Turbo Open End | Short | Drillisch | 24,8497

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  • WKN: MA0JZE
  • ISIN: DE000MA0JZE3
  • Turbo Open End
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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Drillisch hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Open End Turbo Short auf Drillisch hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Erreicht oder überschreitet der Kurs der Aktie bei fortlaufender Beobachtung während des Beobachtungszeitraums die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Die Knock-out-Barriere entspricht stets dem Basispreis. Der Basispreis ist nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung des Basispreises werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert des Basispreises ist der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

13.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: United Internet und Drillisch wachsen trotz Pandemie - Aktien auf Hochs
MONTABAUR/MAINTAL (dpa-AFX) - Der Telekomanbieter und Internetdienstleister United Internet kommt weiter ordentlich durch die Corona-Krise. Der Umsatz des MDax-Konzerns wuchs im zweiten Quartal um 3,8 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Montabaur mitteilte. United Internet hatte bereits am Dienstag die Umsatzprognosen für den Mutterkonzern als auch die Telekom-Tochter 1&1 Drillisch erhöht und das mit der aktuellen Geschäftsentwicklung begründet. Das deutete bereits an, dass der Konzern von Vorstandschef Ralph Dommermuth wie auch andere Telekomkonzerne in der Krise robust wirtschaften kann. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ging bei United Internet hingegen um 3,2 Prozent auf 319,7 Millionen Euro zurück, fiel aber damit besser aus, als von Analysten zuvor befürchtet. Vor einem Jahr hatte ein Anteilsverkauf einen Sonderertrag von 21,5 Millionen Euro hereingespült. Zudem habe das Unternehmen in den Aufbau des geplanten 5G-Netzes bei 1&1 Drillisch investiert, hieß es. Auch die Corona-Pandemie habe belastet. Unter dem Strich legte der Gewinn auch wegen verschiedener Bewertungseffekte von Beteiligungen um 6 Prozent auf 125,9 Millionen Euro zu. Die United-Internet-Aktie konnte nach Handelsbeginn kräftig auf ein Hoch seit September 2018 zulegen und gewann zuletzt 6,3 Prozent auf 43,42 Euro. Händler sprachen von guten Zahlen. Jefferies-Analyst Ulrich Rathe sah den Telekom-Konzernteil wie erwartet, doch das Geschäft mit Internetanwendungen habe von niedrigen Marketingausgaben profitiert. Das Papier von United Internet liegt auch dank der Tech-Rally an den Weltbörsen mittlerweile komfortabel über dem Vor-Corona-Niveau und hat auch seit Jahresbeginn spürbar Gewinn eingefahren. Die 1&1-Drillisch-Aktie legte am Donnerstag um 4,2 Prozent zu und damit auf ein Hoch seit Oktober 2019. Im zweiten Quartal konnte 1&1 Drillisch (1&1, Yourfone, Smartmobil) mit 140 000 neuen Verträgen nach Abzug von Kündigungen die Zahl der Kunden deutlicher steigern als im ersten Quartal mit rund 100 000. Der Umsatz der Sparte mit Mobilfunk- und Breitbandanschlüssen, die im Wesentlichen aus Drillisch besteht, wuchs bei United Internet um 4 Prozent auf 933,5 Millionen Euro. Neben dem um 2,5 Prozent gestiegenen Serviceerlös konnten auch die Geräteverkäufe in der Pandemie mit fast 11 Prozent zulegen. Telefonica Deutschland hatte einen ähnlichen Effekt vorweisen können. Das operative Ergebnis in der Telekomsparte für Privatkunden ging um 3 Prozent auf 166,5 Millionen Euro zurück, das war etwas weniger als von Analysten zuvor geschätzt. Laut Drillisch belastete unter anderem, dass die Kunden nicht wie gewohnt reisen konnten, Gebühren für internationales Roaming fielen weg. In der EU können die Anbieter mittlerweile für Roaming keine Aufschläge von den Kunden mehr nehmen, international aber schon. Roaminggebühren gelten in der Branche als besonders lukrativ. Zudem musste 1&1 Drillisch höhere Vorleistungspreise an die Netzbetreiber zahlen, auch belastete ein zwischenzeitlich geändertes Nutzungsverhalten der Kunden in der Pandemie. Bei den Geschäftskunden im Telekommunikationsbereich konnte United Internet hingegen Umsatz und auch Ergebnis deutlich steigern. Mit der Glasfasertochter 1&1 Versatel betreibt der Konzern ein eigenes Breitbandnetz und hat es damit vor allem auf den Anschluss von Gewerbegebieten abgesehen. Die Internet-Anwendungen für Gewerbekunden (Ionos, Strato) mit Online-Hosting und -speicherangeboten sowie Internetservices für Firmen wuchsen ebenfalls auch dank steigender Kundenzahlen und schnitten vor allem beim Ergebnis deutlich besser ab. Zudem betreibt United Internet die bei Privatkunden bekannten Portale GMX und Web.de, die vor allem Werbeeinnahmen durch Onlinewerbung erlösen. Dommermuth hatte bereits vor zwei Tagen die Ziele für United Internet und 1&1 Drillisch hochgeschraubt. Bei 1&1 Drillisch dürfte der Umsatz aus Mobilfunkdienstleistungen aufs Jahr gesehen um 2 bis 3 Prozent steigen. Inklusive der üblicherweise stärker schwankenden Erlöse mit unter anderem Smartphones und Tablets sollte der Umsatz gegenüber dem Vorjahreswert von 3,67 Milliarden Euro um rund 4 Prozent zulegen. Das dürfte auch beim Mutterkonzern ankommen, United Internet erwartet hier ebenfalls ein Umsatzplus von 4 Prozent zum Vorjahreswert von 5,19 Milliarden Euro. Allerdings bleibt Dommermuth beim operativen Ergebnis noch bei seiner Einschätzung, dass es sowohl bei United Internet als auch bei 1&1 Drillisch noch auf Vorjahresniveau verharren dürfte. United Internet hatte 1,27 Milliarden Euro Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen gemacht, 1&1 Drillisch 683,5 Millionen Euro. Mitgründer Dommermuth gehören 42,3 Prozent der Anteile an United Internet. Der Konzern ist an der Börse aktuell fast 8 Milliarden Euro wert. 1&1 Drillisch ist zu gut 75 Prozent im Besitz von United Internet und bringt rund 4,5 Milliarden Euro auf die Börsenwaage./men/mis/jha/