Optionsschein | Put | IBM | 130,00 | 16.12.20

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  • WKN: MC0DJY
  • ISIN: DE000MC0DJY6
  • Optionsschein
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf IBM hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
08.08.2019 Ordentliche Dividende
09.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

19.01.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Kritik an Tech-Riesen und Eliten auf der DLD-Konferenz
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Kapitalismuskritik und eine klare Warnung: Das Streben nach Gewinn und Wachstum hat die Welt an den Rand des Abgrunds geführt, sagt Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus auf der Bühne der Innovationskonferenz DLD in München. "Es ist eine tickende Zeitbombe, sozial, politisch, wirtschaftlich. Es kann so nicht weitergehen." Auf der Konferenz, die einst von Begeisterung für das Silicon Valley geprägt war, trat in diesem Jahr tiefgreifendes Misstrauen gegenüber den Technologieriesen zutage. So warnte der CDU-Europapolitiker Axel Voss, Europa könne zur "Digital-Kolonie" Chinas und der USA verkommen. Yunus kritisierte, alle wüssten, dass es für ein Umsteuern fast zu spät sei und doch machten alle weiter wie bisher. "Das ist enorm frustrierend." Verantwortung dafür tragen aus Sicht von Yunus vor allem die Mächtigen in Politik und Wirtschaft - also auch diejenigen, die sich einmal im Jahr kurz vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos in München auf Einladung des Medienunternehmens Burda in der bayerischen Hauptstadt treffen. Doch nicht nur Yunus hielt den Teilnehmern einen Spiegel vor. Die philippinische Journalistin Maria Ressa bezichtigte Netzwerke wie Facebook, ihre Plattformen förderten den Aufstieg autoritärer Politiker. Ressa berichtet über Menschenrechtsverletzungen im sogenannten Anti-Drogen-Krieg der philippinischen Regierung. Sie wurde in den vergangenen Jahren festgenommen und bedroht. Facebook gebe Regimekritikern zwar auch die Möglichkeit, ihre Botschaften zu veröffentlichen. Aber: "Wut und Hass verbreiten sich schneller." Diese Einschätzung unterstützte der US-Forscher Sinan Aral, der ein umfassendes Archiv von Twitter-Beiträgen ausgewertet hatte. Darüber, dass Technologie jede Mengen Chancen bietet, herrschte Einigkeit. So eröffneten Entwicklungen wie Quantencomputer der Menschheit nach Ansicht von Merck-Chef Stefan Oschmann Chancen für beispiellosen Fortschritt. Doch die Aufgaben, die dafür gelöst werden müssten, seien ebenso enorm, sagte der Chef des Darmstädter Pharma- und Technologiekonzerns. Das betreffe die technischen Probleme, den Energieverbrauch und nicht zuletzt ethische Fragen, für die es bisher keine eindeutigen Antworten gebe. "Wir müssen die Folgen neuer technischer Lösungen diskutieren", sagte Oschmann. Es brauche einen neuen Zugang, um neue Technologien zu dem zu machen, was sie sein sollten: keine Bedrohungen, sondern Werkzeuge. Die Menschen sollten Eigentümer ihrer Daten sein - und heutige Schwergewichte, die die Infrastruktur kontrollieren, müssten aufgespalten werden, sagte der Piraten-Politiker und Mitgründer der Website Pirate Bay, Peter Sunde. Er beklagte die Naivität der Web-Pioniere, die eine utopische Vorstellung von einer freien globalen Netz-Community gehabt hätten. In Wirklichkeit habe sich herausgestellt, dass das Internet dann von denen kontrolliert werde, die über Infrastruktur verfügten. EU-Kommissar Thierry Breton versprach in München, er werde sich mit Macht für die Interessen der europäischen Technologieunternehmen einsetzen. "Denn schließlich geht es um die Zukunft Europas." Die Computerwissenschaftlerin Joy Buolamwini warnte, Diskriminierung und Rassismus im Alltag spiegelten sich auch in künstlicher Intelligenz wider - und könnten bestehende Vorurteile verfestigen. Das sei aus verschiedenen Gründen eine Gefahr. "Zusammen mit meinen Kollegen wollte ich herausfinden: Wie gut können Services wie IBM, Microsoft oder Face++ das Geschlecht eines Gesichts erraten", sagte Buolamwini in München. Dabei sei herausgekommen: Am schlechtesten funktionieren die Systeme bei schwarzen Frauen. Es gebe Anbieter, die ihre Fähigkeiten Behörden zur Verfügung stellen, um bestimmte ethnische Gruppen in Videos zu identifizieren. Auch das könne Rassismus fördern, sagte Buolamwini. Wenn einem die ganzen Warnungen noch nicht reichen sollten, müsse man es auf eine Frage reduzieren, sagte Yunus: "Was für ein Leben wünscht ihr euch für eure