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Heute 27.02.2020 11:13:20 Quelle: dpa
OTS: Axel Springer SE / Axel Springer SE: Vorstand und Aufsichtsrat ...
Axel Springer SE: Vorstand und Aufsichtsrat befürworten und unterstützen Delisting-Erwerbsangebot von KKR Berlin (ots) - Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat veröffentlicht / Stellungnahme enthält Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2019 Vorstand und Aufsichtsrat der Axel Springer SE haben heute ihre gemeinsame begründete Stellungnahme zum öffentlichen Delisting-Erwerbsangebot der Traviata B.V. an die Aktionäre der Axel Springer SE abgegeben. Traviata B.V. ist eine Holdinggesellschaft im Besitz von Fonds, die durch KKR beraten werden. Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass das Delisting im besten Interesse der Axel Springer SE liegt. Da ein Delisting-Erwerbsangebot Voraussetzung für das Delisting ist, befürworten und unterstützen Vorstand und Aufsichtsrat nach sorgfältiger und eingehender Prüfung der am 21. Februar 2020 veröffentlichten Angebotsunterlage das Angebot von KKR. Vorstand und Aufsichtsrat bestätigen, dass die Gegenleistung in Höhe von EUR 63,00 die gesetzlichen Anforderungen an ein Delisting-Erwerbsangebot erfüllt und damit für die Zwecke des Delisting-Erwerbsangebots angemessen ist. Die gemeinsame begründete Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat beinhaltet neben Finanzkennzahlen des vom Vorstand aufgestellten und vom Abschlussprüfer testierten Jahres- und Konzernabschlusses der Axel Springer SE für das Geschäftsjahr 2019 und dem Dividendenvorschlag auch die Prognose für das Jahr 2020. Die Axel Springer SE hat im Gesamtjahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 3.112,1 Millionen (Vj.: EUR 3.180,7 Millionen), ein bereinigtes EBITDA von EUR 630,6 Millionen (Vj.: EUR 737,9 Millionen) sowie ein bereinigtes EBIT von EUR 414,5 Millionen (Vj.: EUR 527,9 Millionen) erzielt. Der Vorstand hat einen Gewinnverwendungsvorschlag, der eine Dividende je Axel Springer Aktie in Höhe von EUR 1,16 (Vj.: EUR 2,10) vorsieht, beschlossen. Am 10. März 2020 wird der Aufsichtsrat über die Billigung und Feststellung des Jahres- und Konzernabschlusses sowie über seinen Gewinnverwendungsvorschlag an die Hauptversammlung entscheiden, bevor am 11. März 2020 der vollständige Geschäftsbericht der Axel Springer SE für das Geschäftsjahr 2019, der den Konzernabschluss enthält, sowie der Jahresabschluss 2019 der Axel Springer SE veröffentlicht wird. Die gemeinsame begründete Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat wurde auf der Unternehmenswebsite der Axel Springer SE unter http://go.axelspringer.com/kkr veröffentlicht. Gedruckte Exemplare der Stellungnahme sind zudem kostenfrei erhältlich bei Axel Springer SE, Investor Relations, Axel-Springer-Straße 65, 10969 Berlin, ir@axelspringer.de. Die Mitteilung, dass die Stellungnahme veröffentlicht wurde und kostenfrei erhältlich ist, ist heute auch im Bundesanzeiger erfolgt. Die Annahmefrist für das Delisting-Erwerbsangebot von KKR hat mit der Veröffentlichung der Angebotsunterlage am 21. Februar 2020 begonnen und wird am 20. März 2020 um 24 Uhr (MEZ) enden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass allein die gemeinsame begründete Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat maßgeblich ist. Die Informationen in dieser Pressemitteilung stellen keine Erläuterungen oder Ergänzungen zu den Aussagen in der gemeinsamen begründeten Stellungnahme dar. Pressekontakt: Dr. Malte Wienker Leiter Unternehmenskommunikation +49 30 2591 77765 malte.wienker@axelspringer.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/6338/4532210 OTS: Axel Springer SE ISIN: DE0005501357
