Optionsschein | Call | Siemens | 94,00 | 18.03.20

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  • WKN: MC087S
  • ISIN: DE000MC087S2
  • Optionsschein

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Siemens hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 10.12.2019 11:55:51 Quelle: dpa
ROUNDUP: Maschinenbauer sehen bislang wenig Licht am Ende des Tunnels
FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutschlands Maschinenbauer stellen sich auf anhaltenden Gegenwind im kommenden Jahr ein. Der Branchenverband VDMA bekräftigte am Dienstag seine Prognose, wonach die Produktion auch 2020 bereinigt um Preiserhöhungen (real) um zwei Prozent schrumpfen dürfte. Die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie leidet unter der Abkühlung Weltkonjunktur, globalen Handelsstreitigkeiten, sowie dem Strukturwandel in der Autoindustrie. "Diese drei Entwicklungen waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass Auftragseingänge und Produktion im Jahr 2019 deutlich unter das Vorjahresniveau gerutscht sind", sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker in Frankfurt. In den ersten zehn Monaten sank die Produktion um real 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die Bestellungen gingen um 9 Prozent zurück. "Unsere Industrie steckt nicht in einer Krise, aber viele unserer Kunden sind verunsichert und verschieben oder stoppen derzeit ihre Investitionen", erläuterte Welcker. Die Branche werde 2019 daher voraussichtlich mit einem Produktionsminus von 2 Prozent auf rund 218 Milliarden Euro abschließen nach zwei Wachstumsjahren in Folge. "Wir sind aber weit entfernt von irgendeiner Art von Weltuntergangsstimmung", betonte der Verbandspräsident. Zwar sieht der VDMA leichte Anzeichen einer Besserung. Doch "die aktuell zu beobachtende konjunkturelle Entspannung in Deutschland und auf wichtigen Auslandsmärkten ist nicht viel mehr als ein Ende des Abwärtsprozesses", sagte Welcker. Die Branche hoffe zwar auf einen leichten Aufschwung und eine Belebung der Nachfrage. Für eine Entwarnung sei es aber zu früh, "denn die weltwirtschaftliche Entwicklung wird nach wie vor durch ein hohes Maß an Unsicherheit belastet". Bis sich ein möglicher Anstieg der Nachfrage in der Produktion niederschlage, dauere es ohnehin eine Weile. Bei den Beschäftigten ist die Flaute bislang nicht angekommen - im Gegenteil. Im September stieg die Zahl der Mitarbeiter in Firmen mit mehr als 50 Beschäftigten um 10 000. Die mittelständisch geprägte Branche ist den Angaben zufolge weiterhin größter industrieller Arbeitgeber in Deutschland mit mehr als einer Million Mitarbeitern. Damit dürfte vorerst allerdings der Höchststand erreicht sein, sagte Welcker. Jetzt werde es darum gehen, "die bestehende Mannschaft an Bord zu halten". Mit einem radikalen Stellenabbau rechnet Welcker aber nicht. Der VDMA-Präsident forderte, jetzt Regeln für die Kurzarbeit zu beschließen, die den Betrieben bereits in der Krise 2008/09 geholfen hätten. Notwendig sei unter anderem eine Ausweitung der Kurzarbeit auf 24 Monate. Den Angaben zufolge waren im Mai erst 6400 Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen, im September seien es bereits 14 500 gewesen. Kritik übte Welcker an der Klimapolitik der großen Koalition. Es handele sich um ein Sammelsurium von Einzelmaßnahmen, die nicht zusammen passten./mar/DP/jha
Heute 10.12.2019 10:07:18 Quelle: dpa
Maschinenbauer rechnen mit anhaltendem Gegenwind
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem schwachen Jahr 2019 rechnen die deutschen Maschinenbauer mit einer Fortsetzung der Flaute. Der Branchenverband VDMA bekräftigte am Dienstag seine Prognose, wonach die Produktion auch im kommenden Jahr bereinigt um Preiserhöhungen (real) um zwei Prozent schrumpfen dürfte. Die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie leidet unter der Abkühlung Weltkonjunktur, globalen Handelsstreitigkeiten sowie dem Strukturwandel in der Autoindustrie. "Diese drei Entwicklungen waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass Auftragseingänge und Produktion im Jahr 2019 deutlich unter das Vorjahresniveau gerutscht sind", sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker in Frankfurt. In den ersten zehn Monaten sank die Produktion um real 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die