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Heute 23.08.2019 08:25:14 Quelle: dpa
E-Tretroller-Schwergewicht Bird startet in Deutschland
BERLIN (dpa-AFX) - In das noch junge Geschäft mit E-Tretrollern in Deutschland steigt ein weiterer starker Player ein. Der amerikanische Anbieter Bird, der bereits in 140 Städten weltweit aktiv ist, startet an diesem Montag in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München. Zunächst sollen jeweils 100 Scooter auf die Straßen der fünf Städte kommen, sagte der für das Geschäft in Europa zuständige Bird-Manager Patrick Studener. Weitere Städte sollen "in Kürze" folgen. Die Firma aus Kalifornien modifizierte für Deutschland ihr E-Tretroller-Modell aus eigener Entwicklung, um die strengeren Sicherheitsauflagen wie etwa zwei Handbremsen zu erfüllen. Die Fahrzeuge sollen mit einer Batterieladung rund 50 Kilometer zurücklegen können. Bird rechnet für die Scooter mit einer Lebensdauer von eineinhalb bis zwei Jahren im Sharing-Betrieb. Die Firma experimentiert unter anderem in San Francisco und Barcelona auch mit der Möglichkeit für Nutzer, die E-Tretroller auf monatlicher Basis zu mieten. Insgesamt hat Bird mehrere Hunderttausend Fahrzeuge im Einsatz. Bird wurde vor rund zwei Jahren von einem früheren Manager der Fahrdienst-Vermittler Lyft und Uber, Travis van der Zanden, gegründet. Die Firma mit Sitz in Santa Monica wurde in der jüngsten Finanzierungsrunde laut Medienberichten mit 2,5 Milliarden US-Dollar (2,26 Mrd Euro) bewertet. In Deutschland waren E-Tretroller erst im Juni zugelassen worden. Im Markt sind bereits mehrere Vermiet-Anbieter wie Circ, Tier, Voi sowie der amerikanische Bird-Rivale Lime aktiv./so/DP/fba
Heute 23.08.2019 08:19:07 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt Ausblick: Dax dürfte zulegen - Investoren warten auf Fed-Chef
FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem mit Spannung erwarteten Notenbanker-Treffen in Jackson Hole zeichnen sich für den deutschen Aktienmarkt am Freitagmorgen Gewinne ab. Der X-Dax als Indikator für den Leitindex signalisierte diesen rund eine Stunde vor Handelsstart um 0,66 Prozent fester bei 11 824 Punkten. Damit würde der deutsche Leitindex seine Verluste vom Vortag wettmachen. Der EuroStoxx 50 wird um 0,4 Prozent fester erwartet. Sollte es bei den erwarteten Gewinnen im Dax bis Handelsende bleiben, würde das Börsenbarometer auf Wochensicht ein Plus einfahren. Noch in der vergangenen Woche war der deutsche Leitindex wegen Rezessionsängsten auf den tiefsten Stand seit einem halben Jahr gerutscht. Große Erwartungen haben die Börsianer nunmehr an das Notenbanker-Treffen in den USA. Besonders spannend dürfte es werden, wenn Fed-Chef Jerome Powell am Nachmittag die Eröffnungsrede auf dem jährlichen Notenbanker-Symposium in Jackson Hole hält. Die Finanzmärkte erhoffen sich Hinweise auf die künftige Geldpolitik der Fed, nachdem das zur Wochenmitte veröffentlichte Protokoll zur jüngsten Sitzung der US-Notenbank keine klare Richtung vorgegeben hatte. Wenn Powell hier zu vage bleibt, könnte dies Folgen haben: "Investoren wollen nicht akzeptieren, dass es keine weiteren Zinssenkungen gibt, und haben für dieses Jahr mindestens zwei weitere schon eingepreist", sagte Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda. Sollte Powell diese Erwartung enttäuschen, könnten wieder Sorgen um eine Rezession aufkommen und die Märkte könnten die Fed "abstrafen", so Erlam. Auch Analyst Thomas Altmann von QC Partners warnt vor der Fallhöhe für die Märkte, ist aber überzeugt, dass Powell angesichts der konträren Meinungen innerhalb der Fed keine definitiven Zinssenkungen in Aussicht stellen kann. Stattdessen dürfte der Fed-Chef einmal mehr auf die Flexibilität der Fed abstellen und den Anlegern die Deutungshoheit über dieses Wort überlassen, vermutet der Experte. "Für Powell wird das heute ein schwieriger Spagat." Auf Unternehmensseite dürften Spekulationen rund um den Industriekonzern Thyssenkrupp die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Nach der Absage der Fusion mit Tata Europe Steel prüft der Konzern einem Bericht des "Handelsblatt" zufolge nun als Alternative die Übernahme des Stahlhändlers Klöckner. Damit würde Thyssenkrupp sein Werkstoffgeschäft stärken, das zusammen mit der Stahlherstellung den neuen Kernbereich