Turbo Open End | Long | Novartis | 77,3601

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  • WKN: MA1Q1B
  • ISIN: DE000MA1Q1B6
  • Turbo Open End
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73,85 CHF

-3,25 % 27.10.2020 19:51:28

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Novartis hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Long auf Novartis hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder unterschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

Heute 27.10.2020 09:59:45 Quelle: dpa
ROUNDUP: Novartis erhöht Gewinnprognose und bestätigt Umsatzziel
BASEL (dpa-AFX) - Der Pharmakonzern Novartis geht für das laufende Geschäftsjahr von einer etwas besseren Gewinnentwicklung aus als zunächst prognostiziert. Allerdings belastet die Corona-Pandemie das Unternehmen weiter. So stellte Novartis-Chef Vas Narasimhan ein verändertes Patientenverhalten fest - wie etwa die sinkende Bereitschaft zu Arztbesuchen. Dies drückt auf die Umsätze. Dagegen ließen Einsparungen den Gewinn steigen. Die Aktie legte am Dienstag in Zürich zum Auftakt gut 1 Prozent zu, gab die Gewinne aber wieder ab und notierte am Vormittag noch knapp 0,3 Prozent höher. Der Gewinn habe dank der strikten Kostenkontrolle über den Erwartungen gelegen, erläuterte JPMorgan-Analyst Richard Vosser in einer ersten Einschätzung. Die Umsätze hätten die Schätzungen hingegen verfehlt. Die Erhöhung der operativen Gewinnprognose sei hingegen bereits erwartet worden. Beim operativen Gewinn rechnet Novartis jetzt mit einem währungsbereinigten Plus im niedrigen bis mittleren Zehnprozent-Bereich, wie das Unternehmen am Dienstag in Basel mitteilte. Damit sind die Schweizer am oberen Ende der Spanne etwas optimistischer als zuletzt. Beim Umsatz bleibt der Pharmakonzern allerdings bei der im Sommer gekappten Zielsetzung. Demnach soll der Erlös im laufenden Jahr währungsbereinigt im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Die Prognosen beziehen sich dabei auf das fortgeführte Geschäft. Im April hatte Novartis sein Augenheilkundegeschäft Alcon abgespalten und an die Börse gebracht. Die Prognose steht jedoch unter dem Vorbehalt der weiteren Corona-Entwicklung. "Sollte es erneut zu Schließungen kommen, müssten wir sehen, welche Störungen diese dann mit sich brächten, und gegebenenfalls unsere Prognosen überarbeiten", sagte Konzerchef Narasimhan in einer Telefonkonferenz. Allerdings gehe er nicht davon aus, dass es zu ähnlichen Unterbrechungen wie noch im Frühjahr komme. Ohne Frage habe die Pandemie zu einem geänderten Verhalten bei den Patienten, aber auch innerhalb der Gesundheitsbranche geführt. "Ich glaube aber, dass sowohl die Gesellschaft als auch die Gesundheitssysteme in den vergangenen Monaten eine zielorientiertere Herangehensweise an das Thema gelernt haben." Ein Problem bleibe aber weiterhin, dass viele Patienten etwa mit chronischen Krankheiten oder auch mit schwerwiegenden Leiden Arztbesuche tendenziell scheuten. Das sei weder für die Patienten selbst noch für die Gesundheitssysteme insgesamt gut. Im dritten Quartal stieg der Umsatz um 1 Prozent auf knapp 12,3 Milliarden US-Dollar (10,4 Mrd Euro), währungsbereinigt lagen die Erlöse auf Vorjahresniveau. Gut entwickelten sich dabei die bisherigen Wachstumstreiber, das Herzmittel Entresto, das Schuppenflechte Präparat Cosentyx sowie die Gentherapie Zolgensma. Cosentyx erreichte dabei im Quartal erstmals die Schwelle von 1 Milliarde Dollar. Andere Therapien bekamen hingegen eine sinkende Nachfrage zu spüren. Auch die Generikasparte Sandoz wiederum litt unter der Covid-19-Pandemie, die den Zugang der Patienten zu bestimmten Therapien eingeschränkt, wie Novartis erklärte. Das Ergebnis des um Sonderfaktoren bereinigten operativen Kerngeschäfts stieg um 9 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar, währungsbereinigt betrug das Plus 11 Prozent. Dabei profitierte der Konzern unter anderem von Einsparungen. Unter dem Strich verdiente Novartis wegen höherer Steuerzahlungen mit 1,9 Milliarden Dollar 5 Prozent weniger. Währungsbereinigt liegt das Ergebnis damit auf Vorjahresniveau./nas/mis/stk
