Discount-Optionsschein | Call | Twitter | 39,00 | 44,00 | 18.12.20

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  • WKN: MA129Q
  • ISIN: DE000MA129Q8
  • Discount-Optionsschein

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Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Optionsschein Call auf Twitter, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis (Cap), abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust. Der Basispreis und der Höchstpreis werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Discount-Optionsscheinn sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Discount-Optionsschein Call auf Twitter, hat der Anleger die Möglichkeit, bis zu einem bestimmten Höchstpreis (Cap), überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Endgültigem Aktien-Kurs, der nicht höher sein kann als ein bestimmter Höchstpreis (Cap), abzüglich des Basispreises und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig).

Sollte der Endgültige Aktien-Kurs kleiner sein als der Basispreis oder diesem entsprechen, erhält der Anleger lediglich den Mindestbetrag und erleidet einen Totalverlust. Der Basispreis und der Höchstpreis werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Discount-Optionsscheinn sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Discount-Optionsscheine gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

24.10.2020 Quelle: dpa
Chefs von Facebook und Twitter Mitte November im US-Senat
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Chefs von Facebook und Twitter werden sich Mitte November Fragen von US-Senatoren zu ihrem Vorgehen im Präsidentschaftswahlkampf stellen. Mark Zuckerberg und Jack Dorsey erklärten sich bereit, am 17. November in den Justizausschuss des Senats zu kommen. Eine zentrale Rolle werde die jüngste Debatte um die Blockade eines negativen Berichts über den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden spielen, kündigte Ausschusschef Lindsey Graham, ein Republikaner, am Freitag an. Die Anhörung werde sich auf "Zensur auf den Plattformen und die Unterdrückung von Artikeln der "New York Post" fokussieren", schrieb er. Zugleich sei das eine Gelegenheit, auch insgesamt über den Wahlkampf zu sprechen. Die Wahl ist am 3. November. Der Ausschuss hatte mit den Stimmen der Republikaner Mitte der Woche beschlossen, Zuckerberg und Dorsey vorzuladen. Twitter und Facebook hatten die Verbreitung eines Artikels der "New York Post" gebremst, der Korruptionsvorwürfe gegen Biden enthielt. Twitter verhinderte die Weiterleitung von Links zu dem Bericht. Zur Begründung gab das Unternehmen an, dass in den dort abgebildeten angeblichen E-Mails von Joe Bidens Sohn Hunter unverschleierte Mail-Adressen zu sehen waren. Das verstößt gegen die Regeln der Plattform, nicht unerlaubt persönliche Informationen weiterzuleiten. Twitter-Chef Dorsey räumte ein, dass die Begründung zunächst nicht angemessen kommuniziert worden sei. Die Chefs der Internet-Firmen hatten sich in der Vergangenheit bereits stundenlang Fragen im US-Kongress stellen müssen. Republikaner werfen den Plattformen generell vor, konservative Ansichten zu unterdrücken. Die Unternehmen weisen dies zurück./so/DP/fba
20.10.2020 Quelle: dpa
Europaparlament legt Standpunkte zu digitalen Diensten vor
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Das EU-Parlament hat eine effektivere Bekämpfung illegaler Online-Inhalte gefordert. Dafür müsse ein genauer Rechtsrahmen geschaffen werden, um Online-Plattformen auch klare Vorgaben geben zu können, hieß es in einem am Dienstag verabschiedeten Bericht zum Gesetzespaket für digitale Dienste, dem sogenannten Digital Services Act. Illegale Inhalte im Internet und Straftaten, die dadurch ermöglicht würden, müssten genauso schwer bestraft werden wie in der Offline-Welt. Das Europaparlament legte mit der Abstimmung zu mehreren Berichten seine Standpunkte für das Gesetzespaket dar. Der SPD-Abgeordnete Tiemo Wölken begrüßte die Entscheidung des Parlaments. "Beim Umgang mit illegalen Inhalten müssen klar definierte Verfahrensregeln gelten. Ansonsten löschen private Unternehmen nach