Turbo Open End | Long | Heineken | 79,6434

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  • WKN: MC0011
  • ISIN: DE000MC00115
  • Turbo Open End
Produkt ist ausgeknockt - kein Handel mehr möglich

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16.03.2020 17:30:00

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Basiswert

72,18 EUR

-1,07 % 03.04.2020 22:26:13

Wertentwicklung

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Heineken hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
31.07.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 78,46 EUR
  • 78,46 EUR
  • 77,92 EUR
  • 77,92 EUR
29.04.2019 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • 78,59 EUR
  • 78,59 EUR
  • 77,76 EUR
  • 77,76 EUR

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

17.03.2020 Quelle: dpa
VIRUS/ROUNDUP/Brauer-Bund: Herbe Rückschläge durch Corona-Krise
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der deutschen Braubranche droht durch die Corona-Krise ein doppeltes Absatzproblem: Der Deutsche Brauer-Bund berichtet von deutlichen Auswirkungen der Schutzmaßnahmen vor der Krankheit auf Exportmärkte. Hinzu kämen die Folgen der Einschränkungen in Deutschland auf den Bierausschank in Kneipen und Restaurants. Zudem schwinden die großen Hoffnungen auf die Effekte der Fußball-EM, die auf der Kippe steht. Andererseits wird auch von Vorratskäufen bei Bier berichtet. "Schon heute steht fest, dass die Corona-Pandemie massive Auswirkungen auf die 1500 Brauereien in Deutschland haben wird", sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbands, Holger Eichele, der Deutschen Presse-Agentur. Nachdem im Februar die Exporte in wichtige Auslandsmärkte eingebrochen seien, falle nun auch ein großer Teil des Gastronomiegeschäfts weg. "Dies kann nicht nur Gastwirte vor existenzielle Probleme stellen, sondern bedeutet auch für viele Brauereien zum Teil massive Verluste", verdeutlichte er. Italien ist nach den Verbandsdaten für 2019 mit fast 3,4 Millionen Hektoliter der wichtigste Auslandsmarkt für die deutschen Brauereien, gefolgt von China mit 1,8 Millionen Hektoliter. "Für beide Länder müssen die Planungen drastisch nach unten korrigiert werden, stellenweise sind Lieferketten und Geschäftsbeziehungen völlig zum Erliegen gekommen. Mit jeder Woche wächst die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Exportmärkte einbrechen", sagte Eichele. Branchenkenner Niklas Other verweist darauf, dass für viele Brauer im Gastronomiegeschäft nicht nur Absatzmenge auf dem Spiel steht. Die Gastronomie sei zwar mit hohen Margen verbunden, berge oft aber auch hohe finanzielle Risiken über Darlehen und weiteres. "Die Krise dürfte sich für die Brauwirtschaft deshalb auf die Ergebnisse auswirken, mehr als auf die Absätze", sagte der Herausgeber des Branchenmagazins "Inside" der dpa. Die Gastronomie stehe bisher für knapp 20 Prozent des Absatzes der Braubranche. Die Bevorratungskäufe vieler Verbraucher in der vergangenen Woche zeigten, dass "neben lange haltbaren Artikeln wie Tütensuppe, Dosennahrung oder Hygienepapier auch Bier eingebunkert wird", sagte Other. Getränkefachmärkte und Lebensmittelhandel berichteten über deutliche Zuwächse vor allem bei Mineralwasser, aber auch bei Bier. Dies führe zu Engpässen in der Abfüllung. Damit die Quarantäne mit der Lieblingsmarke versüßt werden könne, sollten die Verbraucher ihre leeren Kästen so schnell wie möglich wieder zum Einzelhandel bringen. Fußballabsagen würden die Braubranche erheblich treffen. Im Umfeld von Bundesligaspielen aber auch in unteren Ligen bis zu Sportplätzen, Vereinsheimen werde viel Bier getrunken. Wieviel in den heimischen Konsum verlagert werde, sei nicht abzusehen. Eine Fußball-EM mit gutem Abschneiden der Nationalmannschaft habe in Vor-Coronazeiten bis zu 1 Prozent Absatzplus für den deutschen Jahres-Bierabsatz bedeutet. "Wir brauchen jetzt dringend Frühling", sagte Veltins-Sprecher Ulrich Biene. Das Fassbiergeschäft sei in weiten Teilen zum Erliegen gekommen. Der Absatz von Flaschenbier laufe hingegen unverändert. Mit steigenden Temperaturen und Sonnenschein werde der heimische Garten wieder zum Grillen genutzt. Wichtiger Test für die Branche sei das Ostergeschäft im April. Schönes Wetter könnte einiges auffangen./vd/DP/zb
12.02.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Mehr Bier und höhere Preise: Heineken steigert Gewinn
AMSTERDAM (dpa-AFX) - Der niederländische Bierhersteller Heineken hat im vergangenen Jahr mehr Bier verkauft und auch noch zu höheren Preisen. Damit steigerte der zweitgrößte Bierbrauer der Welt seinen Gewinn um rund 13 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro. Auch für dieses Jahr erwartet das Unternehmen Wachstum, wie es bei der Vorlage der Jahreszahlen am Mittwoch in Amsterdam mitteilte. Allerdings seien die Auswirkungen des Coronavirus ein Unsicherheitsfaktor. Heineken verkaufte im vergangenen Jahr rund 241 Millionen Hektoliter Bier. Vor allem in Asien lief das Geschäft nach den Jahreszahlen mit einem Plus von 12 Prozent gut. Eine weitere Verbreitung des Coronavirus könnte sich schnell negativ aufs Geschäft auswirken. Fast überall auf der Welt verkaufte der Brauer aus Amsterdam im vergangenen Jahr mehr Bier - mit Ausnahme von Europa. Dort ging der Verkauf leicht auf insgesamt 81 Millionen Hektoliter zurück. Heineken schloss das vergangene Jahr mit einem Umsatz von rund 28,5 Milliarden Euro ab, das waren etwa 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Unternehmenschef Jean-François van Boxmeer sprach von einem "überragenden Umsatz-Wachstum". Vor allem die zweite Hälfte des Jahres lief gut. Allein bei der Heineken-Marke sah das Unternehmen Zuwächse von 8,3 Prozent, vor allem auch dank des eigenen 0.0-Bieres. Das werde nun in 57 Ländern angeboten. Der Vormarsch von alkoholfreien Bieren setzte sich nach Angaben des Unternehmens fort. Von den rund 241 Millionen Hektolitern Bier waren rund 14 Millionen alkoholfrei oder -arm. Unternehmenschef van Boxmeer erwartet für 2020 erneut steigende Erlöse. Es werde mehr Bier verkauft werden und Konsumenten würden zunehmend auch zu den teureren Qualitätssorten greifen. Für van Boxmeer war es nach 15 Jahren der letzte Jahresbericht. Der Belgier hatte am Vortag seinen Rücktritt für diesen Sommer angekündigt. Sein Nachfolger soll vom 1. Juni an Dolf van den Brink (46) werden, der zur Zeit Direktor für Heineken in Asien ist. Der 58 Jahre alte van Boxmeer arbeitete seit 1984 bei der Brauerei und gehörte dem Vorstand seit 2001 an. Als Grund für den Rücktritt hatte er angegeben, es sei Zeit für einen Generationenwechsel./ab/DP/jha