Discount-Zertifikat | EURO STOXX 50 ® | 3.150,00 | 21.02.20

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  • WKN: MC06RK
  • ISIN: DE000MC06RK6
  • Discount-Zertifikat
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21.02.2020 09:00:00

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Basiswert

- Pkt.

- 01.04.2020 23:18:08

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf EURO STOXX 50 ®, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Index-Stand, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung des zugrunde liegenden Index und basieren auf einem steigenden Index-Stand.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

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Nachrichten und Analysen

01.04.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Sehr schwach - Sorgen vor weiterer Talfahrt
FRANKFURT (dpa-AFX) - Aus Angst vor den Folgen der Corona-Pandemie sind die Anleger am Mittwoch am deutschen Aktienmarkt erneut in Deckung gegangen. Der Leitindex Dax büßte 3,94 Prozent auf 9544,75 Punkte ein. Noch am Dienstag hatte er es zwischenzeitlich wieder geschafft, die Hürde von 10 000 Punkten zu überwinden. Der MDax beendete den Handel zur Wochenmitte mit einem Abschlag von 2,89 Prozent auf 20 432,30 Punkte. Die Beruhigung und leichte Börsenerholung der vergangenen Handelstage könnte die Ruhe vor dem zweiten Sturm gewesen sein, kommentierte Marktexperte Milan Cutkovic von AxiTrader. "Während die Hoffnungen zunehmen, dass Europa bald den Höhepunkt der Pandemie erreichen könnte und Chinas Wirtschaft bereits schon wieder erste Signale der Erholung sendet, breitet sich das Coronavirus in den USA weiterhin rasant aus." Nach Einschätzung des Experten brauche es nicht viel an negativen Nachrichten, damit Anleger wieder in den Panik-Modus schalten. Auch CMC-Marktexperte Jochen Stanzl sieht bereits den möglichen Beginn einer zweiten Korrekturwelle. Dafür spreche die bessere Entwicklung defensiver Branchen, wie etwa die der Versorger. "Beim deutschen Aktienindex geht es jetzt um die untere Begrenzung der Seitwärtsspanne der vergangenen Tage, die bei 9438 Punkten verläuft", schrieb Stanzl. Wenn diese Unterstützung falle, dürften die Schwankungen wieder heftiger werden. Kräftige Verluste gab es auch europaweit an den Börsen und auch in den USA. Der EuroStoxx 50 verlor 3,83 Prozent auf 2680,30 Punkte und auch in Paris und London sah die Lage nicht besser aus. An der Wall Street büßte zudem der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa 3,4 Prozent ein. Angesichts der Virus-Krise setzten hierzulande weitere Unternehmen ihre Jahresprognosen aus. Zu diesen gehört auch der weltgrößte Rückversicherer Munich Re, dessen Aktie knapp 5 Prozent einbüßte. Das Unternehmen stoppte außerdem ein laufendes Aktienrückkaufprogramm - wie auch der Sportartikelhersteller Adidas. Allerdings hatte das Management schon Mitte März die diesjährige Tranche des Programms vorübergehend ausgesetzt - unmittelbar nach Beginn der Einzelhandelsschließungen in Europa und Nordamerika. Die Aktie verlor daraufhin knapp drei Prozent. Noch größere Enttäuschung verursachten die erst vor rund vier Wochen ausgegebenen und nun wieder einkassierten Jahresziele von Continental. Die Aktie des Autozulieferers und Reifenherstellers brach um fast 8 Prozent ein. Es sei derzeit nicht abzuschätzen, wann ein neuer Ausblick gegeben werden könne, hieß es. Größter Dax-Verlierer war allerdings, wie so oft in den vergangenen Wochen, der Triebwerksbauer MTU mit einem Abschlag von rund 10 Prozent. Seit Beginn des Corona-Crashs an den Märkten ist das Papier um mehr als 50 Prozent eingebrochen. Die Lufthansa-Aktie erreichte mit minus 6,5 Prozent bei etwas über 8 Euro erneut ein Krisentief. Airbus büßten im MDax 12 Prozent auf 52,30 Euro ein. Im Februar war der Kurs noch in Richtung 140 Euro gestiegen. Der zivile Luftverkehr ist vom nahezu weltweiten Shutdown besonders betroffen. Im MDax ging es zudem für die Anteile von Osram um knapp 5 Prozent auf 30,90 Euro abwärts, obwohl der österreichische Sensorenhersteller AMS seine Kapitalerhöhung zur Übernahme des Beleuchtungsspezialisten abgeschlossen hat. Da die Aufnahme frischer Barmittel recht holprig verlief, gibt es nach wie vor Zweifel am Erfolg der Übernahme und dem Angebotspreis von 41 Euro je Osram-Aktie. Als einer der wenigen Krisengewinner sprangen die Aktien des Kochboxen-Lieferanten Hellofresh zeitweise auf ein Rekordhoch von 32,94 Euro, bevor Gewinnmitnahmen zu einem Kursabschlag von letztlich etwas mehr als 3 Prozent führten und die Aktie knapp unter 30 Euro schloss. Im SDax schossen Shop Apotheke um mehr als 17 Prozent an die Indexspitze. Unter den Nebenwerten sackte die Aktie des Industriedienstleisters Bilfinger um knapp 15 Prozent ab. Dem Unternehmen macht neben der Virus-Krise auch der zeitgleiche Ölpreisverfall zu schaffen. Das Management strich daher nicht nur seine Jahresziele, sondern will auch den Dividendenvorschlag "überdenken". Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,47 Prozent am Vortag auf minus 0,48 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,08 Prozent auf 145,25 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,08 Prozent auf 172,47 Zähler zu. Ein Euro kostete zum europäischen Börsenschluss 1,0932 Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0936 (Dienstag 1,0956) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9144 (0,9127) Euro./ck/he --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
01.04.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Kurse auf Talfahrt - Experten sehen zweite Verlustwelle
FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt sind Anleger zur Wochenmitte aus Angst vor den Folgen der Covid-19-Pandemie erneut in Deckung gegangen. Der Leitindex Dax notierte am Nachmittag bei 9527,25 Punkten und damit mehr als vier Prozent im Minus. Noch am Dienstag hatte er es zwischenzeitlich über die Marke von 10 000 Punkten geschafft. Der MDax büßte am Mittwoch rund dreieinhalb Prozent ein und stand damit bei 20 310,59 Punkten. Der EuroStoxx 50 verlor fast vier Prozent. "Die Konsolidierung der vergangenen Woche könnte die Ruhe vor dem zweiten Sturm an der Börse gewesen sein", kommentierte Marktexperte Milan Cutkovic von AxiTrader das Geschehen. "Während die Hoffnungen zunehmen, dass Europa bald den Höhepunkt der Pandemie erreichen könnte und Chinas Wirtschaft bereits schon wieder erste Signale der Erholung sendet, breitet sich das Coronavirus in den USA weiterhin rasant aus." Nach Einschätzung des Experten brauche es nicht viel an negativen Nachrichten, damit Anleger wieder in den Panik-Modus schalten würden. Auch CMC-Marktexperte Jochen Stanzl sieht bereits einen möglichen Beginn einer zweiten Korrekturwelle. Dafür spreche die bessere Entwicklung bei defensiven Branchen, wie etwa den Versorgern. "Beim deutschen Aktienindex geht es jetzt um die untere Begrenzung der Seitwärtsspanne der vergangenen Tage, die bei 9438 Punkten verläuft", schrieb Stanzl. "Fällt diese Unterstützung, dürfte die Volatilität wieder zunehmen." Wegen der Virus-Krise sind in Deutschland erneut eine Reihe von Unternehmen unter anderem bei ihren Ausblicken auf die Bremse getreten. So etwa der Rückversicherer Munich Re, bei dem vor allem der Ausfall und die Verschiebung von Großveranstaltungen im ersten Quartal für hohe Schäden sorgen. Das Unternehmen stoppte auch ein laufendes Aktienrückkaufprogramm. Die Aktie gab am Nachmittag um gut fünf Prozent nach. Auch Adidas legt sein bereits gestartetes Aktienrückkaufprogramm auf Eis. Allerdings hatte das Management bereits Mitte März die diesjährige Tranche des Programms vorübergehend ausgesetzt - unmittelbar nach Beginn der Einzelhandelsschließungen in Europa und Nordamerika. Nun habe der Vorstand beschlossen, den Rückkauf für den Rest des Jahres formell zu stoppen, hieß es. Die Aktie büßte knapp drei Prozent ein. Mit noch mehr Enttäuschung reagierten Anleger auf die einkassierten Jahresziele von Continental. Die Aktie gab zuletzt um fast sechs Prozent nach. Es sei derzeit nicht abzuschätzen, wann ein neuer Ausblick gegeben werden kann, hieß es von dem Autozulieferer und Reifenhersteller. Dabei war die Prognose keine vier Wochen alt. Größter Dax-Verlierer war allerdings, wie so oft in den vergangenen Wochen, der Triebwerksbauer MTU mit einem Minus von über neun Prozent. Seit Beginn des Corona-Crashs an den Märkten ist das Papier um mehr als 50 Prozent eingebrochen. Der zivile Luftverkehr ist vom nahezu weltweiten Shutdown besonders betroffen. Der österreichische Sensorspezialist AMS hat eine Kapitalerhöhung zur Übernahme von Osram abgeschlossen. Im MDax wurden die Aktien des deutschen Lichtkonzerns dennoch abgestraft, weil es mit Blick auf den Erfolg der Übernahme immer noch Zweifler gibt. Mit einem Minus von fast 5 Prozent lagen die Papiere rund 25 Prozent unter dem Angebotspreis von 41 Euro. Letztendlich musste aber auch hier, bei den mittelgroßen Werten, erneut Airbus als einer der größten Krisenverlierer die meisten Federn lassen. Diesmal ging es für den Luftfahrt- und Rüstungskonzern um über 11 Prozent auf 52,95 Euro bergab. Ende Januar war das Papier noch nahe an einen Preis von 140 Euro herangerückt. Unter den Nebenwerten kam es überdies beim Industriedienstleister Bilfinger zu einer weiteren Streichung der Jahresziele. Die Aktie sackte zuletzt um mehr als 12 Prozent ab und war somit größter Verlierer im SDax. Dem Unternehmen macht neben der Virus-Krise auch der zeitgleiche Ölpreisverfall zu schaffen. Das Management will daher auch den Dividendenvorschlag "überdenken". Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,47 Prozent am Vortag auf minus 0,48 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,08 Prozent auf 145,25 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,24 Prozent auf 173,01 Zähler zu. Der Euro kostete am Nachmittag 1,0924 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,0956 Dollar festgesetzt./kro/mis --- Von Karolin Rothbart, dpa-AFX ---
01.04.2020 Quelle: dpa
Aktien Europa: Sorgen um Corona-Effekte in USA bremsen Erholung
PARIS/LONDON/MAILAND (dpa-AFX) - Die jüngste Erholung an Europas Börsen hat am Mittwoch ein vorerst abruptes Ende gefunden. Im Sog einer schwachen Wall Street und negativen Vorgaben von den asiatischen Handelsplätzen startete der EuroStoxx 50 mit Abschlägen in den neuen Monat. Gegen Mittag stand der europäische Leitindex mit 2,92 Prozent im Minus bei 2705,60 Punkten. Auch die Börsen in Paris und London verbuchten ähnlich hohe Abschläge. Den Anlegern bereitet vor allem die Zuspitzung der Pandemie in den USA große Sorgen. Noch am Vortag hatten Signale der WHO, die eine Stabilisierung der Corona-Lage in Europa erwartet, für Aufschläge gesorgt. Das erste Quartal war insgesamt jedoch kein Gutes für den EuroStoxx 50: Mit rund 25 Prozent Abschlag war es das schwächste Quartal seit 2002. Die US-Regierung rechnet trotz der inzwischen getroffenen Maßnahmen mit 100 000 bis 240 000 Toten im Land durch das Corona-Virus. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstagabend erklärt, dass die kommenden zwei bis drei Wochen "zu den schwierigsten gehören, die wir in diesem Land jemals hatten". Dies dürfte sich nach Einschätzung von Experten auch an den Aktienmärkten niederschlagen: "Die vor den Anlegern liegende Phase der Unsicherheit nicht nur über die humanitären, sondern auch über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die größte Volkswirtschaft dürfte die Stimmung an den Börsen weltweit weiter belasten", schrieb Milan Cutkovic von Axitrader. Während die chinesische Wirtschaft im März ihr Stimmungstief hinter sich ließ, machen die Daten aus den USA den Experten derzeit Kopfzerbrechen. Die am frühen Nachmittag anstehenden Einkaufsmanagerindizes und die ADP-Arbeitsmarktzahlen dürften zeigen, wie stark die Folgen der Pandemie inzwischen auf die US-Wirtschaft durchgeschlagen sind. Auch in Japan und Europa hat sich die Stimmung in der Industrie durch die Corona-Krise im März stark eingetrübt. Das Marktforschungsinstitut Markit sprach am Mittwoch von "hohen Wachstumseinbußen" in der Industrie in Europa. An Europas Börsen standen die wegen der Verwerfungen an den Finanzmärkten gebeutelten Banken erneut besonders stark unter Druck, für den Subindex ging es zuletzt um fast fünf Prozent nach unten. Positiver Ausreißer waren die Papiere der niederländischen ING, die es als einziger Wert im Eurostoxx 50 moderat ins Plus schafften. Auch Ölwerte kassierten angesichts der Preisverwerfungen am Ölmarkt größtenteils Kursverluste. Die geringsten Einbußen mit rund einem Prozent hatte der Telekommunikationssektor zu verkraften. Unter den Einzelwerten im EuroStoxx 50 stachen Safran mit einem Abschlag von knapp zehn Prozent am Index-Ende hervor, hier verwiesen Börsianer auf eine gestrichene Kaufempfehlung für den Luftfahrtkonzern durch die Bernstein-Analysten, Goldman Sachs senkten zudem ihr Kursziel. Wegen des Stillstands in der Luftfahrtindustrie kürzen Analysten weltweit derzeit reihenweise ihre Prognosen. Auch die Airbus-Aktie geriet am Mittwoch mit in den Sog und verlor mehr als sechs Prozent. In London schlug unterdessen den Anlegern die Streichung der Dividende durch HSBC und Standard Chartered auf die Stimmung. Die Kurse der beiden britischen Großbanken gaben um knapp acht Prozent beziehungsweise sechs Prozent nach. Mit der Streichung der Ausschüttungen und Aktienrückkäufen reagieren Großbritanniens Banken derzeit auf Forderungen der Regulierer, wegen der Folgen der Corona-Krise die eigene Kapitalausstattung besser auszupolstern./tav/jha/