Heute 27.02.2020 11:08:01 Quelle: dpa
WDH/ROUNDUP/Kreise: Nokia prüft strategische Optionen - Aktie schwankt
(In der Überschrift wurde ein Wort ergänzt: Kreise) ESPOO (dpa-AFX) - Der finnische Netzausrüster Nokia prüft Kreisen zufolge angesichts großer wettbewerblicher Herausforderungen und eines rasanten Kursverfalls der Aktie strategische Optionen. Der Verkauf von Sparten stünde ebenso zur Wahl wie Fusionen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwochabend unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Zur Abwägung der Alternativen habe sich Nokia Berater mit an Bord geholt, hieß es weiter. Das Unternehmen selbst kommentierte die Berichte nicht. Nach einem außerbörslichen Kurssprung der Aktie am Mittwochabend fand die Aktie am Donnerstag zunächst keine klare Richtung. Zuletzt lag sie knapp ein Prozent im Plus, war damit aber neben Engie der einzige Gewinner im EuroStoxx 50. Im Geschäft mit dem neuen Breitband-Standard 5G steht Nokia derzeit in einem scharfen Wettbewerb mit den Konkurrenten Ericsson und Huawei. In dem Zusammenhang müssen die Unternehmen auch viel Geld in die Entwicklung der Technik stecken. Abgesehen davon wollen die Finnen auch in die Digitalisierung der internen Prozesse investieren, um die Produktkosten zu reduzieren und produktiver zu werden. Im Oktober hatte Nokia seine Jahresziele für 2019 entsprechend gekappt und die Aktionäre mit einer vorläufigen Aussetzung der Dividende verschreckt. Die Aktie rauschte in der Folge bis Mitte November um mehr als ein Drittel ab. Einen Teil dieser Verluste hat sie seitdem wieder wettgemacht. Seit Jahresbeginn steht ein Kursgewinn von knapp 12 Prozent zu Buche. Nachdem es schließlich sowohl beim bereinigten Gewinn je Aktie als auch bei der operativen Marge 2019 wie vorhergesagt zu einem Rückgang kam, erwartet das Management nun, dass sich das operative Geschäft im Laufe des Jahres 2020 wieder verbessern dürfte. Was die nun in Rede stehenden strategischen Optionen betrifft, wird neben Verkäufen oder Fusionen auch über eine Verlagerung von Investitionen und Anpassungen in der Bilanz nachgedacht. Die Überlegungen dauerten derzeit noch an und es gebe keine Sicherheit, dass die genannten Schritte auch tatsächlich umgesetzt werden, berichtete Bloomberg unter Verweis auf die eingeweihten Personen weiter. In einer ersten Einschätzung zu der Nachricht schrieb JPMorgan-Analyst Sandeep Deshpande am Mittwoch, dass die einzig gangbare Möglichkeit ein Verkauf an bislang nicht mit Nokia in Verbindung stehende Unternehmen wie etwa an ein Technologie-Unternehmen in den USA wäre. Cisco oder Apple jedoch dürften nicht an dem margenschwachen und schwankungsanfälligen Geschäft interessiert sein, schrieb der Experte weiter. Möglich sei aber auch ein Verkauf kleinerer Geschäftsbereiche. Laut Bloomberg besteht daneben die theoretische Möglichkeit eines (teilweisen) Zusammenschlusses mit Wettbewerbern wie Ericsson. Allerdings dürften die Unternehmen in solch einem Fall auf hohe kartellrechtliche Hürden stoßen. Auch aus der Politik wäre angesichts befürchteter Arbeitsplatzverluste und Preiserhöhungen mit Gegenwind zu rechnen. Dies hat nicht zuletzt der zähe Zusammenschluss zwischen T-Mobile US und Sprint in den USA gezeigt./kro/eas
