Turbo | Short | Dow Jones Industrial Average ® | 25.900,00 | 17.07.20

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Turbo Short auf Dow Jones Industrial Average ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Index-Stand und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Erreicht oder überschreitet der Index-Stand bei fortlaufender Beobachtung während der Beobachtungsperiode die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Knock-out-Barriere als auch der Basispreis sind gleich und werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

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Mit dem Turbo Short auf Dow Jones Industrial Average ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Index-Stand und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Erreicht oder überschreitet der Index-Stand bei fortlaufender Beobachtung während der Beobachtungsperiode die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Knock-out-Barriere als auch der Basispreis sind gleich und werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

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Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
02.07.2020 Ordentliche Dividende
01.07.2020 Ordentliche Dividende

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

12.07.2020 Quelle: dpa
HINTERGRUND: Börsen gefangen zwischen Virusfolgen und Notenbankgeld
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat die beispiellose Corona-Rezession bislang erstaunlich gut verkraftet. Doch ziehen in vielen Teilen der Welt - allen voran die USA - wieder dunklere Wolken auf. Ob das die Wirtschaftskrise verstärkt und damit die Börsen erneut taumeln lassen würde, hängt nun wohl stark von der Reaktion der Politiker auf das Ausmaß der Virusausbreitung ab. Im Notfall könnten dann aber auch die Notenbanken mit noch mehr Billiggeld eingreifen. Zu den wirtschaftlichen Perspektiven kursieren derzeit jedenfalls die unterschiedlichsten Theorien. Volkswirte kochten zuletzt eine wahre Buchstabensuppe, in der sich zur bildlichen Erläuterung der Wachstumskurven nicht nur die Schriftzeichen L, U, V und W, sondern auch das mathematische Wurzelsymbol und andere Allegorien befanden. Der zuletzt deutliche Anstieg des deutschen Leitindex Dax könnte darauf hindeuten, dass die Anleger bereits mit einem besonders starken Aufschwung rechnen. "Die Aktienmärkte preisen eine V-förmige Konjunkturerholung ein", schrieb Esty Dwek, Marktstrategin beim Vermögensverwalter Natixis Investment Managers. Dieser Vorstellung zufolge würde auf den scharfen wirtschaftlichen Einbruch eine ebenso starke Erholung folgen. Die Hoffnung auf ein solch sehr optimistisches Szenario aber kann laut Dwek zu Enttäuschungen führen: "Die steigenden Fallzahlen von Corona-Infizierten in den USA bergen das Risiko negativer Schlagzeilen, auch wenn das Infektionsgeschehen regional begrenzt zu sein scheint." Dabei hat das Börsenjahr 2020 vielversprechend begonnen. Der Dax hielt sich im Januar auf sehr hohem Niveau und erklomm ein Rekordhoch, während die Gefahr durch das in China aufgetretene, neuartige Coronavirus verdrängt wurde. Selbst auf dem wichtigsten deutschen Branchentreffen der Investmentprofis in Mannheim Ende Januar wurden die Risiken einer Pandemie unter ferner liefen abgehakt. Der Dax sollte noch bis Mitte Februar weiter zulegen und bei gut 13 795 Punkten einen historischen Höchststand erklimmen, bevor es zum Crash kam. Der Dax stürzte ab, verlor