Optionsschein | Put | Netflix | 240,00 | 16.12.20

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  • WKN: MC0CFB
  • ISIN: DE000MC0CFB4
  • Optionsschein

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1,98 EUR

13.11.2019 15:33:45

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1,99 EUR

13.11.2019 15:33:45

Tägliche Änderung (Geld)

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Basiswert

290,82 USD

-0,34 % 13.11.2019 15:34:04

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf Netflix hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

07.11.2019 Quelle: dpa
Disney muss trotz Kinohits Gewinneinbruch verkraften
BURBANK (dpa-AFX) - Der Entertainment-Gigant Walt Disney hat im vergangenen Quartal trotz erfolgreicher Kino-Produktionen einen Gewinneinbruch erlitten. Hohe Sonderkosten und Ausgaben für den Ausbau des Streaming-Geschäfts drückten den Überschuss im fortgeführten Geschäft in den drei Monaten bis Ende September im Jahresvergleich um fast zwei Drittel auf 785 Millionen Dollar (710 Mio Euro). Das teilte Disney am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Dabei konnte Disney den Umsatz - auch dank zugekaufter Geschäftsteile des Rivalen 21st Century Fox - um 34 Prozent auf 19,1 Milliarden Dollar kräftig erhöhen. Trotz des starken Gewinnrückgangs übertrafen die Zahlen die Erwartungen der Analysten. Das kam bei Anlegern gut an, die Aktie legte nachbörslich zunächst um über vier Prozent zu. Seit Jahresbeginn ist der Kurs um gut 21 Prozent gestiegen. Der Unterhaltungsriese lieferte im jüngsten Quartal Kassenschlager wie "Der König der Löwen" und "Toy Story 4", dadurch wurden das Ergebnis in der Filmsparte massiv gesteigert. Auch das Geschäft mit Vergnügungsparks lief gut, während der Kabelbereich mit dem unter Nutzerschwund leidenden Sportsender ESPN weniger Gewinn abwarf. Die Bilanz litt aber wie schon im Vorquartal unter dem hohen Investitionsaufwand etwa für den Streaming-Service Disney+, der am 12. November starten und dem Marktführer NetflixKonkurrenz machen soll. Disney hatte durch die Übernahme großer Teile des Fox-Konzerns zudem weiter hohe Integrationskosten zu verdauen. Vorstandschef Bob Iger zeigte sich dennoch zufrieden und sprach von "soliden Ergebnissen", die die Stärke von Disneys Geschäft reflektierten./hbr/DP/he
31.10.2019 Quelle: dpa
PROSIEBENSAT.1 IM FOKUS: Hoffnung auf Ende der Achterbahnfahrt
UNTERFÖHRING (dpa-AFX) - An der Börse mehren sich nach dem Einstieg Daniel Kretinsky, Start der Streaming-Plattform Joyn und positiven politischen Signalen in Sachen Medienstaatsvertrag Hoffnungen für den Medienkonzern ProSiebenSat.1. Was sonst noch so beim Unternehmen los ist, was die Analysten sagen und wie sich die Aktie entwickelt. DAS IST LOS BEI PROSIEBENSAT.1: Daniel Kretinskys Einstieg hat beim ProSiebenSat.1-Kurs für Anschub gesorgt. Kretinsky verfolgt laut Mitteilung seiner Firma Czech Media Invest (CMI) eine Strategie, nach der er Minderheitsanteile an europäischen Medienunternehmen mit "Investmentpotential" suche. Zu diesen zähle er auch die Münchener. Die Tschechen seien allerdings noch nicht mit konkreten Vorstellungen an das Unternehmen herangetreten, sagte eine Konzernsprecherin von ProSiebenSat.1 der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Zukunftshoffnung im digitalen Bereich, das bisher rein werbefinanzierte Online-Angebot Joyn, zählt laut Angaben des Unternehmens derzeit 4 Millionen monatlich aktive Nutzer und 4 Millionen App-Downloads. Nur einen Monat nach dem Start, im Rahmen der