Optionsschein | Call | SAP | 117,00 | 16.12.20

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  • WKN: MC0AGN
  • ISIN: DE000MC0AGN1
  • Optionsschein
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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf SAP hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
16.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

12.11.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: SAP setzt auf Effizienz, Sparmaßnahmen und höhere Ausschüttungen
NEW YORK (dpa-AFX) - Die neuen SAP-Chefs Jennifer Morgan und Christian Klein wollen Europas größten Softwarekonzern mit Effizienzsteigerungen, gezielten Sparmaßnahmen und einer stärkeren Cloudsparte auf Kurs halten. Vor allem die lange schwächelnde Profitabilität in den Geschäften mit Software zur Miete und zur Nutzung über das Internet soll zulegen und den Gewinnen des Dax-Schwergewichts Aufwind verleihen, wie das Management am Dienstag auf einer Investorenveranstaltung in New York vorstellte. Im Cloudbereich will SAP weiterhin zerklüftete und alte Infrastruktur auf einer neuen Technikplattform vereinheitlichen und auch verstärkt auf die großen Rechenzentren von Tech-Riesen wie Amazon, Microsoft, Alibaba und Google setzen. Ex-Chef Bill McDermott hatte im April angekündigt, dass die operative Marge des Konzerns bis 2023 um insgesamt 5 Prozentpunkte zulegen soll. Gut die Hälfte der geplanten Steigerung soll das Cloudgeschäft durch Synergien liefern. Finanzvorstand Luka Mucic kündigte als zweiten großen Hebel ferner Einsparungen im Marketing und im Vertrieb an. Zudem solle der Einkauf gestrafft und die Lieferantenzahl gesenkt werden - so könnten hier schon kurzfristig 100 Millionen Euro eingespart werden und auf längere Sicht bis zu 250 Millionen Euro im Jahr. Auch die Verwaltungskosten sollen sinken. Nach dem im Januar angekündigten Abbau von 4400 Stellen in Bereichen, die laut Management keine große Zukunft haben, hätten bereits 2500 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, sagte Mucic. Um die SAP-Aktie attraktiver zu machen, will der Konzern aus Walldorf über Aktienrückkäufe oder Sonderdividenden im kommenden Jahr 1,5 Milliarden Euro zusätzlich an seine Anteilseigner zurückgeben. Mucic fügte nun an, er sehe auch über 2020 hinaus wegen der guten Entwicklung beim geplanten Zufluss finanzieller Mittel "ziemlich bedeutenden Spielraum" für Ausschüttungen, die über die reguläre Dividendenzahlung hinausgingen. Zur SAP-Politik gehört es, 40 Prozent des Nettogewinns als normale Dividende auszuschütten. "Wir horten kein Cash", sagte Mucic. SAP rechnet über die kommenden Jahre von 2020 bis 2023 mit einem Wachstum des freien Mittelzuflusses von jährlich im Schnitt 15 bis 25 Prozent. Im kommenden Jahr solle der Free Cashflow bei rund 4,5 Milliarden Euro liegen, 2018 waren es 2,8 Milliarden. Über eventuelle Aktienrückkäufe oder Sonderdividenden werde der Konzern jährlich entscheiden, "wenn wir das Geld dazu haben", sagte Mucic. Es seien zwar auch weiter kleinere, abrundende Zukäufe möglich. Allerdings will sich SAP eher auf Wachstum aus eigener Kraft verlegen, auch um die Margen in der Cloudsparte nicht weiter zu belasten. Bei den Kunden will SAP auch mit künstlicher Intelligenz punkten. Etliche technische Prozesse in den SAP-Anwendungen sollen automatisiert werden, ohne dass ein Mensch noch Hand anlegen müsse, sagte Co-Vorstandschef Klein. "Wir wollen die Automatisierung bei unseren Kunden um mindestens 20 bis 40 Prozent steigern, indem wir Künstliche Intelligenz einsetzen." Die Co-Vorstandschefin Morgan betonte, Silodenken im Konzern beseitigen und Doppelarbeit reduzieren zu wollen. Bei dem derzeit wertvollsten Dax-Unternehmen, das zuletzt weltweit knapp 100 000 Menschen beschäftigte, solle es künftig einen klareren Fokus auf Verantwortlichkeiten geben. Morgan und Klein hatten den Vorstandsvorsitz im Oktober von dem überraschend zurückgetretenen Bill McDermott übernommen. "Wir sind jetzt vier Wochen in dem Job, und um sehr ehrlich zu sein: Diese vier Wochen fühlen sich manchmal wie zehn Jahre an", kommentierte Klein die Zeit seit der Beförderung./men/mbr/jsl
12.11.2019 Quelle: dpa
SAP sieht bis 2023 bedeutenden Spielraum für zusätzliche Ausschüttungen
NEW YORK (dpa-AFX) - Europas größter Softwarehersteller SAP erwartet auch über das Jahr 2020 hinaus gute Möglichkeiten für zusätzliche Ausschüttungen an die Aktionäre. Er sehe wegen der guten Entwicklung beim geplanten Zufluss finanzieller Mittel "ziemlich bedeutenden Spielraum" für Ausschüttungen, die über die reguläre Dividendenzahlung hinausgingen, sagte Finanzchef Luka Mucic am Dienstag auf einer Investorenveranstaltung in New York. "Wir horten kein Cash", sagte der Manager. SAP rechnet über die kommenden Jahre von 2020 bis 2023 mit einem Wachstum des Free Cashflow von jährlich im Schnitt 15 bis 25 Prozent. Im kommenden Jahr solle der freie Mittelzufluss bei rund 4,5 Milliarden Euro liegen, 2018 waren es 2,8 Milliarden. Über eventuelle Aktienrückkäufe oder Sonderdividenden werde der Konzern jährlich entscheiden, "wenn wir das Geld dazu haben", sagte Mucic. Es seien zwar auch weiter kleinere, abrundende Zukäufe möglich. Allerdings will sich SAP eher auf Wachstum aus eigener Kraft verlegen, auch um die Margen in der Cloudsparte nicht weiter zu belasten. Vergangene Woche hatten die Walldorfer angekündigt, 2020 bis zu 1,5 Milliarden Euro zusätzlich zur regulären Dividende an die Anteilseigner verteilen zu wollen über Aktienrückkäufe oder Sonderdividenden. Zur SAP-Politik gehört es, 40 Prozent des Nettogewinns als normale Dividende auszuschütten./men/he