eigenem Ermessen und beschneiden so die Meinungsfreiheit der Nutzerinnen und Nutzer ohne demokratische Kontrolle", erklärte Wölken. Eine automatische Filterung der Inhalte sei dabei nicht immer die beste Lösung, merkten die EU-Parlamentarier an. Diese könnten dazu führen, dass auch legale Inhalte herausgefiltert würden. Das Europaparlament stelle mit seiner Zustimmung zu dem Bericht klar, dass es keinen Zwang zu Uploadfiltern geben dürfe, sagte der FDP-Europapolitiker Moritz Körner. "Mit dieser Abstimmung emanzipiert sich das 2019 gewählte Parlament erfolgreich von der bedauernswerten Artikel-13-Urheberrechtsabstimmung des EPs in der vergangenen Legislaturperiode", so Körner. In einem weiteren angenommenen Bericht forderten die EU-Abgeordneten, dass Online-Marktplätze gesetzlich zu mehr Transparenz verpflichtet werden sollen. Die Abgeordneten verlangten auch, dass die Nutzer mehr Kontrolle bekommen über das, was sie online sehen, und dass es weniger gezielte Werbung geben solle. Die EU-Kommission hat ihren Gesetzesvorschlag für die digitalen Dienste für Ende des Jahres angekündigt./ari/DP/he
16.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Twitter ändert Regeln nach Kontroverse um Artikel-Blockade
(neu: Tweet von Dorsey.) SAN FRANCISCO/WASHINGTON (dpa-AFX) - Twitter ändert nach der Kontroverse um die Blockade eines umstrittenen Zeitungsartikels über Joe Biden seine Regeln für den Umgang mit durch Hacking erbeuteten Inhalten. Sie würden künftig nur noch gesperrt, wenn sie direkt von den Hackern veröffentlicht würden, teilte die Twitter-Managerin Vijaya Gadde in der Nacht zum Freitag mit. Damit wolle der Kurznachrichtendienst auch den unbeabsichtigten Konsequenzen unter anderem für Journalisten Rechnung tragen. Die Zeitung "New York Post" hatte am Mittwoch berichtet, eine E-Mail, die auf einem Notebook in einer Reparaturwerkstatt gefunden worden sei, deute auf ein Treffen des Präsidentschaftskandidaten Joe Biden mit einem Geschäftspartner seines Sohnes Hunter Biden im Jahr 2015 hin. Ein Sprecher von Bidens Wahlkampfteam sagte "Politico", dass es nie ein solches Treffen gegeben habe. Biden hat stets gesagt, er habe sich mit seinem Sohn nicht über dessen Geschäftsaktivitäten unterhalten. US-Präsident Donald Trump versucht knapp drei Wochen vor der Wahl, die Aufmerksamkeit auf den Bericht zu lenken. Twitter ließ Nutzer von Mittwochnachmittag an keine Links zu dem Artikel mehr veröffentlichen oder verschicken und begründete das zunächst mit einem Verstoß gegen Regeln für durch Hacking erbeutete Inhalte. Später verwies der Dienst darauf, dass in dem Bericht abgebildete angebliche Mails unverschleierte E-Mail-Adressen enthielten. Das Vorgehen löste Kritik bei den Republikanern aus. "Die direkte Blockade von Links war falsch", erklärte Twitter-Chef Jack Dorsey am Freitag. Man wolle nun stattdessen Kontext hinzufügen. Der Chef der Telekommunikationsaufsicht FCC, Ajit Pai, kündigte im Zuge der Kontroverse an, seine Behörde wolle eine seit den 90er Jahren geltende Regel präzisieren, die den Umgang mit Inhalten auf Online-Plattformen regelt. Die Bestimmungen der "Section 230" würden zum Teil zu breit interpretiert, was Internet-Unternehmen einen zu weitreichenden Schutz biete. Gemäß der "Section 230" werden Online-Dienste nicht für von Nutzern veröffentlichte Inhalte haftbar gemacht. Zugleich gibt sie ihnen weitreichende Freiheit, gegen bestimmte Inhalte oder Nutzer vorzugehen. Die Regelung hat das heutige Web maßgeblich geprägt. Trump wirft Facebook und Twitter vor, konservative Ansichten zu unterdrücken, und fordert eine Abschaffung der "Section 230". Twitter hatte 2018 Regeln gegen die Verbreitung von Material aus Hacker-Attacken eingeführt, auch als Reaktion auf die Veröffentlichung von mutmaßlich von russischen Angreifern gestohlenen E-Mails der Demokratischen Partei im Endspurt des US-Wahlkampfs 2016. Mittlerweile seien bei dem Kurznachrichtendienst neue Instrumente wie Warnhinweise eingeführt worden, begründete Twitter-Managerin Gadde nun die Änderungen. Deswegen werde man künftig in der Regel die Links mit Warnhinweisen versehen, statt ihre