Faktor-Zertifikat | 6,00 | Long | Infineon

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  • WKN: MA075R
  • ISIN: DE000MA075R1
  • Faktor-Zertifikat

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Wertentwicklung

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Infineon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

Stammdaten

Kennzahlen

Kursdaten

Produktbeschreibung

Mit dem Faktor-Zertifikat Long auf Infineon hat der Anleger die Möglichkeit überproportional an steigenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie zu partizipieren. Im Gegenzug nimmt der Anleger aber auch überproportional an fallenden Kursen der zugrunde liegenden Aktie teil.

Falls die zugrunde liegende Aktie die Reset Barriere unterschreitet, liegt ein Reset Ereignis vor und es wird ein Hedging-Wert ermittelt. Dieser Wert ergibt sich aufgrund der für die Aktie abgeschlossenen Hedgingvereinbarungen erzielten Preise, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben. Wenn dieser Hedging-Wert über dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt, werden bestimmte Werte des Faktor-Zertifikats angepasst, wie in den Endgültigen Bedingungen näher beschrieben.

Wenn allerdings der Hedging-Wert unter dem letzten unmittelbar vor dem Eintritt des Reset Ereignisses anwendbaren Basispreis liegt oder diesem entspricht, so steht es der Emittentin frei, vorbehaltlich einer wirksamen Ausübung des Ausübungsrechts des Gläubigers oder einer Mitteilung einer Kündigung durch die Emittentin, die Wertpapiere mit sofortiger Wirkung vollständig, jedoch nicht teilweise, durch Mitteilung an die Gläubiger zu kündigen (eine sogenannte Reset Ereignis Kündigung). Als Folge der Ausübung einer Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin wird das Produkt mit sofortiger Wirkung beendet und der Mindestbetrag ausgezahlt, wodurch es zum Totalverlust kommt.

Sowohl die Reset Barriere als auch der Basispreis sind nicht konstant. Nach anfänglicher Bestimmung dieser Werte werden, wie in den Endgültigen Bedingungen festgelegt, Anpassungen erfolgen. Der aktuelle Wert der Reset Barriere und des Basispreises sind der obigen Tabelle zu entnehmen.

Das Produkt hat keine feste Laufzeit. Bei Ausübung des ordentlichen Kündigungsrechts erfolgt die Bewertung der Aktie am ersten planmäßigen Handelstag (der Aktie) eines jeden Monats, welcher dem Ablauf von 35 Tagen nach dem Ausübungstag folgt. Bei Ausübung der Reset Ereignis Kündigung durch die Emittentin werden die Wertpapiere zum Mindestbetrag zurückgezahlt.

Bei Faktor-Zertifikaten sind keine periodischen Zinszahlungen vorgesehen.

Faktor-Zertifikate gewährleisten keinen Kapitalschutz. Im Falle eines fallenden Aktien-Kurses können die Wertpapiere wertlos verfallen wodurch der Anleger einen Totalverlust erleidet.

Zertifikate, Optionsscheine und Anleihen sind Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten der Aktie sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (d.h. den Endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen.