innerhalb von drei Wochen mehr als 5000 Punkte und fand Mitte März bei 8255 Punkten den Boden. Im ersten Quartal verzeichnete der Leitindex mit einem Minus von 25 Prozent den größten Verlust seit dem Höhepunkt der Euro-Schuldenkrise im Jahr 2011. Doch bereits das zweite Jahresviertel bescherte dem Börsenbarometer mit einem Plus von fast 24 Prozent den größten Anstieg seit 2003 - eine Rally, die vielen Experten zu schnell gegangen ist. Zu den Skeptikern zählt auch der Kapitalmarktstratege Martin Lück vom Vermögensverwalter Blackrock. Lück bevorzugt die Theorie vom "abgeknickten V" und rechnet dementsprechend mit einer zunächst kurzen und starken, dann aber für längere Zeit eher schleppenden Konjunkturerholung. Vor diesem Hintergrund dürfte der deutsche Aktienmarkt seiner Meinung nach zunächst Halt finden, da die Schätzungen für die Unternehmensgewinne wohl nicht so stark unter Druck kommen werden wie bei einem derartigen, aktuell befürchteten Einbruch der Gesamtwirtschaft eigentlich zu erwarten wäre. Grund könne das Vertrauen in die Konjunkturprogramme sein. Allerdings sei fraglich, ob die Unternehmensgewinne auch robust bleiben werden. Lück befürchtet, dass die wirtschaftspolitischen Maßnahmen wie die Erleichterungen beim Bezug von Kurzarbeitergeld nicht durch die ganze Krise tragen könnten. Die Krise könnte sich im Herbst noch einmal verschärfen, wenn die dann kühleren Temperaturen eventuell die Ausbreitung des Virus wieder erleichtern. Zumindest aber rückt nach dem Ende der Sommerferien mit der US-Präsidentschaftswahl ein veritables Großereignis in den Fokus. "Ein Sieg des Herausforderers Joe Biden von den Demokraten würde Steuererhöhungen für Unternehmen, einen Ausbau des Gesundheitssystems und Diskussionen über eine Regulierung der riesigen Digital-Unternehmen in den USA hervorrufen", glaubt Ulrich Kater, der Chefvolkswirt der Dekabank. Daher sei der jetzige Präsident Donald Trump Favorit der tonangebenden Wall Street. Verfestigten sich die gegenwärtig aufscheinenden Aussichten auf eine Abwahl Trumps, würde das den US-Aktienmarkt und damit wohl auch den Dax belasten. Allerdings: erst jüngst kündigte Biden für den Fall eines Wahlsieges ein Aufbauprogramm für die Corona-geschädigte Wirtschaft über mehrere hundert Milliarden US-Dollar an. Bei all den Gefahren für den Aktienmarkt ist es sicher gut zu wissen, dass die Notenbanken im Fall der Fälle wohl wieder entschlossen handeln könnten, um das Schlimmste zu verhindern. Bereits in der Viruskrise haben die Währungshüter Entschlossenheit gezeigt, um die Konjunktur anzukurbeln und pumpen seither noch mehr Geld in die Märkte. Für Analyst Frank Wohlgemuth von der Essener National-Bank ist das Fazit deshalb klar: "Die umfassenden Notenbankhilfen und die extrem ausgeprägte Angst, Kursgewinne zu verpassen, stützen weiterhin das Kursniveau." Moderate Gewinnmitnahmen über die Ferienwochen würden ihn aber gleichwohl nicht überraschen./la/bek --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
10.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow über 26 000 Punkte - Nasdaq auf Rekordhoch
