Turbo | Short | DAX | 14.600,00 | 30.09.20

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  • WKN: MA08J5
  • ISIN: DE000MA08J56
  • Turbo
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- 22.10.2020 22:00:13

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Produktbeschreibung

Mit dem Turbo Short auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Index-Stand und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Erreicht oder überschreitet der Index-Stand bei fortlaufender Beobachtung während der Beobachtungsperiode die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Knock-out-Barriere als auch der Basispreis sind gleich und werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Index Disclaimer

Das Produkt wird vom Index Sponsor in keiner Weise gefördert, empfohlen, vertrieben oder beworben.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Turbo Short auf DAX ® hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an fallenden Kursen des zugrunde liegenden Index zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an steigenden Kursen des zugrunde liegenden Index teil.

Bei Endfälligkeit erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag, der dem Produkt aus (i) Basispreis abzüglich Endgültigem Index-Stand und (ii) dem Bezugsverhältnis entspricht, umgerechnet in die Währung, in der Zahlungen unter den Wertpapieren geleistet werden (falls einschlägig). Erreicht oder überschreitet der Index-Stand bei fortlaufender Beobachtung während der Beobachtungsperiode die Knock-out-Barriere, wird das Produkt automatisch beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Knock-out-Barriere als auch der Basispreis sind gleich und werden anfänglich bestimmt und sind konstant.

Bei Turbos sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Turbos gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines steigenden Index-Standes können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Index sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

