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Heute 25.05.2019 11:05:16 Quelle: dpa
ROUNDUP: Verbände fordern bei Mobilfunkausbau härtere Vorgaben für Anbieter
BERLIN (dpa-AFX) - Eine Allianz aus Wirtschafts- und Kommunalverbänden hat die Bundesregierung beim Mobilfunkausbau zu härteren Vorgaben für die Telekommunikationsanbieter aufgefordert. "Nur mit einer flächendeckenden Glasfaser- und Mobilfunkversorgung können gleichwertige Lebensverhältnisse sichergestellt werden", heißt es in einem gemeinsamen Aufruf. Konkret verlangen die Verbände, Mobilfunkbetreiber zu einem lokalen Roaming zu verpflichten - wenn eine freiwillige Kooperation im Vorfeld gescheitert ist. "Dies würde dazu beitragen, die Versorgung in der Fläche deutlich zu verbessern." Bei einem lokalen Roaming würden Kunden, die in einer bestimmten Gegend keinen Empfang haben, automatisch mit einem anderen Netz verbunden. Noch vor der Sommerpause müsse ein lokales Roaming bei der Änderung des Telekommunikationsgesetzes festgeschrieben werden, fordern die Verbände. Zu dem Bündnis gehören der Verband kommunaler Unternehmen, der Zentralverband des Deutschen Handwerks, der Deutsche Bauernverband, der Bundesverband Breitbandkommunikation und der Deutsche Landkreistag. Auch in der Unions-Bundestagsfraktion gibt es die Forderung nach einem lokalen Roaming. Die Bundesnetzagentur soll dies demnach zur Not anordnen können - wenn sich die Netzbetreiber nicht darauf einigen können. Das Vorhaben aber ist in der Koalition umstritten - dem Vernehmen nach auch aus Furcht vor Klagen der Telekommunikationsanbieter. Telekom-Chef Tim Höttges hatte die Politik davor gewarnt, Roamingpflichten gesetzlich klar zu verankern. Dies würde den Ausbau der Mobilfunkversorgung auf dem Land verlangsamen, hatte Höttges gesagt. Investitionen in neue Masten würden entwertet, wenn die Telekom ihre Antennen für die Konkurrenz öffnen müsste. Die Wirtschaftsverbände fordern, die Steuerungs- und Kommunikationstechnologie für die digitale Zukunft 5G müsse auch im ländlichen Raum überall zur Verfügung stehen. "Nur so können der Anschluss der Wirtschaft an das digitale Zeitalter und die Verwirklichung moderner Dienstleistungsangebote für die Bürgerinnen und Bürger, zum Beispiel in Bildung, Gesundheit, transparenter Nahrungsmittelversorgung, Energie und Mobilität gesichert werden." Derzeit läuft die Auktion der 5G-Mobilfunkfrequenzen in Deutschland. Die Gebote der Telekommunikationsunternehmen hatten zuletzt die Schwelle von sechs Milliarden Euro übersprungen. Der Bund will das eingenommene Geld in die Digitalisierung stecken, etwa in den Glasfaserausbau auf dem Land./hoe/DP/zb
Heute 25.05.2019 10:52:43 Quelle: dpa
Ferrari-Teamchef: Abstand zu Mercedes nicht so groß, wie es aussieht
MONTE CARLO (dpa-AFX) - Teamchef Mattia Binotto sieht den Ferrari-Rennstall trotz der bisherigen Sieglos-Saison immer noch auf einem richtigen Weg für die Zukunft. "Grundsätzlich sehe ich die Möglichkeiten, den Leistungsunterschied in Bezug auf Mercedes zu egalisieren", sagte der 49-Jährige in einem Interview der Zeitung "Die Welt" (Samstag). Ferrari habe diese Option, sie aber noch nicht umgesetzt. Er behaupte aber, dass die Scuderia nicht sehr weit von ihrem Anspruch, konstant um Siege und Titel mitzufahren, entfernt sei. Der bis dato letzte Fahrertitel von Ferrari gelang Kimi Räikkönen 2007. Die Versuche, mit Sebastian Vettel eine neue Ära zu starten, scheiterten. Der 31-Jährige bestreitet in diesem Jahr seine fünfte Saison für den italienischen Traditionsrennstall. In den ersten fünf Rennen bis zum Großen Preis von Monaco an diesem Sonntag (15.10 Uhr/Sky und RTL) gelang Ferrari kein Sieg, nicht mal ein zweiter Platz. Branchenführer Mercedes, der seit einschließlich 2014 alle Titel in der Fahrer- und in der Konstrukteurswertung holte, feierte in der Formel-1-Geschichte einmalige fünf Doppelerfolge nacheinander zum Saisonbeginn. "Für eine Zeitprognose ist es zu früh. Aber der Abstand ist nicht so groß, wie es - was Siege und Niederlagen angeht - aussieht", meinte Binotto. Er verglich das Team mit dem Ferrari-Rennstall Mitte der 90er Jahre. "Das war, bevor Ferrari so erfolgreich wurde", meinte Binotto. Man habe damals auch durch einen Lern- und Entwicklungsprozess gehen müssen. Die Ära der Scuderia mit fünf Fahrertiteln nacheinander durch Rekordweltmeister Michael Schumacher begann 2000. Binotto: "Es war ein Reifeprozess. Ähnlich ist es heute."/jmx/DP/zb
