Mini-Future | Long | Deutsche Post | 16,97 | 16,1581

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  • WKN: MC0BVW
  • ISIN: DE000MC0BVW9
  • Mini-Future
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Basiswert

30,08 EUR

-0,55 % 20.09.2019 22:25:59

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Mini-Future Long auf Deutsche Post hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Stop Loss Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Rückzahlungsbetrag ermittelt. Dieser Betrag hängt vom Basispreis und vom Fair Value Preis für die zugrunde liegende Aktie auf Grundlage der Kurse der Aktie während eines bestimmten Zeitraums ab, wie jeweils näher in den Endgültigen Bedingungen bestimmt. Es kann zum Totalverlust kommen.

Sowohl die Stop Loss Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Stop Loss Barriere und des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Mini Futures sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Mini Futures gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
16.05.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 16,8049 EUR
  • 17,61 EUR
  • 15,9598 EUR
  • 16,76 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

18.09.2019 Quelle: dpa
Bundesregierung beschließt Gesetz gegen Ausbeutung von Paketboten
BERLIN (dpa-AFX) - Paketboten sollen per Gesetz besser vor Ausbeutung geschützt werden. Das Bundeskabinett beschloss dazu am Mittwoch in Berlin das sogenannte Paketboten-Schutz-Gesetz von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Versandunternehmen sollen auf diesem Weg dazu verpflichtet werden, Sozialbeiträge für säumige Subunternehmer nachzuzahlen. Das parlamentarische Verfahren soll bald anlaufen. Viele große Versandunternehmen lassen einen Teil ihrer Pakete oder sogar alle von Zustellern ausliefern, die bei Subunternehmen angestellt sind. Diese stehen in der Kritik, teils schlecht zu bezahlen oder gegen Arbeitsrecht zu verstoßen, etwa indem sie keine Sozialabgaben zahlen. Das betrifft nach Gewerkschaftsangaben vor allem Fahrer aus dem Ausland - etwa Ukrainer, Moldauer oder Weißrussen. Laut Arbeitsministerium kommt es unter anderem zu Schwarzgeldzahlung, Sozialleistungs- und Sozialversicherungsbetrug. Eine bundesweite Razzia des Zolls im Februar 2019 habe ergeben, dass jedes sechste Beschäftigungsverhältnis fragwürdig gewesen sei. Heil sagte, die Entwicklung in Teilen der Paketbranche sei schon länger nicht mehr akzeptabel. "Arbeitende Menschen werden ausgebeutet, oft Menschen aus Mittel- und Osteuropa, die nur wenig Deutsch sprechen." Deshalb werde die Nachunternehmerhaftung für Sozialversicherungsbeiträge auch für die Paketbranche auf den Weg gebracht. In der Baubranche und in der Fleischwirtschaft habe sich die Nachunternehmerhaftung bei vergleichbarer Problemlage bewährt. Umgehen können die Unternehmen die Haftung nur, wenn ihre Subunternehmen vorab besonders geprüft sind. Krankenkassen und Berufsgenossenschaften können ihnen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen, wenn sie die Sozialbeiträge bisher ordnungsgemäß abgeführt haben. Bereits heute liefern Boten in Deutschland jährlich mehr als 3,5 Milliarden Pakete aus, und die Branche rechnet mit einem weiteren kräftigen Wachstum. Die Arbeitgeber kritisierten den Gesetzentwurf als "praxisfernes Regelwerk". "Das Gebot der Stunde sollte nicht mehr Bürokratie sein, sondern weniger", sagte der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). Heils Pläne seien "lediglich ein Versuch, sich mit einem bürokratischen, aber praxisfernen Regelwerk aus der Verantwortung zu stehlen". SPD-Fraktionsvizechefin Katja Mast nannte die Kritik nicht nachvollziehbar, denn das Gesetz stärke die ehrlichen Anbieter in der Branche. "Unser Ziel ist, dass die Paketauslieferung zu Weihnachten schon unter dieses Gesetz fällt", so Mast weiter. Sie sicherte ein zügiges parlamentarisches Verfahren zu./bw/DP/fba