturm. Der Dax-Konzern, der Privatkliniken betreibt, Flüssigmedizin wie Infusionen verkauft und Nierenpatienten versorgt, ist in den vergangenen Jahren stark auch über große Übernahmen gewachsen. So kaufte Fresenius 2017 die spanische Klinikkette Quirónsalud für gut 5,7 Milliarden Euro sowie ein Portfolio von Biotech-Nachahmerarzneien von Merck aus Darmstadt. Jüngst schloss Fresenius die 1,7 Milliarden Euro schwere Übernahme des US-Medizintechnikkonzern NxStage ab, um vom Trend zur Heimdialyse bei Nierenpatienten zu profitieren. Der 4,4 Milliarden Euro schwere Akorn-Deal aber hatte Fresenius 2018 in Turbulenzen gestürzt. Bei den Amerikanern kamen manipulierte Medikamententests ans Licht; Fresenius konnte die Übernahme vor Gericht abwenden. Obendrein liefen die Geschäfte in Kliniken und mit Nierenpatienten nicht mehr rund. Sturm musste 2018 binnen weniger Monate zweimal die Gewinnziele korrigieren - die Fresenius-Aktie brach in der Spitze um mehr als 40 Prozent ein. Nun gehe es darum, das Vertrauen bei Investoren zurückzugewinnen, sagte Sturm. Die Prognosesenkung sei für Fresenius "etwas Neues" gewesen - "und soll etwas Einmaliges bleiben." Nach einer Serie von Rekordjahren hat Fresenius 2019 zum "Investitionsjahr" ausgerufen. Ausgaben von 2,5 Milliarden Euro sollen den Konzern mit gut 280 000 Mitarbeitern zurück zu altem Glanz bringen. Beim Konzerngewinn rechnet Sturm währungsbereinigt mit einer Stagnation. Mittelfristig soll das Ergebnis wieder kräftig wachsen. Der größte Batzen der Investitionen fließt Sturm zufolge in die Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC). Sie treibt die Integration des Heimdialyse-Anbieters NxStage voran und erweitert ihre Kapazitäten im Wachstumsmarkt China. Zudem baut Fresenius in der Flüssigmedizin-Sparte Kabi Produktionskapazitäten in den USA aus. Der Mangel an Übernahmekandidaten könnte sich für Kabi als Problem erweisen. In der glänzend laufenden Sparte sei ein Zukauf zwar nicht nötig, aber eine weitere Stärkung "durchaus wünschenswert", sagte Sturm. Dort erlebt Fresenius in den USA anhaltendem Preisdruck. "Eine kontinuierliche Preiserosion liegt in der Natur des Geschäfts mit Nachahmerarznei", erklärte Sturm. "Volumensteigerungen und der Aufbau zusätzlicher Größe sind ein gutes Rezept dagegen." Auch in der Kliniktochter Helios legt Sturm Hand an. Deutschlands größter Krankenhausbetreiber mit 86 Häusern leidet darunter, dass weniger Patienten über Nacht bleiben, sondern ambulant behandelt werden. Fresenius bündelte zudem regional Therapiefelder, was Klinikpersonal verärgerte. Um die Belegschaft zu stärken, will Fresenius dieses Jahr 1000 Pfleger einstellen. 600 seien engagiert. Die Debatte um höhere Gehälter für Pfleger sieht Sturm gelassen. "Wenn die Vergütung in der Pflege politisch gewollt steigen soll, werden wir uns dem sicher nicht verschließen. Wenn die Gehälter steigen, müssen auch die Krankenkassenbeiträge steigen für höhere Erstattungen". Kritik an der Bezahlung bei Helios wies Sturm zurück. "Wir haben uns immer tariftreu verhalten und zahlen marktgerecht." Übernahmen von Kliniken fasst Fresenius weiter in Lateinamerika ins Auge. Hierzulande stoße Fresenius an kartellrechtliche Grenzen. Zwar habe Helios nur einen Marktanteil von 6 Prozent im Krankenhausmarkt, in Ballungszentren liege er aber schon deutlich höher. "Übernahmen spielen keine große Rolle für unsere Helios-Pläne in Deutschland."/als/tav/DP/zb
17.05.2019 Quelle: dpa
Fresenius lädt zur Hauptversammlung - Kritik erwartet
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der erfolgsverwöhnte Gesundheitskonzern Fresenius hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Auf der Hauptversammlung an diesem Freitag (10 Uhr) in Frankfurt dürfte auf Vorstandschef Stephan Sturm daher Kritik von Aktionären zukommen. In den vergangenen Jahren hatten die Anteilseigner angesichts einer Serie von Gewinnrekorden und eines starken Aktienkurses wenig auszusetzen. 