Faktor-Zertifikat | 10,00 | Short | LVMH

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  • WKN: MA0EQN
  • ISIN: DE000MA0EQN4
  • Faktor-Zertifikat

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Basiswert

393,75 EUR

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf LVMH hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Short auf LVMH hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere überschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Ereignisse

Datum Ereignis Anpassung Wert vor Ereignis Wert nach Ereignis
07.07.2020 Ordentliche Dividende
  • Basispreis
  • Barriere
  • Bezugsverhältnis
  • 436,30 EUR
  • 418,84 EUR
  • 0,18
  • 441,52 EUR
  • 423,85 EUR
  • 0,14

Wertentwicklung

Stammdaten

Kursdaten

Nachrichten und Analysen

10.09.2020 Quelle: dpa
Streit um Milliardenübernahme: LVMH will nun auch gegen Tiffany klagen
PARIS (dpa-AFX) - Der um die angedachte milliardenschwere Übernahme entbrannte Streit zwischen dem französischen Luxusgüterkonzern LVMH und der US-Edeljuwelierkette Tiffany weitet sich aus. Nachdem Tiffany am Mittwoch bereits angekündigt hatte, die Franzosen wegen des drohenden Platzens des Deals zu verklagt und die Übernahme vor Gericht durchzusetzen, beabsichtigt LVMH nun seinerseits eine Klage gegen die US-Amerikaner wegen schlechten Krisenmanagements in der Pandemie, wie der Konzern am Donnerstag in Paris mitteilte. Der Luxusgüterkonzern zeigte sich über die Tiffany-Klageankündigung zudem überrascht und hält sie für "komplett unbegründet". Aus Sicht von LVMH sei Tiffany's Gang vor das Gericht schon vor langer Zeit vorbereitet und nun in einer irreführenden Art gegenüber den Anteilseignern kommuniziert worden. Dies unterstreiche die "Unehrlichkeit" im Verhältnis und Umgang mit LVMH. Am Mittwoch hatten die US-Amerikaner wiederum LVMH vorgeworfen, den eigentlich seit November vergangenen Jahres geplanten Deal immer noch nicht bei Wettbewerbsbehörden förmlich angemeldet zu haben. Diese Anschuldigung habe keinerlei Substanz und LVMH werde dies vor Gericht beweisen, verdeutlichten die Franzosen. Zudem habe der LVMH-Verwaltungsrat sich die gegenwärtige wirtschaftliche Lage von Tiffany genau angesehen und dabei festgestellt, dass die Ergebnisse des ersten Halbjahres und die weiteren Aussichten für 2020 "sehr enttäuschend" seien. Gerade im Vergleich zu ähnlichen Marken aus dem LVMH-Portfolio. Die Franzosen üben daher heftige Kritik am Umgang der Amerikaner mit der Krise und sehen die notwendigen Bedingungen für den Abschluss der Tiffany-Übernahme als nicht erfüllt an. Bereits am Mittwoch hatte LVMH mitgeteilt, dass der Pariser Luxusgigant sich nach "einer Reihe von Vorkommnissen" derzeit nicht in der Lage sehe, Tiffany zu kaufen. Ursprünglich wollten die Franzosen für den US-Konzern 16,2 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legen. Es wäre der teuerste Deal in der Geschichte von LVMH. /eas/stk
09.09.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2/Streit statt Glanz: Tiffany-Übernahme droht zu platzen
(durchgehend aktualisiert) PARIS (dpa-AFX) - Die milliardenschwere Übernahme der US-Edeljuwelierkette Tiffany durch den französischen Luxusgüterkonzern LVMH droht zu platzen. Nach "einer Reihe von Vorkommnissen" sieht sich der Pariser Luxusgigant ("Christian Dior", "Fendi") derzeit nicht in der Lage, Tiffany zu kaufen, wie der Konzern am Mittwoch in Paris mitteilte. Zuvor war der Verwaltungsrat zusammengekommen, um die geplante Investition im Zuge der jüngsten Entwicklungen zu überprüfen. Tiffany zieht nun dagegen vor Gericht. LVMH, die Gruppe des französischen Milliardärs Bernard Arnault, hatte im vergangenen November angekündigt, Tiffany für 16,2 Milliarden US-Dollar (rund 13,7 Mrd Euro) kaufen zu wollen. Es wäre der teuerste Deal in der Geschichte von LVMH. Arnault hatte damals euphorisch Tiffany eine "amerikanische Ikone" genannt. Beide Unternehmen bekamen die Folgen der Corona-Krise deutlich zu spüren. In den vergangenen Wochen gab es bereits Spekulationen, dass der Deal platzen könnte, da der Preis zu hoch sei und sich der Abschluss der Transaktion verzögere. Der französische Konzern teilte in einer für Pariser Verhältnisse ungewöhnlichen Offenheit mit, dass er vom französischen Außenminister Jean-Yves Le Drian aufgefordert wurde, den Kauf des US-Unternehmens über den 6. Januar kommenden Jahres hinaus zu verschieben. Hintergrund sei die US-Drohung, französische Waren zu besteuern, Details wurden nicht genannt. Washington und Paris streiten schon seit längerem über die Besteuerung von Digitalkonzernen wie Amazon oder Google. Erst im Juli hatte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer neue Strafzölle auf eine Reihe von Produkten aus Frankreich angekündigt. LVMH nahm zudem einen Antrag von Tiffany zur Kenntnis, die Frist für den Zusammenschluss bis zum 31. Dezember zu verlängern; bisher war geplant, die Transaktion spätestens am 24. November abzuschließen. Ursprünglich sollte der Deal bereits im August vollzogen werden, Tiffany hatte aber eine Option genutzt und die Frist verlängert. Tiffany kündigte in New York an, LVMH zu verklagen, um die Übernahme durchzusetzen. Das Unternehmen wirft den Franzosen vor, den Deal immer noch nicht bei Wettbewerbsbehörden förmlich angemeldet zu haben - das betreffe unter anderem die EU-Kommission in Brüssel, die über den fairen Wettbewerb in der Europäischen Union (EU) wacht. Der vor 183 Jahren gegründete Juwelier ist weltweit bekannt für seine türkisfarbenen Kartons und seine Rolle im Hollywoodfilm "Frühstück bei Tiffany's". Berühmt ist das Geschäft an der New Yorker Fifth Avenue. Das Unternehmen beschäftigt rund 14 000 Mitarbeiter. LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton ist der weltweit führende Luxusgüterkonzern. Zu der Gruppe gehören unter anderem Champagnerhäuser wie Veuve Clicquot Ponsardin und Krug sowie Modehäuser wie Christian Dior, Kenzo oder Fendi./eas/DP/fba