Optionsschein | Put | Cisco | 48,00 | 17.06.20

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  • WKN: MC0CYJ
  • ISIN: DE000MC0CYJ8
  • Optionsschein

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11.12.2019 17:02:39

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Basiswert

44,30 USD

+0,48 % 11.12.2019 18:02:14

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Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf Cisco hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
03.10.2019 Ordentliche Dividende
03.07.2019 Ordentliche Dividende
04.04.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

14.11.2019 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS: Cisco erschreckt seine Anleger mit dem Umsatzausblick
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Netzwerkausrüster Cisco hat seinen Anlegern am Donnerstag mit seinem Umsatzausblick einen schweren Schlag verpasst. Die Aktien sackten als abgeschlagenes Schlusslicht im Leitindex Dow Jones Industrial um 7,2 Prozent auf 44,98 US-Dollar ab. Unter der Marke von 45 Dollar hatten die Papiere letztmals im Januar dieses Jahres gestanden. Die im bisherigen Jahresverlauf erzielten Kursgewinne schmolzen durch den Kursrutsch auf nur noch 3,8 Prozent zusammen. Das erste Geschäftsquartal stieß am Markt zwar auf solides Feedback, der Netzwerkausrüster erschreckte die Anleger aber mit seiner Prognose für das zweite Geschäftsjahresviertel. Der Umsatz werde dann wegen eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds wohl um drei bis fünf Prozent tiefer ausfallen, teilte Cisco mit. Für Börsianer war dies ein herber Dämpfer, da Analysten bisher mit einem Umsatzanstieg um 2,7 Prozent gerechnet hatten. Laut UBS-Analyst Tejas Venkatesh ist der trübe Ausblick Ausdruck des zunehmenden konjunkturellen Gegenwinds für den Netzwerkausrüster. In den Augen von Rod Hall von Goldman Sachs entwickeln sich die IT-Ausgaben der Cisco-Kunden weiter schwach. Er wie auch sein Kollege Sami Badri von der Credit Suisse blieben daraufhin bei ihrer neutralen Einschätzung der Aktie. Experte Ingo Wermann von der DZ Bank wertet es auch negativ, dass Konzernchef Chuck Robbins derzeit keine Anzeichen für eine Belebung der Nachfrage sehe. "Der Konzern agiert aktuell in einer 'komplizierten Welt', die von hoher Unsicherheit der Kunden geprägt ist", so Wermann mit Verweis auf Aussagen Robbins'. Der Experte verwies dabei auf den schwelenden Handelsstreit, zähe Brexit-Gespräche und die Unruhen in Hongkong als konkrete Einflussfaktoren. Allerdings gibt es auch ermutigende Aussagen von einzelnen Experten. So hält UBS-Experte Venkatesh an seiner Kaufempfehlung fest. Gleiches gilt für Amit Daryanani vom Analysehaus Evercore ISI. Da die Sorgen eher gesamtwirtschaftlicher Natur als hausgemacht seien, sollten sie auch nachlassen, sobald die globalen Unsicherheiten verblassten. Dann dürften die Aktien laut Daryanani wieder den Weg nach oben antreten. Durch den Kursrutsch am Donnerstag wurde mit einem Schlag ein Marktwert von 16 Milliarden US-Dollar vernichtet. Mit einer Kapitalisierung von nun etwa 190 Milliarden Dollar rutschen die Cisco-Aktien in der Rangliste der schwersten Dow-Werte aus dem Mittelfeld weiter hinter Boeing und Pfizer ab./tih/ajx/he
09.10.2019 Quelle: dpa
EU-Kommission warnt vor 5G-Anbietern aus Drittstaaten