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Nachrichten und Analysen

09.08.2020 Quelle: dpa
Infineon-Chef: Groß-Übernahmen erst einmal kein Thema mehr
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Halbleiterhersteller Infineon will beim Thema Übernahmen zunächst nur noch kleinere Brötchen backen. "Wir sind jetzt gut aufgestellt und planen erst einmal keine weiteren großen Akquisitionen", sagte Vorstandsvorsitzender Reinhard Ploss der "Süddeutsche Zeitung" (Montagausgabe). Zuletzt hatte der Dax-Konzern den US-Konkurrenten Cypress für 9 Milliarden Euro geschluckt. "Kleinere Dinge zur Arrondierung unseres Know-hows schauen wir uns natürlich an", fügte der Manager an. Infineon brauche "sicher fünf Jahre, um das gesamte Potenzial der Übernahme von Cypress zu heben, wir sind also erstmal gut beschäftigt". Ploss sieht auch keine Gefahr, dass Infineon selbst zu einem Übernahmekandidaten für sehr viel größere Konkurrenten werden könnte, sondern er will selbständig bleiben. "So lange wir unseren Job gut machen, kann keiner kommen und sagen: Ich kann das besser", meinte der Infineon-Chef. Und: "Wer das gleiche macht wie wir, würde erhebliche Kartellprobleme und Auflagen bei einem Übernahmeversuch bekommen. Und eine Zerschlagung von Infineon würde ich nicht als wertstiftend ansehen." Bedroht sieht sich Infineon, das einzige unter den weltweit zehn größten Halbleiterunternehmen mit Sitz in Europa, von den Wirtschaftsauseinandersetzungen zwischen China und den USA. "Beide Nationen beanspruchen die technologische Führungsrolle. Dadurch gerät auch der faire Wettbewerb in Gefahr, denn die USA und China unterstützen jeweils ihre eigenen Halbleiterindustrien sehr stark“, sagt Ploss. Insbesondere China setze im Chipbereich alles daran, eine eigene Versorgung aufzubauen, weil Halbleiter einer der größten Importposten des Landes seien./he
04.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Infineon schlägt sich besser als gedacht - Aktie legt zu
(neu: Aktienkurs, weitere Analystenstimmen, Aussagen aus Telefonkonferenz) NEUBIBERG (dpa-AFX) - Der Chiphersteller Infineon hat trotz der Auswirkungen der Corona-Krise und der Schwäche der Automärkte im abgelaufenen Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Zudem wird das Management bei seinem Ausblick nun etwas optimistischer. Das Geschäftsmodell habe sich als robust erwiesen und werde durch die Cypress-Integration gestärkt, sagte Konzernchef Reinhard Ploss am Dienstag bei der Zahlenvorlage. Der Chiphersteller habe die schwierige Situation durch die Corona-Krise bislang gut bewältigt. Während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 2,17 Milliarden Euro zulegte, sackte das operative Ergebnis (Segmentergebnis) um fast ein Drittel auf 220 Millionen Euro ab, wie der Dax-Konzern in Neubiberg bei München mitteilte. Allerdings übertraf Infineon bei beiden Werten klar die durchschnittlichen Schätzungen von Analysten. Unter dem Strich stand dennoch ein Fehlbetrag von 128 Millionen Euro nach einem Gewinn von 224 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten gut an. Die Infineon-Aktie legte am Morgen zeitweise um fast sechs Prozent zu. Zuletzt lag sie noch rund 2,6 Prozent im Plus. Seit Jahresbeginn haben die Aktien trotz der Corona-Krise und der Marktturbulenzen knapp zehn Prozent gewonnen. In den zurückliegenden fünf Jahren hat sich der Kurs sogar mehr als verdoppelt. Für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 (Ende September) erwartet die Infineon-Spitze jetzt einen Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro sowie eine operative Marge (Segmentergebnis-Marge) von etwa 13 Prozent. Bislang hatten die Neubiberger für das kombinierte Unternehmen einschließlich des US-Halbleiterspezialisten Cypress Semiconductor mit Erlösen von rund 8,4 Milliarden Euro und einer operativen Marge von zirka 12 Prozent gerechnet. Dennoch sieht Ploss weiter "erhebliche Auswirkungen" der Pandemie auf Infineons Zielmärkte. Dadurch