Bekanntgabe der Zahlen für das zweite Quartal Anfang August, wurden rund 3,8 Millionen aktive Nutzer und mehr als 2,4 Millionen Downloads gezählt. Im Winter will ProSiebenSat.1 ein Premium-Abo starten, mehr Informationen dazu soll es im Rahmen der Bekanntgabe der Quartalszahlen Anfang November geben. Damit steigt das Unternehmen in den Abo-Markt ein, hier warten bereits die Marktführer Netflix und Amazon. In Sachen Werbegeschäft sorgt ein Entwurf für den neuen Medienstaatsvertrag indes für Optimismus bei ProSiebenSat.1. Erstmalig soll es den Privatsendern zwar erlaubt sein, Werbung unter Umständen auch im Kinderprogramm zu senden. Auch müsse die Konkurrenz im Internet in Zukunft eine Sendelizenz erwerben, wenn etwa ein YouTuber mehr als 20 000 Menschen mit seinem Programm erreicht. Hierzu gab es vorher keine klaren Regeln. Gerade im Wettstreit mit den großen Plattformanbietern hätte sich das Unternehmen aber noch mehr Schützenhilfe - etwa beim Thema Nutzereinwilligungen - gewünscht. Hier fürchtet ProSiebensat.1 Nachteile gegenüber der Internetkonkurrenz. DAS SAGEN DIE ANALYSTEN: Für viele Experten steht nach wie vor das Werbegeschäft im Fokus des Interesses und damit die Frage, ob das wachsende Digitalgeschäft die sinkenden Fernseherlöse in Zukunft ausgleichen kann. Ende Oktober hatte die US-Investmentbank Goldman Sachs das Kursziel für ProSiebenSat.1 von 14,80 auf 14 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analystin Lisa Yang sah den Ausblick auf den Gewinn je Aktie für die Jahre 2019 und 2020 skeptisch und verringerte ihre Schätzungen daher. Die Privatbank Berenberg blieb bei ihrer Einstufung für ProSiebenSat.1 auf "Buy" mit einem Kursziel von 24 Euro. Analystin Sarah Simon folgte ihrer Kollegin zwar und senkt ihre Schätzung mit Blick auf die schwächeren Werbeaussichten im mauen Konjunkturumfeld. Langfristig äußerte sie sich in ihrer Studie aber optimistisch für den Medienkonzern. Er habe einen Wendepunkt erreicht. Die Investitionen des Konzerns würden anfangen sich auszuzahlen. Die Experten im dpa-AFX-Analyser sind indes geteilter Meinung: Neun empfehlen einen Kauf, neun würden die Aktie halten und zwei raten zu einem Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 17,86 Euro und damit rund 35 Prozent über dem derzeitigen Niveau. DAS MACHT DIE AKTIE: Die Aktie befindet sich seit dem Jahr 2015 auf einer dauerhaften Achterbahnfahrt, jedoch mit einem klaren Trend nach unten. Dieser hat sich zuletzt abgeflacht. Im Gesamtjahr 2018 hat die Aktie noch knapp 50 Prozent an Wert verloren, seit Jahresbeginn 2019 sind es noch einmal rund 15 Prozent. Mitte August hatte das Papier mit 10,66 Euro sein Mehrjahrestief erreicht, seitdem gab es eine leichte Erholung. Die 200-Tage-Linie wurde direkt nach dem Kretinsky-Einstieg Mitte Oktober übertroffen, jedoch zuletzt wieder unterschritten. Der derzeitige Wert von etwas über 13 Euro bleibt weit entfernt vom Rekordhoch im Jahr 2015. Damals kletterte der Aktienwert auf fast 51 Euro, knapp das Vierfache des heutigen Werts./ssc/kro/fba
24.10.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Fernsehbranche sieht im Umbruch Chancen