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Beim Aufbau des superschnellen Mobilfunkstandards 5G in Europa warnt die EU-Kommission vor Gefahren durch Anbieter außerhalb der EU. Unternehmen könnten versuchen, durch den Diebstahl geistigen Eigentums Wettbewerbsvorteile zu erlangen, heißt es in einem Bericht, den die Brüsseler Behörde am Mittwoch vorstellte. Dabei ginge die Gefahr von Staaten sowie von staatlich unterstützen Akteuren aus. Vor allem sie könnten die "Motivation, Absicht und Fähigkeit haben, anhaltende und ausgefeilte Angriffe" auf 5G-Netze durchzuführen. Die Motivation dieser Angriffe sei hauptsächlich politisch. Die EU-Kommission nennt die chinesischen Anbieter Huawei und ZTE in dem Zusammenhang zwar nicht namentlich, spielt aber auf sie an. An einer andere Stelle des Berichts heißt es: Huawei, Ericsson, und Nokia seien mit Blick auf den Marktanteil die Hauptakteure im 5G-Bereich, weitere seien ZTE, Samsung und Cisco. Ericsson und Nokia hätten ihre Hauptquartiere in der EU, die anderen nicht. "Ihre Unternehmensführung weist erheblich Unterschiede auf, etwa mit Blick auf das Level an Transparenz und der Eigentumsverhältnisse der Unternehmen." Bislang haben vor allem die USA Sicherheitsbedenken bei der Huawei-Technik. Aus Angst vor Spionage warnen die Vereinigten Staaten auch Deutschland und andere Länder davor, Telekomausrüstung von Huawei einzusetzen. Bislang gibt es allerdings keine handfesten Beweise für eine Manipulation der eingesetzten Huawei-Hardware. Die EU-Kommission nennt in ihrem Bericht auch andere Gefahren, etwa durch Hacker und Insider aus der Branche. Viele der Gefahren seien zwar nicht 5G-spezifisch. Ihre Anzahl und Bedeutung werde bei 5G-Netzen aber voraussichtlich steigen, weil die Komplexität der Technologie zunehme. Zudem seien Wirtschaft und Gesellschaft künftig wohl noch abhängiger von der technischen Infrastruktur. Der Bericht beruht auf Informationen aller 28 EU-Staaten. Bis Ende des Jahres sollen Ansätze erarbeitet werden, wie die Risiken reduziert werden können. Bereits im März hatte die EU-Kommission wegen möglicher Gefahren durch chinesische Technologie beim 5G-Aufbau ein europaweit abgestimmtes Vorgehen empfohlen./wim/DP/fba
08.10.2019 Quelle: dpa
'FT': USA erwägen Unterstützung europäischer Huawei-Konkurrenten
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung erwägt laut einem Bericht der "Financial Times", die beiden führenden europäischen Huawei-Konkurrenten finanziell zu unterstützen. Der Plan sei, Nokia und Ericsson im Kampf gegen eine mögliche Vormachtstellung des chinesischen Telekommunikationsriesen beim Ausbau der neuen 5G-Netzwerke Kredite zu gewähren, schrieb die Zeitung am Dienstag unter Berufung auf informierte Personen. Die beiden Konzerne sollen damit in die Lage versetzt werden, ihren Kunden ähnlich großzügige Finanzierungskonditionen einzuräumen, wie sie Huawei seinen Kunden bietet. Huawei verkauft nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens Dell'Oro 28 Prozent der weltweiten Telekommunikationsausrüstung. Insbesondere in Schwellenländern erzielen die Chinesen derzeit große Absatzerfolge, auch weil sie vergleichsweise günstige Finanzierungsangebote machen. Im Westen wird dagegen aktuell erwogen, Huawei wegen Sicherheitsbedenken vom Aufbau der 5G-Netze auszuschließen. Dem Bericht zufolge ist es in der US-Administration allerdings nicht unumstritten, Huawei-Konkurrenten aus Europa zu fördern, weil es in den USA keinen entsprechenden Anbieter von 5G-Funktechnik gibt. Die Kritiker drängten stattdessen darauf, einen einheimischen Rivalen von Huawei zu fördern. So seien große amerikanische Technologiekonzerne wie Oracle und Cisco gefragt worden, ob sie einen Einstieg in den 5G-Funktechnikmarkt in Betracht ziehen würden./chd/DP/jha