Bestellungen gingen um 9 Prozent zurück. "Unsere Industrie steckt nicht in einer Krise, aber viele unserer Kunden sind verunsichert und verschieben oder stoppen derzeit ihre Investitionen", erläuterte Welcker. Die Branche werde 2019 daher voraussichtlich mit einem Produktionsminus von 2 Prozent auf rund 218 Milliarden Euro abschließen. Eine schnelle Besserung sei nicht in Sicht. "Die aktuell zu beobachtende konjunkturelle Entspannung in Deutschland und auf wichtigen Auslandsmärkten ist nicht viel mehr als ein Ende des Abwärtsprozesses", sagte Welcker. Für eine Entwarnung sei es zu früh, "denn die weltwirtschaftliche Entwicklung wird nach wie vor durch ein hohes Maß an Unsicherheit belastet"./mar/DP/jha
09.12.2019 Quelle: dpa
IPO/ROUNDUP 2/Studie: 2019 schlechtestes Jahr für Börsengänge seit Finanzkrise
(neu: weitere Details) FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Jahr 2019 war laut einer Studie das schwächste Jahr für Börsengänge in Deutschland seit der globalen Finanzkrise. Verunsichert von Brexit, Handelskonflikten und Ängsten vor einer Rezession legten nur drei Unternehmen einen Börsengang im streng regulierten Segment Prime Standard hin - ein Tief seit der Finanzkrise 2009. Zugleich sei der Wert der neu ausgegebenen Aktien um fast 70 Prozent auf 3,6 Milliarden gefallen, zeigt eine Studie der Hamburger Beratungsfirma Kirchhoff Consult. 2018 hatte sie noch 16 Börsengänge mit 11,6 Milliarden Euro Emissionsvolumen gezählt. "Die wirtschaftspolitischen Unsicherheiten wogen für viele Börsen-Kandidaten schwerer als die sehr gute Entwicklung am Aktienmarkt", erklärte Firmenchef Klaus Rainer Kirchhoff. So liegt der Dax seit Jahresbeginn rund 25 Prozent im Plus - eigentlich ein sehr gutes Umfeld. Doch starke Kursschwankungen, die schwache Aktienentwicklung bei Börsenneulingen wie dem US-Fahrdienst Uber und der abgesagte Börsengang des Büroanbieters WeWork hätten Investoren aufgeschreckt, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Papier. Das verdarb die Stimmung, viele Unternehmen verschoben ihre Pläne. Zu den wenigen Lichtblicken in Deutschland zählte der Börsengang des schwäbischen Softwareunternehmens Teamviewer, mit einem Volumen von rund zwei Milliarden Euro der größte Tech-Börsengang seit dem Jahr 2000. Ebenfalls im Prime Standard legte die Volkswagen-Lkw-Tochter Traton ein milliardenschweres Börsendebüt hin. Wesentlich kleiner fiel der Gang des Modehändlers Global Fashion Group aufs Parkett aus. Im Segment Scale der Deutschen Börse für Start-ups, das 2017 verheißungsvoll gestartet war, gab es gar keinen Börsengang. Der Prime Standard der Deutschen Börse ist das Segment mit den höchsten Transparenzpflichten für Firmen. Eine Aufnahme ist Voraussetzung, um in Dax-Indizes wie Dax oder MDax notiert zu werden. Für das kommende Jahr ist Kirchhoff aber optimistischer. "Die weiter lockere Geldpolitik der Notenbanken und die zunehmend positiven Signale im Handelsstreit stimmen uns aber zuversichtlich, dass 2020 wieder mehr Unternehmen an die Börse gehen werden." Die Pipeline mit neuen Kandidaten sei gut gefüllt. Zu potenziellen Milliarden-Börsengängen zählten die Aufzugssparte von Thyssenkrupp und die Energiesparte von Siemens, die im September 2020 aufs Parkett gehen soll. Ebenfalls im zweiten Halbjahr will Wintershall DEA, die ehemalige Öl- und Gastochter von BASF, an die Börse. Auch der schwäbische Wohnmobile-Hersteller Hymer sei ein Kandidat. "Wir erwarten eine deutliche Erholung am Markt für Börsengänge und rechnen mit mindestens zehn Neuemissionen im Prime Standard", sagte Kirchhoff-Vorstand Jens Hecht. Nachdem viele Firmen ihre Börsenpläne abgesagt oder verschoben hätten, dürften einige dieser Unternehmen 2020 in einem stabileren Umfeld einen neuen Anlauf nehmen. So hatte etwa die bayerische Tech-Firma Congatec ihre Börsenpläne vertagt. Das Jahr 2018 war am kleinen deutschen Markt für Börsengänge das beste Jahr seit dem Tech-Boom 2000 gewesen. Schwergewichte wie die Siemens-Medizintechnik-Sparte Healthineers, die Deutsche-Bank-Fondstocher DWS und der Bremsenhersteller Knorr-Bremse schafften milliardenschwere Erstnotierungen. Viele Unternehmen hierzulande scheuen Börsengänge. Sie finanzieren sich traditionell lieber über Kredite ihrer Hausbanken oder geben Anleihen heraus./als/DP/stw