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Deutsche Fernsehsender sehen den Umbruch in der Branche zunehmend auch als Chance. "Wir können heute Geschichten so konsequent und frei erzählen, wie ich es noch nie erlebt habe", sagte Vox-Geschäftsführer Sascha Schwingel am Donnerstag bei den 33. Medientagen München. "Die BBC hat früher die Nase gerümpft, wenn wir über Kooperationen sprechen wollten. Heute sitzen wir mit denen an einem Tisch", sagte Frank Zervos, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie I. Er betonte, dass der durchschnittliche Fernsehzuschauer in Deutschland noch rund dreieinhalb Stunden am Tag lineares Fernsehen schaue - auch wenn die Tendenz rückläufig sei. "Ich glaube immer noch daran, dass es eine Zukunft für lineare Sender gibt - in bestimmten Zielgruppen", sagte Elke Walthelm von Sky Deutschland. Allerdings sei klar, dass Streaming der große Wachstumsmarkt sei. Das ZDF verliere Zuschauer im Alter zwischen 25 und 49 Jahren, sagte Zervos. "Die drunter haben wir vorher schon verloren." Darum wolle das ZDF künftig vor allem auf die Mediathek und neue Formate setzen: "mehr serielles Erzählen für Publikum zwischen 25 und 49". Dafür wolle der Sender "auch Gelder umschichten". "Es ist ein Umbruch, es ist ein Aufbruch", sagte Schwingel. Heute sei mehr Bewegung im Markt und mehr Wettbewerb. Das sei aber gar nicht so schlecht. Es habe eine Zeit gegeben, in der Redakteure "satt und bräsig" herumgesessen hätten. "Da müssen wir raus." Dass der Markt in Bewegung ist, zeigt sich auch daran, auf welchen Geräten Bewegtbild genutzt wird. Der Fernseher bleibt einer Studie zufolge in Deutschland das wichtigste Gerät - allerdings nicht bei sehr jungen Leuten. Knapp ein Drittel (32,2 Prozent) der 14- bis 19-Jährigen sieht das Smartphone als wichtigstes Empfangsgerät für den Videokonsum, wie aus dem Digitalisierungsbericht Video 2019 der Landesmedienanstalten hervorgeht. Dieser wurde am Donnerstag auf den Medientagen vorgestellt. Der Fernseher verliere damit in dieser Altersgruppe seine Spitzenposition. Nur 25,7 Prozent nannten ihn als wichtigstes Gerät zur Videonutzung. Betrachtet man alle befragten Altersgruppen, so bleibt der Fernseher weiterhin das wichtigste Gerät, wie es in dem Bericht heißt. 56,6 Prozent gaben dies an. Im Trend betrachtet nehme die Relevanz des Fernsehgerätes allerdings um etwa sieben Prozentpunkte ab. 11,5 Prozent sehen das Smartphone als wichtigstes Gerät für den Videokonsum an. Danach kommen Laptop (10,2 Prozent), Desktop PC (8,3 Prozent) und Tablet (5,1 Prozent). Möglichkeiten gibt es für deutsche Sender wohl auch zukünftig in der Zusammenarbeit mit dem Streaming-Riesen Amazon. Der will bei der Produktion von Filmen, Serien und Shows auch weiterhin auf internationale Kooperationspartner setzen, wie James Farrell sagte, der bei dem Streamingdienst die internationalen Eigenproduktionen verantwortet. "Wir werden immer jemanden brauchen, mit dem wir zusammenarbeiten können", sagte er. "Wir haben keine Kameras." Es sei überraschend, dass vor allem die Formate mit einer klaren regionalen Zuordnung auch weltweit gut funktionieren. Als Beispiel nannte Farrell die Serie "The Marvelous Mrs. Maisel", die im New York der 1960er Jahre angesiedelt ist. Grundlegendes Ziel von Amazon sei es, das Besondere zu finden. "Wir suchen etwas, das anders ist und einzigartig." Darum habe Amazon beispielsweise in Japan, wo Programm für Frauen Mangelware sei, die Kuppelshow "Der Bachelor" gestartet. Es gehe immer um den Publikumsgeschmack. "Wir lesen tatsächlich alle Kommentare", sagte Farrell. "Das ist das Prinzip von Radio Bremen seit Jahren auch", sagte die Intendantin der kleinsten ARD-Anstalt, Yvette Gerner. "Überlegen, was es noch nicht gibt." Die deutsche Medienbranche trifft sich noch bis Freitag in München - mit rund 400 Rednern und insgesamt 7000 Teilnehmern. Das Motto: "Next digital level: Let's build the Media we want!"/bsj/rin/DP/jha