22.10.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax leicht im Minus - Anleger in Defensive
FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt sind die Anleger auch am Donnerstag in der Deckung geblieben. Weiter steigende Corona-Neuinfektionen, die Hängepartie um das US-Konjunkturpaket und die anstehende US-Präsidentschaftswahl dämpfen derzeit jegliche Kauflaune. Der Dax setzte seine Verlustserie weiter fort und ging mit einem Abschlag von 0,12 Prozent auf 12 543,06 Punkte aus dem Handel. Seine anfänglichen Verluste konnte das Börsenbarometer damit aber deutlich eindämmen. Im Tagesverlauf war der deutsche Leitindex zeitweise weit unter die viel beachtete Marke von 12 500 Punkten gefallen und damit auf das tiefste Niveau seit rund einem Monat. Auch der MDax arbeitete sich im Handelsverlauf wieder vor und erreichte knapp die Gewinnzone: Der Index der 60 mittelgroßen Börsentitel schloss mit einem Aufschlag von 0,09 Prozent auf 27 189,17 Punkte. Zumindest aus technischer Sicht gibt es laut Konstantin Oldenburger von CMC Markets für die kommenden Tage im Dax einen Hoffnungsschimmer: "Der Markt drehte heute genau auf dem Ende September erreichten Tief wieder nach oben und konnte kurzzeitig sogar die Pluszone zurückerobern." Derweil könnte das bevorstehende zweite TV-Duell zwischen US-Präsident Donald Trump und dem demokratischen Kandidaten Joe Biden nach Einschätzung des Marktanalysten "zumindest ein paar neue Erkenntnisse bringen, die an der Börse wieder für etwas Optimismus sorgen könnten". Unter den Einzelwerten schlossen Continental-Aktien als einer der größten Dax-Verlierer mit einem Abschlag von gut 1,2 Prozent. Der Autozulieferer und Reifenhersteller rutschte auch im dritten Quartal in die roten Zahlen - er schnitt damit aber besser ab, als Analysten befürchtet hatten. Als Dax-Sieger gingen die Adidas-Anteilscheine mit einem Aufschlag von knapp 2,8 Prozent aus dem Handel. Auftrieb gab ein Bericht des "Manager-Magazin", wonach die Herzogenauracher nach gescheiterter Sanierung nun den Verkauf der Tochter Reebok eingeleitet hätten. Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen über einen Reebok-Verkauf gegeben. Schlusslicht im MDax waren Varta, sie büßten knapp acht Prozent ein. Börsianer machten für die Verluste vor allem automatisch ausgelöste Verkaufsorders verantwortlich. Es machten aber auch Gerüchte über einen Leerverkäufer die Runde, der auf weiter fallende Kurse setze. Mit der gemeldeten Vertragsverlängerung von Vorstandschef Herbert Schein hätten die Kursverluste hingegen nichts zu tun, hieß es. Aktien von Adva Optical nahmen mit neuneinhalb Prozent Kursplus auf dem Siegertreppchen im SDax Platz. Der Telekomausrüster traut sich nach einem positiv verlaufenen dritten Quartal wieder eine Jahresprognose zu. Ein aufpolierter Jahresausblick nach einem besseren dritten Quartal bescherte den Papieren des Bahntechnikkonzerns Vossloh einen Aufschlag von knapp acht Prozent. Auch der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich erhöhte nach einer Belebung der Nachfrage seine Jahresziele. Die Anteilscheine stiegen um mehr als drei Prozent. Dagegen brachen die Aktien von Index-Kollege Hypoport am SDax-Ende um rund 18 Prozent ein. Ausschlag gab hier ein deutlicher Ergebnisrückgang des Finanzdienstleisters im dritten Quartal, Analysten sprachen unisono von enttäuschenden Kennziffern. Auch an Europas Märkten blieb die Stimmung am Donnerstag verhalten: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,29 Prozent auf 3171,41 Punkte ein. Der Cac 40 in Paris trat nahezu auf der Stelle, während sich der britische FTSE 100 nach dem Vortagesrutsch mit leichten Gewinnen etwas stabilisieren konnte. In den USA notierte der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss leicht im Minus. Der Euro sank auf zuletzt 1,1820 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1821 (Mittwoch: 1,1852) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8460 (0,8437) Euro gekostet. Am Rentenmarkt stagnierte die Umlaufrendite bei minus 0,59 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,01 Prozent auf 146,29 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,17 Prozent auf 175,27 Punkte nach./tav/he --- Von Tanja Vedder, dpa-AFX ---
22.10.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt Schluss: Dax leicht im Minus - Anleger bleiben in der Defensive
FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt sind die Anleger auch am Donnerstag in der Deckung geblieben. Weiter steigende Corona-Neuinfektionen, die Hängepartie um das US-Konjunkturpaket und die anstehende US-Präsidentschaftswahl dämpfen derzeit jegliche Kauflaune. Der Dax setzte seine Verlustserie weiter fort und ging mit einem Abschlag von 0,12 Prozent auf 12 543,06 Punkte aus dem Handel. Seine anfänglichen Verluste konnte das Börsenbarometer damit aber deutlich eindämmen. Im Tagesverlauf war der deutsche Leitindex zeitweise weit unter die viel beachtete Marke von 12 500 Punkten gefallen und damit auf das tiefste Niveau seit rund einem Monat. Auch der MDax arbeitete sich im Handelsverlauf wieder vor und erreichte knapp die Gewinnzone: Der Index der 60 mittelgroßen Börsentitel schloss mit einem Aufschlag von 0,09 Prozent auf 27 189,17 Punkte. Zumindest aus technischer Sicht gibt es laut Konstantin Oldenburger von CMC Markets für die kommenden Tage im Dax einen Hoffnungsschimmer: "Der Markt drehte heute genau auf dem Ende September erreichten Tief wieder nach oben und konnte kurzzeitig sogar die Pluszone zurückerobern." Derweil könnte das bevorstehende zweite TV-Duell zwischen US-Präsident Donald Trump und dem demokratischen Kandidaten Joe Biden nach Einschätzung des Marktanalysten "zumindest ein paar neue Erkenntnisse bringen, die an der Börse wieder für etwas Optimismus sorgen könnten"./tav/he
22.10.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax macht Verluste großteils wieder wett
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag seine deutlichen Anfangsverluste bis nachmittags zum großen Teil wieder wettgemacht. Weiter steigende Corona-Neuinfektionen und die Hängepartie um das US-Konjunkturpaket hielten die Anleger in der Defensive. Von den Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten in den USA über neue Finanzhilfen in der Corona-Pandemie kamen zuletzt widersprüchliche Signale. Der Dax notierte zuletzt noch 0,34 Prozent niedriger bei 12 515,53 Punkten, nachdem er vormittags um bis zu 1,7 Prozent auf das tiefste Niveau seit rund einem Monat gefallen war. Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel sank um 0,07 Prozent auf 27 145,38 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor rund 0,4 Prozent auf 3167 Punkte. Andreas Lipkow von der Comdirect Bank sieht den Aktienmarkt derzeit am Scheideweg. Sollte der Kursbereich beim Dax von 12 400 bis 12 500 Punkten durchbrochen werden, könne es schnell sehr ungemütlich für die deutschen Standardwerte werden, sagte der Marktexperte. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages in Deutschland ist erneut stark gestiegen und hat erstmals den Wert von 10 000 überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen 11 287 Fälle binnen 24 Stunden. Der bisherige Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland war am Samstag mit 7830 Neuinfektionen erreicht worden. Unter den Einzelwerten bröckelten die Continental-Aktien im Tagesverlauf zusehends ab und waren mit einem Minus von zuletzt 1,8 Prozent das Schlusslicht im Dax. Der Autozulieferer und Reifenhersteller rutschte auch im dritten Quartal in die roten Zahlen, schnitt damit aber besser ab, als Analysten befürchtet hatten. Die Adidas-Anteilsscheine setzten sich nach einem schwächeren Start mit einem Plus von 2,8 Prozent an die Dax-Spitze. Auftrieb gab ein Bericht des "Manager-Magazins", wonach die Herzogenauracher nach gescheiterter Sanierung nun den Verkauf der Tochter Reebok eingeleitet hätten. Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen über einen Reebok-Verkauf gegeben. Die Papiere von Varta büßten 6,9 Prozent ein. Börsianer machten für die Verluste vor allem automatisch ausgelöste Verkaufsorders verantwortlich. Es machten aber auch Gerüchte die Runde, dass ein Leerverkäufer aktiv ist, der auf weiter fallende Kurse setzt. Mit der gemeldeten Vertragsverlängerung von Vorstandschef Herbert Schein hätten die Kursverluste nichts zu tun, hieß es. Der Bahntechnikkonzern Vossloh wagt nach einem besseren dritten Quartal etwas mehr Optimismus bei den Profitabilitätszielen für dieses Jahr. Gleichwohl dürfte die bisherige untere Spanne beim Jahresumsatz verfehlt werden. Die Aktien legten nach der Mitteilung um 5,3 Prozent zu. Die Papiere von ElringKlinger schafften nach schwachem Start eine deutliche Trendwende und kletterten um 8,9 Prozent aufwärts. Das Unternehmen liefert drei sogenannte Brennstoffzellenstacks an die niederländische Zepp.solutions, mit denen diese Brennstoffzellensysteme für den Einsatz in Terminal-Traktoren für den Container- und Materialumschlag in Häfen und Logistikzentren und ein Wassertaxi ausrüsten wollen. Die Aktien von Hypoport brachen nach einem Ergebnisrückgang des Finanzdienstleisters um knapp 17 Prozent ein. Das operative Ergebnis von Hypoport fiel im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Fünftel auf etwa 7 Millionen Euro. Analysten sprachen unisono von enttäuschenden Kennziffern. Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich erhöhte nach einer Belebung der Nachfrage seine Jahresziele. Seit mehreren Wochen belebe sich die Kundennachfrage sukzessive, weshalb im Restjahr höhere als zunächst geplante Umsätze zu erwarten seien, hieß es. Die eingeleiteten Sparmaßnahmen dürften sich weiter positiv im Ergebnis niederschlagen. Die Jungheinrich-Titel stiegen um 2,7 Prozent. Der Telekomausrüster Adva Optical traut sich nach einem positiv verlaufenen dritten Quartal wieder eine Jahresprognose zu. Die Aktien schnellten an der SDax-Spitze um 9,4 Prozent nach oben. Der Euro sank auf zuletzt 1,1820 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1852 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt stagnierte die Umlaufrendite bei minus 0,59 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,01 Prozent auf 146,29 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,06 Prozent auf 175,66 Punkte./edh/jha/ --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---