Heute 27.02.2020 11:02:17 Quelle: dpa
VIRUS: Conti begrenzt Reisen - Schutzausrüstung für Mitarbeiter
HANNOVER (dpa-AFX) - Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus erhöht der weltweit vernetzte Autozulieferer Continental seine Vorsichtsmaßnahmen. "Wir haben Geschäftsreisen von und nach China sowie Südkorea und in Teile Italiens eingeschränkt", hieß es am Donnerstag vom Dax-Konzern in Hannover. Außerdem werde der Gesundheitsschutz für die Belegschaft verstärkt: Man unterstütze die einzelnen Standorte "mit der Lieferung von geeigneter persönlicher Schutzausrüstung für unsere Mitarbeiter". Ein weiterer Schwerpunkt sei es, die Lieferfähigkeit des Unternehmens aufrechtzuerhalten. Conti hat Fabriken und Niederlassungen auf allen Kontinenten. In China, wo die Corona-Epidemie ausbrach, hatte das Unternehmen die Produktion nach zeitweiligen Unterbrechungen seit dem 10. Februar wieder schrittweise aufgenommen. Auch in der Nähe des Infektionsherds in Norditalien betreibt der Konzern Standorte - etwa in der Nähe von Mailand, in Turin und in Padua - sowie im ebenfalls stark vom Virus betroffenen Südkorea. Das Unternehmen hatte erklärt, es stehe "in engem Austausch mit unseren Zulieferern und Kunden, um potenzielle Einschränkungen der Lieferkette so gering wie möglich zu halten". Mit Blick auf China erwarten Ökonomen eine leichte Entspannung der Probleme durch die Virus-Ausbreitung. "Langsam mehren sich die Hoffnungszeichen, dass es mit der chinesischen Wirtschaft bald wieder aufwärts gehen könnte", schätzen Analysten der Commerzbank. "Offenbar fahren Unternehmen die Produktion wieder hoch." Die Ratingagentur Moody's rechnet infolge des Nachfrage-Dämpfers aber mit einem Rückgang der weltweiten Autoverkäufe um 2,5 Prozent in diesem Jahr./jap/DP/stk
Heute 27.02.2020 10:54:50 Quelle: dpa
VIRUS/Fraport reagiert auf Nachfrage-Einbruch: Mitarbeiter sollen freinehmen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Lufthansa tritt auch der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf die Kostenbremse. Derzeit würden alle größeren Kostenpositionen auf den Prüfstand gestellt, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mit. Es gehe darum, den Personaleinsatz dem geringeren Bedarf anzupassen. Das Passagier- und Frachtaufkommen auf den Verbindungen von und nach China und Asien sei bereits stark eingebrochen. Fraport-Beschäftigte sollen nun auf freiwilliger Basis unbezahlten Urlaub nehmen oder ihre Arbeitszeit reduzieren. Dies betreffe sowohl die Verwaltung als auch den Flugbetrieb, hieß es. Neueinstellungen soll es nur noch in begründeten Ausnahmefällen geben. Anleger an der Börse reagierten mit etwas Erleichterung auf die Nachrichten. Nachdem der Kurs der Fraport-Aktie am Morgen zunächst um bis zu 3,5 Prozent eingebrochen war, lag er zuletzt noch mit 2,3 Prozent im Minus. Der Mdax verringerte sein Minus ebenfalls. "Die Auswirkungen der Corona-Epidemie treffen uns in einer Phase, in der besonders der deutsche Luftverkehr ohnehin mit großen Herausforderungen kämpft", sagte Fraport-Chef Stefan Schulte. Die Dauer und der Umfang der Flugstreichungen könne man derzeit nicht verlässlich voraussagen. Auch die Folgen für die Gewinne des Unternehmens seien noch nicht absehbar. Eine konkrete Prognose für das laufende Jahr will Fraport bei der Bilanzvorlage am 13. März veröffentlichen./stw/stk