Optionsschein | Call | Volkswagen Vz. | 147,50 | 18.03.20

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  • WKN: MC07Y0
  • ISIN: DE000MC07Y07
  • Optionsschein
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Basiswert

114,61 EUR

-0,60 % 08.04.2020 11:12:18

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Produktbeschreibung

Mit dem Optionsschein Call auf Volkswagen Vz. hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust.

Der Basispreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der zugrunde liegenden Aktie am Ausübungstag.

Bei Optionsscheinen sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 08.04.2020 08:08:28 Quelle: dpa
ROUNDUP: Entscheidung über Betrugsprozess gegen Ex-VW-Chef Winterkorn offen
BRAUNSCHWEIG (dpa-AFX) - Der Betrugsvorwurf gegen Ex-VW-Chef Martin Winterkorn steckt in 692 Seiten Anklageschrift. Ihren Tatverdacht im Dieselskandal beschreiben die Ermittler auf weiteren rund 75 000 Seiten, die 300 Aktenbände füllen. Die Frage aber, ob der Inhalt für einen Prozess gegen den einst bestbezahlten Top-Manager Deutschlands reicht, ist auch zwölf Monate nach Anklageerhebung ungeklärt. Der Abschluss des Zwischenverfahrens am Landgericht Braunschweig ist nicht absehbar, wie eine Sprecherin sagte. Seit einem Jahr gilt der 72-jährige Winterkorn damit als Angeschuldigter in der Dieselaffäre. Am 15. April 2019 hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig den "Teilabschluss ihrer Ermittlungen" verkündet und Anklage gegen ihn und vier weitere Führungskräfte des Konzerns erhoben. Neben einem besonders schweren Fall des Betruges zählten die Ermittler auch Untreue, Steuerhinterziehung und mittelbare Falschbeurkundung auf. Tatzeitraum: 2006 bis 2015. Ob sich Winterkorn den Vorwürfen, die er stets bestritten hat, in einem öffentlichen Verfahren stellen muss, bleibt offen. Im September 2015 hatte VW auf Druck von US-Umweltbehörden eingeräumt, in großem Stil bei Abgastests betrogen zu haben. Durch sogenannte Abschalteinrichtungen ("Defeat Devices") wurden die Stickoxid-Messwerte auf dem Prüfstand nach unten frisiert. Kurz nach dem Auffliegen fegte der Skandal den Vorstandschef aus dem Amt. Weltweit betraf die Affäre laut damaligen Unternehmensangaben rund elf Millionen Dieselautos. Mehr als 30 Milliarden Euro an Rechtskosten verbuchte der Konzern bereits. Ein Ende der juristischen Aufarbeitung von "Dieselgate" ist weiter nicht in Sicht. In Braunschweig prüft eine Wirtschaftsstrafkammer aus drei Richtern, ob ein hinreichender Tatverdacht gegen Winterkorn und vier frühere Mitstreiter besteht. Allerdings handele es sich allein bei diesem Teilverfahren um einen der bisher umfangreichsten Vorgänge am Landgericht, begründete die Sprecherin die Dauer. Auch ohne die aktuellen Verzögerungen durch die Corona-Krise hatten Beobachter nicht mit einem Prozessbeginn vor dem ersten Quartal 2020 gerechnet. Von Beginn an gab es Kritik an den Ermittlern. So rügte Winterkorns Anwalt Felix Dörr noch am Tag der Anklage eine fehlende Gelegenheit, sich zum Inhalt der Akten und den erhobenen Vorwürfen zu äußern. "Die Verteidigung wird sich auf diese "Gangart" der Staatsanwaltschaft einstellen", betonte Dörr damals in einer Erklärung. Später sorgten mehrfach durchgestochene Akteninfos aus dem eigentlich nicht-öffentlichen Verfahren für Verärgerung. Denn daraus ergaben sich Berichte über Zweifel des Gerichts an der Argumentation der Ermittler. Demnach sollen die Richter weitere Erläuterungen von den Strafverfolgern eingefordert und ein zusätzliches Sachverständigen-Gutachten beauftragt haben. Zuletzt wurde im Februar eine Dienstaufsichtsbeschwerde des zuständigen Richters gegen die Staatsanwaltschaft bekannt. Dabei blieb der Grund aber unklar. Eine Verhaftung wie beim früheren Audi-Chef Rupert Stadler blieb Winterkorn bisher erspart. Die Ermittler sahen eine Fluchtgefahr auch angesichts des internationalen Haftbefehls der USA vom Mai 2018 nicht gegeben. Dort werden ihm Verschwörung zum Verstoß gegen Umweltgesetze und Täuschung der Behörden vorgeworfen. In Deutschland muss sich Winterkorn weiterhin zusätzlich wegen mutmaßlicher Marktmanipulation verantworten. Er soll laut Staatsanwaltschaft Anleger vor dem öffentlichen Bekanntwerden des Skandals zu spät über die drohenden finanziellen Folgen informiert haben. In diesem Punkt sind neben ihm auch der aktuelle Konzernchef Herbert Diess, früher VW-Markenchef, sowie der heutige Aufsichtsratsvorsitzende und ehemalige Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch angeklagt./bch/DP/fba
07.04.2020 Quelle: dpa
VIRUS/Unternehmensberater: 'Pandemie überrollt Autoindustrie'
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Unternehmensberatung Bain sieht die Autoindustrie "in ihrer wahrscheinlich schwersten Krise überhaupt". Ohne staatliche Gegenmaßnahmen werde die weltweite Nachfrage dieses Jahr um 29 Prozent einbrechen, die Gewinne der Autoindustrie könnten um 70 bis 90 Prozent fallen - höhere Rabatte noch nicht mitgerechnet. Bain-Partner Klaus Stricker sagte am Dienstag in München: "Die Regierungen sollten diese Schlüsselindustrie in Deutschland und Europa umfassend unterstützen, um die Liquidität der Unternehmen zu sichern - insbesondere im Zuliefer- und Händlerbereich." Der weltweite Absatz dürfte im April um zwei Drittel einbrechen und sich dann nur ganz langsam wieder erholen. In China gebe es schon erste Erholungstendenzen, im Gesamtjahr dürften dort 25 Prozent weniger Autos verkauft werden. "Deutlich stärker trifft die Corona-Rezession hingegen Europa. Mit 11 Millionen verkauften Pkw wird für 2020 ein Minus von 30 Prozent erwartet", heißt es in der Studie. In Nordamerika dürfte der Absatz um ein Drittel einbrechen. Insgesamt würden die Automobilhersteller weltweit nur noch 64 Millionen Autos verkaufen, so die Bain-Prognose. Die Krise könnte Unternehmen Chancen bieten, durch Übernahmen wichtige Zukunftskompetenzen aufbauen. Vor allem aber müssten sie sparen, Kurzarbeit fahren, Effizienzprogramme beschleunigen, Modellvarianten, Antriebe, Ausstattungen, Investitionen und die Verschiebung von Fahrzeugprojekten prüfen. Notwendig sei aber auch, Kaufanreize für Kunden zu schaffen, auch mit staatlicher Hilfe, sowie das Händlernetz zu stabilisieren und den Online-Verkauf auszubauen./rol/DP/jha