des Unternehmens bilden soll. Vorbörslich profitierte vor allem Klöckner & Co-Aktien, sie verteuerten sich auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um fast 18 Prozent. Thyssenkrupp-Anteile legten um mehr als zweieinhalb Prozent zu. Umbaupläne bleiben auch das Thema bei der Commerzbank, die nach einem Bericht der "Börsen-Zeitung" den weiteren Abbau von bis zu 2500 Stellen prüft. Zuvor war in Medien über die Schließung mehrerer hundert Filialen spekuliert worden. Anleger sollten zudem Softwarehersteller SAP nach guten Zahlen des US-Konkurrenten Salesforce im Blick behalten - ebenso wie den IT-Dienstleister Bechtle, dessen Aktien von einer Kaufempfehlung durch die Baader Bank bereits vorbörslich profitierten. Zudem gibt es noch Zahlenmaterial aus den hinteren Börsenreihen, etwa vom Maschinenbauer Aumann und vom Eisenbahn-Logistiker VTG./tav/jha/
Heute 23.08.2019 08:17:06 Quelle: dpa
DGAP-Adhoc: MBB SE steigert Umsatz im ersten Halbjahr und erhöht Prognose nach jüngster Akquisition (deutsch)
MBB SE steigert Umsatz im ersten Halbjahr und erhöht Prognose nach jüngster Akquisition ^ DGAP-Ad-hoc: MBB SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis MBB SE steigert Umsatz im ersten Halbjahr und erhöht Prognose nach jüngster Akquisition 23.08.2019 / 08:16 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR MBB SE steigert Umsatz im ersten Halbjahr und erhöht Prognose nach jüngster Akquisition Berlin, 23. August 2019 - MBB SE (ISIN DE000A0ETBQ4), ein mittelständisches Familienunternehmen, hat im ersten Halbjahr 2019 seinen Umsatz um 4,6 % auf 251,4 Mio. EUR gesteigert. Das EBITDA lag mit 24,2 Mio. EUR und einer Marge von 9,6 % unter dem Vorjahreszeitraum, was insbesondere auf die geringere Profitabilität der Tochterunternehmen mit Automobilabhängigkeit zurückzuführen ist. Die Nettoliquidität im MBB-Konzern betrug zum Halbjahr 217,4 Mio. EUR, wovon 200,5 Mio. EUR auf die Holding MBB SE entfielen. Erfreulich war im ersten Halbjahr insbesondere die Entwicklung der Unternehmenstochter DTS. Der IT-Security Anbieter wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 21,9 % auf 30,6 Mio. EUR und konnte seine EBITDA-Marge auf 14,7 % steigern. Im Segment Industrieproduktion erzielten die Unternehmen ein Umsatzwachstum von 5,1 % auf 55,3 Mio. EUR und konnten ihre EBITDA-Marge nach einer herausfordernden Rohstoffpreisentwicklung wieder auf 7,7 % erhöhen. Im Segment Technische Applikationen hat insbesondere Aumann die Abkühlung des Automobilmarktes im Verlauf des ersten Halbjahres zu spüren bekommen. Der Segmentumsatz konnte zwar leicht auf 165,8 Mio. EUR gesteigert werden, allerdings reduzierte sich das EBITDA um 18,0 % auf 16,3 Mio. EUR. Nach der erfolgreichen Akquisition von Friedrich Vorwerk, einem führenden Anbieter im Bereich des Pipeline- und Anlagenbaus für Gas- und Stromnetze, erwartet MBB nun für das laufende Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 530 Mio. EUR bei einer EBITDA-Marge von 9 bis 11 %. Diese Prognose berücksichtigt die Erstkonsolidierung von Friedrich Vorwerk zum 1. August 2019 sowie die von Aumann veröffentlichte Prognoseanpassung. Eine erhöhte Unsicherheit birgt die Prognose auf Grund der noch nicht finalisierten Übernahmebilanz von Friedrich Vorwerk sowie der von Aumann prognostizierten Schwankungsbreite beim Ergebnis. Derzeit erwirtschaften die rund 3.000 Mitarbeiter der MBB-Gruppe einen annualisierten Umsatz von mehr als 600 Mio. EUR. MBB SE Joachimsthaler Straße 34 10719 Berlin Tel +49 30 844 15 330 Fax +49 30 844 15 333 anfrage@mbb.com www.mbb.com Geschäftsführende Direktoren Dr. Christof Nesemeier (CEO) Dr. Constantin Mang Klaus Seidel Vorsitzender des Verwaltungsrats Gert-Maria Freimuth Registergericht Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Registernummer: HRB 165458 --------------------------------------------------------------------------- 23.08.2019 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: MBB SE Joachimsthaler Strasse 34 10719 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0) 30 844 15 330 Fax: +49 (0) 30 844 15 333 E-Mail: anfrage@mbb.com Internet: www.mbb.com ISIN: DE000A0ETBQ4 WKN: A0ETBQ Indizes: PXAP Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 862227 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 862227 23.08.2019 CET/CEST °