23.09.2020 Quelle: dpa
Verzögerung: FDA empfiehlt Novartis weitere Studie zu Gentherapie Zolgensma
BASEL (dpa-AFX) - Der Pharmakonzern Novartis muss auf dem Weg zu weiteren Zulassungen für seine Gentherapie Zolgensma in den USA nachlegen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA empfiehlt den Schweizern im Zusammenhang mit dem Einsatz des Präparats bei älteren Patienten mit Spinaler Muskelathrophie (SMA) eine neue zulassungsrelevante Studie. Mit diesen zusätzlichen Tests sollen die bestehenden Daten untermauert und der Zulassungsprozess unterstützt werden, wie Novartis am Mittwoch in Basel mitteilte. Analysten sehen nun hohes Umsatzpotenzial in Gefahr. Zolgensma ist eine von der Novartis-Tochter Avexis entwickelte Gentherapie und mit einem Listenpreis von 2,1 Millionen Dollar als das derzeit teuerste Medikament der Welt bekannt geworden. In Europa hatte das Präparat im Mai eine vorläufige EU-Zulassung für die Behandlung von an spinaler Muskelatrophie (SMA) erkrankte Babys und Kinder mit einem Gewicht von bis zu 21 Kilogramm erhalten. In den USA ist die Therapie bereits seit 2019 zugelassen. Bei Kleinkindern und Säuglingen wird die Gentherapie meist intravenös verabreicht, bei älteren Patienten jedoch über das Rückenmark (intrathekal). Die Erbkrankheit SMA ist eine seltene genetische neuromuskuläre Erkrankung und löst unter anderem Muskelschwund aus. Unbehandelt führt sie oft vor Erreichen des zweiten Lebensjahres zum Tod. Bei SMA Typ 2 und 3 fallen die Symptome meist weniger stark aus, wobei aber auch beim Typ 2 etwa 30 Prozent der Patienten im Alter von 25 Jahren sterben. Zudem können die Betroffenen nie ohne Unterstützung laufen und brauchen häufig einen Rollstuhl. Wie der Konzern weiter schreibt, steht die FDA-Empfehlung für die Bestätigungsstudie nicht im Zusammenhang mit dem bereits Ende 2019 verhängten teilweisen Stopp von Tests. Die neue Studie werde in den USA indes erst dann eingeleitet, wenn die aktuell gültige Aussetzung durch die FDA aufgehoben sei. Nach Einschätzung der Zürcher Kantonalbank dürfte die Forderung der FDA den gentherapeutischen Ansatz um "insgesamt knapp zwei Jahre" zurückwerfen. Die Bank rechnet erst Ende 2023 mit einer Vermarktung. Da zudem in diesem längeren Zeitraum zusätzliche Konkurrenz zu erwarten sei, senkten die Analysten ihre Annahmen zum Spitzenumsatz von zuvor 2,3 Milliarden US-Dollar auf knapp die Hälfte bei 1,2 Milliarden Dollar. Nach Einschätzung der Analysten von Goldman Sachs spielt der Rücksetzer von Novartis dem Schweizer Wettbewerber Roche in die Karten, der erst kürzlich in den USA grünes Licht für das Konkurrenzprodukt Evrysdi erhalten hatte. Das einmal täglich oral zu verabreichende Mittel darf bei Patienten eingesetzt werden, die älter sind als zwei Monate und am Typ 1, 2 oder 3 leiden. /tav/hr/AWP/ssc /jha/
17.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Biontech will Werk für mögliche Impfstoffproduktion übernehmen
(neu: Mehr Details.) MAINZ (dpa-AFX) - Biontech treibt die Vorbereitungen für die Massenproduktion eines möglichen Corona-Impfstoffs nach einer Marktzulassung weiter voran. Zu diesem Zweck will das Mainzer Unternehmen von dem Schweizer Pharmakonzern Novartis dessen Werk in Marburg übernehmen. Das Geschäft soll noch vor Jahresende abgeschlossen werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bei einem Erfolg der derzeit laufenden weltweiten Studie des Impfstoffkandidaten werde voraussichtlich Ende Oktober die Zulassung beantragt werden, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin. Biontech plant unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigung, in dem Marburger Werk bereits im ersten Halbjahr bis zu 250 Millionen Dosen des möglichen Impfstoffs herstellen zu können. Bei voller Auslastung wird eine Kapazität von bis zu 750 Millionen Dosen pro Jahr angepeilt. In der Produktionsstätte sind den Angaben zufolge rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Über den Kaufpreis machten weder Biontech noch Novartis Angaben. Der Vertrag wurde am Mittwochabend unterzeichnet. Biontech und sein US-Partner Pfizer hatten Ende Juli einen weltweiten Test zu dem möglichen Impfstoff mit derzeit 29 000 Probanden gestartet. Für die klinische Untersuchung der Phasen II/III - mit dem Ziel einer Überprüfung der Wirksamkeit sowie möglicher Nebenwirkungen und der Bestimmung der geeigneten Dosis - war der Wirkstoff BNT162b2 als Hauptkandidat ausgewählt worden. "Dieser Zukauf unterstreicht Biontechs Engagement, die Produktionskapazitäten erheblich zu erweitern, um nach Marktzulassung eine weltweite Versorgung mit einem potenziellen Impfstoff zu ermöglichen", sagte Finanzvorstand Sierk Poetting. Laut Sahin ist geplant, dass die beiden rheinland-pfälzischen Unternehmensstandorte Mainz und Idar-Oberstein neben dem Werk in Marburg für die Produktion eines Corona-Impfstoffs genutzt werden sollen. Sahin erklärte, der derzeit getestete Impfstoff werde zwei Mal intramuskulär verabreicht: am Tag eins und drei Wochen später noch einmal. Der Wirkstoff zeige bei den klinischen Tests bislang eine gute Verträglichkeit mit "milden bis moderaten Nebenwirkungen", beispielsweise Schmerzen an der Einstichstelle oder Fiebersymptomen bei einer Zahl von Probanden. Diese Folgen seien aber vorübergehend. Der Impfstoff sei in der Lage, sowohl die Bildung von spezifischen Antikörpern als auch von T-Zellen zu fördern - beide sind für die Immunabwehr wichtig. Lieferverträge für den Erfolgsfall haben Biontech und Pfizer laut Sahin mit der EU, den USA, Japan und Großbritannien geschlossen. Im Fall einer Zulassung in den USA beziehungsweise der EU sollen je nach Zeitpunkt noch in diesem Jahr bis zu 100 Millionen Dosen ausgeliefert werden. Es gebe Kontakte sowohl zur Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA als auch zur US-Arzneimittelbehörde FDA. Bei den Auslieferungen soll auf das weltweite Vertriebsnetz von Pfizer zurückgegriffen werden. Außerdem liefen derzeit Gespräche mit verschiedenen Ländern, wie die Auslieferungen eines möglichen Impfstoffs mit jeweils eigenen Logistikkonzepten umgesetzt werden könnten, ergänzte Poetting. Das Bundesgesundheitsministerium hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass Biontech vom Bund 375 Millionen Euro zur Entwicklung eines Corona-Impfstoffs erhält. Seit Anfangs September ist bereits bekannt, dass das Tübinger Biotechunternehmen Curevac 252 Millionen Euro bekommt. Mit beiden Unternehmen wurden die Verhandlungen über die Förderung nun abgeschlossen. Für die beschleunigte Erforschung von Corona-Impfstoffen hatte das Ministerium ein Sonderprogramm mit einem Fördertopf von 750 Millionen Euro gestartet. Das dritte Unternehmen, das gefördert werden soll, ist die Firma IDT Biologika aus Dessau-Roßlau. Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) äußerte am Dienstag die Erwartung, dass es erst im kommenden Jahr einen Corona-Impfstoff für große Teile der Bevölkerung geben wird. Absolute Priorität habe die Sicherheit. Ein Impfstoff könne nur zur Anwendung kommen, wenn der Nutzen höher sei als die Risiken. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wird weltweit in rund 170 Projekten nach einem Impfstoff gesucht. Bei 26 Projekten laufen demnach bereits Testimpfungen. In Russland wurde schon im August bereits vor Abschluss wichtiger Tests der erste Impfstoff für eine breite Anwendung in der Bevölkerung freigegeben, was international kritisiert wurde./mba/DP/men