Enkel?" Doch es passiere nichts. "Unsere Enkel werden nicht das Leben leben können, das wir kennen." Neben den katastrophalen Folgen der Erderwärmung gelte das auch für die soziale Ungerechtigkeit weltweit. Yunus ist Gründer der Bank Grameen, die Mikrokredite an meist arme Frauen vergibt. Dafür bekam der Wirtschaftsforscher 2006 den Friedensnobelpreis. Die jährlich vom Medienkonzern Burda veranstaltete DLD-Konferenz (Digital Life Design) will eine Brücke zwischen Technologie, Wirtschaft und Kultur schlagen. Zu den zentralen Themen gehören in diesem Jahr der Klimawandel, künstliche Intelligenz und Quantencomputer. Das Motto ist diesmal "What are you adding?" - etwa: "Was bringst Du ein?". Die Frage soll zur aktiveren Beteiligung am aktuellen Wandel durch die Digitalisierung animieren. Das diesjährige Motto sei ihm zunächst fast ein bisschen aggressiv vorgekommen, sagte der Chef der Burda Media Group, Paul-Bernhard Kallen, bei der Eröffnung der seit Jahren auch weltweit beachteten Veranstaltung am Samstag. Doch da man über Gefahren für unsere Demokratien sprechen müsse, sei das Motto genau richtig. Es gehe darum, was jeder tun könne. Das gelte für viele der großen Probleme, egal ob für den enormen Hass in sozialen Netzwerken oder den Klimawandel./sbr/so/DP/he
19.01.2020 Quelle: dpa
Viel Kritik an Tech-Riesen auf der DLD-Konferenz
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Kritiker amerikanischer Technologieriesen haben zum Auftakt der Innovationskonferenz DLD in München eine grundlegende Neuordnung der Digitalwirtschaft gefordert. Der Europa-Politiker Axel Voss (CDU) warnte, der Kontinent könne zu einer "Digital-Kolonie" der USA oder Chinas werden. Die Menschen sollten Eigentümer ihrer Daten sein - und heutige Schwergewichte, die die Infrastruktur kontrollieren, müssten aufgespalten werden, sagte der Piraten-Politiker und Mitgründer der Website Pirate Bay, Peter Sunde. Die philippinische Journalistin Maria Ressa warf Netzwerken wie Facebook vor, ihre Plattformen förderten den Aufstieg autoritärer Politiker. Ressa berichtet über Menschenrechtsverletzungen im sogenannten Anti-Drogen-Krieg der philippinischen Regierung. Sie wurde in den vergangenen Jahren festgenommen und bedroht. Facebook gebe Regimekritikern zwar auch die Möglichkeit, ihre Botschaften zu veröffentlichen. Aber: "Wut und Hass verbreiten sich schneller." Diese Einschätzung unterstützte der US-Forscher Sinan Aral, der ein umfassendes Archiv von Twitter-Beiträgen ausgewertet hatte. "Gefälschte News haben sich schneller und weiter verbreitet als echte Nachrichten", resümierte er. Voss, der eine zentrale Rolle bei der umstrittenen Reform des EU-Urheberrechts gespielt hatte, bemängelte unter anderem, dass aus Europa kein eigener Webbrowser oder eine Internet-Suchmaschine kämen. "Wenn Google morgen beschließt, seine Dienste für Europa abzuschalten, was würden wir auf dem Bildschirm sehen?", sagte Voss. Sunde beklagte die Naivität der Web-Pioniere, die eine utopische Vorstellung von einer freien globalen Netz-Community gehabt hätten. In Wirklichkeit habe sich herausgestellt, dass das Internet dann von denen kontrolliert werde, die über Infrastruktur verfügten. Die Computerwissenschaftlerin Joy Buolamwini warnte, Diskriminierung und Rassismus im Alltag spiegelten sich auch in künstlicher Intelligenz wider - und könnten bestehende Vorurteile verfestigen. Das sei aus verschiedenen Gründen eine Gefahr. Buolamwini gründete in den USA eine Organisation, die sich dem Kampf gegen Ungerechtigkeit in Algorithmen widmet - die Algorithmic Justice League. "Zusammen mit meinen Kollegen wollte ich herausfinden: Wie gut können Services wie IBM, Microsoft oder Face++ das Geschlecht eines Gesichts erraten", sagte Buolamwini in München. Dabei sei herausgekommen: Am wenigsten gut funktionieren die Systeme bei schwarzen Frauen. Es gebe Anbieter, die ihre Fähigkeiten Behörden zur Verfügung stellen, um bestimmte ethnische Gruppen in Videos zu identifizieren. Auch das könne Rassismus fördern, sagte Buolamwini. Seit ihrer ersten Studie 2018 hätten etliche Firmen an ihren Programmen gearbeitet. Die jährlich vom Medienkonzern Burda veranstaltete DLD-Konferenz (Digital Life Design) will eine Brücke zwischen Technologie, Wirtschaft und Kultur schlagen. Zu den zentralen Themen gehören in diesem Jahr der Klimawandel, künstliche Intelligenz und Quantencomputer. Das Motto ist diesmal "What are you adding?" - etwa: "Was bringst Du ein?". Die Frage soll zur aktiveren Beteiligung