Turbo Open End | Long | thyssenkrupp | 8,2375

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  • WKN: MC0ABL
  • ISIN: DE000MC0ABL6
  • Turbo Open End
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Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf thyssenkrupp hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

13.12.2019 Quelle: dpa
AUSBLICK 2020/Flaute: Deutsche Wirtschaft zwischen Bangen und Hoffen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der jahrelange Aufschwung in Deutschland ist vorerst beendet. Globale Handelskonflikte, die Abkühlung der Weltkonjunktur und die Brexit-Hängepartie bremsen vor allem die exportorientierte Industrie. Daran dürfte sich auch 2020 zunächst nicht viel ändern. "Es wird ein schwieriges Jahr. Dem wird sich auch Deutschland nicht entziehen können", sagt LBBW-Chefvolkswirt Uwe Burkert voraus. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen (Wirtschaftsweise) erwartet frühestens im Jahresverlauf 2020 eine Konjunkturbelebung. Es gibt aber auch Lichtblicke. BESCHÄFTIGTE: Bislang trotzt der Arbeitsmarkt der Konjunkturflaute. Zwar sorgen große Konzerne wie BASF, Thyssenkrupp oder die Deutsche Bank mit dem Abbau Tausender Stellen für Schlagzeilen. Nach Einschätzung der Wirtschaftsweisen wird die Arbeitslosenquote insgesamt 2020 aber nur geringfügig von 5 Prozent auf 5,1 Prozent steigen. Andere Ökonomen rechnen sogar mit einem leichten Rückgang. Nach wie vor suchen viele Unternehmen - vor allem kleinere und mittlere - händeringend Fachkräfte. Sie versuchen daher, Mitarbeiter auch in schwierigeren Zeiten zu halten, zum Beispiel mit Kurzarbeit. "Mit den üppig gefüllten Arbeitszeitkonten und den großzügigen Regelungen zum Kurzarbeitergeld stehen auch diesmal wirksame Instrumente bereit, die sogar in der schweren Rezession des Jahres 2009 einen Einbruch der Beschäftigung verhindert haben", argumentiert Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. VERBRAUCHER: Wegen der nach wie vor guten Lage auf dem Arbeitsmarkt bekommen die meisten Verbraucher bislang noch nicht viel von der Konjunkturflaute zu spüren. Dank der vergleichsweise niedrigen Inflation haben Beschäftigte mehr von den jüngsten Lohn- und Gehaltserhöhungen. Nach Berechnungen des WSI-Tarifarchivs der gewerkschaftsnahen Böckler-Stiftung sind die Tarifgehälter 2019 um durchschnittlich 3 Prozent gestiegen und damit erneut stärker als die Verbraucherpreise mit etwa 1,4 Prozent. Hinzu kommen die historisch niedrigen Zinsen, die die Budgets der privaten Haushalte entlasten. Daran dürfte sich auch 2020 nicht viel ändern. Ein deutlicher Anstieg der Verbraucherpreise wird nicht erwartet, ein baldiges Ende der Zinsflaute im Euroraum ist nicht in Sicht. Nach Einschätzung der Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) werden die Privathaushalte in den kommenden beiden Jahren von mehr Geld im Portemonnaie profitieren: "Die Renten werden recht kräftig steigen, Steuererleichterungen sind auf den Weg gebracht und vor allem die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für einen Großteil der Haushalte dürfte die Konsumlaune weiter steigern." Der Privatkonsum wird Ökonomen zufolge die Konjunktur in Europas größter Volkswirtschaft auch 2020 stützen. INDUSTRIE: Kräftigen Gegenwind spürt dagegen die deutsche Industrie. Internationale Handelskonflikte und die Brexit-Hängepartie belasten vor allem Unternehmen, die viel ins Ausland liefern. Der Welthandel schwächelt, verunsicherte Kunden halten sich mit Bestellungen zurück. Bei Industrieunternehmen gehen