Verbreitung zu verhindern. Die Regeln gegen die Veröffentlichung persönlicher Informationen blieben unverändert, betonte Gadde. Gegen den Artikel der "New York Post" wäre Twitter somit trotzdem vorgegangen - was auch für einen Folgebeitrag am Donnerstag gilt. Laut ihm sollen E-Mails belegen, dass Hunter Biden bei einer chinesischen Firma versucht habe, Profit aus dem Amt seines Vaters als US-Vizepräsident zu schlagen. Die Authentizität der Mails ist nicht bestätigt. Fragwürdig ist auch, wie die Mails ihren Weg an die Öffentlichkeit fanden. Die "New York Post" bekam nach eigenen Angaben am Wochenende eine Kopie der Festplatte des Notebooks von Rudy Giuliani, Trumps persönlichem Anwalt. Die Kopie sei vom Besitzer der Reparaturwerkstatt angefertigt worden, bevor das Laptop im Dezember 2019 von der Bundespolizei FBI beschlagnahmt worden sei. Der Besitzer der Werkstatt sagte dem Sender CBS, dass ein Mann, der sich als Hunter Biden zu erkennen gab, im April 2019 drei Laptops bei ihm abgegeben habe. Er könne jedoch die Identität nicht bestätigen, weil er sehbehindert sei. Der Sender NBC berichtete, US-Ermittler prüften, ob es eine Verbindung zwischen den angeblich auf dem Computer gefundenen E-Mails mit einer ausländischen Geheimdienstoperation gebe. Trump versucht seit langem, Biden wegen der früheren Tätigkeiten seines Sohnes in China und in der Ukraine anzugreifen. Sein Vertrauter Giuliani ist eine Schlüsselfigur dabei. Er hatte sich darum bemüht, die Ukraine zu Ermittlungen gegen Biden zu bewegen. Die "Washington Post" berichtete nun unter Berufung auf vier Ex-Regierungsbeamte, US-Geheimdienste hätten das Weiße Haus letztes Jahr gewarnt, dass Giuliani das Ziel einer russischen Geheimdienstoperation sei. Es sei die Befürchtung geäußert worden, dass Giuliani dazu benutzt werde, russische Falschinformationen direkt an den Präsidenten zu leiten. Trumps Nationaler Sicherheitsberater Robert O'Brien habe Trump in einem persönlichen Gespräch gewarnt, dass Informationen, die Giuliani aus der Ukraine mitbringen würde, "als von Russland verunreinigt" betrachtet werden sollten, berichtete die "Washington Post". Trump soll daraufhin nur mit den Schultern gezuckt haben. Hunter Biden war zwischen 2014 und 2019 Mitglied im Aufsichtsrat des ukrainischen Gaskonzerns Burisma. Trump bezichtigte Biden unter anderem, sein Vizepräsidentenamt genutzt zu haben, um zu versuchen, seinen Sohn vor der ukrainischen Justiz zu schützen. Biden weist das zurück. Trump wollte dazu Ermittlungen in der Ukraine erreichen. Der Konflikt brachte ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ins Rollen, das im Februar an der republikanischen Mehrheit im Senat scheiterte./so/DP/men
16.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: In Kontroverse um Artikelblockade ändert Twitter seine Regeln
SAN FRANCISCO/WASHINGTON (dpa-AFX) - Twitter ändert nach der Kontroverse um die Blockade eines umstrittenen Zeitungsartikels über Joe Biden seine Regeln für den Umgang mit durch Hacking erbeuteten Inhalten. Sie würden künftig nur noch in den Fällen gesperrt, wenn sie direkt von den Hackern veröffentlicht würden, teilte die Twitter-Managerin Vijaya Gadde in der Nacht zum Freitag mit. Damit wolle der Kurznachrichtendienst auch den unbeabsichtigten Konsequenzen unter anderem für Journalisten Rechnung tragen. Die Zeitung "New York Post" hatte am Mittwoch berichtet, eine E-Mail, die auf einem Notebook in einer Reparaturwerkstatt gefunden worden sei, deute auf ein Treffen des Präsidentschaftskandidaten Joe Biden mit einem Geschäftspartner seines Sohnes Hunter Biden im Jahr 2015 hin. Ein Sprecher von Bidens Wahlkampfteam sagte "Politico", dass es nie ein solches Treffen gegeben habe. Biden hat stets gesagt, er habe sich mit seinem Sohn nicht über dessen Geschäftsaktivitäten unterhalten. US-Präsident Donald Trump versucht knapp drei Wochen vor der Wahl die Aufmerksamkeit auf den Bericht zu lenken. Twitter ließ Nutzer von Mittwochnachmittag an keine Links zu dem Artikel mehr veröffentlichen oder verschicken und begründete das zunächst mit einem Verstoß gegen Regeln für durch Hacking erbeutete