Heute 25.05.2019 10:51:57 Quelle: dpa
Quoten: Enges Rennen zwischen 'Der Alte' und 'Let's Dance'
BERLIN (dpa-AFX) - Der ZDF-Krimi "Der Alte" hat am Freitagabend wieder einmal die meisten TV-Zuschauer in der Primetime für sich gewinnen können. 4,28 Millionen sahen die Folge "Vergiftete Freundschaft", in der eine Forscherin in ihrem Labor von einer Mamba getötet wird. Das brachte dem Zweiten eine Einschaltquote von 16,2 Prozent. Der Marktanteil für die RTL-Tanzshow "Let's Dance" lag mit 16,4 Prozent sogar noch höher, allerdings dauerte die Sendung auch deutlich länger. 4,06 Millionen Zuschauer verfolgten die Tanzdarbietungen der Promis. Am Ende hatte Barbara Becker, Ex-Gattin von Tennislegende Boris Becker, die wenigsten Punkte und schied aus. In der ARD kam die Komödie "Hotel Heidelberg: ... wer sich ewig bindet" auf 3,75 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 14,1 Prozent. Annette Frier und Christoph Maria Herbst verabschiedeten sich mit dem sechsten Film der ARD-Reihe - künftig wollen die Schauspielerinnen Meike Droste und Susanna Simon das familiäre Hotel auf den Kopf stellen. Auf Sat.1 sahen 1,57 Millionen (6,1 Prozent) das Comedyquiz "Luke! Die Schule und ich - VIPs gegen Kids" und auf ProSieben verfolgten 1,55 Millionen (5,9 Prozent) den Actionthriller "Parker". Der Cyberthriller "Tron: Legacy" auf RTL II interessierte 0,70 Millionen (2,7 Prozent), die Krimiserie "Law & Order: Special Victims Unit" bei Vox 0,62 Millionen (2,4 Prozent) und die Krimiserie "Elementary" auf Kabel eins 0,57 Millionen (2,2 Prozent)./sm/DP/zb
Heute 25.05.2019 10:37:22 Quelle: dpa
Bundesregierung will Rechte von Postkunden stärken
BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts sprunghaft gestiegener Beschwerden über Mängel bei der Postzustellung will das Bundeswirtschaftsministerium die Rechte von Postkunden stärken. Ein Ministeriumssprecher teilte am Samstag mit, die Bundesregierung habe "eine umfassende Überarbeitung des Postrechtsrahmens angekündigt". "Dabei werden wir auch Anpassungen und Optimierungen im Hinblick auf Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen gegen postrechtliche Vorschriften prüfen." Zuvor hatte der "Tagesspiegel" darüber berichtet. "Unser Ziel ist es, auch in Zeiten sinkender Sendungsmengen und zunehmender digitaler Konkurrenz eine qualitativ hochwertige und flächendeckende Versorgung mit Postdienstleistungen aufrechterhalten", teilte der Ministeriumssprecher weiter mit. Ein Sprecher der Aufsichtsbehörde Bundesnetzagentur sagte dem "Tagesspiegel", bisher gebe es keine Sanktionsmöglichkeiten. Die Zahl der Beschwerden im Postbereich hatte sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr auf mehr als 12 500 mehr als verdoppelt. Im Vergleich zur Menge der täglich verschickten Briefe sei die Zahl der Beschwerden allerdings gering, hatte Netzagentur-Chef Jochen Homann betont. Die Post stellt nach eigenen Angaben an jedem Werktag etwa 57 Millionen Briefe in Deutschland zu. Zum 1. Juli plant die Post eine deutliche Anhebung der Portogebühren. Die genauen Preise werden nicht vor Ende Mai erwartet. Branchenkreisen zufolge ist eine Anhebung des Portos für einen Standardbrief von aktuell 70 Cent auf bis zu 90 Cent möglich. Dann würde sich das Porto für die anderen Briefarten gar nicht oder kaum verteuern. Ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland gibt nach Post-Angaben 2,34 Euro im Monat für Briefporto aus./bvi/DP/zb