weniger Aufträge ein. Die Folge: Die Produktion muss heruntergefahren werden. Der Industrieverband BDI rechnet damit, dass die Industrieproduktion in Deutschland 2019 um insgesamt vier Prozent schrumpft. Die Flaute trifft vor allem exportorientierte Schlüsselbranchen wie den Auto- und Maschinenbau sowie die Elektro- und Chemieindustrie. Stefan Kooths vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel sieht aber erste Anzeichen für eine Aufhellung: "Der Abwärtssog wird schwächer, im Auslandsgeschäft ist sogar schon eine leichte Aufwärtstendenz erkennbar." Die Flaute hinterlässt allerdings erste Spuren, auch in anderen Branchen. So erwartet die Wirtschaftsauskunftei Creditreform erstmals seit dem Krisenjahr 2009 im nächsten Jahr insgesamt wieder einen Anstieg der Firmenpleiten. "Die konjunkturelle Abschwächung in Deutschland macht sich zunehmend in der Insolvenzstatistik bemerkbar", stellte Creditreform-Hauptgeschäftsführer Volker Ulbricht kürzlich fest. Für 2020 rechnet er mit 19 800 Firmenpleiten nach geschätzt 19 400 in diesem Jahr. BANKEN: Die Abkühlung der Konjunktur könnte die von Niedrigzinsen gebeutelten Kreditinstitute vor zusätzliche Probleme stellen. Sie müssen möglicherweise mehr Geld beiseitelegen für den Fall, dass Kunden ihre Kredite nicht mehr bedienen können. Bayerns Sparkassenpräsident Ulrich Netzer warnte jüngst, dass mit der Konjunkturabschwächung voraussichtlich die notleidenden Kredite bei den kommunalen Geldinstituten zunehmen könnten. Er sehe in Bayern noch keine Sparkasse mit roten Zahlen. "Aber die nachlassende Konjunktur ist eine weitere Zutat für einen bitteren Cocktail." Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank erhöhen Zinstief und Konjunkturschwäche die Risiken für das heimische Finanzsystem. "Die Verwundbarkeit hat zugenommen", sagte Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch./mar/DP/zb --- Von Friederike Marx, dpa ---
12.12.2019 Quelle: dpa
ROUNDUP: Millionenbußen gegen Stahl-Hersteller wegen Preisabsprachen
BONN (dpa-AFX) - Wegen unrechtmäßiger Preisabsprachen bei sogenannten Quartoblechen hat das Bundeskartellamt Millionenbußen gegen mehrere Stahlhersteller verhängt. Quartobleche kommen unter anderem beim Bau von Brücken, Schiffen oder Pipelines, aber auch im allgemeinen Maschinenbau zum Einsatz. Man fordere insgesamt rund 646 Millionen Euro von den Unternehmen, teilten die Bonner Kartellwächter am Donnerstag mit. Betroffen sind neben Thyssenkrupp auch die Hersteller Voestalpine und Ilsenburger Grobblech. Zwischen 2002 und 2016 sollen die Unternehmen sich regelmäßig über die Höhe von Aufpreisen und Zuschlägen abgestimmt haben, die nach Angaben des Kartellamts bis zu 25 Prozent des Gesamtpreises ausmachen können. Hintergrund der Absprachen war es, mit den Kunden lediglich über den Basispreis - nicht jedoch über die abgestimmten Aufpreise und Zuschläge - zu verhandeln. Die Unternehmen hätten die Vorwürfe eingeräumt, was bei der Höhe der Bußgelder berücksichtigt worden sei, teilte die Behörde weiter mit. Den ebenfalls involvierten Dillinger Hüttenwerken sei die Buße sogar insgesamt erlassen worden, weil sie als erstes Unternehmen kooperiert hätten. Es ist prinzipiell möglich, gegen die Bußgelder Einspruch einzulegen. Voestalpine und Thyssenkrupp teilten bereits mit, das Bußgeld zahlen zu wollen. Der Essener Stahlriese hatte bereits laut der im November veröffentlichten Bilanz 370 Millionen Euro für die erwartete Strafe zurückgelegt. Diese Summe entspreche dem nun verhängten Bußgeld, sagte ein Sprecher der dpa./swe/DP/jha