werde die Nachfrage in vielen Bereichen geschwächt. "Die Krise ist noch nicht überstanden", warnte er in einer Telefonkonferenz. Allerdings sieht Ploss im besonders hart von der Krise getroffenen Automarkt Anzeichen einer Erholung. Der Manager zeigte sich überzeugt, dass Infineon von der zunehmenden Digitalisierung profitiert, und sprach von einem "Digitalisierungsschub", den die Pandemie in einigen Bereichen ausgelöst habe. Als Beispiele nannte er den steigenden Datenverkehr, das Internet der Dinge und die mobile Kommunikation. Analyst Harald Schnitzler von der DZ Bank sah bereits positive Auswirkungen der Cypress-Übernahme auf das Ergebnis im dritten Quartal. Offenbar sei das Schlimmste für Infineon vorbei. David Mulholland von der Schweizer Großbank UBS hob die überraschend hohen Bruttomargen hervor. Nach Einschätzung von Achal Sultania von der Credit Suisse glichen andere Segmente das schwache Geschäft mit Halbleitern für den Autobau zwar aus. Doch das mittelfristige Ziel für die Profitabilität erscheine ihm zu optimistisch. Derweil ist dem Konzern aus Sicht von Alexander Duval von der US-Investmentbank Goldman Sachs mit den Quartalszahlen ein Treffer gelungen. Für das laufende vierte Quartal rechnet Infineon mit einem Umsatz von 2,3 bis 2,6 Milliarden Euro. Zu dem erwarteten Anstieg im Vergleich zum Vorquartal trage die erstmalige Einbeziehung von Cypress für ein komplettes Quartal bei, hieß es. Wenn man die Mitte der Umsatzspanne zugrundelegt, soll die Segmentergebnis-Marge etwa 14 Prozent erreichen. Ploss zeigte sich mit Blick auf das Schlussquartal "vorsichtig optimistisch". Allerdings hänge die Geschäftsentwicklung wesentlich vom weiteren Verlauf der Pandemie, geopolitischen Faktoren sowie der Wirkung der aufgelegten Konjunkturpakete ab. Der US-Konzern Cypress Semiconductor geht seit Vollzug der Übernahme am 16. April in die Infineon-Geschäftszahlen ein. Die Geschäftsbereiche der Kalifornier wurden auf verschiedene Segmente Infineons aufgeteilt. Infineon hatte den 9 Milliarden Euro schweren Kauf im Frühjahr nach einer monatelangen Hängepartie abgeschlossen. Es war die größte Übernahme für den Konzern. Ploss verspricht sich eine Menge von den US-Amerikanern, die Infineon perspektivisch wieder zum dauerhaft hohen Wachstum der Vergangenheit verhelfen sollen und das Portfolio deutlich erweitern. "Die Integration von Cypress befindet sich auf einem guten Weg", sagte der Manager. Auch bei der Refinanzierung des Kaufpreises komme der Konzern gut voran. Trotz der erstmaligen Konsolidierung des Cypress-Geschäfts ging der Umsatz im besonders wichtigen Automotive-Geschäft (ATV) sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zum Vorquartal zurück. Dagegen konnte Infineon in der zweitgrößten Sparte PSS (Power & Sensor Systems) klar zulegen. In der PSS-Sparte ist unter anderem das Geschäft mit Chips für die Stromversorgung sowie für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets gebündelt. Auch im Industriegeschäft (IPC) und im Geschäft mit Sicherheitslösungen (CSS) verzeichnete der Konzern im Jahres- und Quartalsvergleich Zuwächse, die in der CSS-Sparte besonders stark ausfielen. Mit Blick auf die künftige Entwicklung von Infineon zeigte sich Ploss unverändert optimistisch. Denn die strukturellen Wachstumstreiber des Unternehmens - etwa Big Data, Sicherheit und Mobilität - blieben nicht nur intakt, sondern würden teils sogar noch verstärkt, ist er überzeugt./eas/stw/jha/
04.08.2020 Quelle: dpa
ROUNDUP: Infineon schlägt sich besser als gedacht - Aktie legt deutlich zu
