Discount-Zertifikat | Osram Licht | 31,00 | 20.12.19

Print
  • WKN: MC0441
  • ISIN: DE000MC04414
  • Discount-Zertifikat
Produkt ist delisted - kein Handel mehr möglich

Verkaufen (Geld)

- EUR

11.12.2019 17:31:42

Kaufen (Brief)

- EUR

11.12.2019 17:31:42

Tägliche Änderung (Geld)

-

- EUR 11.12.2019 17:31:42

Basiswert

32,32 EUR

-3,20 % 27.03.2020 22:26:15

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Zertifikat auf Osram Licht, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) dem Endgültigen Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis, und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Der Höchstpreis wird anfänglich bestimmt und ist konstant.

Discount Zertifikate haben eine festgelegte Fälligkeit und werden am Fälligkeitstag zurückgezahlt. Die Berechnung des Rückzahlungsbetrags basiert auf einer in den Endgültigen Bedingungen angegebenen Formel. Discount Zertifikate setzen auf die Entwicklung der zugrunde liegenden Aktie und basieren auf einem steigenden Aktien-Kurs.

Bei Discount-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
20.02.2019 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

25.03.2020 Quelle: dpa
DGAP-Stimmrechte: OSRAM Licht AG (deutsch)
OSRAM Licht AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung ^ DGAP Stimmrechtsmitteilung: OSRAM Licht AG OSRAM Licht AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung 25.03.2020 / 09:40 Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Bekanntmachung gemäß §§ 40 Abs. 1 S.1, 43 Abs. 2 WpHG Mit Stimmrechtsmitteilungen vom 28. Februar 2020 hat uns die ams AG, Premstätten, Österreich, mitgeteilt, dass sie am 26. Februar 2020 die Schwelle von 20% der Stimmrechte an der OSRAM Licht AG im Sinne der §§ 33, 34 WpHG überschritten hat. In diesem Zusammenhang hat uns die ams AG am 24. März 2020 nach § 43 Abs. 1 S. 1, 3 und 4 WpHG Folgendes mitgeteilt: 1. Der Erwerb der Stimmrechte an der OSRAM Licht AG dient strategischen Zielen. 2. Ein Erwerb von weiteren Stimmrechten an der OSRAM Licht AG innerhalb der nächsten zwölf Monate ist beabsichtigt. 3. Über den am 6. März 2020 kommunizierten Wechsel von Herrn Ingo Bank in den Vorstand der ams AG hinaus hat die ams AG nicht die Absicht, die Zusammensetzung des Vorstands der OSRAM Licht AG zu ändern oder eine solche Änderung einzuleiten. Ferner beabsichtigt die ams AG nach Vollzug des Übernahmeangebots im Aufsichtsrat der OSRAM Licht AG in einer ihrer Beteiligung an der OSRAM Licht AG angemessenen Weise vertreten zu sein. 4. Es ist derzeit keine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur der OSRAM Licht AG, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik, beabsichtigt. Der Erwerb der Beteiligung an der OSRAM Licht AG, der zum Überschreiten der vorgenannten Stimmrechtsmeldeschwellen führte, erfolgte unter der Verwendung von Eigenmitteln. --------------------------------------------------------------------------- 25.03.2020 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: OSRAM Licht AG Marcel-Breuer-Straße 6 80807 München Deutschland Internet: www.osram-group.com Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 1005781 25.03.2020 °
20.03.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: AMS rechnet trotz Marktturbulenzen weiter mit Osram-Übernahme
(neu: Aktienkurs, Händlerstimme, weitere Details) PREMSTÄTTEN/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der österreichische Sensorspezialist AMS hat trotz des Kursverfalls seiner Aktien die Pläne für den Kauf des deutschen Lichtkonzerns Osram bekräftigt. Seit dem Start der 1,65 Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme am 13. März haben sich viele große Anteilseigner positiv zu Wort gemeldet und angekündigt, die neuen Aktien zeichnen zu wollen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend in Premstätten in der Steiermark mit. AMS geht weiter davon aus, die Osram-Übernahme im zweiten Quartal abschließen zu können, sofern