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Nachrichten und Analysen

25.04.2019 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax leicht im Minus - Quartalsberichte und Banken im Fokus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich am Donnerstag kaum bewegt. Der deutsche Leitindex stand zuletzt 0,12 Prozent tiefer bei 12 298,83 Punkten. Der Index der mittelgroßen Werte MDax verlor 0,22 Prozent auf 25 945,50 Punkte. Der EuroStoxx 50 rutschte ähnlich stark ab. Kurzzeitig hatte sich der Dax am späteren Vormittag ins Plus gekämpft. Schlechte Vorzeichen von der Wall Street drückten ihn dann aber wieder nach unten. Der Dow Jones wird schwächer erwartet. Unter anderem belasten hier die gekappten Ziele des Mischkonzerns 3M, der seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach einem enttäuschenden Jahresstart erneut senkte und vorbörslich erhebliche Kursverluste verzeichnete. So könnte die Gewinnserie des Dax nach neun Tagen enden. "Es sind jetzt Kursregionen erreicht, die zum Startpunkt einer übergeordneten, stärkeren Korrektur werden könnten", warnten die Chart-Analysten der Schweizer Großbank UBS. Seit seinem letzten Verlusttag ist der Dax um fast 4 Prozent von Jahreshoch zu Jahreshoch geklettert. Im Fokus steht die geplatzte Fusion der Deutschen Bank mit der Commerzbank. Die beiden Geldhäuser haben die Gespräche über einen Zusammenschluss ergebnislos beendet. Eine Fusion böte "keinen ausreichenden Mehrwert". Die Aktie der Deutschen Bank, die bei einer Fusion der Käufer gewesen wäre, gab ihre zunächst großen Gewinne ab und stand zuletzt 0,4 Prozent im Minus. Die Deutsche Bank hatte gleichzeitig mit dem Abbruch der Gespräche verkündet, dass die Geschäfte im ersten Quartal weniger schlecht gelaufen seien als befürchtet. Die Papiere der Commerzbank fielen im MDax um rund 2,2 Prozent und bauten damit die Verluste der Vortage aus. Anleger schauen außerdem auf zahlreiche Unternehmensberichte. Im Dax setzte sich die Bayer-Aktie mit einem Plus von rund 3,4 Prozent an die Spitze. Der Pharma- und Agrarchemie-Konzern bestätige den Jahresausblick, ein Börsianer sprach mit Blick auf die Probleme des Unternehmens von beruhigenden Zahlen. Aktien von Wirecard legten nach der Zahlenvorlage zunächst ebenfalls kräftig zu, gaben ihre Gewinne aber stückweise wieder ab. Zuletzt sanken sie um 0,6 Prozent. Der Zahlungsdienstleister konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Jahr deutlich steigern. Nach einem am Vortag veröffentlichten abermals kritischen Artikel in der "Financial Times" zu dem Unternehmen hatte das Papier bereits am Mittwoch einen Teil seiner hohen Gewinne eingebüßt. Auch im MDax brummt die Berichtssaison. Eine erhöhte Umsatzprognose gab Delivery Hero einen kräftigen Schub. Die Aktien des Essenslieferanten setzten sich mit einem Plus von 9,3 Prozent an die Index-Spitze. Skeptische Töne für das Gesamtjahr belasteten die Aktien von Norma Group deutlich. Die Anteilsscheine des Autozulieferers gaben rund 7 Prozent nach und waren MDax-Schlusslicht. Norma stellte die Anleger für das Gesamtjahr wegen des schwierigen Marktumfeldes bei der operativen Marge nun eher auf das untere Ende der ausgegebenen Zielspanne ein. Die Aktien von Wacker Chemie legten rund 2,4 Prozent zu und schüttelten ihre anfänglichen Verluste damit rasch ab. Der harte Wettbewerb im Solargeschäft und hohe Energiekosten hatten dem Spezialchemie-Konzern zum Jahresstart einen herben operativen Gewinnrückgang eingebrockt. Anleger schienen sich aber zuletzt auf die bestätigten Jahresziele zu fokussieren. Angetrieben von einer Analystenstudie setzte sich Südzucker mit einem Plus von rund 7,7 Prozent an die Spitze des Nebenwerteindex SDax. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hob Südzucker von "Reduce" direkt auf "Buy". Nach der Liberalisierung zeichne sich nun schneller als erwartet eine Balance zwischen Angebot und Nachfrage auf dem europäischen Zuckermarkt ab, schrieb Analyst Anton Brink. Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von minus 0,05 Prozent am Vortag auf minus 0,08 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,14 Prozent auf 142,93 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,07 Prozent auf 165,67 Punkte. Der Euro notierte zuletzt bei 1,1125 US-Dollar. Der Dollar kostete damit 0,8989 Euro. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1209 (Dienstag: 1,1245) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8921 (0,8893) Euro gekostet./niw/ajx/jha/ --- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---
25.04.2019 Quelle: dpa
Aktien Europa: Leichte Verluste - Nokia schockt die Anleger
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die meisten Aktienmärkte in Europa haben am Donnerstag an ihre zur Wochenmitte erlittenen Verluste angeknüpft. Als leichte Belastung erwies sich die Zurückhaltung der Anleger an der tonangebenden Wall Street am Mittwoch. Dort hatten die Quartalsberichte etlicher großer Konzerne den Kursen keinen weiteren Auftrieb mehr gegeben. Der EuroStoxx 50 fiel um 0,30 Prozent auf 3492,29 Punkte. Für den französischen Leitindex Cac 40 ging es um 0,13 Prozent auf 5568,88 Punkte nach unten und in London verlor der FTSE 100 0,30 Prozent auf 7449,30 Punkte. Thema des Tages war ein Kursrutsch bei den Aktien von Nokia um zuletzt mehr als 9 Prozent. Damit sackten die Papiere ans EuroStoxx-Ende. Der finnische Netzwerkausrüster schloss das erste Quartal unerwartet mit einem Verlust ab. Spitzenreiter im Cac 40 waren die Anteilsscheine von Carrefour mit einem Plus von fast 4 Prozent. Ein unverändert gut laufendes Geschäft in Lateinamerika trieb die Erlöse des Handelskonzerns an. Auch die Supermärkte in Frankreich hätten sich unerwartet gut entwickelt, schrieb Analyst Maxime Mallet von der Deutschen Bank. Im Fokus standen an der Börse in Paris zudem Unternehmen aus der Automobilbranche. Der Pkw-Produzent PSA zum Beispiel setzte im ersten Quartal wegen sinkender Verkäufe in China und Südamerika etwas weniger um als im Vorjahr. Negative Währungseffekte, insbesondere in Argentinien und der Türkei, belasteten ebenfalls. Damit büßten die Aktien fast 1 Prozent ein. Der Reifenhersteller Michelin aber verbuchte im ersten Quartal einen kräftigen Umsatzsprung. Das starke Wachstum sollte sich im zweiten Jahresviertel fortsetzen, schrieb Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan. Die Papiere von Michelin zogen um rund 2,5 Prozent an. Auch Bankaktien entwickelten sich in unterschiedliche Richtungen. So stiegen UBS in Zürich um rund 1 Prozent, nachdem das Institut mit geringeren Gewinneinbußen ins neue Jahr gestartet war als gedacht. Die Papiere von Barclays hingegen büßten fast 2 Prozent ein. Die Schwäche im Investmentbanking hatte zum Jahresstart stärker auf den Gewinn gedrückt als erwartet. Unter den weiteren Verlierern in London knickten die Anteilsscheine von Sainsbury um rund 5 Prozent ein. Die britischen Wettbewerbshüter untersagten die geplant Fusion der Supermarktkette mit dem Wettbewerber Asda endgültig. Der Zusammenschluss sei nicht im Sinne der Verbraucher, da er wohl sehr sicher zu weniger Wettbewerb und höheren Preisen führen werde. Selbst der Verkauf einer Vielzahl von Filialen würde dies nicht ausreichend ändern./la/fba
