Faktor-Zertifikat | 6,00 | Short | LafargeHolcim

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  • WKN: MC0F55
  • ISIN: DE000MC0F556
  • Faktor-Zertifikat
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Basiswert

- CHF

- 22.02.2020 10:39:27

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf LafargeHolcim hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
20.05.2019 Ausschüttung
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 62,5765 CHF
  • 60,08 CHF
  • 0,56
  • 60,1533 CHF
  • 57,75 CHF
  • 0,59

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

18.12.2019 Quelle: dpa
LAFARGEHOLCIM IM FOKUS: Neuer Chef bringt Baustoffkonzern in die Spur
ZUG (dpa-AFX) - Beim Baustoffhersteller LafargeHolcim hat sich seit dem Antritt von Unternehmenschef Jan Jenisch vor zwei Jahren viel getan. Jenisch verschlankte die Konzernstruktur und schloss Standorte, um Kosten zu senken. Zudem verkaufte LafargeHolcim verschiedene Aktivitäten. Gleichzeitig baut der weltweit größte Zementkonzern sein Geschäft mit Beton- und Hilfsstoffen mit kleineren Zukäufen aus. Was momentan bei LafargeHolcim los ist, wie sich die Anteilsscheine entwickelt haben und wie Analysten die weiteren Aussichten bewerten. DAS IST BEI LAFARGEHOLCIM LOS: LafargeHolcim war 2015 aus der Fusion der beiden Zementkonzerne Holcim aus der Schweiz und Lafarge aus Frankreich entstanden. Den Chefsessel hatte Jenisch im Oktober 2017 von Eric Olsen übernommen. Olsen war über die Affäre um Schmiergeldzahlungen an den "Islamischen Staat" für ein Werk in Syrien sowie operative Probleme gestolpert. Im März 2018 hatte Jenisch, der vom schweizerischen Bau- und Spezialchemiekonzerns Sika gekommen war, mit milliardenschweren Abschreibungen und neuen Plänen einen Neuanfang eingeläutet. Im Fokus stehen dabei Wachstum und eine höhere Profitabilität. So schaffte Jenisch eine Managementebene ab und unterstellte mehr Länder direkt der Konzernleitung. Den Konzernstandort in Paris gab er auf und verlegte den Schweizer Sitz von Zürich nach Zug, um Kosten einzusparen. Zudem schloss er die Konzernstandorte in Miami und Singapur und verkaufte die Aktivitäten in Malaysia, Indonesien, Singapur sowie auf den Philippinen. Mit dem Geld verringerte LafargeHolcim seine Nettoverschuldung. Im Gegenzug baut Jenisch mit kleineren Zukäufen das Geschäft mit Sand, Kies und Schotter sowie Transportbeton aus, um weniger abhängig von der Zementnachfrage zu sein. Auch setzt er auf das Geschäft mit vorgefertigten Betonteilen. Bis 2022 soll der Umsatz jährlich um drei bis fünf Prozent steigen. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) soll in dem Zeitraum um mindestens fünf Prozent zulegen. LafargeHolcim profitiert derzeit - wie Konkurrent HeidelbergCement - vom anhaltenden Bauboom in Europa und Nordamerika, aber auch von seinem Sparkurs. In den ersten neun Monaten legte der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Jahresvergleich um neun Prozent zu. Der Umsatz kletterte um vier Prozent. Dabei rechnet das Unternehmen jeweils Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe heraus. Der Schweizer Baustoffhersteller wurde auch als möglicher Käufer für das zum Kauf stehende Bauchemiegeschäft des Ludwigshafener Chemiekonzerns BASF gehandelt. Allerdings sei das Unternehmen mittlerweile wegen der hohen angepeilten Bewertung abgesprungen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg Mitte Oktober mit Verweis auf Insider. WAS DIE ANALYSTEN SAGEN: Eine Mehrheit der Analysten empfiehlt die Aktie von LafargeHolcim zum Kauf. Die übrigen Experten raten, das Papier zu halten. Seit dem Managementwechsel Ende 2017 hat sich laut Analyst Nabil Ahmed