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19.02.2019 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Zurückhaltung bleibt Trumpf am deutschen Aktienmarkt
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Dax-Anleger haben auch am Dienstag die Füße still gehalten. Der deutsche Leitindex schwankte um seinen Schlusskurs vom Montag und fiel bis zum frühen Nachmittag um 0,20 Prozent auf 11 276,45 Punkte. Bereits zum Wochenstart war das Börsenbarometer unter dem Strich nahezu auf der Stelle getreten, auch weil wegen eines Feiertages in den USA wichtige Impulse von der Wall Street fehlten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stand 0,61 Prozent tiefer bei 24 314,44 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab ähnlich deutlich nach. Nach der Rally seit Jahresbeginn konsolidiere sich der Markt aktuell, sagte Marktanalyst Frank Geilfuß vom Berliner Bankhaus Löbbecke. Zudem seien die schlechten Wirtschaftsnachrichten mittlerweile in den Kursen berücksichtigt, so dass die Anleger nun auf Silberstreifen am Konjunkturhorizont hofften. Auf der Unternehmensseite richteten sich die Blicke unter anderem auf die Jahreszahlen des Dax-Konzerns HeidelbergCement. Der Baustoffhersteller profitierte im vierten Quartal von dem Bauboom in Deutschland und weltweiten Infrastrukturprogrammen. Umsatz und Gewinne seien besser ausgefallen als befürchtet, erklärte ein Händler. Nach den Kursverlusten der vergangenen Monate nahm die seit Anfang 2019 laufende Erholung nun weiter Fahrt auf: Die Aktien stiegen unter den Favoriten im Leitindex um rund 3 Prozent. Die Papiere des Zahlungsdienstleisters Wirecard schwankten weiterhin stark. Die Bafin hatte zu Wochenbeginn Spekulanten den Wind aus den Segeln genommen, die auf einen fallenden Wirecard-Kurs setzen wollen. Für zwei Monate ist es nun verboten, neue Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien der Wirecard AG zu begründen oder bestehende Netto-Leerverkaufspositionen zu erhöhen. Am Dienstag knüpften die Anteilsscheine zuletzt an ihre Vortagesrally an und gewannen fast 5 Prozent. Im MDax büßten die Papiere von ProSiebenSat.1 rund 2 Prozent ein. Der Medienkonzern baut seinen Vorstand um. Mit dem Finanzvorstand Jan Kemper und der Vermarktungschefin Sabine Eckhardt verlassen zwei weitere Topmanager das Unternehmen. Derweil hält ProSiebenSat.1 an seinen Finanzzielen für 2018 fest. Ebenfalls unter Druck standen die Anteilsscheine von Morphosys, die mehr als 3 Prozent verloren. Die Ruhestands-Pläne von Unternehmenschef Simon Moroney machten die Anleger des Biotech-Konzerns nervös. Moroney steht bei dem Antikörper-Spezialisten für Kontinuität und Stabilität. Er war 1992 einer der Mitbegründer des Konzerns und wurde zwei Jahre später bereits dessen Vorstandsvorsitzender. Auch schlecht gelitten waren Bankaktien. Hierzulande fielen Deutsche Bank um knapp 3 Prozent und Commerzbank um 3,55 Prozent. Das größte europäische Institut HSBC hatte mit seinen Geschäftszahlen für 2018 die Erwartungen von Analysten verfehlt. Ansonsten sorgte Tom Tailor für Gesprächsstoff. Die angeschlagene Bekleidungskette soll komplett chinesisch werden: Der Großaktionär Fosun aus China will das Hamburger Unternehmen ganz kaufen. Den Tom-Tailor-Aktionären werden mindestens 2,26 Euro je Aktie geboten. Die Anteilsscheine zogen um fast 12 Prozent auf 2,41 Euro an. Am deutschen Rentenmarkt stagnierte die Umlaufrendite bei minus 0,01 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,08 Prozent auf 142,55 Punkten. Der Bund-Future legte um 0,10 Prozent auf 166,55 Punkte zu. Der Euro kostete zuletzt 1,1295 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1328 (Freitag: 1,1260) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8828 (0,8881) Euro./la/fba --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
19.02.2019 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax bewegt sich auch am Dienstag kaum