alle Genehmigungen seitens der Behörden vorliegen. An der Börse kam dies sehr gut an. Die im MDax notierte Osram-Aktie lag am Nachmittag mehr als 30 Prozent im Plus und notierte bei 28,94 Euro. Seit Jahresbeginn haben die Papiere im Zuge der Panik um die Folgen der Coronakrise allerdings rund 35 Prozent an Wert verloren. In den zurückliegenden drei Jahren haben die Papiere sogar über die Hälfte eingebüßt. Ungeachtet der AMS-Mitteilung wird das Übernahme-Vorhaben der Österreicher am Kapitalmarkt aber weiter mit Skepsis gesehen. So sprach ein Händler zwar von "Erleichterung", die nun bei den Anlegern herrsche. Zugleich betonte er aber, dass es aufgrund der Turbulenzen an den Finanzmärkten weiter viele Beobachter gebe, die am Gelingen der Übernahme zweifelten. Die Übernahme von Osram bleibt laut dem Händler ein Risiko. Auch deshalb, da das Geschäft des Leuchtmittelexperten aktuell schwach sei und derzeit etwa 75 Prozent der europäischen Autoproduktion vorübergehend still liegen würden. Wegen des Kursverfalls der AMS-Aktie in dem seit Wochen anhaltenden Corona-Crash waren zuletzt starke Zweifel am Erfolg der Kapitalerhöhung und damit der Übernahme aufgekommen. Die Kapitalerhöhung ist zwar grundsätzlich durch die Investmentbanken abgesichert, bei extremen Marktverwerfungen haben sie aber unter bestimmten Umständen Rückzugsoptionen. AMS will Osram für insgesamt 4,6 Milliarden Euro übernehmen. Die Osram-Aktionäre, die ihre Anteile angeboten haben, sollen dabei 41 Euro je Anteil erhalten. Die stark verschuldete AMS ist deutlich kleiner als Osram und will die Übernahme auf Pump finanzieren. Zum Stemmen des Kaufpreises soll auch die kürzlich auf einer außerordentlichen Hauptversammlung beschlossene Kapitalerhöhung beitragen. Angesichts des Kursverfalls der AMS-Papiere im Zuge der Corona-Krise waren am Markt zuletzt erhebliche Zweifel aufgekommen, ob die Anteilseigner die Aktien überhaupt noch zeichnen wollen. Den im Raum stehenden Befürchtungen, dass die Osram-Übernahme nun doch noch scheitern könnte, trat AMS-Chef Alexander Everke vehement entgegen. Er verwies in der Mitteilung vielmehr darauf, dass AMS "überzeugter denn je" von der strategischen Logik und dem wertschöpfenden Potenzial des Zusammenschlusses sei. Diese Logik sei von den momentanen Turbulenzen am Kapitalmarkt infolge der Corona-Krise nicht berührt, hieß es. Zudem werde die Zusammenführung beider Unternehmen bereits vorbereitet. AMS hatte Ende 2019 nach einer monatelangen Übernahmeschlacht mit US-Finanzinvestoren die zuvor gesenkte Mindestannahmeschwelle von 55 Prozent im zweiten Anlauf überschritten. Die Österreicher wollen einen europäischen Weltmarktführer für Sensoriklösungen und Photonik schmieden und mit Osram zudem einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag schließen. In der Mitteilung verwies AMS darauf, dass das Unternehmen seine direkt erworbene Beteiligung an Osram auf 23,4 Prozent aufgestockt habe. Dies zeige erneut, dass der Konzern den Deal zu einem Abschluss bringen und den angepeilten Zusammenschluss weiterhin realisieren wolle. Das Management des angeschlagenen Münchner Lichtkonzerns Osram hatte bei der ersten Übernahme-Offerte noch erhebliche Zweifel an der Strategie, Integrationskompetenz und Finanzierung von AMS geäußert. Beim zweiten Anlauf hatten Osram-Chef Olaf Berlien und AMS-Lenker Everke dann aber kooperiert. Der Osram-Betriebsrat und die IG Metall hatten sich vehement gegen die Übernahme durch die Österreicher gewehrt, sie befürchten unter anderem eine Zerschlagung des Traditionskonzerns und einen erheblichen Stellenabbau. Osram war 2019 tief in die roten Zahlen gerutscht und leidet vor allem unter der mauen Autokonjunktur. Mit der Autoindustrie macht Osram den Löwenanteil des Geschäfts. Auch die Geschäfte mit Smartphoneherstellern liefen 2019 nicht mehr rund. Zu den ohnehin gravierenden Problemen kommt nun auch noch das neuartige Coronavirus hinzu. Infolgedessen hatte Osram vor wenigen