NEW YORK (dpa-AFX) - Ungeachtet neuer Rekordzahlen von Corona-Neuinfektionen haben die US-Börsen am Freitag nach einem verhaltenen Start zugelegt. Das wichtigste US-Börsenbarometer Dow Jones Industrial eroberte die Marke von 26 000 Punkten zurück. Die technologielastigen Nasdaq-Börsen erklommen im späteren Handel sogar wieder Höchststände. Laut Marktbeobachtern gibt das Medikament Remdesivir Hoffnung. Dem Hersteller Gilead zufolge kann durch Remdesivir das Sterberisiko im Fall eines schweren Covid-19-Krankheitsverlaufs deutlich gemindert werden. Zugleich stieg in den Vereinigten Staaten jedoch auch die Zahl der neu Infizierten im Zuge gelockerter Corona-Auflagen noch stärker: Binnen 24 Stunden gab es rund 63 200 weitere Fälle. Damit wächst laut Deutsche-Bank-Analyst Jim Reid auch die Sorge, dass sich die US-Wirtschaft stärker abschwächen könnte. Der US-Leitindex Dow legte letztlich um 1,44 Prozent auf 26 075,30 Punkte zu und schloss damit knapp unter seinem kurz zuvor erreichten Tageshoch. Im Wochenverlauf ergibt sich so überraschend doch noch ein ordentliches Plus von rund einem Prozent. Der breiter gefasste S&P 500 gewann am Freitag 1,05 Prozent auf 3185,04 Zähler. Der Nasdaq 100 beendete den Handel 0,76 Prozent höher bei 10 836,33 Punkten, womit er im Wochenverlauf um satte 4,8 Prozent zulegte. Unter den Einzelwerten rückten angesichts anstehender Quartalsberichte aus der Bankenbranche die Aktien von JPMorgan, Goldman Sachs, der Citigroup oder auch von Morgan Stanley in den Blick. Die Credit Suisse erwartet, dass JPMorgan am Dienstag einen Anstieg der Quartalserträge um 10 Prozent im Jahresvergleich bekannt geben dürfte. Als Grund nannte die Schweizer Großbank die Stärke der Kapitalmärkte. JPMorgan legten als Spitzenwert im Dow um 5,5 Prozent zu, gefolgt von Goldman Sachs, die um 4,4 Prozent stiegen. Mit jeweils rund 3 Prozent Plus ragten auch die Ölwerte ExxonMobil und Chevron im Dow heraus. Stützend wirkten steigende Ölpreise und die bekräftigte Prognose der IEA über eine starke Nachfrage-Erholung nach dem Corona-Einbruch. Die Internationalen Energieagentur (IEA) warnte zugleich aber auch, dass die hohe Zahl von Neuinfektionen in den USA "einen Schatten auf die Prognose" werfe. Die Anteilsscheine von Gilead Sciences gewannen an der Nasdaq infolge der Remdesivir-Aussagen 2,2 Prozent. Außerdem schwangen sich einige Technologieaktien in neue Rekordhöhen auf. Neben den Papieren des Online-Handelsgiganten Amazon erreichten auch die Aktien des Graphikprozessoren-Entwicklers Nvidia, die des Photoshop-Anbieters Adobe, des Anbieters von Videokonferenz-Lösungen Zoom Video und schließlich auch die Papiere der Google-Mutter Alphabet ein historisches Hoch. Auch die Papiere des Elektro-Autobauers Tesla schlossen als Favorit im Nasdaq 100 mit einem Plus von knapp 11 Prozent auf einem neuen Höchststand von 1544,65 Dollar. Händler verwiesen auf eine Studie von Morgan Stanley. Nach den jüngst veröffentlichten Auslieferungszahlen im zweiten Quartal hielten die Analysten der US-Bank in einem optimistischen Szenario einen Kurs von über 2070 Dollar für möglich, hieß es. Netflix kletterten an diesem Tag zum siebten Mal in Folge auf ein Rekordhoch. Letztlich sprangen die Papiere des Video-Streamingdienstes um satte 8,1 Prozent auf 548,73 Dollar hoch. Analyst Heath Terry von Goldman Sachs bekräftigte die Aktie auf der "Conviction Buy List" für besonders aussichtsreiche Werte und hob zugleich sein Kursziel von 540 von 670 Dollar an. Netflix sollte mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal die Markterwartungen locker übertreffen und unterm Strich mindestens 12,5 Millionen neue Kunden hinzugewonnen haben. Der Euro pendelte im US-Handel um die Marke von 1,13 Dollar und wurde zum Börsenschluss an der Wall Street mit 1,1301 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Nachmittag (MESZ) auf 1,1276 (Donnerstag: 1,1342) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8868 (0,8817) Euro. Am US-Rentenmarkt büßten richtungsweisende zehnjährige Staatsanleihen nach einem freundlichen Start 2/32 Punkte auf 99 29/32 Punkte ein und rentierten mit 0,633 Prozent./ck/stk --- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