2018 aber hatte die geplante Übernahme des US-Arzneiherstellers Akorn Fresenius in Bedrängnis gebracht. Im Zuge des 4,4 Milliarden Euro schweren Deals kamen manipulierte Medikamententests der Amerikaner ans Licht. Fresenius konnte die Übernahme vor Gericht abwenden. Obendrein liefen die Fresenius-Geschäfte in Kliniken und mit Nierenpatienten nicht mehr rund. Sturm musste 2018 binnen weniger Monate zweimal die Gewinnziele korrigieren. Die Aktie brach in der Spitze um mehr als 40 Prozent ein, was Investoren verärgerte. Zudem haben die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitnehmer-Dachverbände UNI Global Union und PSI Proteste zur Hauptversammlung angekündigt. Ziel sei eine globale Rahmenvereinbarung mit Fresenius, das in allen Betrieben grundlegende Rechte von Beschäftigten und Gewerkschaften garantiere. Die beteiligten Gewerkschaften werfen dem Dax-Konzern "antigewerkschaftliche Praktiken" und verschlechterte Arbeitsbedingungen vor. Die Dialyse-Tochter FMC etwa habe in den USA Beschäftigte daran gehindert, eine Interessenvertretung aufzubauen. Fresenius wies die Vorwürfe zurück. Man handle verantwortungsvoll gegenüber der Belegschaft. Meldungen über Verstöße "gegen anwendbare Arbeits- und Sozialstandards" nehme Fresenius ernst und gehe solchen Hinweisen nach. Mit den Organisationen stehe man im Dialog./als/DP/fba
17.05.2019 Quelle: dpa
Fresenius legt große Übernahmen auf Eis - 'kaum Angebot am Markt'
BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Der Medizinkonzern Fresenius erwartet vorerst keine größeren Übernahmen. Nach dem geplatzten Milliardenzukauf des US-Arzneiherstellers Akorn 2018 sieht Chef Stephan Sturm aktuell wenig Gelegenheiten für einen ähnlich großen Deal. "Dies liegt aber nicht an unserer Bereitschaft, sondern am Angebot", sagte er der Deutschen Presse-Agentur und der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. Nach der abgesagten Übernahme von Akorn gebe es auf dem Markt derzeit kaum passende Ziele, sagte Sturm vor der Fresenius-Hauptversammlung an diesem Freitag in Frankfurt. "Wir werden deshalb eher einzelne Medikamente oder kleinere Portfolios lizenzieren." Ausschließen wolle er größere Übernahmen aber nicht, betonte Sturm. Der Dax-Konzern, der Privatkliniken betreibt, Flüssigmedizin wie Infusionen verkauft und Nierenpatienten versorgt, ist in den vergangenen Jahren stark auch über große Übernahmen gewachsen. So kaufte Fresenius 2017 die spanische Klinikkette Quirónsalud, ein Portfolio von Biotech-Nachahmerarzneien von Merck und jüngst den US-Medizintechnik-Konzern NxStage mit Fokus auf Heimdialyse. Der 4,4 Milliarden Euro schwere Akorn-Deal hatte Fresenius 2018 in Turbulenzen gestürzt. Da bei den Amerikanern manipulierte Medikamententests ans Licht kamen, blies Fresenius die Übernahme ab. Obendrein liefen die Geschäfte in Kliniken und mit Nierenpatienten nicht mehr rund. So musste Sturm 2018 zweimal die Gewinnziele korrigieren - die Aktie brach ein. Nun will Fresenius mit Investitionen von 2,5 Milliarden Euro in diesem Jahr zurück zu altem Glanz. Der Gewinn soll aber zunächst währungsbereinigt stagnieren./als/tav
16.05.2019 Quelle: dpa
Fresenius Medical Care erleidet Klatsche auf Hauptversammlung
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem millionenschweren Vergleich wegen Korruptionsermittlungen in den USA haben Aktionäre die Führung des Dialysekonzerns FMC abgestraft. Auf der Hauptversammlung am Donnerstag in Frankfurt entlasteten die Anteilseigner den Vorstand um Chef Rice Powell mit nur knapper Mehrheit von 56,8 Prozent. Der Aufsichtsrat von Fresenius Medical Care kam auf 52,3 Prozent der Stimmen. Üblich sind auf Aktionärstreffen Quoten von 90 Prozent und mehr. Die Abstimmungen haben keine rechtlichen Folgen, die Aktionäre drücken damit aber ihr Vertrauen in die Führung aus. FMC hatte im März einen Vergleich über umgerechnet 206 Millionen Euro akzeptiert, um Ermittlungen wegen angeblicher Schmiergeldzahlungen in Amerika beizulegen. Die US-Justizbehörden und die Börsenaufsicht SEC hatten den Konzern beschuldigt, an einem Korruptionskomplott zur Bestechung von Entscheidungsträgern in der Gesundheitsbranche und Regierungsvertretern in mehreren Ländern teilgenommen zu haben. Ein FMC-Sprecher sagte, Grund für die knappen Abstimmungsmehrheiten sei eine Empfehlung des mächtigen US-Stimmrechtsberaters ISS. Er habe geraten, die Verwaltung wegen der früheren Ermittlungen der Amerikaner nicht zu entlasten. Einige Großanleger seien dem offenbar gefolgt. Der Medizinkonzern Fresenius, der rund 30 Prozent der FMC-Aktien hält, habe bei dem Votum nicht mit abstimmen dürfen. "Wir sehen für die Empfehlung von ISS keine sachliche Grundlage", erklärte der Sprecher. Die Ermittlungen betrafen Vorgänge aus länger zurückliegenden Geschäftsjahren. FMC habe die US-Behörden schon 2012 freiwillig über selbst eingeleitete Untersuchungen informiert und in den vergangenen Jahren interne Kontrollen verbessert. FMC hatte 2018 den bereinigten Konzerngewinn um 2 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro gesteigert. Jedoch hatte der Konzern sowohl die Ziele für 2018 als auch die mittelfristigen Erwartungen korrigieren müssen, da die Geschäfte nicht so gut liefen wie erwartet./als/DP/fba