Tagen die Prognose für das laufende Geschäftsjahr zurückgezogen und gewarnt, dass es seine Ziele voraussichtlich nicht erreichen werde. Eine neue Prognose wurde nicht gegeben. Stattdessen plant Osram als Reaktion auf die Krise jetzt ein weiteres umfangreiches Sparpaket, zudem zieht das Unternehmen Kurzarbeit an besonders betroffenen Standorten und die vorübergehende Schließung von Produktionsstätten in Betracht. AMS dagegen bestätigte jüngst seine Prognose für das laufende erste Quartal. Der Ausbruch des Coronavirus führe zu keiner Änderung der Erwartungen, hatte das Unternehmen erklärt. Allerdings beobachte AMS die Auswirkungen des Coronavirus auf sein Geschäft genau, hieß es./eas/kro/he
20.03.2020 Quelle: dpa
AKTIE IM FOKUS: Osram schießen nach oben - Skepsis über AMS-Übernahme bleibt
FRANKFURT (dpa-AFX) - Das bekräftigte Übernahme-Vorhaben von AMS für Osram hat am Freitag die Aktien des deutschen Lichtspezialisten in eine Erholung katapultiert. Am Markt wird das Vorhaben der Österreicher jedoch weiterhin mit Vorbehalten gesehen. Im etwas stabilisierten Gesamtmarkt sprangen die Osram-Papiere gegen Mittag um 29 Prozent auf 28,65 Euro hoch. Damit machten sie einen guten Teil ihrer Verluste im Zuge der Panik über die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise wieder wett. Insgesamt hatten sie seit Februar bis zum gestrigen Krisentief 57 Prozent eingebüßt und damit deutlich mehr als der Durchschnitt der 60 MDax-Werte. Die Anteile von AMS gewannen am Freitag in Zürich zugleich nur 0,6 Prozent auf 9,34 Franken. Sie hatten im selben Zeitraum mehr als 75 Prozent eingebüßt. "AMS versucht eine zuversichtliche Botschaft auszusenden", kommentierte ein Händler mit Blick auf die aktuellen Aussagen. Der österreichische Sensorhersteller hatte am Donnerstagabend mitgeteilt, trotz des Kursverfalls seiner Aktien an den Übernahme-Plänen festhalten und die Transaktion im zweiten Quartal abschließen zu wollen. Der Börsianer blieb aber skeptisch: "Die Erinnerung von AMS, die angelaufene Kapitalerhöhung sei durch die Banken vollständig garantiert, und die Akquisition durch einen Überbrückungskredit vom Bankenkonsortium finanziert, beantwortet eine zentrale Frage nicht: Haben die Banken eine Rückzugsoption?" Er sieht daher zwar die Osram-Aktie momentan gestützt, allerdings gebe es wenig neue Fakten. "Die Übernahme bleibt ein Risiko, und es ist wohl unnötig zu erwähnen, dass das Geschäft von Osram aktuell schwach ist. Etwa 75 Prozent der europäischen Autoherstellung liegt vorübergehend still." Ein Analyst verwies ebenfalls auf die hohe Abhängigkeit Osrams vom Autosektor, der wegen der Viruskrise stark von Werksschließungen betroffen ist. "Zu 60 bis 70 Prozent ist Osram vom Endmarkt der Autobranche abhängig", hob er hervor. Nach den 2019 mehrfach nach unten revidierten Zielen des Unternehmens sehe es 2020 daher wohl kaum besser aus. "Und AMS versucht, dieses problembehaftete Unternehmen zu kaufen", konstatiert er ebenfalls mit Vorbehalten. Dabei verwies er auch darauf, dass die Übernahme zwar seitens der Wettbewerbsbehörden wohl problemlos über die Bühne gehen dürfte. Vom Finanzierungsstandpunkt aus betrachtet, sieht er jedoch Probleme. "Die Kapitalerhöhung läuft noch bis Ende März. Zugleich fiel die AMS-Aktie am Montag zeitweise unter den Preis von 9,20 Franken für die Bezugsrechte der neuen Aktien. Da stellt man sich die Frage, warum Investoren von AMS an der Bezugsrechtsemission teilnehmen sollten, wenn sie die Aktien am freien Markt günstiger haben können", sagte der Analyst. Auch er sieht weiterhin die Gefahr eines Scheiterns. "Gemäß dem Verkaufsprospekt gibt es eine gewisse Flexibilität in der Konsortialvereinbarung. Eine Klausel, wodurch die Banken die Bezugsrechtsemission scheitern lassen könnten." Zwar gebe es dann noch die Möglichkeit einer Brückenfinanzierung für die Übernahme, doch dürfte diese den Verschuldungsgrad von AMS deutlich stärker als beabsichtigt steigen lassen."/ck/ag/stk