10.07.2020 Quelle: dpa
Aktien New York: Dow fest - Nasdaq auf Rekordhoch - Remdesivir gibt Hoffnung
NEW YORK (dpa-AFX) - Ungeachtet neuer Rekordzahlen von Corona-Neuinfektionen in den USA haben die US-Börsen am Freitag nach einem verhaltenen Start zugelegt. Der technologielastige Auswahlindex der Nasdaq-Börse, Nasdaq 100, erreichte im späteren Handel sogar wieder ein Rekordhoch. Laut Marktbeobachtern sorgt das Medikament Remdesivir für neue Hoffnungen. Es kann dem Hersteller Gilead Sciences zufolge das Sterberisiko im Fall eines schweren Covid-19-Krankheitsverlaufs deutlich mindern. Zugleich jedoch stieg auch die Zahl der neu Infizierten im Zuge gelockerter Corona-Auflagen weiter: Binnen 24 Stunden gab es rund 63 200 weitere Fälle. Damit wachse auch die Sorge, dass sich die US-Wirtschaft stärker abschwäche, warnte Deutsche-Bank-Analyst Jim Reid. Rund zwei Stunden vor Handelsschluss legte der US-Leitindex Dow Jones Industrial um 1,10 Prozent auf das aktuelle Tageshoch von 25 989,56 Punkte zu. Auf Wochensicht bedeutet das ein Plus von 0,6 Prozent. Der breiter gefasste S&P 500 gewann am Freitag 0,69 Prozent auf 3173,82 Zähler. Der Nasdaq 100 stieg um 0,31 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei 10 787,92 Punkten, womit er im Wochenverlauf um 4,3 Prozent zulegte. Unter den Einzelwerten standen Ölwerte wie ExxonMobil und Chevron mit jeweils plus 1,6 Prozent im Blick. Stützend wirkten erneut steigende Ölpreise. Zudem bekräftigte die Internationale Energieagentur (IEA) ihre Prognose einer starken Erholung der Ölnachfrage nach dem Einbruch in der Corona-Krise. Sie warnte aber auch, dass die hohe Zahl von Neuinfektionen in den USA "einen Schatten auf die Prognose" werfe. Die Anteilsscheine von Gilead gewannen an der Nasdaq infolge der Remdesivir-Aussagen 2,0 Prozent. Außerdem schwangen sich einige Technologieaktien in neue Rekordhöhen auf. Neben den Papieren des Online-Handelsgiganten Amazon erreichten auch die Aktien des Graphikprozessoren-Entwicklers Nvidia, die des Photoshop-Anbieters Adobe und des Anbieters von Videokonferenz-Lösungen Zoom Video ein historisches Hoch. Auch die Papiere des Elektro-Autobauers Tesla sprangen auf einen neuen Höchststand von 1496 Dollar und legten zuletzt noch um 6,5 Prozent zu. Händler verwiesen auf eine Studie von Morgan Stanley. Nach den jüngst veröffentlichten Auslieferungszahlen im zweiten Quartal halten die Analysten der US-Bank in einem optimistischen Szenario einen Kurs von über 2070 Dollar für möglich, hieß es. Netflix kletterten an diesem Tag zum siebten Mal in Folge auf ein Rekordhoch. Zuletzt gewannen die Papiere des Video-Streamingdienstes 8,4 Prozent auf 550,29 Dollar. Analyst Heath Terry von der Investmentbank Goldman Sachs hatte zuvor sein "Buy"-Urteil bekräftigt und beließ die Aktie auf der "Conviction Buy List" für besonders aussichtsreiche Werte. Zudem hob er das Kursziel von 540 von 670 Dollar an und ist damit besonders optimistisch. Terry rechnet damit, dass Netflix mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal die Markterwartungen locker übertreffen wird. Mindestens 12,5 Millionen neue Kunden sollte Netflix unter dem Strich hinzugewonnen haben./ck/stk