25.04.2019 Quelle: dpa
Aktien Frankfurt: Dax unverändert - Quartalsberichte und Banken im Blick
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Donnerstag bislang kaum vorwärts gekommen. Der deutsche Leitindex stand zuletzt 0,02 Prozent höher bei 12 315,15 Punkten. Der Index der mittelgroßen Werte MDax verlor 0,26 Prozent auf 25 936,48 Punkte. Der EuroStoxx 50 rutschte mit ähnlichem prozentualen Abschlag ins Minus. Bis zum Mittwoch hatte der Dax neun Gewinntage in Folge verbuchen können. "Es sind jetzt Kursregionen erreicht, die zum Startpunkt einer übergeordneten, stärkeren Korrektur werden könnten", warnten die Chart-Analysten der Schweizer Großbank UBS. Seit seinem letzten Verlusttag ist der Dax um fast 4 Prozent von Jahreshoch zu Jahreshoch geklettert. Im Fokus steht die geplatzte Fusion der Deutschen Bank mit der Commerzbank. Die beiden Geldhäuser teilten mit, dass die Gespräche über einen Zusammenschluss ergebnislos beendet worden seien. Eine Fusion böte "keinen ausreichenden Mehrwert". Die Aktie der Deutschen Bank, die bei einer Fusion der Käufer gewesen wäre, legte zuletzt um rund 4,2 Prozent zu und war damit Dax-Spitzenreiter. Die Deutsche Bank hatte gleichzeitig mit dem Abbruch der Fusionsgespräche verkündet, dass die Geschäfte im ersten Quartal weniger schlecht gelaufen sind als befürchtet. Die Papiere der Commerzbank fielen im MDax um mehr als 2 Prozent und bauten damit die Verluste der Vortage aus. Anleger schauen außerdem auf zahlreiche Unternehmensberichte. Im Dax legten Bayer rund 3,4 Prozent und Wirecard rund 1,7 Prozent zu. Bayer bestätigte den Jahresausblick, ein Börsianer sprach bei Bayer mit Blick auf die Probleme des Konzerns von beruhigenden Zahlen. Wirecard konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Jahr deutlich steigern. Auch im MDax brummt die Berichtssaison. Eine erhöhte Umsatzprognose gab Delivery Hero einen kräftigen Schub. Die Papiere des Essenslieferanten setzten sich mit einem Plus von 4,2 Prozent an die Index-Spitze. Die Aktien von Wacker Chemie legten rund 2,4 Prozent zu und schüttelten ihre anfänglichen Verluste damit rasch ab. Der harte Wettbewerb im Solargeschäft und hohe Energiekosten hatten dem Spezialchemie-Konzern zum Jahresstart einen herben operativen Gewinnrückgang eingebrockt. Anleger schienen sich aber zuletzt auf die bestätigten Jahresziele zu fokussieren. Das Papier des Chipentwicklers Dialog Semiconductor setzte nach Eckdaten für das erste Quartal die jüngste Rally fort und stieg um rund 3 Prozent. Damit notierte es auf dem höchsten Stand seit Ende 2017. Das Unternehmen hatte am Mittwochabend seine Margenprognose angehoben. Angetrieben von einer Analystenstudie setzte sich Südzucker mit einem Plus von rund 8,4 Prozent an die SDax-Spitze. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hob Südzucker von "Reduce" direkt auf "Buy". Nach der Liberalisierung zeichne sich nun schneller als erwartet eine Balance zwischen Angebot und Nachfrage auf dem europäischen Zuckermarkt ab, schrieb Analyst Anton Brink./niw/ajx/fba