Optionsschein | Put | BMW | 72,50 | 18.03.20

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  • WKN: MC08BE
  • ISIN: DE000MC08BE9
  • Optionsschein
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Basiswert

73,10 EUR

-0,14 % 20.11.2019 22:26:05

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Put auf BMW hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Aktien-Kurs und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
17.05.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

19.11.2019 Quelle: dpa
Kalifornien macht im Grenzwertstreit Druck auf Autohersteller
SACRAMENTO (dpa-AFX) - Kalifornien macht im Streit mit US-Präsident Donald Trump um Abgasvorschriften für Autos Druck auf die Industrie. Ab dem 1. Januar 2020 will die Verwaltung nur noch Autos der fünf Hersteller kaufen, die sich auf die strengeren kalifornischen Regeln verpflichtet haben, darunter BMW, Audi und VW. Wie am Dienstag aus Industriekreisen zu erfahren war, dürften die deutschen Hersteller davon aber nur in geringem Maß profitieren. Kalifornien wolle mit seiner Kaufkraft die Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen unterstützen, hatte das Gouverneursamt jüngst erklärt. "Autohersteller, die sich entschieden haben, auf der falschen Seite der Geschichte zu stehen, werden die kalifornische Kaufkraft verlieren." Dies dürfte in Richtung der Hersteller zielen, die sich Medienberichten zufolge auf die Seite Trumps gestellt haben. Deutschen Industriekreisen zufolge geht es nur um eine begrenzte Menge an Autos pro Jahr. Insbesondere die deutschen Hersteller, die sich auf die Seite Kaliforniens gestellt haben, würden mit ihren Portfolios kaum profitieren. Der Konflikt zwischen Kalifornien, das als Vorreiter beim Klimaschutz gilt, und Washington läuft seit der Präsidentschaft Trumps. Dieser will eine unter der Regierung von Vorgänger Barack Obama beschlossene Verschärfung der Abgasregeln für Autos zurückdrehen. Bislang kann Kalifornien wegen eines Sonderrechts strengere Vorschriften als auf Bundesebene erlassen. Der Bundesstaat will für den Erhalt dieses Privilegs notfalls bis zum Obersten Gerichtshof gehen. Da Kaliforniens Regeln 13 andere Bundesstaaten folgen, stellen sie ein Gegengewicht zu Trumps Linie dar. BMW, Volkswagen und Audi äußerten sich am Dienstag nicht zur aktuellen Entwicklung. Auch Daimler wollte weder die Entwicklung kommentieren noch eine Aussage dazu treffen, ob man die neuen Bedingungen der kalifornischen Regierung erfüllt. Die Hersteller sind in Gefahr, zwischen die Fronten zu geraten. Denn auch die US-Regierung macht Druck. So hat das Justizministerium Untersuchungen eingeleitet, ob die Vereinbarung der Hersteller mit Kalifornien Kartellrecht verletzt haben könnte./ruc/DP/nas
18.11.2019 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS 2: Missmut nach vorsichtigeren VW-Zielen im ganzen Autosektor
(neu: Schlusskurse, Dämpfer für Zollstreit-Hoffnung) FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein vorsichtigerer Blick von Volkswagen (VW) auf die Geschäfte im kommenden Jahr hat am Montag die Anleger im Autosektor verstimmt. Am Morgen noch wenig verändert in den Handel gestartet, kamen die Vorzugsaktien des Wolfsburger Autobauers am Dax-Ende unter Druck. Der Grund: Wegen der schwachen Branchenlage hatte sich VW zögerlicher zu den 2017 gesteckten Mittelfristzielen geäußert. Am Ende betrug das Minus 4,1 Prozent auf 175,94 Euro, was den tiefsten Stand seit zwei Wochen bedeutete. Statt um bislang 25 Prozent soll der Umsatz 2020 laut Finanzchef Frank Witter nun nur noch um mindestens 20 Prozent über dem Wert aus dem Jahr 2016 liegen, das die Wolfsburger 2017 als Basisjahr für ihre mittelfristige Planung genommen hatten. Ausgehend vom geringeren Umsatzwachstum zeichnet sich in den neuesten Planungen ab, dass im kommenden Jahr auch weniger Gewinn übrigbleiben wird als zuvor gedacht. Erste Analysten sahen darin am Montag jedoch keine alarmierende Nachricht. UBS-Experte Patrick Hummel stellte der schwächeren Umsatzprognose die zugleich beibehaltenen Margen- und Barmittelziele gegenüber. Gerade der Barmittelfluss - ein Hauptgrund für seine Definition von VW als "Top Pick" in der Branche - werde am Markt nicht ausreichend wertgeschätzt, betonte er und hielt seine Kaufempfehlung aufrecht. Die VW-Aktien gaben mit ihrem Kursrutsch am Montag auch die Richtung im ganzen Autosektor vor, der als Schlusslicht in der europäischen Sektorwertung um mehr als zwei Prozent absackte. Die Verluste kommen nach jüngster Stärke: sowohl die Papiere der Wolfsburger als auch der ganze Sektor waren seit Anfang Oktober dank der Hoffnung auf eine Einigung im US-chinesischen Zollstreit stark gestiegen. Konkretes sucht man in dieser Hinsicht aber weiter vergebens. Eher noch kamen am Montag die Sorge auf, dass China für eine Entscheidung womöglich doch noch die US-Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr oder Klarheit über ein drohendes Amtsenthebungsverfahren für den US-Präsidenten Donald Trump abwarten könnte. Die gekappten VW-Ziele trugen laut Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Comdirect Bank zu Umschichtungen der Anleger von zyklischen und defensive Branchen bei. Darunter litten im Dax auch BMW und Daimler mit Abgaben von 0,9 respektive 1,8 Prozent. Stärkere Kursverluste gab es an der Börse auch bei Autozulieferwerten - zum Beispiel bei Continental oder Schaeffler mit Abgaben von bis zu 4 Prozent. Leoni waren hier mit einer Erholung um 3,4 Prozent eine positive Sektor-Ausnahme. Sie waren der Sektorrally seit Oktober aber auch nicht gefolgt./tih/ck/he