10.07.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien New York: Dow leicht im Plus - Nasdaq schwächelt
NEW YORK (dpa-AFX) - Ungeachtet neuer Rekordzahlen von Corona-Neuinfektionen in den USA hat die Wall Street am Freitag nach einem verhaltenen Start moderat zugelegt. Die technologielastigen Nasdaq-Börsen indes legten nach erreichten Rekordhochs am Vortag eine Pause ein und gaben leicht nach. Im frühen Handel rückte der US-Leitindex Dow Jones Industrial um 0,23 Prozent auf 25 766,42 Punkte vor und pendelt damit weiterhin innerhalb einer Handelspanne zwischen 25 000 und 26 600 Zählern. Auf Wochensicht zeichnet sich aktuell ein kleiner Verlust von 0,2 Prozent ab. Der breiter gefasste S&P 500 hielt sich am Freitag mit 0,05 Prozent auf 3153,57 Zähler im Plus. Der Nasdaq 100 verlor zugleich 0,20 Prozent auf 10 733,67 Punkte. Die ganze Woche bereits beherrscht die rasante Ausbreitung des Virus im Süden und Westen der USA das Geschehen an der New Yorker Börse. Zuletzt erreichte die Zahl der neu Infizierten im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen einen weiteren Höchststand: Binnen 24 Stunden gab es rund 63 200 weitere Fälle. Damit steige auch die Sorge, dass sich die Wirtschaft der Vereinigten Staaten stärker abschwäche, schrieb Analyst Jim Reid von der Deutschen Bank. Die Experten der Bank UBS merkten an, dass in den besonders stark betroffenen Bundesstaaten Arizona, Texas, Florida und Kalifornien die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden bereits sinke. "In diesen Staaten mit Ausnahme von Kalifornien nimmt auch die Zahl geöffneter Geschäfte merklich ab", hieß es. Unter den Einzelwerten standen Boeing im Blick, die nach anfänglichen Verlusten von rund 1,5 Prozent zuletzt leicht zulegten. Boeings Top-Kunde Emirates rechnet wegen der Corona-Krise damit, dass der Auslieferungstermin des modernisierten Großraumjet 777X nochmals verschoben wird. Bislang hatte Boeing geplant, die Maschinen ab Anfang 2021 auszuliefern, nachdem es zuvor schon einmal zu einer Verschiebung wegen technischer Probleme gekommen war. Ölwerte wie ExxonMobil mit plus 0,8 Prozent und Chevron mit plus 1,4 Prozent zählten nach jüngsten Verlusten nun wieder zu den Gewinnern. Die Internationale Energieagentur (IEA) bekräftigte ihre Prognose einer starken Erholung der Ölnachfrage nach dem Einbruch in der Corona-Krise. Zugleich aber wurde auch gewarnt, denn die jüngste Entwicklungen mit einer hohen Zahl von Neuinfektionen in den USA werfe "einen Schatten auf die Prognose", hieß es. Einige Technologieaktien schwanken sich zudem in neue Rekordhöhen auf. Neben den Papieren des Online-Handelsgiganten Amazon erreichten auch die Aktien des Graphikprozessoren-Entwicklers Nvidia ein historisches Hoch. Für Netflixwar es an diesem Tag sogar das siebte Rekordhoch in Folge. Zuletzt gewannen die Papiere des Video-Streamingdienstes rund 3 Prozent auf 522,65 US-Dollar. Analyst Heath Terry von der Investmentbank Goldman Sachs hatte zuvor sein "Buy"-Urteil bekräftigt und beließ die Aktie auf der "Conviction Buy List" für besonders aussichtsreiche Werte. Zudem hob er das Kursziel von 540 von 670 Dollar an und ist damit besonders optimistisch. Terry rechnet damit, dass Netflix mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal die Markterwartungen locker übertreffen wird. Mindestens 12,5 Millionen neue Kunden sollte Netflix unter dem Strich hinzugewonnen haben./ck/stk