Inhalte. Später verwies der Dienst darauf, dass in dem Bericht abgebildete angebliche Mails unverschleierte E-Mail-Adressen enthielten. Das Vorgehen löste Kritik bei den Republikanern aus. Der Chef der Telekommunikationsaufsicht FCC, Ajit Pai, kündigte im Zuge der Kontroverse an, seine Behörde wolle eine seit den 90er Jahren geltende Regel präzisieren, die den Umgang mit Inhalten auf Online-Plattformen regelt. Die Bestimmungen der "Section 230" würden zum Teil zu breit interpretiert, was Internet-Unternehmen einen zu weitreichenden Schutz biete. Gemäß der "Section 230" werden Online-Dienste nicht für von Nutzern veröffentlichte Inhalte haftbar gemacht. Zugleich gibt sie ihnen weitreichende Freiheit, gegen bestimmte Inhalte oder Nutzer vorzugehen. Die Regelung hat das heutige Web maßgeblich geprägt. Trump wirft Facebook und Twitter vor, konservative Ansichten zu unterdrücken, und fordert eine Abschaffung der "Section 230". Twitter hatte 2018 Regeln gegen die Verbreitung von Material aus Hacker-Attacken eingeführt, auch als Reaktion auf die Veröffentlichung von mutmaßlich von russischen Angreifern gestohlenen E-Mails der Demokratischen Partei im Endspurt des US-Wahlkampfs 2016. Mittlerweile seien bei dem Kurznachrichtendienst neue Instrumente wie Warnhinweise eingeführt worden, begründete Twitter-Managerin Gadde nun die Änderungen. Deswegen werde man künftig in der Regel die Links mit Warnhinweisen versehen, statt ihre Verbreitung zu verhindern. Die Regeln gegen die Veröffentlichung persönlicher Informationen blieben unverändert, betonte Gadde. Gegen den Artikel der "New York Post" wäre Twitter somit trotzdem vorgegangen - was auch für einen Folgebeitrag am Donnerstag gilt. E-Mails sollten belegen, dass Hunter Biden bei einer chinesischen Firma versucht habe, Profit aus dem Amt seines Vaters als US-Vizepräsident zu schlagen. Die Authentizität der Mails ist nicht bestätigt. Fragwürdig ist auch, wie die Mails ihren Weg an die Öffentlichkeit fanden. Die "New York Post" bekam nach eigenen Angaben am Wochenende eine Kopie der Festplatte des Notebooks von Rudy Giuliani, Trumps persönlichem Anwalt. Die Kopie sei vom Besitzer der Reparaturwerkstatt angefertigt worden, bevor das Laptop im Dezember 2019 von der Bundespolizei FBI beschlagnahmt worden sei. Der Besitzer der Werkstatt sagte dem Sender CBS, dass ein Mann, der sich als Hunter Biden zu Erkennen gab, im April 2019 drei Laptops bei ihm abgegeben habe. Er könne jedoch die Identität nicht bestätigen, weil er sehbehindert sei. Der Sender NBC berichtete, US-Ermittler prüften, ob es eine Verbindung zwischen den angeblich auf dem Computer gefundenen E-Mails mit einer ausländischen Geheimdienstoperation gebe. Trump versucht seit langem, Biden wegen der früheren Tätigkeiten seines Sohnes in China und in der Ukraine anzugreifen. Sein Vertrauter Giuliani ist eine Schlüsselfigur dabei. Er hatte sich darum bemüht, die Ukraine zu Ermittlungen gegen Biden zu bewegen. Die "Washington Post" berichtete nun unter Berufung auf vier Ex-Regierungsbeamte, US-Geheimdienste hätten das Weiße Haus letztes Jahr gewarnt, dass Giuliani das Ziel einer russischen Geheimdienstoperation sei. Es sei die Befürchtung geäußert worden, dass Giuliani dazu benutzt werde, russische Falschinformationen direkt an den Präsidenten zu leiten. Trumps Nationaler Sicherheitsberater Robert O'Brien habe Trump in einem persönlichen Gespräch gewarnt, dass Informationen, die Giuliani aus der Ukraine mitbringen würde, "als von Russland verunreinigt" betrachtet werden sollten, berichtete die "Washington Post". Trump soll daraufhin nur mit den Schultern gezuckt haben. Hunter Biden war zwischen 2014 und 2019 Mitglied im Aufsichtsrat des ukrainischen Gaskonzerns Burisma. Trump bezichtigte Biden unter anderem, sein Vizepräsidentenamt genutzt zu haben, um zu versuchen, seinen Sohn vor der ukrainischen Justiz zu schützen. Biden weist das zurück. Trump wollte dazu Ermittlungen in der Ukraine erreichen. Der Konflikt brachte ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ins Rollen, das im Februar an der republikanischen Mehrheit im Senat scheiterte./so/DP/mis