Faktor-Zertifikat | 2,00 | Long | Deutsche Börse

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  • WKN: MA0VX1
  • ISIN: DE000MA0VX14
  • Faktor-Zertifikat
Produkt wurde angepasst - neue Werte: Bezugsverhältnis 0,096074, Basispreis 63,175 EUR, Reset Barriere 65,70 EUR

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Basiswert

126,13 EUR

-2,38 % 30.10.2020 20:01:11

Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Börse hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Börse hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

29.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Deutsche Börse ringt im Sommer mit Marktberuhigung und Niedrigzins
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Börse hat im dritten Quartal wegen der ruhigeren Lage an den Finanzmärkten und den anhaltend niedrigen Zinsen weniger umgesetzt und verdient. Die Nettoerlöse seien in den Monaten Juli bis Ende September um knapp vier Prozent auf 707,5 Millionen Euro gefallen, teilte der Frankfurter Börsenbetreiber am Mittwochabend nach Xetra-Handelsschluss mit. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe 431 Millionen Euro betragen - das sind sieben Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit gingen die Erlöse etwas stärker zurück, als Experten erwartet hatten. Das operative Ergebnis war dagegen etwas höher als von Analysten im Schnitt prognostiziert. Die seit einigen Wochen unter Druck stehende Deutsche-Börse- Aktie gab am Donnerstag weiter nach. Das schwächere Ergebnis ist vor allem auf eine Beruhigung an den Finanzmärkten im Sommer und dem damit geringeren Absicherungsbedarf vieler Investoren zurückzuführen. Das belastete das Geschäft der Terminbörse Eurex, der größten Sparte des Konzerns. Die Erlöse des Handelsplatzes für Terminkontrakte gingen um neun Prozent auf 232 Millionen Euro zurück. Das operative Ergebnis der Sparte brach fast um ein Fünftel auf knapp 149 Millionen Euro ein. Neben dem ruhigeren Handel in den drei Monaten bis Ende September drückten auch die anhaltend niedrigen Zinsen auf das Ergebnis. Diese belasteten vor allem die Erträge und den Gewinn in der Sparte Clearstream, die ihr Geld mit der Abwicklung von Transaktionen und der Aufbewahrung von Wertpapieren verdient. In der zweitgrößten Konzernsparte gingen Erträge und das operative Ergebnis ebenfalls deutlich zurück. Das konnte die Deutsche Börse auch nicht durch Zuwächse im Aktienhandel oder mit Dienstleistungen für Investmentfonds ausgleichen. Bereinigt um Sonderposten wie Aufwendungen für den Konzernumbau sei der Überschuss um elf Prozent auf knapp 253 Millionen Euro gefallen. Bei diesem Wert rechnet der Konzern für das Gesamtjahr weiter mit einem Anstieg auf rund 1,2 (2019: 1,1) Milliarden Euro - sofern sich die Aktivität an den Märkten im vierten Quartal wieder etwas erhöht. Bei den Erlösen wird weiter ein strukturelles Wachstum - also ohne positive oder negative Folgen durch Marktbedingungen oder Übernahmen - von fünf Prozent erwartet. Für das dritte Quartal bezifferte die Deutsche Börse diesen Wert auf vier Prozent. "Im dritten Quartal wirkte sich die zyklische Entwicklung spürbar negativ auf unsere Nettoerlöse aus", sagte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer. Erfreulich sei, dass trotzdem ein strukturelles Wachstum gelungen sei. "Abhängig unter anderem von der Aktivität im vierten Quartal sehen wir unsere Jahresziele weiterhin als erreichbar an." Hier dürften der Börse die zuletzt wieder gestiegene Unsicherheit an den Finanzmärkten, die vor allem auf eine sich in den vergangenen Wochen wieder stark verschärfte Corona-Krise zurückzuführen ist, in die Karten spielen. Der Kurs der Deutschen-Börse-Aktie sackte seit dem Rekordhoch im Juli von etwas mehr als 170 Euro inzwischen um fast ein Viertel ab. Mit Kursen unter 130 Euro ist die Aktie so billig wie seit Anfang April nicht mehr. Auf Jahressicht liegt das Minus mit knapp acht Prozent aber immer noch unter demjenigen des deutschen Leitindex Dax. Nach den Zahlen blicken die Anleger jetzt auf den wegen der Corona-Pandemie auf den 18. November verschobenen Investorentag. Auf diesem will der seit fast drei Jahren amtierende Konzernchef Theodor Weimer sagen, wie er sich die mittelfristige Zukunft des Börsenbetreibers vorstellt. Dabei werden auch Aussagen zu möglichen weiteren Übernahmen erwartet - zuletzt hatte die Deutsche Börse eher kleinere Fische an Land gezogen und war bei größeren Transaktionen nicht zum Zug gekommen./zb/he/stk