22.10.2020 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Anleger bleiben in der Defensive
FRANKFURT (dpa-AFX) - Weiter steigende Corona-Neuinfektionen und die Hängepartie um das US-Konjunkturpaket haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag weiter ins Minus befördert. Der Dax fiel im frühen Handel um bis zu 1,7 Prozent unter die Marke von 12 400 Punkten auf das tiefste Niveau seit rund einem Monat. Danach erholte sich der Leitindex etwas und notierte zuletzt noch 0,54 Prozent niedriger bei 12 489,61 Punkten. Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel sank um 0,57 Prozent auf 27 009,88 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor rund 0,6 Prozent auf 3162 Punkte. Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank sieht den Aktienmarkt derzeit am Scheideweg. Sollte der Kursbereich bei Dax zwischen 12 400 und 12 500 Punkten durchbrochen werden, könne es schnell sehr ungemütlich für die deutschen Standardwerte werden. Die drastisch gestiegenen Corona-Infektionszahlen treiben den deutschen Konsumenten wieder den Angstschweiß auf die Stirn. Die Kauflaune der Deutschen sei im Oktober deutlich gesunken, sagte Rolf Bürkl vom Nürnberger Konsumforschungsunternehmen GfK. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages in Deutschland ist erneut stark gestiegen und hat erstmals den Wert von 10 000 überschritten. Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen 11 287 Fälle binnen 24 Stunden. Der bisherige Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland war am Samstag mit 7830 Neuinfektionen erreicht worden. Von den Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten in den USA über neue Finanzhilfen in der Corona-Pandemie kamen zuletzt widersprüchliche Signale. Nancy Pelosi, die Sprecherin der Demokraten im Repräsentantenhaus, zeigte sich eher zuversichtlich. Dagegen warnte der Mehrheitsführer der Republikaner im Senat, Mitch McConnell, einer Einigung noch vor den Präsidentschaftswahlen Anfang November zuzustimmen. Unter den Einzelwerten hielten sich die Continental-Aktien mit minus 0,4 Prozent noch ganz passabel. Der Autozulieferer und Reifenhersteller rutschte auch im dritten Quartal in die roten Zahlen, schnitt damit aber besser ab, als Analysten befürchtet hatten. Die Profitabilität habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Warburg-Analyst Marc-Rene Tonn. Die Adidas-Anteilsscheine setzten sich nach einem schwächeren Start mit einem Plus von 3,1 Prozent an die Dax-Spitze. Auftrieb gab ein Bericht des "Manager-Magazins", wonach die Herzogenauracher nach gescheiterter Sanierung nun den Verkauf der Tochter Reebok eingeleitet hätten. Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen über einen Reebok-Verkauf gegeben. Die Papiere von Varta gerieten kräftig unter Druck. In der ersten Handelsstunde sanken die Titel des Batteriekonzerns um über 11 Prozent. Zuletzt lagen sie noch rund 5 Prozent tiefer. Börsianer machten für die Verluste vor allem automatisch ausgelöste Verkaufsorders verantwortlich. Es machten aber auch Gerüchte die Runde, dass ein Leeverkäufer aktiv ist, der auf weiter fallende Kurse setzt. Mit der gemeldeten Vertragsverlängerung von Vorstandschef Herbert Schein hätten die Kursverluste nichts zu tun, hieß es. Die Aktien von Hypoport brachen nach einem Ergebnisrückgang des Finanzdienstleisters in der Spitze um mehr als 21 Prozent ein. Mit 429 Euro sackten sie zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Mitte August ab und notierten zuletzt knapp 17 Prozent niedriger bei 453 Euro. Das operative Ergebnis von Hypoport fiel im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Fünftel auf etwa 7 Millionen Euro. Analysten sprachen unisono von enttäuschenden Kennziffern. Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich erhöhte nach einer Belebung der Nachfrage seine Jahresziele. Seit mehreren Wochen belebe sich die Kundennachfrage sukzessive, weshalb im Restjahr höhere als zunächst geplante Umsätze zu erwarten seien, hieß es. Die eingeleiteten Sparmaßnahmen dürften sich weiter positiv im Ergebnis niederschlagen. Die Jungheinrich-Titel stiegen um 4,3 Prozent. Der Telekomausrüster Adva Optical traut sich nach einem positiv verlaufenen dritten Quartal wieder eine Jahresprognose zu. Die Aktien schnellten an der SDax-Spitze um 10,3 Prozent nach oben./edh/jha/ --- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---