von der britischen Großbank Barclays viel beim Unternehmen getan. Das Management habe die Bilanz mit dem Verkauf von Aktivitäten in Südostasien verbessert und 400 Millionen Franken an Kosten eingespart, befand er. Zudem hob Ahmed den verbesserten Barmittelzufluss hervor. Analyst Tobias Weimann von der US-Investmentbank Morgan Stanley zufolge hat das Management in puncto Anteilsverkäufe, Kostensenkungen und Margensteigerung geliefert. Diese Optimierung könnte sich fortsetzen. Insofern sei die Aktie von LafargeHolcim nun sein "Top Pick" im Sektor. Für Marktexpertin Elodie Rall von der US-Bank JPMorgan ist der Ausblick für europäische Baustoffkonzerne für 2020 insgesamt weiterhin eher positiv. Nach dem herausragenden Jahr 2019 sollten Anleger nun aber selektiver innerhalb des Sektors vorgehen. Sie bevorzugt Aktien von Unternehmen mit höherem Selbsthilfepotenzial, niedrigen Markterwartungen und einer immer noch attraktiven Bewertung wie ihren "Top Pick" LafargeHolcim. WAS DIE AKTIE MACHT: Unter dem Strich können die Anleger nach jahrelanger Durststrecke mit dem Jahr 2019 zufrieden sein. Wer sich durch einen kräftigen Rückschlag zwischen Mai und Oktober nicht aus der Ruhe bringen ließ, sitzt auf einem dicken Buchgewinn von mehr als 30 Prozent. Es müsste einiges viel passieren, um das beste Jahr seit 2012 noch zu vermasseln. Für langfristig engagierte Investoren ist dies allerdings nur die halbe Wahrheit. Denn wer zu Zeiten der Fusion zwischen Lafarge und Holcim 2015 eingestiegen ist, braucht noch mindestens ein vergleichbar gutes Jahr, um die erlittenen Verluste wieder auszumerzen. An der Börse ist der Konzern rund 33 Milliarden Franken (etwa 30 Milliarden Euro) wert und gehört damit nur zum Mittelfeld des Schweizer Leitindex SMI 30. Der deutsche Konkurrent HeidelbergCement ist mit seiner Marktkapitalisierung von gut 13 Milliarden Euro dagegen ein Leichtgewicht./mne/ag/eas/fba
10.10.2019 Quelle: dpa
Kreise: LafargeHolcim verabschiedet sich aus Bieterrennen für BASF-Bauchemie
JONA (dpa-AFX) - Der Schweizer Baustoffhersteller LafargeHolcim ist Kreisen zufolge nicht mehr am Kauf des Bauchemiegeschäfts von BASF interessiert. Damit sei der letzte Interessent aus dem Unternehmenslager abgesprungen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag mit Verweis auf Insider. LafargeHolcim habe sich angesichts der von BASF angepeilten Bewertung gegen ein Gebot entschieden. Zuletzt wurde über eine Summe von rund 3 Milliarden Euro spekuliert. Bereits im September hatte sich Standard Industries, der Partner von LafargeHolcim bei diesem Vorhaben, zurück gezogen. Wie bereits bekannt, will sich BASF von dem Bereich trennen. Auf einer Investorenkonferenz Ende September sagte Konzernchef Martin Brudermüller, BASF wolle die Sparte bis Ende des Jahres verkaufen. Es gebe bestätigte Angebote, er erwarte bis Ende des Jahres, die Verträge zu unterzeichnen. Bloomberg hatte im August berichtet, dass sich einige Finanzinvestoren aus dem Bieterverfahren zurückgezogen haben. Als Grund wurde genannt, BASF würde nicht ausreichende Informationen zur Sparte zur Verfügung stellen. Wie Bloomberg weiter berichtet, scheint jetzt noch der Finanzinvestor Cinven im Rennen zu sein. Cinven besitzt bereits ein ähnliches Geschäft und könnte auf Synergien hoffen, wenn beide Einheiten zusammengelegt werden. Sprecher von LafargeHolcim, BASF und Cinven haben sich auf Anfrage von Bloomberg dazu nicht äußern wollen. Im vergangenen Jahr hat das Bauchemiegeschäft von BASF dem Unternehmen einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro eingebracht, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag bei 245 Millionen Euro./stk/eas/jha/