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Dax-Anleger haben sich auch am Dienstag fürs Abwarten entschieden. Der deutsche Leitindex schwankte um seinen Schlusskurs vom Montag und legte bis zum Mittag um 0,08 Prozent auf 11 308,70 Punkte zu. Bereits zum Wochenstart war das Börsenbarometer unter dem Strich nahezu auf der Stelle getreten, auch weil wegen eines Feiertages in den USA wichtige Impulse von der Wall Street fehlten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stand 0,38 Prozent tiefer bei 24 370,55 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab ebenfalls etwas nach. Nach der Rally seit Jahresbeginn konsolidiere sich der Markt aktuell, sagte Marktanalyst Frank Geilfuß vom Berliner Bankhaus Löbbecke. Zudem seien die schlechten Wirtschaftsnachrichten mittlerweile in den Kursen berücksichtigt, so dass die Anleger nun auf Silberstreifen am Konjunkturhorizont hofften. Auf der Unternehmensseite richteten sich hierzulande die Blicke unter anderem auf die Jahreszahlen des Dax-Konzerns HeidelbergCement. Der Baustoffkonzern profitierte im vierten Quartal von dem Bauboom in Deutschland und weltweiten Infrastrukturprogrammen. Umsatz und Gewinne seien besser ausgefallen als befürchtet, erklärte ein Händler. Nach den Kursverlusten der vergangenen Monate könnte die seit Anfang 2019 laufende Erholung nun wieder Fahrt aufnehmen. Zuletzt stiegen die Aktien unter den Favoriten im Leitindex um fast 4 Prozent. Die Papiere des Zahlungsdienstleisters Wirecard schwankten weiterhin stark. Die Bafin hatte am Montag Spekulanten den Wind aus den Segeln genommen, die auf einen fallenden Wirecard-Kurs setzen wollen. Für zwei Monate ist es nun verboten, neue Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien der Wirecard AG zu begründen oder bestehende Netto-Leerverkaufspositionen zu erhöhen. Der Wirecard-Konzern, dessen Aktien erst seit September 2018 Mitglied im Dax sind, steht wegen Vorwürfen der "Financial Times" ("FT") bezüglich zweifelhafter Geschäftspraktiken unter Druck. Die Papiere waren im Februar im Tief bis auf 86 Euro eingebrochen. Wirecard dementiert die Vorwürfe der "FT". Am Dienstag knüpften die Anteilsscheine zuletzt an ihre Vortagesrally an und zogen um rund 5 Prozent an. Schlusslicht im MDax waren die Papiere von ProSiebenSat.1 mit einem Minus von fast 5 Prozent. Ein Bericht im "Manager Magazin" über bevorstehende Veränderungen in der Führungsriege verstimmte die Anleger des Medienkonzerns. Das Unternehmen äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht dazu. Ansonsten sorgte Tom Tailor für Gesprächsstoff. Die angeschlagene Bekleidungskette soll komplett chinesisch werden: Der Großaktionär Fosun aus China will das Hamburger Unternehmen übernehmen. Den Tom-Tailor-Aktionären werden 2,26 Euro je Aktie geboten. Die Anteilsscheine zogen um fast 12 Prozent auf 2,408 Euro an./la/mis
19.02.2019 Quelle: dpa
Aktien Europa: Moderate Verluste - Angst vor US-Autozöllen belastet
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben am Dienstag nach anfänglichen Richtungsschwierigkeiten den Weg nach unten eingeschlagen. Auch mangels Rückenwind von den Übersee-Börsen verlor der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gegen Mittag 0,37 Prozent auf 3232,70 Punkte. Für den französischen Cac 40 ging es um 0,36 Prozent auf 5149,82 Zähler bergab und der britische FTSE 100 sank um 0,51 Prozent auf 7182,96 Punkte. Hierzulande belasteten die Sorgen um mögliche US-Strafzölle auf europäische Autos die Stimmung, schrieb Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK. Zudem fanden in Asien die wichtigsten Märkte keine gemeinsame Richtung, und an der zu Wochenbeginn feiertagsbedingt geschlossenen Wall Street deutet sich ein verhaltener Handelsstart ab. Im europäischen Branchenvergleich standen vor allem die Bankenwerte unter Druck: Der Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 büßte nach negativ aufgenommenen Geschäftszahlen der HSBC rund anderthalb Prozent ein. Dagegen setzte sich der Index der Reise- und Freizeitunternehmen mit einem halben Prozent Plus an die Spitze des Stoxx-Tableaus. Die jüngsten Unternehmenszahlen sorgten am Markt für wenig Freude. HSBC-Titel rutschten mit knapp minus 4 Prozent ans "Footsie"-Ende, da die Bank die Anleger mit ihrem Wachstum im vergangenen Jahr nicht zufrieden stellen konnte. Analysten sahen insbesondere den Vorsteuergewinn unter den Erwartungen. Auch der Bergbaukonzern BHP stieß mit seinem Halbjahresbericht auf ein negatives Echo: Die Aktien sanken um 1,2 Prozent. Entgegen dem von Experten erwarteten Anstieg ging der um Sondereffekte bereinigte Gewinn nach Steuern zurück. Bei Danone stand ein Kursrückgang von einem Prozent zu Buche. Der französische Lebensmittelkonzern konnte zwar seinen Jahresumsatz dank einer starken Nachfrage nach abgefülltem Trinkwasser und Milchprodukten steigern und überraschte die Analysten positiv. Doch der Überschuss ging zurück. Zudem war die Aktie seit Jahresbeginn bereits stark gelaufen./gl/mis