NEUBIBERG (dpa-AFX) - Der Chiphersteller Infineon hat trotz der Auswirkungen der Corona-Krise und der Schwäche der Automärkte im abgelaufenen Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Zudem wird das Management bei seinem Ausblick nun etwas optimistischer. Das Geschäftsmodell habe sich als robust erwiesen und werde durch die Cypress-Integration gestärkt, sagte Konzernchef Reinhard Ploss am Dienstag bei der Zahlenvorlage. Der Chiphersteller habe die schwierige Situation durch die Corona-Krise bislang gut bewältigt. Während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 2,17 Milliarden Euro zulegte, sackte das operative Ergebnis (Segmentergebnis) um fast ein Drittel auf 220 Millionen Euro ab, wie der Dax-Konzern in Neubiberg bei München mitteilte. Allerdings übertraf Infineon bei beiden Werten klar die durchschnittlichen Schätzungen von Analysten. Unter dem Strich stand dennoch ein Fehlbetrag von 128 Millionen Euro zu Buche nach einem Gewinn von 224 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten gut an. Die Infineon-Aktie legte am Morgen zeitweise um fast sechs Prozent zu. Zuletzt war sie mit einem Plus von 4,17 Prozent zweitstärkster Wert im Dax. Seit Jahresbeginn haben die Aktien trotz der Corona-Krise und der Marktturbulenzen rund elf Prozent gewonnen. In den zurückliegenden fünf Jahren hat sich der Kurs sogar mehr als verdoppelt. Für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 (Ende September) erwartet die Infineon-Spitze jetzt einen Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro sowie eine operative Marge (Segmentergebnis-Marge) von etwa 13 Prozent. Bislang hatten die Neubiberger für das kombinierte Unternehmen einschließlich des US-Halbleiterspezialisten Cypress Semiconductor mit Erlösen von rund 8,4 Milliarden Euro und einer operativen Marge von zirka 12 Prozent gerechnet. Dennoch sieht Ploss weiterhin "erhebliche Auswirkungen" der Pandemie auf Infineons Zielmärkte. Dadurch werde Nachfrage in vielen Bereichen geschwächt. Allerdings sieht Ploss im besonders hart von der Krise getroffenen Automarkt Anzeichen einer Erholung. Der Manager zeigte sich überzeugt, dass Infineon von der zunehmenden Digitalisierung profitiert. Als Beispiele nannte Ploss den steigenden Datenverkehr, das Internet der Dinge und die mobile Kommunikation. Aktienhändler lobten in einer ersten Reaktion ein "sehr solides" Quartalsergebnis und einen besseren Ausblick. Ein weiterer Marktexperte sprach von ermutigenden Zeichen. So habe das Management betont, dass es konkrete Anzeichen einer Erholung im Autogeschäft gebe. Analyst Harald Schnitzler von der DZ Bank sah bereits positive Auswirkungen der Cypress-Übernahme auf das Ergebnis im dritten Quartal. Offenbar sei das Schlimmste für Infineon vorbei. Für das laufende vierte Quartal rechnet Infineon mit einem Umsatz zwischen 2,3 und 2,6 Milliarden Euro. Zu dem erwarteten Anstieg im Vergleich zum Vorquartal trage die erstmalige Einbeziehung von Cypress für ein komplettes Quartal bei, hieß es. Wenn man die Mitte der Umsatzspanne zugrundelegt, soll die Segmentergebnis-Marge etwa 14 Prozent erreichen. Ploss zeigte sich mit Blick auf das Schlussquartal "vorsichtig optimistisch". Allerdings hänge die Geschäftsentwicklung wesentlich vom weiteren Verlauf der Pandemie, geopolitischen Faktoren sowie der Wirkung der aufgelegten Konjunkturpakete ab. Der US-Konzern Cypress Semiconductor geht seit Vollzug der Übernahme am 16. April voll in die Infineon-Geschäftszahlen ein. Die Geschäftsbereiche der Kalifornier wurden auf verschiedene Segmente Infineons aufgeteilt. Infineon hatte den 9 Milliarden Euro schweren Kauf im Frühjahr nach einer monatelangen Hängepartie abgeschlossen. Es war die größte Übernahme der Firma. Trotz der erstmaligen Konsolidierung des Cypress-Geschäfts ging der Umsatz im besonders wichtigen Automotive-Geschäft (ATV) sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zum Vorquartal zurück. Dagegen konnte Infineon in der zweitgrößten Sparte PSS (Power & Sensor Systems) klar zulegen. In der PSS-Sparte ist unter anderem das Geschäft mit Chips für die Stromversorgung sowie für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets gebündelt. Auch im Industriegeschäft (IPC) und im Geschäft mit Sicherheitslösungen (CSS) verzeichnete der Konzern im Jahres- und Quartalsvergleich Zuwächse, die in der CSS-Sparte besonders stark ausfielen./eas/stw/jha/