am aktuellen Wandel durch die Digitalisierung animieren. Das diesjährige Motto sei ihm zunächst fast ein bisschen aggressiv vorgekommen, sagte der Chef der Burda Media Group, Paul-Bernhard Kallen, bei der Eröffnung der seit Jahren auch weltweit beachteten Veranstaltung am Samstag. Doch da man über Gefahren für unsere Demokratien sprechen müsse, sei das Motto genau richtig. Es gehe darum, was jeder tun könne. Das gelte für viele der großen Probleme, egal ob für den enormen Hass in sozialen Netzwerken oder den Klimawandel. Es gebe so viel Kreativität, Intelligenz und - nicht zu vernachlässigen - jede Menge Geld in der Digitalbranche, sagte Clara Barnett, die für den Digital Service der britischen Regierung arbeitet. Und doch sei vieles im Internet ein ermüdender Strom endloser Produktwerbung oder ständiger Aufforderungen zur Selbstverbesserung, der die Menschen erreiche. "Wir müssen einen Schritt zurücktreten." Auch Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach forderte, ein anderes Bewusstsein für die Probleme. "Wir müssen unser eigenes Verhalten überdenken." Zugleich biete die Digitalisierung genau die Möglichkeiten, die für die Lösung vieler Probleme nötig seien - und das nicht nur im globalen Maßstab. Unter den weiteren Teilnehmern sind bis Montag Snapchat-Mitgründer Evan Spiegel, Facebooks Politik-Chef Nick Clegg, Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, der Ex-Schachweltmeister und Putin-Kritiker Garry Kasparow sowie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU)./sbr/so/DP/he
05.01.2020 Quelle: dpa
CES/ROUNDUP/Ivanka Trump und Datenschutz: Technik-Messe wird politischer
LAS VEGAS (dpa-AFX) - Die Technik-Messe CES steht 2020 im Jahr der US-Präsidentenwahl verstärkt im Zeichen der Politik. Für besonderes Aufsehen sorgt ein Auftritt von Präsidententochter Ivanka Trump, die am ersten Messetag am Dienstag über die Zukunft der Arbeit sprechen will. Außerdem rückt das Thema Datenschutz durch eine Diskussionsrunde mit den Verantwortlichen von Facebook und Apple mehr als sonst in den Vordergrund. Hauptsächlich geht es aber bis Freitag wie gewohnt um Technik wie Sprachassistenten, Roboterautos, Fernseher mit besonders scharfem Bild und Geräte für das vernetzte Zuhause. Der Termin mit Trump, die als "Beraterin des Weißen Hauses" auftritt, löste Debatten aus. So kritisierte die bekannte Branchenanalystin Carolina Milanesi, in der Industrie gebe es viele Frauen, die viel besser qualifiziert seien, über die Veränderungen der Arbeitswelt durch Technologie zu sprechen. Ivanka Trump soll auf der Bühne vom Chef des Messeveranstalters CTA, Gary Shapiro, interviewt werden. Shapiro verteidigte nach der Kritik den Auftritt von Trump. Es gebe in den USA und auch anderswo auf der Welt große Sorge um die Zukunft der Arbeitsplätze und gemeinsam mit dem Weißen Haus könne man eine vertiefte Diskussion darüber anstoßen, sagte er dem Sender BBC. Und Ivanka Trump sei die Co-Vorsitzende eines beratenden Gremiums zur Arbeitspolitik, in dem unter anderem große Arbeitgeber wie Apple, Walmart und IBM vertreten seien. Zugleich wollte Shapiro die Frage nicht beantworten, ob die Idee für den Auftritt vom Weißen Haus oder den Messeveranstaltern ausging. Die Podiumsdiskussion um Datenschutz markiert zugleich das erste Mal seit vielen Jahren, dass Apple offiziell an einem CES-Termin teilnimmt - auch wenn es nur darum ging, die zuständige Top-Managerin Jane Horvath nach Las Vegas zu schicken. Vergangenes Jahr meldete sich der Konzern schon mit einem riesigen Werbebanner auf einer Hauswand, das den Datenschutz beim iPhone anpries, zurück. Eine fortlaufende Rivalität ist der Wettlauf zwischen Amazon und Google, ihre Sprachassistenten in möglichst viele Geräte zu bringen. Unter den ungewöhnlicheren Erfindungen dieses Jahr ist ein Duschkopf mit eingebautem Lautsprecher, der Amazons Alexa-Software unterstützt. Google hatte mit seinem Assistent stark zum Vorreiter Amazon aufgeschlossen. Die Assistenzprogramme waren zudem in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten, weil einige Mitschnitte zur Verbesserung der Spracherkennung auch von Menschen angehört wurden. Inzwischen können Nutzer das verhindern. Die CES, die am Montag mit ersten Presseterminen startet, ist in den vergangenen Jahren auch immer mehr zu einer Automesse geworden. Diesmal will unter anderem Daimler-Chef Ola Källenius ein Konzeptfahrzeug vorstellen. Die Fachbesucher-Show öffnet offiziell am Dienstag und läuft bis Freitag./so/chd/DP/he